Uwe Neuhaus im Rückspiegel

Ich bin untröstlich. Lange, sehr lange habe ich nach einem Symbolbild gesucht, das einerseits mit Uwe Neuhaus und andererseits etwas mit dem verflixten siebten Jahr zu tun hat. Daran bin ich kläglich gescheitert. Deshalb gibt es jetzt ein Foto vom Oktoberfest der Stadionbauer. Dafür habe ich solch eine Unmenge an Marylin Monroe-Assoziationen im Kopf, dass ich mir schon vorstelle, wie der Trainer am 23. August das Ständchen “Happy Birthday, Mr. President” zu Dirk Zinglers 50. zum Besten gibt. Reif für die Anstalt…

Foto: Koch

Schuld am ganzen Schlamassel ist die Morgenpost, die tatsächlich einen Text über die schwierige Situation des Trainers mit dem Verweis auf den Film mit Marylin Monroe übertitelt. Der Artikel ist vor allem eine sportliche Analyse, die viel Wert auf die Entscheidungen von Neuhaus legt, zu lange an Spielern festgehalten und damit den Konkurrenzkampf im Team erstickt zu haben. Kann man so herauslesen. Aber das ist natürlich eine Betrachtung aus dem Rückspiegel. Jetzt jedenfalls reagiert Neuhaus schneller (Bild/BZ).

Mich interessiert etwas mehr, was jetzt im Trainer vorgeht und wie es mit ihm weiter geht. Und damit einher geht auch die Frage, wie es mit Union weiter geht. Was möchte man erreichen? Wie wird die aktuelle Saison bewertet und wo gibt es Platz für Verbesserungen? Kurz: Für welche Art von Fußball steht Union? Letzteres ist eine Frage, die ich aktuell sportlich nicht aus dem Stand beantworten kann.

Der Kurier versucht erneut, sich in den Trainer hineinzufühlen. Der “knurrige Westfale” sähe sich zunehmend “Kritik” und “bösen Gerüchten” ausgesetzt, die an ihm nagen würden. Die letzten zwei Absätze umreißen meiner Meinung das aktuelle Grundthema. Nach dem Schlusssatz denke ich allerdings an den spanischen Bürgerkrieg.

Platz da, hier kommt der Aufsteiger!

Union-Depression? Nicht mit dem Tagesspiegel, der zumindest auf seiner Unionseite einen ganzen Text für feiernde Kölner ausgibt. Ja, genau das möchte ich lesen, wenn Köpenick sich nach dem verpassten Aufstiegskampf neu sortiert… Aber wenn schon Rheinland, dann richtig. Nämlich mit maßloser Übertreibung. So wie das feine Blog “Mutti, der Libero” es vormacht: “1. FC Köln erklärt 2. Liga für beendet, um sich ganz auf Champions-League-Sieg 2016 zu konzentrieren

Wer Lust auf Texte über Martin Dausch hat, der wurde zuletzt gut bedient:

Heute beim Nachmittagstraining übrigens:

Ich warte auf “Eggiman-Schock”, “Sorgen/Zittern um” und “Bangen” als Schlagzeile.

Heute wird die Union-Seele gestreichelt

Die Woche vor dem Kölnspiel heute Abend 18.30 Uhr im Stadion an der Alten Försterei bot aus Unionperspektive Diskussionsstoff. Erst wurde ein Disput/Gespräch zwischen Präsident Dirk Zingler und Trainer Uwe Neuhaus publik, das von der Lautstärke den irgendwann über den Müggelsee von und zum Flughafen BER kreisenden Flugzeugen wohl nicht viel nachstand, dann ging es um den Umbruch im Team und gestern um die Vertragsverlängerung von Torhüter Daniel Haas. Beim neuen Arbeitsvertrag geht es seitdem vor allem um die Frage, ob eine Unterschrift gesetzt wurde (Kurier) oder “nur” eine grundsätzliche Einigung erzielt wurde.

Uwe Neuhaus lacht (Foto: Koch)Foto: Koch

Der Kurier nimmt all diese Themen auf und versucht sich im Spagat. Auch dort wird ein mögliches Ende der Ära Uwe Neuhaus in Betracht gezogen. Aber ohne scharfe Sauce. Stattdessen gibt es viel Honig für die Union-Seele.

