Auch Union stimmt für den Video-Assistenten in der 2. Liga

In der 2. Bundesliga werden in der nächsten Saison Rechtecke nicht mehr nur aus Spaß in die Luft gemalt werden. Das haben die (aktuellen) Zweitligisten gestern beschlossen, als sie bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung für die Einführung des Video-Assistenz-Schiedsrichters stimmten. Auch Union hat die Ausweitung des VAR unterstützt, der offenbar unter allen anderen Beobachtern des Fußballs umstrittener ist als unter den Vereinen.

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Demnächst können die Offensivspieler schon froh sein, wenn sie es in den Kader schaffen

Union hat eine riesige Auswahl an Offensivspielern. Das wissen wir. Allerdings waren zu Saisonbeginn nicht alle einsetzbar. Mit Sebastian Polter, Joshua Mees und Suleiman Abdullahi sind die verletzten Spieler allerdings zurückgekehrt. Mees, der als Konkurrent zu Felix Kroos und Robert Zulj hinter den Spitzen zum Einsatz kommen kann, haben sich der Tagesspiegel und der Kurier beschäftigt. Auch wenn ich noch nicht glaube, dass die drei schon echte Optionen für die Startelf sind, so ist deren Rückkehr doch ein Zeichen an den Rest der Offensive. Denn demnächst dürfte es schon ein echter Erfolg sein, überhaupt den Weg in den Kader geschafft zu haben. Das gilt vor allem für Spieler, die noch nicht so recht in Form gekommen sind, wie Simon Hedlund (dem sich Bild/BZ widmen, noch nicht online), Kenny Prince Redondo oder auch Felix Kroos und Robert Zulj. Die nächsten Wochen werden in dieser Hinsicht echt spannend.

Joshua Mees beim Testspiel-Sieg gegen Babelsberg (9:1) am 12.10. 2018, Foto: Matze Koch

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Kommt der Videoassistent schon in der nächsten Zweitliga-Saison?

Am Donnerstag findet die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga statt. Dabei geht es vor allem um die 50+1-Regel, wobei mir noch nicht ganz klar ist, was in der Sache genau am Donnerstag herauskommen soll. Union-Präsident Dirk Zingler hatte erst am Dienstag per E-Mail an die Mitglieder die Vereinsposition noch einmal klar formuliert. Trotzdem ist einige Nervosität zu spüren. Denn auf die Berichterstattung der Bild, dass der Antrag von Martin Kind auf Ausnahme von 50+1 wegen zu geringer finanzieller Zuwendungen in den vergangenen 20 Jahren hätte abgelehnt werden müssen, reagierte der Ligaverband mit einer eigenen Stellungnahme. Ein sachlicher Austausch solle auf der Mitgliederversammlung erschwert werden, schreibt die DFL. Mir stellt sich die Frage, was genau denn nun mit welchem Ziel diskutiert werden soll? Soll 50+1 abgeschafft werden, wie beispielsweise die Initiative 50plus1bleibt.de befürchtet? Soll 50+1 gestärkt werden? Die DFL schreibt, dass nur der Verfahrensverlauf der Diskussion diskutiert werden soll. Aber mit welchem Ziel denn? Unklar. Klar ist nur, dass für eine mögliche Satzungsänderung der DFL eine Zweidrittelmehrheit unter den 36 Profiklubs notwendig wäre.

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