Teve161 – FCU, Fairplay-Meister das wirst Du! Irgendwann.

Dritte Runde. Endlich. Mit einem seriösen Spiel hält Union den Traum am Leben - vom Heimspiel im Pokal. Allerdings träumen wir auch noch ein bisschen vom Europacup. Schließlich darf der Final-Verlierer nur die nächsten zwei Jahre hoffen, noch in den Uefa-Cup zu kommen. Aber was soll's dann gewinnen wir eben. Und wenn es nur die Fairplay-Wertung ist.


Foto: Koch

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Teve057 – Okee oder oh weh?

Das Heimspiel gegen Osnabrück würde ein Union zugeneigter Fußballfreund sicher anerkennend als "paderbornesk" bezeichnen. Wir unterhalten uns über das Auf und Ab des Spiels. Themenliste:
  • 00:00 min Wie war das Spiel? Hoch und runter, von links nach rechts.
  • 28:08 min Marcel Höttecke: Never ending Story - Die Torhüterposition
  • 42:09 min Daniel Göhlert: Ein Fehler ist gleich ein schlechtes Spiel?
  • 51:00 min Torsten Mattuschka: Wette auf die Zukunft.
  • 69:35 min Wo steht Union eigentlich?

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Teve038 – Krise? Krise.

Der 1. FC Wundervoll befindet sich in einer Krise. Das wird im Podcast nach der 4:1 Niederlage in Osnabrück natürlich thematisiert. Auch wir können uns einer Trainerdiskussion nicht verschließen, versuchen sie aber abseits der üblichen Mechanismenrhetorik zu führen. Und wir loten die Schmerzgrenze der Unioner insgesamt aus. Zum Schluss kommt allerdings die entscheidende Frage: Wann gibt es eigentlich Punkte? Die Antwort gibt es auf dem Platz. Den Titel des Podcasts haben wir uns bei @keanofcu geliehen.

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Was tun?

Eine Frage, die beschäftigt. Wie kann der idealistische Mensch die Welt im Kleinen ändern? Auf den Fußball bezogen müsste die Frage lauten: Was kann Uwe Neuhaus im Kleinen ändern, damit die Mannschaft des 1. FC Union wieder in die Erfolgsspur findet?

Daran schließt sich für Uwe Neuhaus die Frage an: Welche Mittel verbleiben noch? Nach dem Pokal-Aus gegen den Viertligisten Hallescher FC gab es eine kritische Auswertung und Frust. Das erste Punktspiel in Aachen brachte einen glücklichen Punkt, der über ein schlechtes Spiel hinwegtäuschte. Es gäbe noch einiges zu verbessern, sagte Uwe Neuhaus auf die das Eckballverhältnis von 15:1 zugunsten der Aachener angesprochen. Nichts wurde besser im Spiel gegen Fürth. Es gab eine 1:2 Niederlage, die man noch glücklich zum Ausgleich hätte wenden können, wenn Kolk den Elfmeter getroffen hätte. Der Trainer charakterisierte die erste Halbzeit als “mit das Schlechteste, was wir in den letzten drei Jahren zu Hause geboten haben.” Daraufhin etwas angezogenere Zügel beim Training. Ein Taktikwechsel nach der Länderspielpause. Doch der brachte nichts.

In Paderborn setzte es eine Niederlage gegen einen uninspirierten und selbst auch verunsicherten Gegner. Und Uwe Neuhaus macht, was er selten tut. Er kanzelt seine Mannschaft ab: “Eigentlich nehme ich das Team in Schutz, aber das kann ich heute nicht mehr machen. Die Konter zeugen schon von Dummheit. In der zweiten Hälfte hat die Mannschaft absolut versagt.“ Danach gab es die üblichen Krisenreaktionen: Straftraining, Streichung freier Tage, Aussprache.

Nach dem Punkt im Heimspiel gegen Hertha versprach man, dort weiterzumachen, wo man aufgehört habe. Die Mannschaft hatte sich in ein Spiel zurückgekämpft, das eigentlich schon verloren aussah. Der Trainer hatte zu dem Spiel auf vier Positionen gewechselt. Doch im heute stattgefundenen Spiel konnte die Mannschaft das nicht umsetzen und verlor 4:1 in Osnabrück. Beim Halbzeitstand von 2:1 wechselt Neuhaus bereits auf zwei Positionen und kurz darauf die dritte. Die Brechstange sollte helfen und wirkte wie ein Bumerang. Vorne Chancen vergeben und hinten offen für Konter setzte es eine deutliche Klatsche.