Für den Umgang mit Neuhaus gilt: Wenn es irgendwann endet, dann mit einer sauberen Lösung unter eisernen Männern. Und nicht mit einer Schlammschlacht oder einem schmutzig lancierten Rauswurf oder kolportierten Rücktrittsgedanken.

Aus meiner persönlichen Erfahrung in verschiedenen Arbeitsumfeldern halte ich das für sehr, sehr romantisch ausgedrückt. Es ist wie in einer langen Beziehung. Die einvernehmliche Trennung, die beide gleich akzeptieren, ist doch äußerst selten. Die überwiegende Zahl läuft so ab, dass eine Seite sich trennt und die andere getrennt wird. Aber ich möchte da an dieser Stelle nicht zu viel hineingeheimnissen.

Auf jeden Falls ist die aktuelle Situation neu für Uwe Neuhaus bei Union. Er ist nicht mehr sakrosankt. Auch der Tagesspiegel (noch nicht online) analysiert die Situation so. Sportliches Ziel erstmals in sieben Jahren verpasst und zudem eine spielerisch, taktisch stagnierende Mannschaft. Eine ungemütliche Zeit für den Trainer.

Erfolg als Stimmungsaufheller

Für etwas bessere Stimmung könnte da heute ein gutes Spiel gegen den souveränen Tabellenführer Köln sorgen, die allerdings individuell durchaus erstligatauglich besetzt sind. Das ist der Grundtenor der restlichen Medientexte:

Hier spricht die Polizei

Vor dem Spiel heute Abend hat die Berliner Polizei gemeinsam mit der Bundespolizei einen offenen Brief geschrieben. Darin allerlei Hinweise zur Gesamtsituation heute Abend. Wer zu aktuellen Straßensperrungen auf dem Laufenden bleiben möchte, kann der Polizei auf Twitter folgen, wo sie vom Einsatz berichten wird. Ich mag solchen Service, wenne r funktioniert. Dann kann man im Zweifelsfall noch ein Bier am Stadion trinken und geht eine halbe Stunde später entspannt zur Bahn.

Kommen, gehen, bleiben. Union ist im Fluss, nur wer wird steuern?

Kreml-Union-Astrologen heraus! Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln findet heute im Stadion die Spieltagspressekonferenz statt. Die letzte Möglichkeit, von Trainer Uwe Neuhaus etwas “nur zum Spiel” zu erfahren. Allgemeinere Fragen beantwortet der 53-Jährige ungern. Erst recht nicht vor der Kamera. Wäre also der passende Zeitpunkt, im Gesicht des Trainers zu lesen. Ich bin auf die Interpretationen gespannt.

Uwe Neuhaus auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Cottbus (31.03.2014; Foto: Koch)Foto: Koch

Die Gemeinschaftsredaktion Bild/BZ geht in der Zwischenzeit weiter voran. Unabhängig von der Entscheidung über die Zukunft von Uwe Neuhaus bei Union nennen die Boulevardblätter Positionen, auf denen in der Mannschaft der Umbruch stattfinden muss.

Gehen wir mal mit: Neuer Torwart ist klar. Bei Daniel Haas, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, gehe ich von einer Vertragsverlängerung aus. Das hatte ich vor einiger Zeit mal detaillierter für die Morgenpost aufgeschrieben.

Das auf links beim Duo Parensen/Kohlmann mehr Konstanz und Torgefährlichkeit hinein muss, ist offensichtlich. Ich bin sehr gespannt, wie die Lösung dafür aussieht.

Es gibt bereits Mattuschka-Alternativen im Kader

Beim Mittelfeld stimme ich mit dem Kollegen von Bild/BZ nicht überein. Für Mattuschka gibt es bereits Alternativen im Kader, die meiner Meinung nach beide das Potential haben, den Spielführer, der optisch sich immer mehr einem U-Boot-Kapitän annähert, zu entlasten und zu beerben. Das wären Björn Jopek, der nach Kreuzbandriss wieder voll spielfähig ist. Und vor allem Martin Dausch, der aus meiner Sicht zu wenig auf dieser Position eingesetzt wurde. Zuletzt hat er bewiesen, dass er das Spiel gerade durch die Steilpässe sehr schnell machen kann.

