#355 – Der Gogiator schlägt wieder zu

Union spielt in Magdeburg 1:1 und wir diskutieren, ob wir uns über das Ergebnis angesichts des Spielverlaufs freuen sollen oder nicht. Und was das Ganze mit der Serie an ungeschlagenen Spielen zu tun hat. Außerdem erklärt uns Daniel, wie viel der Panikmache vom Vorfeld tatsächlich der Wahrheit vor Ort entsprach und warum Fußballrasen es in Magdeburg schwer haben.

Akaki Gogia nach seinem Tor zum 1:0, Foto: Matze Koch

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Die Zweite Liga etabliert Fallschirmzahlungen (und bestätigt die Abschaffung der Montagsspiele)

Erinnert ihr euch noch daran, dass im Sommer die Zweitligisten auch mit Zustimmung von Union „angesichts der außergewöhnlichen Situation, dass in der abgelaufenen Saison zwei Drittel der Clubs bis zu den letzten Spieltagen um den Klassenerhalt bangen mussten“ Fallschirmzahlungen von jeweils 600.000 Euro für die beiden Absteiger beschlossen haben? Das wurde damals als besondere Aktion angekündigt, Helmut Hack von Greuther Fürth als Vertreter der Zweitligisten wurde weiter so zitiert: „Diese Solidaraktion, die aus der Mitte der Zweitliga-Clubs angeregt wurde, ist den besonderen Umständen geschuldet und daher einmalig.“

Nun, in der Erklärung, die die Zweitligisten in der DFL gestern veröffentlicht haben, steht dass es diese Zahlungen auch in dieser Saison geben wird. Und zwar ohne Bezug auf eine besondere Lage.

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#354 – Der Schmiedebach des Tages

Union gewinnt 3:1 gegen Darmstadt. Ein Spiel, dass vom bundesweiten Stimmungsboykott geprägt war. Dafür hat sich Sebastian Andersson mit Toren wieder Selbstvertrauen geholt und wir feiern Manuel Schmiedebach.

Manuel Schmiedebach im Zweikampf gegen Johannes Wurtz, Foto: Foto: SF/Matze Koch

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“Ich bin lieber Kapitän auf einem kleineren Schiff als auf einem Riesenschiff die Nummer 2 oder 3 zum Bälletragen”

Nach diesem wahnsinnigen Erlebnis mit dem 2:2 in letzter Minute Hamburg muss man vielleicht wirklich kurz einen Schritt zurücktreten und sich noch einmal selbst vergegenwärtigen, was wir da alle erlebt haben. Genauso wie es dieser Tweet von Union in Englisch macht: Im riesigen WM-Stadion eines ehemaligen Bundesligisten stehen und zu sehen, wie Union tatsächlich eine Chance hat, das Spiel zu gewinnen. Während man vor noch gar nicht allzu langer Zeit auf den schiefen Stufen bei Falkensee-Finkenkrug stand, die jetzt in der 5. Liga spielen. Demut ist vielleicht das richtige Wort dafür. Und es dürfte noch einmal der Hinweis sein, nicht alles, was rund um Union passiert, als selbstverständlich hinzunehmen. Auch wenn die Dichte an sportlichen Highlights (siehe die Pokalauftritte gegen Bundesligisten) uns langsam aber sicher anzeigt, dass Union leistungsmäßig immer näher nach oben kommt.

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#353 – Und dann Bierdusche. Abpfiff. Schalala.

Union kann einfach nicht verlieren. Auch nicht beim HSV, wo es am Ende 2:2 stand. Wir sprechen über das Spiel und Spieler, die in Form sind. und andere, die es nicht sind. Außerdem muss kurz vor der Mitgliederversammlung auch mal gemeckert werden. Und wir haben ein neues Podcast-Format an den Start gebracht.

