Zwischen dem Spiel gegen Bochum vor einem Jahr und heute liegen Welten

Das Spiel gegen Bochum nachher um 13 Uhr nutzen Kurier und Bild/BZ (noch nicht online) für Rückblicke. Dabei sind es aber ganz unterschiedliche Ereignisse, auf die beide Medien zurückschauen. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie mit dem VfL Bochum zu tun haben. Beim Kurier fällt der Blick auf das Spiel gegen den VfL vor einem Jahr. Es war das letzte Spiel von Jens Keller. Und so oberflächlich manche Betrachtungen auf diese Trainerentlassung (“Wie kann man einen Trainer nur feuern, wenn man auf Platz 4 steht?” und so weiter), so oberflächlich mag es auch Gemeinsamkeiten geben bei Platzierung und Konkurrenzsituation in der Tabelle. Allerdings fragt sich eigentlich wohl niemand, ob Urs Fischer fest im Sattel sitzt.

Weiterlesen

Unsre Mannschaft, unser Stolz. Unser Verein!

Im Vorfeld des Spiels gestern Abend habe ich hier in Bezug auf die erste Ausgabe von #bvbfcu geschrieben, dass “das Spiel damals auch inhaltlich kaum besser hätte laufen können und es nicht direkt wahrscheinlich ist, dass Union noch einmal in der Situation sein wird, spät in der Verlängerung in Führung gehen zu können.”

Tja, so kann man sich irren.

Weiterlesen

Union ist so konstant, dass alle sich wiederholen

So stabil Union in dieser Saison ist, so wenig neue Themen kommen von Woche zu Woche auf (von verrückten Momenten wie dem Tor von Rafal Gikiewicz mal abgesehen). Aber das haben sich viele Unioner nach der letzten Saison ja gewünscht.

Weiterlesen

Dass bei Union nicht viel mehr über die Offensive gesprochen wird, liegt an der verdammt guten Defensive

Die Frage nach der offensiven Durchschlagskraft bestimmt weiter die Themen der Berliner Medien. Kein Wunder nach einem 0:0 in Paderborn, bei dem Union drei wirklich gute Torchancen nicht nutzte. Trainer Urs Fischer setzt da an, in dem er sagt, dass durchaus genug Chancen da waren, das Spiel zu entscheiden (Tagesspiegel). Außerdem müsse im Angriffsdrittel präziser gespielt werden. Wer noch vor Augen hat, wie Bälle zu häufig in den Rücken der startenden Spieler gespielt wurden, weiß wovon Urs Fischer spricht.

Joshua Mees und Suleiman Abdullahi nach einem Einsatz im Baltic Sea Cup, Foto: Matze Koch

Weiterlesen

#349 – Geil und Graupen

Union spielt 0:0 in Paderborn. Wir machen zwar auch die Offensive als den Ort aus, wo sich das Team noch verbessern kann, sind aber ganz glücklich mit einer starken Defensive. Außerdem ist Gero zurück. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Anzeigetafel in Paderborn, Foto: Matze Koch

Links:

On Air:

avatar Gero Langisch Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Ungeschlagen, aber langweilig? 7 Dinge, die uns nach dem 0:0 in Paderborn froh machen

“Von daher nervt’s mich auch ein bisschen”, sagte Urs Fischer auf der Pressekonferenz, als er das 0:0 in Paderborn einschätzen sollte und über die verpassten Torchancen sprach. Es war eine höfliche Untertreibung. Wie so oft, wenn der Union-Trainer öffentlich spricht. Er selbst dürfte sich sehr ärgern über ein erneutes Unentschieden, das Union zwar die unglaubliche Serie von 10 Liga-Spielen in Folge ohne Niederlage einbringt (der Kurier freut sich zurecht darüber), aber gleichzeitig sich nicht im gleichen Maße in Punkten niederschlägt. Ein zweites Mal brach es für Fischers Verhältnisse aus ihm heraus, als er über den ausgebliebenen Elfmeterpfiff an Joshua Mees sagte: “Es regt mich schon ein bisschen auf.” Der Offensivspieler war von Christian Strohdiek am Nachschuss gehindert worden, nachdem zuvor Sebastian Andersson die Latte traf.