Uwe Neuhaus nach dem Spiel gegen Aalen enttäuscht (29.11.2013; Foto: Koch)Foto: Koch

Was den Angriff betrifft, bin ich wahrscheinlich zu leidenschaftslos. Ich erwarte von reinen Stürmern gar nicht mehr so viele Tore. Für mich sind sie erste Verteidiger und Zielspieler. Wichtig ist, dass der Rest der Offensive mitarbeitet. Die besteht im Idealfall aus fünf Spielern, die alle bei Ballbesitz in Positionen aufrücken sollten, von denen aus sie zum Abschluss kommen. Bestes Beispiel dafür ist Sören Brandy. Negativ fällt da vielleicht Benjamin Köhler auf, der aber nie besonders torgefährlich war (116 Bundesligaspiele/16 Tore; 169 Zweitliagspiele/20 Tore). Das war meiner Meinung nach das eigentliche Problem, die Angreifer waren zu sehr vorne isoliert. Meinetwegen kann es personell mit Nemec/Terodde/Skrzybski so noch einmal in die nächste Saison gehen.

Wer führt den Umbruch durch?

Um beim Thema von gestern zu bleiben: Zuerst muss klar sein, wer die sportlichen Entscheidungen in der nächsten Saison treffen wird. Vorher wird wohl kein weiterer Transfer über die Bühne gehen. Schwierig ist für uns Außenstehende dabei, dass sich bei Union niemand erklären muss, wenn keine Änderung vollzogen wird. Denn dann bleibt Uwe Neuhaus uneingeschränkter sportlicher Leiter, der seinen Vertrag bis 2016 erfüllt. Würde man jetzt sagen “Neuhaus bleibt”, hieße das im Umkehrschluss, dass ernsthaft über den Wechsel nachgedacht wurde. Ich nehme den ersten Satz von oben noch einmal heraus: Union-Astrologen heraus! Deutet die Zeichen!

Uwe Neuhaus auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Bielefeld (19.12.2013; Foto: Koch)Foto: Koch

Personell gab es zwei Veränderungen in diesem Jahr, die aber nachdenklich machen:

  • Daniel Stenz: Der Leiter des EisernLab, der die Datenanalyse bei Union eingeführt hat, ist Mitte Februar gegangen. Und zwar möglichst weit weg. Nach Vancouver.
  • James Croft: Der englische Rasendoktor, der das Grün bei Union verantwortete, hat gekündigt und ist bereits seit Anfang März nicht mehr dabei. Als der Artikel über “Union in English” im Tagesspiegel erschien, war Croft schon nicht mehr bei Union.

Auf beide Personalien war Union stolz, weil sie den Verein strukturell in seiner Entwicklung nach vorne gebracht haben. Beide sollen angeblich wegen Unstimmigkeiten mit dem Trainer gegangen sein.

WM im Stadion glotzen

Der Kurier nimmt die Aktion von Union auf. Auf dem eigenen Sofa im Stadion WM schauen. Wer mitmachen möchte, findet auf der Aktions-Website alle Informationen dazu.

 

Uwe Neuhaus oder Das Undenkbare denken

Den ersten Schreck besorgte mir heute ein Tweet. Ich wischte etwas lustlos über das Telefon und schaute in den verschiedenen Listen und gespeicherten Suchen, was denn so los war. Nüscht. Jedenfalls nichts, was mich zum Thema Union sonderlich bewegt hätte. Bis mich dieser Tweet ansprang:

Der Klick auf den Link verwies auf die Texte aus der Redaktionsgemeinschaft Bild und BZ, die von einem MännerGespräch zwischen Präsident Dirk Zingler und Trainer Uwe Neuhaus berichteten:

Der Grund für das Ungemach ist das Abschneiden des Teams, das aufstiegstauglich verstärkt wurde und in der schwächsten “Stärksten Zweiten Liga aller Zeiten” doch nicht bis zum Ende mit um den Sprung in die Erstklassigkeit kämpfen konnte. Da der Trainer die sportliche Verantwortung allein tragen wollte, bekommt er jetzt auch den Gegenwind auf sich persönlich zugeschnitten. “Ergebnis nach dem 29. Spieltag: Platz 7. Für diese Platzierung hätte man keinen Etat von über 11 Mio Euro gebraucht”, schreiben Bild/BZ.


