“Gibt’s diese Woche eigentlich überhaupt nen Podcast? Ich könnte verstehen, wenn nicht…Über so ne Leistung will doch niemand reden…”, sagte Johannes auf Facebook nach der erneuten Niederlage von Union bei 1860 München. Und damit er so etwas von Recht. Nicht einmal die sarkastischen Gesänge im Stadion heben bei uns die Stimmung. Deswegen haben wir wie vor der Europameisterschaft im letzten Jahr Phil und Nicolas von den Mikrodilettanten eingeladen um wahrzumachen, was wir bereits angedroht haben: Wir reden über Nationalmannschaft und Champions League.
Union verliert – Eintracht Frankfurt trennte sich nach Stagnation von Funkeln und stieg mit Skibbe ab – Phil hat sich Messi auf einen Meter genähert – Nationalmannschaftsfans – Unsere internationalen Lieblingsspieler – Champions League und die Regionalliga als Major Runterbringer – Jörg Bergers Biographie
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Es gibt Tage, da tritt der Fußball und unser Podcast einfach in den Hintergrund. Da wird uns klar, wie nebensächlich all das ist, was wir machen. Zum Beispiel an diesem Sonntag nach dem 1:0 über Jahn Regensburg. Wir wollten unser selbstgebrautes Bier kosten, mussten aber bei der feierlichen Zeremonie der Verkostung feststellen, dass es etwas sauer geworden ist. Seht uns also die Sprachlosigkeit, schlechte Laune und Enttäuschung im Podcast nach. Das hat bestimmt nichts mit der Leistung der Mannschaft des 1. FC Union zu tun.
Die ersten 15 Sekunden dieser Ausgabe sind der Mantel des Schweigens, den wir über das Spiel legen.
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Ehrlich gesagt haben wir gerade keine Lust darauf, hier etwas hinzuschreiben. Nehmen wir das Positive aus dem 0:3 in Aalen mit: Martin Dausch (kommt im Sommer) hat ein Tor vorbereitet und Takuma Abe (war im Winter bei Union zum Probetraining) hat einen sehenswerten Treffer erzielt. Über den Rest (Spiel, Ansage des Trainers, Rückfahrt mit Video, Straftraining, und das ganze Gedöns) hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens.
Danke an AFTV für die O-Töne aus der Pressekonferenz.
Shownotes
Intro – Aalen. Eine Zumutung für Auswärtsfahrer und den Trainer – Draufhauen bringt nichts ohne Alternativen im Kader – Manche aussortierte Spieler sind weniger aussortiert als andere – Nach Leistung bewerten, wäre auch etwas – Lizenz. Aalen hat Probleme, Union keine Bedingungen. Wie sieht das mit den Auflagen aus? – Was verdient der Verein eigentlich am Stadion? – Logen bringen nicht nur Geld, sondern auch Vernetzungen – Was gibt es eigentlich im nächsten Jahr an TV-Geldern? Die DFL hat sich im November dazu geäußert. Prozentual gibt es für die Zweite Liga weniger, in absoluten Zahlen aber mehr. Wir versuchen uns im Kopfrechnen. Details zur aktuellen Verteilung gibt es bei fernsehgelder.de - Wir reden nicht über Steuern.
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Keine Niederlage in Paderborn und dazu den Ausgleich erst in den Schluss-Sekunden kassiert. So etwas nennt man wohl Trotzreaktion. Wir finden, dass das Ergebnis dem tatsächlichen Spielverlauf nicht einmal ansatzweise entspricht und Fehler, die in Frankfurt zu sehen waren, noch deutlicher sichtbar wurden. Eigentlich wollten wir nicht über das Spiel reden. Am Ende wurden es doch 50 Minuten.
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Dit hält doch keiner aus. Schlimmes Spiel in Köln, saustarke Partie gegen Aue und jetzt in Cottbus wieder ganz schön anstrengend. So geht das nicht weiter! Union hat sportlich gerade stärkere Stimmungsschwankungen als ein liebeskranker Teenager. Unsere Forderung an Uwe Neuhaus ist klar: Wir wollen Maschinen!
Wie die Mannschaft bei Energie müssen wir uns zu Podcastbeginn erst einmal sammeln – Das Textilvergehen fährt nach Cottbus. Ist wie Frankfurt/Oder, nur anders. – Bis zur Roten Karte sieht Union keinen Stich – Simon Teroddes Grippe und Uwe Neuhaus’ 60/40-Einsatzchance – Nach Sanogos Tor geht wieder nichts – Des Trainers Wechselspiele – Menz bleibt oder auch nicht. Der Trainer spricht dem Kicker das “Fachmagazin” ab (Video von der Pressekonferenz), bringt aber kein Licht ins Dunkel. – Gero hat den letzten Podcast gehört. – Killerinstinkt: Uwe Neuhaus spielt Assasin’s Creed. – Doofe Fans mögen Moski nicht und manche sind einfach nur Idioten.
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Für ein Auswärtsspiel gar nicht so schlecht. Kurz beschlich uns zwar das Gefühl, in den letzten 8 Minuten verloren zu haben. Dann wiederum erinnern wir uns an die erste halbe Stunde und versöhnen uns mit dem 3:3. Womit wir dagegen noch immer hadern: Tijani Belaid und die Art, wie er gegangen wird.
Aus terminlichen Gründen probieren wir ein neues Setup: In Wohnzimmer sitzen Robert, Gero und Hans-Martin. Aus Pankow wird ab und an Steffi dazu geschaltet. Zwischendurch kommt einer rein und randaliert.
