Natürlich stellt sich erst jetzt heraus, dass Rafal Gikiewicz tatsächlich mal Stürmer war

Wir sind alle noch nicht damit fertig, Rafal Gikiewicz für sein Tor zu feiern. Auch die Berliner Medien nicht. Dabei kommen erwartbare Informationshäppchen zu Tage, wie dass Gikiewicz in der Jugend auch im Sturm gespielt hat. Sein Zwillingsbruder ist übrigens weiter Stürmer (Transfermarkt). Ob dieses Tor es wahrscheinlicher macht, dass Gikiewicz für Polens Nationalmannschaft in Frage kommt, wie in einigen Berichten angedeutet-bis-eingefordert wird, sei mal dahingestellt. Ohnehin hätte er aktuell nur eine Chance, den mittelmäßig beliebten Posten als dritter Torhüter zu besetzen.

Torwart Rafal Gikiewicz gibt den Jubel der Fans an seine Mitspieler weiter, Foto: SF/Matze Koch

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#348 – Fünf Herzen, null Geldsäcke

Beim 1:1 gegen Heidenheim überwiegt auch bei uns die Freude über den späten Ausgleich durch den Torhüter Rafal Gikiewicz. Aber ein offensiver Plan A wäre auch toll. Außerdem diskutieren wir ausführlich Unions Vorschläge zur Veränderung des Profifußballs.

Union-Präsident Dirk Zingler vor dem Spiel gegen Heidenheim bei Sky, Foto: SF/Matze Koch

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Unions Thesen und Vorschläge: Einige wollen debattieren, manche Bundesliga-Manager aber lieber nicht

Na, seid ihr bereit für ein bisschen DFL-Astrologie? Denn die Deutsche Fußball-Liga hat gestern eine kurze Veröffentlichung gemacht, die sich durchaus als Replik auf Unions Thesen und Vorschläge zur Veränderung im deutschen Profifußball lesen lässt:

Im Rahmen von fünf Regionalkonferenzen haben die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga in den vergangenen Wochen über eine Strukturreform des DFL Deutsche Fußball Liga e.V. diskutiert. In einer offenen Atmosphäre fand dabei auf Initiative von DFL-Vizepräsident Peter Peters ein konstruktiver und umfassender Austausch statt. Ab Ende Oktober soll nun die weitere Abstimmung unter den Clubs stattfinden, damit eine Antragsstellung von Club-Seite auf den Weg gebracht werden kann. Ein Antrag seitens des DFL-Präsidiums oder der DFL GmbH wird nicht erfolgen. Für eine Satzungsänderung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich.

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Unions Vorschläge zur Veränderung des Profifußballs: Wer nicht kämpft, hat schon verloren

Union hat seine Thesen und Vorschläge zu einer Veränderung am Tag der Deutschen Einheit veröffentlicht und die können nun alle auf der Vereinswebsite lesen. Das hier sind die Thesen:

a) Ein stufenloser nationaler Wettbewerb aller deutschen Profivereine erhält die Popularität des Fußballs in Deutschland und stärkt seine internationale Wettbewerbsfähigkeit.

b) Viele verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Interessen tragen zur Faszination des Fußballs bei und verleihen ihm gesellschaftliche Relevanz. Teilhabe und Mitbestimmung aller Akteure im Fußball sichern die angemessene Wertschätzung und Berücksichtigung der verschiedenen Positionen

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Eroll wechselt nach Sandhausen und null News von Toni Leistner.

BZ und Kurier vermelden, dass Eroll Zejnullahu seinen Vertrag bei Union verlängert und gleichzeitig für ein Jahr an Ligakonkurrent SV Sandhausen ausgeliehen werde. Ich persönlich finde das nicht so schade, wie es der Kurier in seinem Tweet schreibt, sondern angesichts der Situation für Eroll (wenig bis keine Spielpraxis) eine gute Lösung. Und auch für Union ist das eine Variante, die alle Optionen in der Zukunft offen lässt. Wenn wir einfach einmal daran denken, wie das Unionteam aussehen könnte, sollte die Mannschaft in der nächsten Saison nicht aufsteigen, kann ich mir vorstellen, dass einige Leistungsträger zum Beispiel im zentralen Mittelfeld den Verein wechseln. Gesetzt den Fall, dass Eroll Zejnullahu in Sandhausen gut zurecht kommt, wäre ein Platz für ihn da. Und selbst für den Fall, dass es ihn danach woanders hin zieht, hat Union die Möglichkeit eine Ablöse zu erzielen. Alles in allem ist das eine pragmatische und professionelle Lösung. Mal sehen, ob und wann Union diese Meldung bestätigt. Eroll hat es jedenfalls in der BZ schon getan.

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