Foto: Koch

Ganz im Gegensatz dazu steht der Kurier, der sich versucht, in den Trainer hineinzuversetzen. Im Vergleich zur Boulevard-Konkurrenz ist das geradezu handzahm.

Bei Neuhaus geht es mir wie mit Helmut Kohl

Ich denke die ganze Zeit daran, dass es viele Argumente für einen Trainerwechsel gibt. Festgefahrenes aufbrechen, das Team benötigt einen Generationswechsel, eine neue Art der sportlichen Leitung hereinholen, Bewährtem wie dem EisernLab weiter Priorität zukommen lassen. Bei all diesen Gedanken komme ich mir vor wie in meiner Kindheit und Jugend, als der Bundeskanzler immer Helmut Kohl hieß. Wie ein Regierungswechsel geht, musste ich im Geschichtsbuch nachlesen. Ähnlich geht es mir mit Uwe Neuhaus. Ich weiß gar nicht mehr, wie Trainerwechsel geht.

Und dann ist da das Gegenargument: Uwe Neuhaus hat noch einen Vertrag bis 2016. Eine Trennung dürfte teuer werden. Außerdem ist die Alternative unklar. Klar ist nur, dass Jürgen Klopp niemals Union trainieren würde. All dies schwirrt mir im Kopf herum. Und ich merke: So ist das, wenn man das Undenkbare denkt.

Zinglers Erkenntnis: Erfolg kommt durch Vertrauen

Pling! Eine SMS holt mich aus den Gedanken. Darin die Frage, ob der Abgang von Neuhaus schon in Sack und Tüten ist. Puh, das geht aber schnell. Mir persönlich, der ich nie ein gutes persönliches Verhältnis zum Trainer hatte, geht das alles etwas zu schnell.

Foto: Koch

Ich denke daran, was Dirk Zingler im vergangenen Sommer in der Morgenpost zum Thema gesagt hatte:

Wir haben mit Uwe Neuhaus einen Trainer, der inzwischen der dienstälteste im deutschen Profifußball ist. Das konnte ich mir vor ein paar Jahren noch weniger vorstellen als die umfassende Modernisierung unseres Stadions. Dazu gehört auch, in schlechten Zeiten zueinander zu stehen, eine Philosophie zu haben, wie man mit Menschen umgehen will. Wir haben ja nicht geplant, sechs Jahre zusammenzuarbeiten, sondern wir haben festgestellt, dass Erfolg sich einstellt, wenn man vertrauensvoll und unter bestimmten Prinzipien miteinander arbeitet.

Das sagt der Präsident, der Fußball vollkommen unromatisch, aber zu recht als Hochrisiko-Anlage bezeichnet hat. Es müsste also mehr passiert sein, als ein enttäuschender siebter Platz jenseits von gut und böse in der Zweiten Liga, sollte der Trainer Union demnächst verlassen. Beispielsweise müsste man das Zutrauen in die Fähigkeit des Trainers verlieren, eine Mannschaft weiterzuentwickeln.

Die anderen Berliner Medien nehmen das Thema nicht auf:

Mit einem Satz kommt die Berliner Zeitung zu einer vollkommen anderen Einschätzung:

Die Ehe zwischen Trainer und Verein ist dennoch nicht in Gefahr, selbst wenn die 50-Punkte-Marke und somit die Kleinstschrittverbesserung verpasst würde.

Teve180 – Uwe Seeler macht sich Sorgen um den Union-Aufstieg

1:1 ist mittlerweile das Standardergebnis von Union. Zum vierten Mal in den sieben Spielen dieses Jahres endet eine Partie so. Auch die gegen Paderborn. Wir diskutieren schon die nächste Saison und fragen uns, wie denn der nächste Schritt aussieht. Dabei hilft uns als Gast Florian vom HSV-Podcast Rautenradio. Und das, obwohl er keine Ahnung von Auf- und Abstiegen hat.