Grundstimmung gut: Gero hat ein gar nicht mal so schlechtes Spiel gesehen – Wenn schon nicht gut, dann aber doch unterhaltsam?! – Tore, immerhin! – Abwehrkrise? Nein Danke. – Ungeordnetes Defensivverhalten – Statistiklügen: Je weiter der Weg, desto höher die Wahrscheinlichkeit, auswärts zu verlieren – Systemumstellung auf Kokolores – Uwe Neuhaus gefällt eine Frage nicht – Tusche und Marc Pfertzel bleiben länger – Tijani Belaid kriegt von seinem Trainer kein gutes Zeugnis ausgestellt – Deutungshoheit über Trainingsleistungen – Ein Vergleich, der sich aufdrängt: Tijani Belaid / Santi Kolk – Wie integriert man außergewöhnliche Spieler? – Aachen steigt zwangsweise ab – Guardian: Wiedereinführung der Stehplätze in England? – Wellenbrecher – Unterschiedliche Stufenhöhe & Slapstick-Ausfallschritte – Bananenschale statt Pferdemist – Silly Walks
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Gleiche Elf wie beim 2:0-Sieg in Dresden und trotzdem nur ein 0:0 gegen Aalen. Wo liegt eigentlich Aalen? Genau dort. Wir sind uns aber einig, dass das Problem des 1. FC Union nicht die nichttreffenden Stürmer sind. Auch andere Spieler können Tore schießen. Andere Schiedsrichter hätten in dem Spiel auch durchaus den einen oder anderen Elfmeter geschossen. Gero, Hans-Martin und Sebastian landen am Ende bei der guten alten Spielplatzweisheit: Hätte, hätte Fahrradkette.
Wir stellen uns die Systemfrage und antworten wie Uwe Neuhaus: Kokolores. – Björn Jopek ist der Musterschüler in der Klasse des 1. FC Union – Tijani Belaid wird dagegen wohl die Schule wechseln. Wir nehmen leise Abschied. – Kein Gepusche, hier grätscht Tusche. Gero erklärt die Pinkel-Philosophie. - Kurz und knapp: Jopek und Göhlert ersetzen als Doppelsechs den gesperrten Markus Karl. – Gero will Derbytickets, muss aber arbeiten. – Beitragserhöhung für Union-Mitglieder.
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4-2-3-1. Oder doch 2:0. Egal. Auswärtssieg. In Dresden. Ein Verteidiger, der im offensiven Mittelfeld spielt und zwei Tore macht. Ein offensiver Mittelfeldspieler, der im Pokal ohne Stutzen Schienbeinschoner auf den Platz kommt und dafür in Dresden nicht einmal auf der Bank sitzt. Wir springen hin und her. Zwischen Pokal-Enttäuschung und Liga-Triumph. Wobei – Triumph? Gero, Hans-Martin und Sebastian finden noch eine Menge Haare in der Suppe und sind gespannt, wie es bei Union weitergeht.
1:0 gegen den FSV Frankfurt. Gewonnen. Zu Null gespielt. Den misslungenen Saisonstart haben wir vergessen. So stark vergessen, dass wir doch einiges zu kritisieren haben. Weil einfach mehr drin war. Wir haben uns gefühlt wie Publikum und Spieler nach Abpfiff. Etwas ratlos. Zum Freuen zu wenig, zum Trauern zu viel.
Im Nachhinein klärt sich vieles auf. Zum Beispiel die schlechte Stimmung nach dem Unentschieden in Aue am Mittwoch. Einen Sieg gegen Cottbus später fragen wir uns: War da was? Siege tun gut. Die ganze Grundstimmung entspannt sich. Die zwei Rotsünder Fabian Schönheim und Daniel Adlung unterhalten sich entspannt im Spielertunnel. Christopher Quiring feixt nach Spielende über einen Sieg über Ossis. Und vielleicht beantwortet Trainer Uwe Neuhaus bei Pressekonferenzen nach dem Spiel bald wieder Fragen vom freien Journalisten und Fotografen Matze Koch.
Wir rotieren im Team. Statt Robert und Steffi bilden dieses Mal Hans-Martin und Sebastian das dynamische Podcast-Duo. Dieses Mal mit Retro-Küchenatmosphäre, weil Sebastian vergessen hat, die Technik abzuholen.
Shownotes
Quiring-Intro – Quiring rennt, schießt ein Tor und macht fast den Huszti - Schiedsrichter Deniz Aytekin sieht Rot, kann aber nicht viel dafür – Union-Präsident Dirk Zingler zahlt in die Mannschaftskasse – Die Definition von “nicht unverdient” – Knoten geplatzt: Simon Terodde trifft erneut und bereitet vor – Das Geheimnis von Uwe Hünemeier: Adam Nemec festhalten, ohne dass es der Schiri sieht – Warum Nemec statt Silvio? Uwe Neuhaus weiß die Antwort. (O-Ton: 11.56 Min) – Wir leisten Abbitte bei Adam Nemec – Verletztenliste: Das übliche Durchzählen – Fabian Schönheim mit einer Woche zum Vergessen – Wir plädieren für eine Klinsmanntonne für frustrierte Fußballer – Tusche macht den Lehmannzettel für Daniel Haas – Uwe Neuhaus lässt kurzzeitig ohne Stürmer spielen – Björn Jopeks Tor entsteht durch Zeitverschleppung – Rote Karte für Adlungs “Spast” – Union verlässt die Abstiegszone – Uwe Neuhaus beantwortet in Aue die Frage eines Journalisten nicht, der als Fotograf akkreditiert ist (O-Ton: 36.32 Min) – Diskussion zu dem Thema im Unionforum - Die Durchführungsbestimmungen zu den Medienrichtlinien der DFL (pdf) – Strikte Trennung zwischen Text-, Foto- und Hörfunkjournalist ist nicht mehr zeitgemäß
Danke an AFTV für den O-Ton von Christopher Quiring und die Töne aus den Pressekonferenzen.