Das Knie: Michael Parensen verletzt sich im Training

Michael Parensen hat sich gestern beim Training am Knie verletzt. Das ist DAS Thema der Berliner Medien und ich würde lügen, wenn mir diese Geschichte nicht auch nahe ginge. Denn der Abwehrspieler ist mehr als nur ein Fußballspieler. Er symbolisiert all das, was Union in den vergangenen zehn Jahren erreicht hat. Als er kam, war der Stadionbau noch nicht fertig. Damals ging es mit dem Neubau der Stehplatztraversen darum, den Fußball-Standort Alte Försterei überhaupt zu erhalten. Jetzt geht es beim Stadionausbau darum, die Kapazität nahezu zu verdoppeln. Damals ging es um den Aufstieg in die Zweite Liga. Heute klopft Union an die Tür zur Bundesliga. Michael Parensen war immer dabei. Und zwar nie mit weniger als hundert Prozent. Ich wünsche ihm, dass die Knieverletzung nicht so langwierig ist, wie befürchtet wird.

Michael Parensen verletzte sich beim Training am Knie, Foto: Matze Koch

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Die Einwechslung gegen Zürich war ein großer Schritt für Fabian Schönheim

Während ich gestern Abend in einem viel zu kleinen Klassenraum beim Elternabend saß, spielte Union gegen Grashoppers Zürich 3:3 (Spielbericht auf der Union-Website). Und das klingt nicht nur spannender als meine Abendbeschäftigung, sondern war es auch. Mit vielen kleinen Geschichten. Christoph Schösswendter kam in der Innenverteidigung zum Einsatz. Robert Zulj kam zur zweiten Halbzeit und musste mit Magenkrämpfen runter. Beko Taz schoss ein bemerkenswertes Freistoßtor. Union führte 2:0, lag dann 2:3 zurück und kam noch zum Ausgleich.

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Die Freiheit, die Rummenigge den Klubs bei 50+1 geben will, ist keine echte Freiheit

Union verliert das Testspiel in Kiel mit 2:3. Es liegt auf der Hand, hier von einer Enttäuschung zu schreiben. Denn schließlich stand bei Holstein Kiel mit Rafael Czichos nur ein Stammspieler in der Startelf, während Union beinahe in Bestbesetzung (Marc Torrejon musste in der Verteidigung passen) antrat. Und drei Gegentore sind wieder einmal zu viel. Auch wenn Trainer André Hofschneider darauf hinweist, dass der zweite Gegentreffer durch einen abgefälschten Schuss und der dritte durch einen Elfmeter zustande kam. Es muss ein sehr munteres Spiel ohne Härte gewesen sein, wenn ich nach dem Zusammenschnitt auf AFTV oder dem Holstein-Kiel-Podkast 1912.fm gehe.

Hier die Medienberichte vom Spiel:

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Nun darf sich in der Union-Innenverteidigung niemand mehr verletzen oder eine Formschwäche erlauben

Diese Nachricht von gestern Nachmittag, dass Fabian Schönheim nun endgültig bis Saisonende ausfällt (Kurier), bringt Union weiter in die Bredouille als die vorherige unklare Situation beim Verteidiger. Denn vorher gab es noch das Prinzip Hoffnung, dass Schönheim eine Alternative in der Defensive werden könnte. Nun ist klar, dass André Hofschneider eine Reihe Innenverteidiger mit Marc Torrejon (selbst verletzungsanfällig) und Toni Leistner (verlässt Union wahrscheinlich im Sommer) hat und dahinter keine Spieler, von denen man hundertprozentig überzeugt ist. Christoph Schösswendter spielt sportlich überhaupt keine Rolle, Zugang Lars Dietz soll sich entwickeln und für die Rückrunde als Backup auf der rechten Verteidigerseite eingeplant und Michael Parensen kann aushelfen, steuert aber auf sein Karriere-Ende zu.

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Nicht nur Felix Kroos hat damit zu kämpfen, noch kein Tor geschossen zu haben

Das Training am Montag mit diversen Verletzungen hat nun doch Folgen: Atsuto Uchida fällt bis auf weiteres wegen eines Muskelfaserrisses aus (Vereinsmitteilung). Das ist vor allem schade, weil damit Optionen für die rechte Außenbahn wegfallen.

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Ein Wunsch: Bitte nicht noch mehr Verletzungen!

Ich gebe zu, dass ich kurz vor dem Zweitliga-Start am Samstag in Bochum etwas nervös werde. Nicht, weil mir der VfL einen Riesenangst einjagen würde. Sondern, weil ich ein bisschen Schiss davor habe, dass sich noch mehr Spieler verletzen. Nun hat sich Maxi Thiel eine Schulterprellung aus dem Training am Montag zugezogen (BZ). Eine Prellung ist kein Bruch, aber trotzdem sehr schmerzhaft. Keine Ahnung, ob das bis Samstag reicht, um in den 18-köpfigen Spieltagskader zu kommen.