Foto: Koch

Shownotes

Teve175 – Ein anderer Schnack

Das 1:1 in Düsseldorf hat uns nicht gefallen, aber wir sind auch nicht nachtragend. Deshalb diskutieren wir lieber, wie Trainer Uwe Neuhaus verbal den Druck erhöht, indem er nun auch offiziell vom Aufstieg spricht.

neuhaus_spanien_smallFoto: Koch

Intro

00:00:00

Das 1:1 in Düsseldorf

00:02:37

Sören Brandy sieht Wandel schon nach dem Gegentor und nicht erst nach der HalbzeitpauseNamenswitze mit Sören BrandyNeuhaus lässt rotieren, allerdings ohne AuswirkungenErstes Neuhaus’sches Gesetz: „Michael Parensen muss spielen“„Die Eisernen“ haben eine To-Do-Liste für die zweite Halbzeit erstelltCollinas Erben - Der Schiedsrichter-PodcastBrandy trifft wieder malKeine Mannschaft will aufsteigen.

Jetzt auch offiziell: Der Aufstieg als Ziel

00:17:25

Uwe Neuhaus gibt Ziel Aufstieg ausPresserunden mit Uwe Neuhaus nach der Spiel-PressekonferenzNeuhaus ändert seine Strategie gegenüber dem TeamUwe Neuhaus hat einen Arbeitsethos auf den Max Weber stolz wäreUwe Neuhaus’ Weg in die Bundesliga führt nur über UnionDer letzte Aufstieg war klar. Aber 2008/09 ist schon weit weg.Sollte Aufstieg gelingen, erwartet Union etwas anderes als im ersten ZweitligajahrArne Zank - Ein Meister der Selbstbeherrschung erzählt.

Outro

00:55:45

Shownotes

Intro

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Das 1:1 in Düsseldorf

00:02:37

Sören Brandy sieht Wandel schon nach dem Gegentor und nicht erst nach der HalbzeitpauseNamenswitze mit Sören BrandyNeuhaus lässt rotieren, allerdings ohne AuswirkungenErstes Neuhaus’sches Gesetz: „Michael Parensen muss spielen“„Die Eisernen“ haben eine To-Do-Liste für die zweite Halbzeit erstelltCollinas Erben - Der Schiedsrichter-PodcastBrandy trifft wieder malKeine Mannschaft will aufsteigen.

Jetzt auch offiziell: Der Aufstieg als Ziel

00:17:25

Uwe Neuhaus gibt Ziel Aufstieg ausPresserunden mit Uwe Neuhaus nach der Spiel-PressekonferenzNeuhaus ändert seine Strategie gegenüber dem TeamUwe Neuhaus hat einen Arbeitsethos auf den Max Weber stolz wäreUwe Neuhaus’ Weg in die Bundesliga führt nur über UnionDer letzte Aufstieg war klar. Aber 2008/09 ist schon weit weg.Sollte Aufstieg gelingen, erwartet Union etwas anderes als im ersten ZweitligajahrArne Zank - Ein Meister der Selbstbeherrschung erzählt.

Outro

00:55:45

Teve171 – Arschbacken zusammenkneifen!

1:2 bei 1860 München verloren. Das passt ins Bild der letzten Wochen. Doch die Kartenstatistik weist Union mit 8:0 als Sieger aus. Nicht unumstritten. Schiri, verlieren können wir auch alleine. Dafür benötigen wir keine Unterstützung.