Uwe Neuhaus hat neben der mageren Punkteausbeute zwei gravierende Probleme. Ihm bleiben kaum noch Eskalationsmöglichkeiten. Streicheleinheiten, taktische Umstellungen, offene Kritik, Straftraining, Aussprache, massive Positionswechsel und Wechsel in der Halbzeitpause sind bereits fruchtlos benutzt worden. Von diesen üblichen Mechanismen abgesehen, hat er es aber seit der Rückrunde zugelassen, dass sich der glücklose John-Jairo Mosquera immer wieder probieren durfte, obwohl andere Angreifer mit den Hufen scharrten. Mosqueras Torlosigkeit liegt nicht an ihm alleine, sondern auch an der gesamten Mannschaft, die seit dem missglückten Verjüngungsprozess in der vergangenen Rückrunde ein Problem mit der strukturierten schnellen Spieleröffnung hat. Aber das Beharren auf Mosquera führte dazu, dass sich sämtliche Kritik auf diesen Spieler konzentriert. Es ist schwierig einzuschätzen, wie die Lage in einem Team ist, wo Angreifer ständig auf der Bank sitzen oder auf andere Positionen versetzt werden, weil ihnen ein glückloser Spieler vorgezogen wird. Neuhaus hat auf Mosquera gesetzt und ist, wie es beim Poker heißt, “pot committed”. Er kommt aus dieser Sache ohne Verlust nicht mehr heraus und hofft, dass ihn Mosquera herausschießt. Beschädigt sind aber am Ende beide: Der Spieler und der Trainer.

Teve037 – Etwas aus dem Derby mitnehmen

Schwung. Engagement. Kampf. Leidenschaft. Euphorie. Selbstbewusstsein.

Und zur Erinnerung die Atmosphäre des Spiels seit dem Ausgleich von Santi Kolk bis zum Schluss.

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Nein, ich heule nicht

Am Montag wurde Steffen “Schuldig” Menze als Trainer bei den Offenbacher Kickers entlassen. Heute Abend spielt Schalke an der Bremer Brücke in Osnabrück. Zwangsläufig kommt die Erinnerung an die Relegationsspiele 2000 wieder hoch. Und dieses verdammte Elfmeterschießen, in dem am Ende sogar die Torhüter gegeneinander antreten mussten (Video1 und Video2).

Eine richtig gute Saison in der Regionalliga Nordost endete auf Platz 1. Trotzdem musste Union gegen Osnabrück aus der Regionalliga Nord den Aufsteiger in die zweite Liga ausspielen. Schon allein diese Ungerechtigkeit ließ mich zu Hause vor dem Fernseher unruhig werden. Die Tabellenersten der der beiden südlichen Regionalligen stiegen schließlich direkt auf. Immer wieder dieser Satz: “Die wollen uns nicht in der zweiten Liga haben.”

Hinspiel in Berlin 1:1. Rückspiel in Osnabrück nach 120 Minuten auch 1:1. Elfmeterschießen. Der zehnte Osnabrücker verschießt. Nun muss nur noch Steffen Menze treffen und alles wird gut. Steffen Menze von dem es heißt:

Mit seiner staksigen Art nicht immer schön anzuschauen, schien er gerade dadurch den Gegner zu verwirren. Nie wäre man auf die Idee gekommen, es als “Kabinettstückchen” oder auch nur als “Trick” zu bezeichnen, wenn er wieder mal an einem Gegenspieler vorbeistolperte, bei dem man dann oft den Verdacht hatte, nur ein plötzlicher Lachanfall ließe ihn diesen Zweikampf verlieren.

www.immerunioner.de

Der Reporter ruft: “Steffen Menze. 13 Tore in der Regionalliga. Ist das hier sein wichtigstes?” Es war Steffen Menzes wichtigstes Nichttor. Dass danach der Osnabrücker Keeper traf und danach den Schuss unseres Torhüters hielt – Nebensache. Steffen Menzes Nichttor nahm mir den Glauben an den Aufstieg. Überhaupt an die Möglichkeit des Aufstieges.

– “Union wird niemals aufsteigen!”
– “Sag mal, weinst Du?”
– “Nein, ich heule nicht!”

Danach Aufstiegsrunde gegen Pfullendorf und Ahlen. Und noch ein Jahr Regionalliga…