Maxi Thiel verlässt mit Schulterprellung den Trainingsplatz, Foto: Matze Koch

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Benjamin Kessel lässt sich von seiner Verletzung nicht unterkriegen

Mehrere Wochen wird Benjamin Kessel nun wegen mehrerer Brüche im rechten Fuß ausfallen (Mitteilung von Union, BZ). Das ist schon ein Schlag, von dem sich Spieler und Trainer erholen müssen. Aber wie schon bei Kessels Verletzung im Juni können wir alle froh sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist (statt Kreuzbandriss war es zu Beginn der Vorbereitung eine Kreuzbandzerrung). Und die befürchtete Knieverletzung ist zum Beispiel zu den Brüchen im Fuß nicht hinzugekommen.

Instagram: @bennykessel5

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Vor dem Liga-Start: Wer hat Chancen auf die Startelf und wer ist hinten dran?

Bei Benjamin Kessels Verletzung, die er sich am Samstag beim Spielersatztraining nach dem Test gegen Utrecht zugezogen hat, gibt es noch keine genaue Diagnose. Klar scheint nur zu sein, dass Fuß und vielleicht auch das Knie betroffen sind und der Vizekapitän damit wohl länger ausfallen wird. (Kurier, BZ) Mehr dann wohl im Laufe des Tages. Je nach Schwere der Verletzung könnte auch eine Nachverpflichtung für die rechte Abwehrseite in Frage kommen. Alles auf jeden Fall keine guten News.

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Ein Punkt und ganz viel Verletzungspech

2:2 in Kaiserslautern. Wieder kein Sieg, aber angesichts des Spiels ist dieser Punkt mehr als zu erhoffen war. Im Kopf bleiben wird mir vor allem die Verletzung von Steven Skrzybski, der von Ruben Jenssen unterlaufen wurde (Der Lauterer wurde dafür nicht verwarnt). Laut Sascha Lewandowski hat er sich bei dem Sturz die Schulter ausgekugelt. Ob dabei Bänder verletzt wurden, ist noch nicht klar. Ebenfalls noch nicht ganz klar ist, wie schwer genau Raffael Kortes Knieverletzung aus dem Abschlusstraining ist. Klar ist nur, dass sie schwer ist. Der Trainer spricht von Kreuzbandriss und Meniskusschaden, was mindestens dem Saisonaus für den Mittelfeldspieler gleich kommt.

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Union bekommt Probleme im Nachwuchs

Zunächst noch einmal die Hiobsbotschaft von gestern: Sebastian Polter hat laut BZ/Bild einen Haarriss in der Schulter erlitten. Ob er damit spielen kann oder nicht, ist unklar. Denn von Union gibt es dazu keine Bestätigung. Der Kurier meldet die gleiche Verletzung des Angreifers.

Wer Zeit hat, kann sich heute 15 Uhr das Training der Mannschaft ansehen und mal Bescheid geben, wie es Sebastian Polter geht.

Update vom Trainingsplatz:

 

Angesichts der sportlichen Ausgangslage bin ich zwar entspannt, würde aber natürlich gerne den Stürmer noch einmal für Union spielen sehen. Und ich wäre ganz froh, wenn Union auch noch Platz 7 in Angriff nehmen könnte. Dieser Tabellenrang ist machbar. Und besser stand die Mannschaft unter Trainer Uwe Neuhaus auch nie. Seit Wiederaufstieg erreichte Union Platz 12, 11, 7, 7 und in der vergangenen Saison Rang 9.

Foto: Matze Koch

A-Junioren verpassen wohl den Aufstieg

Als Union bekannt gegeben hat, die U23 zur nächsten Saison abzumelden, habe ich das angesichts der Nachwuchs-Entwicklung in Deutschland als logischen Schritt angesehen. Allerdings muss ein Verein mindestens zwei Punkte erfüllen, um für junge Spieler (und ihre Eltern) attraktiv zu sein. Die Durchlässigkeit zu den Profis muss gegeben sein und nicht nur ein Lippenbekenntnis. Und die restlichen Nachwuchsteams sollten in den höchsten deutschen Spielklassen unterwegs sein. Bei Union ist letzteres aktuell nicht der Fall und wird sich wohl zur nächsten Saison auch nicht komplett ändern.

Für die A-Junioren wird der Aufstieg aus der Regionalliga Nordost sehr schwer. Das Team liegt auf Rang 8, hat fünf Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz und nur noch vier Spiele vor der Brust.

Die B-Junioren spielen ebenfalls “nur” in der Regionalliga Nordost, haben aber bei noch vier zu spielenden Partien nur einen Punkt Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Aktuell liegen sie auf Platz 3.

Ich bin sehr gespannt, wie sich Unions Nachwuchsabteilung in Zukunft sportlich entwickelt und wie es ohne U23 in der Praxis weiter geht.

Termine, Termine

Am 12. Mai um 19 Uhr gibt es das Fantreffen mit Norbert Düwel und Nico Schäfer in der Haupttribüne. Mehr Infos auf der Vereins-Website.

Außerdem wird Sören Brandy heute 30 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!