Foto: Koch

In unserer Küche sitzen:

Gero, Sebastian

Shownotes:

Folgen später

Shownotes

Teve158 – Kopfballungeheuer Rumburak

Wir sind fertig. Vor Freude. Union gewinnt 3:2, obwohl das Team schon nach fünf Minuten 0:2 zurücklag. Natürlich haben wir nie gezweifelt und denken auch nicht an Paderborn vor fünf Jahren. Aufstieg und so. Überhaupt nicht. Wirklich nicht. Stattdessen nur eins: „Wo Du auch spielst, wir folgen Dir. Ist der Sieg auch noch so fern. Gib niemals auf und glaub an Dich, dann kann der Sieg nur Dir gehören.“

1. FC Union Berlin vs. FC St.Pauli 3:2

Foto: Stefanie Fiebrig

In der Küche sitzen: Gero, Hans-Martin und Sebastian

Shownotes:

00:00 Min - Preshow

00:16 Min - Intro

Mit Tim und Linus von Logbuch Netzpolitik - Sören Brandy weiß: “Wir wussten dass St Pauli verwundbar ist, wenn sie 2:0 führen” – Das Stadionlied zum Spiel

03:38 Min – Das Spiel gegen St. Pauli

Am besten mal mit einem billigen Witz anfangen – Gero ist geledert – Der fliegende Holländer ist nicht der fliegende Hamburger - Tim und Linus waren zu Besuch im Stadion – Union kam nach 20 Minuten ins Spiel – Livestatistik für die 1. und 2. Liga via App von Impire – Das erste Tor konnte niemand sehen. Wegen der Choreo. – Auf der Haupttribüne wurde dem 1. FC Oberschöneweide gehuldigt – Das zweite Tor war schon wirklich gut. – Christian Stuff: Eigentlich immer mal für eine Gurke gut, andererseits der als Stuffinho bekannte weiße Brasilianer. Dabei aber immer cool. – Mattuschka hat Stuffi nach dem ersten Fehler aufgemuntert – Fast das gesamte Podcastteam stand Gegengerade. Steffi fotografierte dagegen im Innenraum. – Hugo (10) aus Liverpool war erstmalig an der Alten Försterei und meinte bei Union in English: “Die Fans haben das Spiel gewonnen” – Der schnellste Tuschekreisel wo gibt – St. Paulis Keeper Philipp Tschauner war unstrittig der beste Mann auf dem Platz – Uwe Neuhaus wechselt offensiv, Michael Frontzeck dagegen defensiv – Union ist taktisch flexibel – Simon Terodde hat gerade eine schwierige Phase und redet deswegen nicht mit Journalisten (Tagesspiegel) – Wenn Terodde frei auf den Torwart zuläuft, denkt Gero ans Bier in der Halbzeit – Elfmeter für Union war berechtigt. Brandy beim Foul mit fast ikonographischem Schrei: Ähnlich wie in Why? - Statt auf Lange Kerls setzt Neuhaus bei neuen Spielern auf Lautstärke – Fabian Schönheim schockt als Unions “Rough Rider” den Schiri Dr. Felix Brych -

38:25 Min – Was sonst so passierte

Erstbesucher erlebten das ganz große Theater. Tim sah vor langer Zeit mal ein Union-Spiel – Sinn und Unsinn von Fantrennung – Früher durften mehr Fans auf die gleiche Fläche ins Stadion –  Bierbecher fliegen. Dieses Mal aus Freude. – Wir denken an den Tabellenplatz – Unions Vorteil im Gegensatz zu vielen anderen Klubs: Es herrscht Ruhe im Verein. Keine konkurrierenden Gruppen. – Protest gegen Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft auf einer Tapete: “Rainer W. halt’s Maul. Selbst Deine fünf Kinder schämen sich für Dich.” – Don’t mention Paderborn – Gero möchte nicht über Aufstieg reden. Wegen Bauchschmerzen. – Es wartet der Fürth-Fluch oder ein Sechs-Punkte-Spiel – Balletszene aus Top-Secret - Wir sind jetzt alle für die Slowakei

Shownotes

Preshow

00:00:00

Intro

00:00:16

Mit Tim und Linus von Logbuch NetzpolitikSören Brandy weiß: "Wir wussten dass St Pauli verwundbar ist, wenn sie 2:0 führen"Das Stadionlied zum Spiel.

