Urs Fischers erster Geburtstag als Union-Trainer und ein Blick nach Lichtenberg

Bevor es heute Mittag die Pressekonferenz zum Spiel gegen Bielefeld gibt, ist es medial ruhig um Union. Die Bild (print) lobt Sebastian Andersson, und der Kurier gratuliert Urs Fischer zum Geburtstag.

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Wer hat Angst vor Simon Terodde?

Simon-Wie-konnte-Union-den-Stürmer-nur-ablösefrei-ziehen-lassen-Terodde kommt am Donnerstag ins Stadion an der Alten Försterei. Und die Bild (noch nicht online) rechnet uns vor, dass der Angreifer 1,29  Tore je Spiel erzielt. Und damit sei er allein von der Torausbeute 5 Mal gefährlicher als zu seiner Zeit bei Union. Die Effizienz ist natürlich atemberaubend, auch wenn der Vergleich natürlich hinkt. Erstens hatte Terodde als Spieler bei Union noch nicht das Standing eines überragenden Zweitliga-Torjägers wie heute. Und bei allem Respekt vor dem Union-Team unter Uwe Neuhaus, aber Terodde spielt jetzt auch mit Spielern, die eine andere Qualität haben. Mal von der Spielstrategie ganz abgesehen. Müssen wir jetzt alle aufpassen, dass wir uns am Donnerstag nicht in die Hosen machen? Auch hier würde ich klar nein sagen. Nur weil Simon Terodde im Schnitt mehr als 1 Tor je Spiel erzielt, trifft er nicht in jeder Partie. Im Hinspiel beispielsweise ging er torlos vom Platz. (Wobei auch mein Vergleich hinkt, hat Terodde am 2. Spieltag gegen Union erst ab der 60. Minuten mitmachen dürfen. Danke Matze für den Hinweis.)

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Urs Fischer hat im Trainingslager noch mehr Union-Fankultur kennenlernen dürfen

Das Trainingslager in Spanien ist vorbei. Und natürlich bleibt die Frage: Was hat es gebracht? Da gibt es einige Punkte. Einige vorher verletzte Spieler haben wieder Spielminuten sammeln können (Grischa Prömel, Marc Torrejon, Fabian Schönheim und Winterzugang Nicolai Rapp). Allerdings hat sich mit Joshua Mees ein Spieler auf der Linksaußen-Position verletzt, auf der Union im Winter mit Kenny Prince Redondo und Simon Hedlund zwei Profis abgegeben hat. Ich bin tatsächlich gespannt, wie der Heilungsprozess hier verläuft und ob Union doch noch jemanden nachverpflichtet.

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Einmal ist Urs Fischer richtig laut geworden, aber er verrät nicht wann

Der RBB und der Kurier versorgen uns vor Jahresende mit einem Rückblick auf die bisherige Saison aus der Perspektive von Trainer Urs Fischer. In den Zitaten beim Kurier verrät der Schweizer, dass er einmal bei einem Hinrundenspiel in der Halbzeit laut geworden sei. Ich kann mir das beim Trainer kaum vorstellen, der ja immer so überlegt und bedächtig daherkommt. Aber es hatte vielleicht den Überraschungs-Effekt beim Team. Aber Urs Fischer wäre nicht Urs Fischer, wenn er das in Frage kommende Spiel nicht für sich behalten würde. Wenn er beim RBB erzählt: “Ich glaube, man darf auch ein bisschen träumen. Aber man sollte mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben, denn gewonnen ist noch gar nichts”, hören wir aber wieder den Urs Fischer, wie wir ihn kennen.