Jubel nach Suleiman Abdullahis spätem Tor zum 2:2, Foto: Matze Koch

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Auch Tusche und Ronny Nikol fahren nach Hamburg zum Auswärtsspiel

Heute Abend geht es für den 1. FC Union im ersten Pflichtspiel überhaupt gegen den Hamburger SV (Anstoß 20.30 Uhr). Ich wünsche allen Hamburg-Fahrern viel Spaß. Unter ihnen ist auch Torsten Mattuschka, der gemeinsam mit Ronny Nikol und einigen anderen sich diese Auswärtsfahrt nicht entgehen lässt, wie er in der Bild erzählt. Das Spiel in Hamburg ist das 3. Mal, dass eine große Handicap-Fahrt zu einem Auswärtsspiel gemacht wird. Neben vielen Unterstützern ist dieses Mal der Fanklub Eiserne Kubikelfen Pate der Fahrt (Fotos von den Vorbereitungen findet  ihr hier).

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Keine Montagsspiele mehr. Aber nur für die Bundesliga.

Die Abschaffung der Montagsspiele hat gestern viele beschäftigt (Meldung). Und der Zeitpunkt hätte von der Dramaturgie nicht besser passen können. Vorgestern erst hatten die organisierten Fanszenen in ganz Deutschland einen Stimmungsboykott für die erste Halbzeit für den Spieltag rund um den 1. Dezember angekündigt (Mitteilung des Wuhlesyndikats). Mir war allerdings nicht zum Feiern zumute. Denn es war die Absichtserklärung der Bundesliga-Klubs, das Montagsspiel fallen zu lassen ab der neuen Rechteperiode 2021. Die Entscheidung der Klubs ist witzigerweise genauso einstimmig gefallen wie die Entscheidung für Montagsspiele vor ein paar Jahren. Die Abstimmung betrifft aber nicht die Zweite Liga und auch nicht die 3. Liga, die einen ganz regulären Montagstermin haben. In der Bundesliga betraf das meines Wissens nach sowieso nur 5 Spiele je Saison (die DFL nennt das Entlastungsspiele). Der geplante Stimmungsboykott wurde folgerichtig auch nicht abgesagt

Transparent im Gästefanblock “Montagsspiele abschaffen!” am 8. Spieltag in Ingolstadt, Foto: Matze Koch

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#352 – Bad call for a pass

Union gewinnt einfach so 4:0 gegen zuhause gegen Fürth - ohne vorher Bescheid zu sagen. Diesen Schreck müssen wir erstmal verarbeiten und reden nebenher noch ein bisschen über die Ereignisse im Gästeblock.

Shownotes

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#351 – Verregensgurkt

Das 1:1 in Regensburg ist erneut enttäuschend, weil Union aus den eigenen Gelegenheiten zu wenig macht. Außerdem reden wir über eines der besten Union-Spiele aller Zeiten, das Pokalspiel in Dortmund.

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“Schwachstellen habe ich bei Union keine gefunden”

Von Dortmund nach Regensburg. Nach einem fetten Menü wieder Schwarzbrot. So oder so ähnlich sehen es die Berliner Medien (BZ, Morgenpost und RBB). Und ich kann das auch durchaus nachvollziehen. Aber andererseits ist das der Alltag, der Erfolge wie das DFB-Pokalspiel in Dortmund erst möglich macht. Und es verbietet ja niemand dem Team, auch in der Liga für unvergessliche Momente zu sorgen. Und bei all dem ergebnismäßigen Schwarzbrot (7 Unentschieden in 11 Spielen) waren schon einige besondere Momente dabei (Gikiewiczs Torvorlage, dann das Torwarttor und das Traumcomeback von Sebastian Polter inklusive Tor des Monats). Es ist also nicht so, als würde die Mannschaft nicht dafür sorgen, dass diese Saison unvergesslich wird. Jetzt vielleicht noch ein Sieg in Regensburg und wir können wieder die Pfanne auf die Herdplatte stellen. Dafür sorgen könnte Sebastian Polter, dessen mitreißende Mentalität die Bild thematisiert.

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