Das Spiel gegen St. Pauli

00:03:38

Am besten mal mit einem billigen Witz anfangenGero ist geledertDer fliegende Holländer ist nicht der fliegende HamburgerTim und Linus waren zu Besuch im Stadion - Union kam nach 20 Minuten ins Spiel - Livestatistik für die 1. und 2. Liga via App von Impire - Das erste Tor konnte niemand sehen. Wegen der Choreo. - Auf der Haupttribüne wurde dem 1. FC Oberschöneweide gehuldigt - Das zweite Tor war schon wirklich gut. - Christian Stuff: Eigentlich immer mal für eine Gurke gut, andererseits der als Stuffinho bekannte weiße Brasilianer. Dabei aber immer cool. - Mattuschka hat Stuffi nach dem ersten Fehler aufgemuntert - Fast das gesamte Podcastteam stand Gegengerade. Steffi fotografierte dagegen im Innenraum. - Hugo (10) aus Liverpool war erstmalig an der Alten Försterei und meinte bei Union in English: "Die Fans haben das Spiel gewonnen" - Der schnellste Tuschekreisel wo gibt - St. Paulis Keeper Philipp Tschauner war unstrittig der beste Mann auf dem Platz - Uwe Neuhaus wechselt offensiv, Michael Frontzeck dagegen defensiv - Union ist taktisch flexibel - Simon Terodde hat gerade eine schwierige Phase und redet deswegen nicht mit Journalisten (Tagesspiegel) - Wenn Terodde frei auf den Torwart zuläuft, denkt Gero ans Bier in der Halbzeit - Elfmeter für Union war berechtigt. Brandy beim Foul mit fast ikonographischem Schrei: Ähnlich wie in Why? - Statt auf Lange Kerls setzt Neuhaus bei neuen Spielern auf Lautstärke - Fabian Schönheim schockt als Unions "Rough Rider" den Schiri Dr. Felix Brych -Min - Was sonst so passierteErstbesucher erlebten das ganz große Theater. Tim sah vor langer Zeit mal ein Union-Spiel - Sinn und Unsinn von Fantrennung - Früher durften mehr Fans auf die gleiche Fläche ins Stadion - Bierbecher fliegen. Dieses Mal aus Freude. - Wir denken an den Tabellenplatz - Unions Vorteil im Gegensatz zu vielen anderen Klubs: Es herrscht Ruhe im Verein. Keine konkurrierenden Gruppen. - Protest gegen Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft auf einer Tapete: "Rainer W. halt's Maul. Selbst Deine fünf Kinder schämen sich für Dich." - Don't mention Paderborn - Gero möchte nicht über Aufstieg reden. Wegen Bauchschmerzen. - Es wartet der Fürth-Fluch oder ein Sechs-Punkte-Spiel - Balletszene aus Top-Secret - Wir sind jetzt alle für die Slowakei.

Teve157 – Quietscheentchen-Mafia DFB!

1:1 beim FSV Frankfurt! Aufstiegsplatz verpasst! Skandal! Wir bleiben entspannt und ziehen das Zwischenfazit dann, wenn es Trainer Uwe Neuhaus auch zieht. Nie! Stattdessen hören wir neue Union-Lieder und diskutieren den vermeintlichen Hertha-Skandal samt der Grenzen von Berichterstattung. Außerdem versuchen wir mit unserem Gast Bastian Pauly (bekannt als @chemieblogger und durch sein Blog chemieblogger.de) herauszufinden, wann sich die Entwicklungslinien von Union und dem FC Sachsen Leipzig aka BSG Chemie Leipzig getrennt haben. Kurz: Es ist noch gar nicht so lange her und hat etwas mit Schnee und dem brasilianischen Torjäger Daniel Teixeira zu tun. Zum Schluss gehen wir einer Verschwörungstheorie auf den Grund: Mittendrin die über die Quietscheentchen-Mafia DFB.

Union Stadion-Besichtigung 2013/14

Foto: Koch

Am Tisch in unserer Küche sitzen: Steffi, BastianRobert und Sebastian.