Trainer Urs Fischer, Foto: Matze Koch

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Um zu bewerten, wie stark die bisherige Saison war, müssen wir uns an das Ende der letzten zurückversetzen

Die Zeit zwischen den Jahren ist die Zeit der Rückblicke. Und der Kurier enttäuscht nicht und serviert uns ein “Was war gut? Was war nicht so gut?” Unter letzteres fallen beispielsweise die vielen Unentschieden, die dafür sorgen, dass Union sich nicht hat absetzen können und durch die eine Niederlage vor der Winterpause auf Platz 4 gefallen ist. Die anderen Punkte, die nicht so gut gelaufen sind, fallen für mich unter die B-Note. Dazu gehört, dass Eroll Zejnullahu sportlich keine Rolle spielt und die Nachwuchsspieler nicht zu Einsätzen kamen.

Spielten sportlich keine Rolle bis zur Winterpause: Berkan Taz und Eroll Zejnullahu, Foto: Matze Koch

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“Wir sind in erster Linie der Fußballverein”

Daran, dass die Konzentration des Vereins in dieser Woche in erster Linie auf dem Spiel in Aue und erst dann auf dem Weihnachtssingen liegt, ließen gestern in der Pressekonferenz zum Spiel weder Trainer Urs Fischer noch Sprecher Christian Arbeit einen Zweifel. Und wenn Arbeit sagt, dass Union “in erster Linie der Fußballverein” sei, ist das nichts neues. Die Vorbereitungen für das Weihnachtssingen morgen Abend sind aber natürlich trotzdem voll im Gang.

weihnachtssingen

Wenigstens der Rasen im Stadion hat eine weiße Auflage; Photo: Matthias Koch

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Zwischen dem Spiel gegen Bochum vor einem Jahr und heute liegen Welten

Das Spiel gegen Bochum nachher um 13 Uhr nutzen Kurier und Bild/BZ (noch nicht online) für Rückblicke. Dabei sind es aber ganz unterschiedliche Ereignisse, auf die beide Medien zurückschauen. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie mit dem VfL Bochum zu tun haben. Beim Kurier fällt der Blick auf das Spiel gegen den VfL vor einem Jahr. Es war das letzte Spiel von Jens Keller. Und so oberflächlich manche Betrachtungen auf diese Trainerentlassung (“Wie kann man einen Trainer nur feuern, wenn man auf Platz 4 steht?” und so weiter), so oberflächlich mag es auch Gemeinsamkeiten geben bei Platzierung und Konkurrenzsituation in der Tabelle. Allerdings fragt sich eigentlich wohl niemand, ob Urs Fischer fest im Sattel sitzt.

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Unsre Mannschaft, unser Stolz. Unser Verein!

Im Vorfeld des Spiels gestern Abend habe ich hier in Bezug auf die erste Ausgabe von #bvbfcu geschrieben, dass “das Spiel damals auch inhaltlich kaum besser hätte laufen können und es nicht direkt wahrscheinlich ist, dass Union noch einmal in der Situation sein wird, spät in der Verlängerung in Führung gehen zu können.”

Tja, so kann man sich irren.

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Union ist so konstant, dass alle sich wiederholen

So stabil Union in dieser Saison ist, so wenig neue Themen kommen von Woche zu Woche auf (von verrückten Momenten wie dem Tor von Rafal Gikiewicz mal abgesehen). Aber das haben sich viele Unioner nach der letzten Saison ja gewünscht.

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Dass bei Union nicht viel mehr über die Offensive gesprochen wird, liegt an der verdammt guten Defensive

Die Frage nach der offensiven Durchschlagskraft bestimmt weiter die Themen der Berliner Medien. Kein Wunder nach einem 0:0 in Paderborn, bei dem Union drei wirklich gute Torchancen nicht nutzte. Trainer Urs Fischer setzt da an, in dem er sagt, dass durchaus genug Chancen da waren, das Spiel zu entscheiden (Tagesspiegel). Außerdem müsse im Angriffsdrittel präziser gespielt werden. Wer noch vor Augen hat, wie Bälle zu häufig in den Rücken der startenden Spieler gespielt wurden, weiß wovon Urs Fischer spricht.

Joshua Mees und Suleiman Abdullahi nach einem Einsatz im Baltic Sea Cup, Foto: Matze Koch

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