Dirk Zingler, der neue Sponsor und der Fußball-Klassenkampf

Unions Präsident Dirk Zingler hat Kurier und Berliner Zeitung ein Interview gegeben, in dem er über die Wahl von Aroundtown als neuem Hauptsponsor des 1. FC Union, die Idee des Derby am 9. November und Unions Perspektive in der Bundesliga spricht. Die Sponsorwahl rechtfertigt er dabei einerseits damit, dass auch in der sozialen Konfliktsituation um das Thema Wohnraum Unternehmen differenziert zu beurteilen seien, und andererseits damit, dass Union schon seit langem eine Beziehung zu den handelnden Personen bei Aroundtown habe.

Zingler

Dirk Zingler fomuliert Unions Position in dem Interview ziemlich deutlich. Foto: Stefanie Fiebrig

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Kommt Philipp Förster zu Union? Und Urs Fischer grüßt aus Las Vegas

Ein weiterer Schritt zum Begreifen, was da vergangene Woche bei Union passiert ist: Ich muss beim Kicker nicht mehr auf die Zweite Liga klicken, um zu schauen, was zu Union geschrieben wurde. Und die Frequenz der sinnvollen Push Notifications von Onefootball nimmt zu.

Screenshot: Kicker.de

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“Einfach geil.”

War es jemals durchgehend so laut im Stadion an der Alten Försterei? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich beim 0:0 gegen Stuttgart zur Halbzeit raus musste, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Weil ich gezittert habe. Weil ich meine Hände nicht mehr gespürt habe. Weil ich nicht mehr zusehen konnte, wie die Uhrzeit quälend langsam verging. Immer wieder kroch der alte fatalistische Union-Geist hoch, tippte mir auf die Schulter und lachte mich aus, weil er meine Hoffnungen auf den Bundesliga-Aufstieg zerstören wollte. Beim 1:0 für den VfB beispielsweise durch den Freistoß von Aogo, das wegen einer haarsträubenden Abseitsposition vom Videoassistenten zurückgenommen  wurde und uns zumindest über den Sommer hinaus zu Videobeweis-Befürwortern macht. Da war es für wenige Sekunden ganz leer in mir. Ebenso wie bei Abdullahis Pfostentreffern in der 2. Halbzeit als mir der alte Union-Geist einflüsterte: “Das wird sich rächen!”

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Platzsturm und Bengalos

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Christopher Trimmel ist wieder da und die Bochum-Karten weg

Kapitän Christopher Trimmel war gestern wieder beim Training dabei, konnte alle Übungen mitmachen und wird wohl beim Auswärtsspiel in Darmstadt dabei sein (Morgenpost). Genauer kann vielleicht Trainer Urs Fischer heute um 12.30 Uhr in der Pressekonferenz zum Spiel Auskunft geben (live auf AFTV). Ansonsten ruht der See still beim Team.

Christopher Trimmel beim Training am Donnerstag, Foto: Matze Koch

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Unions Frauen holen den Berliner Pokal gleich zweimal

Zwei Mal traten die die Frauen-Teams von Union gestern zum Berliner Pokalfinale an. Und sowohl die erste als auch die 2. Mannschaft gewannen. Der Sieg des 1. Frauen-Teams über Viktoria war nicht nur besonders, weil hier die beiden Konkurrenten um den Sieg in der Regionalliga gegeneinander antraten, sondern auch weil es durchaus dramatisch war mit einem frühen Rückstand, der in der ersten Hälfte zu einem 3:1 gedreht werden konnte. Die zweite Halbzeit hielt noch eine Rote Karte für Union bereit, doch Viktoria kam erst in der Nachspielzeit zum Anschluss. Bewegtbild gibt es bei Spreekick.

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Micha Parensen ist immer gut

Florian Hübner wird am Sonntag nicht spielen können. Das war die Hauptnachricht aus Urs Fischers Pressekonferenz gestern. Auf die Frage, wie die Chancen von Micha Parensen und Marc Torrejón stünden, ihn (in Abwesenheit von Nicolai Rapp) zu ersetzen, sagte der Trainer des 1. FC Union zunächst “50-50”. Der Einwurf von Matze Koch, Parensen habe ein wenig mehr Spielpraxis als Torrejón (der in der Liga noch gar nicht gespielt hat) verschob das Gleichgewicht dann noch etwas zu Gunsten Parensens.

Micha Parensen

Es ist nie schlecht, wenn Micha Parensen für Union spielt. Photo: Felix/Union in Englisch

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#370 – Die Pfanne ist eingerollt

Nach dem 1:1 in Fürth und dem aktuell 4. Platz ist die Stimmung am Arsch. Was gibt es da Besseres, als mit Henry vom Hertha-Podcast Damenwahl gemeinsam die Misserfolgsserien beider Vereine zu betrachten und etwas Gesprächstherapie zu betreiben?

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Hinweis: Im Gegensatz zu dem Quatsch, den wir im Podcast erzählen, hat Fürth tatsächlich eine U-Bahn. Alles darüber könnt ihr hier nachlesen.

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Union hat den Aufstieg gestern höchstens zu sehr gewollt

Das Gute an dem 2-2 von Union gestern Abend gegen Regensburg ist, dass endlich niemand mehr reden darüber muss, ob Union (und irgendein Teil davon) den Aufstieg doll genug will.

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#367 – Planübererfüllung, auch wenn es sich vielleicht anders anfühlt

Union spielt 0:0 in Dresden, aber da wir erst nach der HSV-Niederlage aufnehmen, ist unsere Laune besser als direkt nach dem Spiel. Wir diskutieren auch die unterschiedlichen Sichten zum Aufstiegskampf, die sich bei Union zeigen.

Torwart Rafal Gikiewicz nach Abpfiff, Foto: Matze Koch

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Union hat verdient verloren, war aber bei weitem nicht chancenlos

Als Stadionsprecher Christian Arbeit gestern zum Ende der Mannschaftsaufstellung den Gästetrainer Steffen Baumgart begrüßte und “Fußballgott” sehr laut von den Rängen zurück schallte, war ich mir sicher, dass das Spiel gegen Paderborn ein legendärer Fußballnachmittag werden würde. Das Wetter war erstmals richtig frühlingshaft. Und es herrschte ein herrlich aufgeregtes Treiben im Stadion. Die herrliche Frühlingsluft füllte die Lungen und die Gesänge und Anfeuerungen ließen sich fantastisch an. Dazu eine feine Choreo auf der Gegengeraden. Allein, es sollte vor allem für Steffen Baumgart ein legendäres Spiel werden.

Paderborns Trainer Steffen Baumgart vor Anpfiff, Foto: Stefanie Fiebrig

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