Shownotes

Der @chemieblogger und sein Blog chemieblogger.de - Großes Frankfurt, kleines Frankfurt – Der FSV ist die Club gewordene zweite Liga – Bornheimer Hang & irgendeine Bank – SV Meppen, der erfolgreichste Club des Emslandes – Ein Trickfilmtor: Tusche überrennt einen Abwehrspieler – Regelkunde: Einen Abstoß gibt es, wenn der Ball vollständig die Torlinie überschreitet – Ein Babbel-Spruch bricht sich Bahn – Wer meckert, muss auch loben können: Uns gefällt, was Uwe Neuhaus spielen lässt – Neue Musik 1: Tyran / Hennezzy, Eisern Union Berlin – Köpenicker Jugendkultur – HipHop, Bier und Bratwurst – Neue Musik 2: Krispin, Union Song Roughmix – Miese Romantik und Kitsch: Genau mein Fall! – Königsblauer S04 – Kuschelrock für Unioner – Zombie Nation bei Penn State: Sebastian hat was zugeschickt bekommen – Die BZ bringt eine Geschichte, wir müssen über Pressefreiheit und ihre Grenzen reden – Was ist eigentlich ein Persönlichkeitsrecht? – Jos Luhukay findet deutliche WorteChristian Streich beim SC Freiburg ist fassungslosMichael Preetz fragt bei Sky90 nach dem konkreten Vorwurf und der Moderator kommt ins SchwimmenWer Lolita sagt, muss es auch lesen – Schweinejournalismus bleibt Schweinejournalismus – Abrupter Themenwechsel: Sachsen und Berlin – Clubs von Kölmels GnadenDer Alfred-Kunze-SportparkFC Sachsen Leipzig (bis Juni 2011) - SG Sachsen LeipzigBSG Chemie LeipzigDaniel Teixeira – Die Chemie-Historie – Zentralstadion kills Leipziger Fußball – Leipzig als politischer Standort – Sport im Osten, MDR – “Wir machen da mal Brause” – Jens HärtelBluten für Union – Fußball-Fundamentalisten – Leutzsch vs. Probstheida – Weltfriedenstag – Verbrannte Marken – Textilvergehen – Robis Ente hat Unwucht: Quietscheentchen-Mafia DFB

Shownotes

Teve156 – Punkrockloft

Huch, schon wieder gewonnen. Das 2:1 gegen Düsseldorf könnte der Beginn einer wunderbaren Serie werden. Und gleichzeitig ist auch der Vorwurf weggewischt, Union könne unter Flutlicht nicht siegen. Sozusagen vom Tisch. Ist ja gerade große Mode, Dinge für beendet zu erklären. Nicht alle werden dagegen rassistische Idioten, wie Ralph Gunesch vom FC Ingolstadt beklagt. Gero hat da seine ganz persönliche Geschichte vom Stadionbesuch am Montag. Leider während des Podcasts vom Tisch gewischt und darunter liegen geblieben: Das Comeback von Christian Beeck an der Alten Försterei. Willkommen zurück!

Irgendwas mit Unionwalzer nach dem 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf.

Foto: Koch

Am Tisch in unserer Küche sitzen: SteffiRobertGero und Hans-Martin.

Shownotes

Gottesbeweis: Adam Nemec’ Tor zum 1:0 – Wir würdigen und verstehen, was Benjamin Köhler getan hat – Vergleich mit dem Dresden-Spiel – Wir lieben Bissigkeit mehr als Messi – das Unwohlsein vor wichtigen Spielen geht nicht weg: Das ist das Union-Gefühl – Die Defensivarbeit von Sören Brandy – Die Fitness der gesamten Mannschaft – Kopfballduelle gewinnen? Könn’ wa! – Einziger Lapsus: Das Gegentor – Die Wechsel: Tusche raus verändert das Spiel – Der Elfmeter: Wenn Alex vom Schiedsrichter-Podcast “Collinas Erben” sagt, es war keiner, dann war es keiner - Immer, wenn man denkt, man könne Düsseldorf nicht mehr hassen, sagt irgendwer: Campino! – Was wir an Düsseldorf ernsthaft nicht mochten, ist fort: Norbert Meier, Sascha Rösler – “Ein gerne doof gefundener Gast” – Die Düsseldorfer Auswärtstrikots finden mehrere Gegner und eine Befürworterin – Gero führt Gespräche mit Menschen – St.Pauli-Spieler machen Dinge richtig: Marius Ebbers und Ralph Gunesch – Montagsspiele sind keine Verbrecher – Gemeinsam gegen Aniridie – Beste Gastgeber der letzten Saison: FSV Frankfurt

Shownotes