Weiterlesen

Ein hungriger Florian Hübner und ein unvergessenes Spiel gegen Paderborn

Florian Hübner hatte offensichtlich Hunger, als er zuletzt von den Kollegen der Berliner Medien(Kurier, Bild/BZ) zur Strategie gegen Paderborn befragt wurde. “Wir wollen sie gar nicht hinten rauskommen lassen und auffressen.” Aber beim Gegner aus Ostwestfalen muss keine Angst aufkommen, der Verteidiger will nur spielen. Mehr zur Strategie gegen die Offensivpower aus Paderborn gibt es heute vielleicht in der Pressekonferenz mit Union-Trainer Urs Fischer (live auf AFTV und Facebook). Aber auf jeden Fall könnt ihr eine Vorausschau aus Paderborner Sicht im Blog Schwarzundblau lesen.

Weiterlesen

Das 9:1 gegen Babelsberg zeigt, wie variabel Unions Offensive in Zukunft sein kann

Ich hatte ja beim Test gegen Babelsberg ein zähes Spiel mit einer sich mühenden Mannschaft erwartet, die nicht besonders eingespielt ist, weil vor allem Spieler mit wenig Spielpraxis zum Einsatz kommen. Stattdessen wurde es ein 9:1, bei dem Union mit voller Wucht auf Offensive ging (Spielberichte bei Union auf der Website, der BZ und dem Kurier; Fotos vom Spiel gibt es bei Union in English). Vielleicht ein Versprechen auf die Zukunft, wenn Spieler wie Joshua Mees, Suleiman Abdullahi und auch Sebastian Polter ernsthafte Optionen für die Startelf sind. Union wird dann möglicherweise offensiv noch weniger ausrechenbar. Allerdings glaube ich nicht, dass wir in der Zweiten Liga eine so offensive Ausrichtung von Beginn an sehen werden, weil das im Zweifel zu viele Räume für die gegnerische Mannschaft öffnet. Aber gespannt bin ich tatsächlich auf den Wandel der Spielweise bis Weihnachten, wenn Stück für Stück mehr Spieler zur Verfügung stehen.

Weiterlesen

Heidenheim ist nicht nur Marc Schnatterer

Es ist verständlich, wenn jemand bei Spielern des 1. FC Heidenheim nur Marc Schnatterer einfällt. Auch in Heidenheims letztem Spiel bestimmte er die Schlagzeilen, als er mit einem direkten Freistoß (was sonst?) kurz vor Schluss das 3-2 Siegtor für Heidenheim schoss.

Marc Schnatterer, Foto: Matze Koch

Weiterlesen

Jetzt wird sich entscheiden, welchen Fußball wir in 5 bis 10 Jahren sehen werden

Weil heute Feiertag ist und keine gedruckten Zeitungen erscheinen, gibt es auch kaum Analysen zum ersten Auswärtssieg in der aktuellen Zweitligasaison. Aber zumindest Daniel hat bei Eiserne Ketten eine taktische Analyse des 2:1 in Ingolstadt geschrieben. Darin beschreibt er vor allem, wie Union durch eine Umstellung im Pressing die Dreierkette von Ingolstadt so stark unter Druck setzen konnte, dass Urs Fischers Team mit vielen Balleroberungen schnell wieder vor das Tor des Gegners kam. Der Tagesspiegel lobt vollkommen zurecht die Defensive, die einfach die Basis des aktuellen Laufs ist. Und im Kurier geht es darum, dass Unions eher mangelhafte Chancenverwertung am Montag Abend doch nicht bestraft wurde.

Weiterlesen