Optimismus in der zweiten Reihe

Um den statistischen Nachweis von Akaki Gogias Qualität ging es hier gestern sowohl im Blog als auch im Podcast. Im Kicker erfahren wir nun von Matze Koch, dass Gogia umgezogen ist (von Grünau nach Friedrichshain). Und dass er sich vornimmt, sich für Einsatzzeiten anzubieten. Das ist natürlich nicht überraschend.

Akaki Gogia 1. FC Union

Akaki Gogia bereitet sich auf Einsätze vor, Photo: Matthias Koch

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Die Frage nach Unions Leistungsfähigkeit in der Bundesliga wird noch sehr lange offen bleiben

Neben der Freude über den ersten Bundesliga-Punkt und dem Wissen, dass in Augsburg gleichermaßen mehr und weniger drin gewesen wäre (wenn Alfred Finnbogason in letzter Sekunde das Tor getroffen hätte, säßen wir jetzt ganz schön niedergeschlagen da), stelle ich mir vor allem eine Frage: War das jetzt Unions Leistungsvermögen in der Bundesliga? Also im Vergleich zur klaren Niederlage in der Vorwoche gegen Leipzig. Oder fällt Augsburg als potentieller Abstiegskandidat da eher heraus? Union hatte wenig Ballbesitzphasen, wenig spielerische Lösungen in Richtung gegnerisches Tor und brauchte die Zweikämpfe, um in die Partie hineinzukommen. Der Kicker schreibt in seiner Montagsausgabe (nicht online), dass Union sein Gesicht aus der Vorsaison gezeigt habe mit einer kompakten Defensive und vielen langen Bällen. Ich befürchte, dass das gegen Dortmund am nächsten Wochenende ähnlich wie in der der ersten Partie gegen Leipzig dazu führen kann, dass die Kugel wie beim Flipper immer postwendend zurück kommt und dadurch der Druck auf die Defensive so hoch wird, dass automatisch Fehler passieren.

Sebastian Polter ärgert sich, dass es keinen Elfmeter gibt, Foto: Matze Koch

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Ohne Zittern in Runde zwei? Das ist nicht mehr mein Union!

So richtig wusste ich nicht, was uns beim Erstrundenpokalspiel in Halberstadt erwarten würde. Eins allerdings weiß ich: Mit einem 6:0-Sieg habe ich nicht gerechnet. Noch weniger habe ich allerdings mit der Kaltschnäuzigkeit gerechnet, mit der Union agierte. Zwar gelang offensiv zunächst wenig bis gar nichts (die Aktionen wurden nicht gut zu Ende gespielt), aber die Mannschaft spielte trotzdem einfach ihren Stiefel runter. Klare Pässe, keine Hektik, kein “was wäre wenn”. Vergangenes Jahr in Jena ging es noch etwas drunter und drüber, doch davon war gestern nichts zu sehen. Wenn wir die Phase kurz nach Beginn der zweiten Hälfte ignorieren, dann war das eine Partie, die seriös geführt war und nie ernsthaft in Gefahr war zu entgleiten. An solche Erstrundenspiele muss ich mich erst einmal gewöhnen.

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Heute vor 10 Jahren stieg Union in die Zweite Liga auf

“Sebastian, ich wollte dir noch etwas sagen”, meinte mein Kollege gestern, als wir uns kurz im Großraumbüro sahen. Er schaute etwas zerstreut und suchte den Faden, den er irgendwie verloren hatte. Da ich weiß, was für ein großer HSV-Fan er ist, antwortete ich: “Bestimmt, dass wir uns am Wochenende gegen Magdeburg nicht so viel Mühe geben sollen.”

“Ach, Fußball”, sagte er. Und sein Gesicht wurde plötzlich so leer, dass ich merkte, dass er tatsächlich gar nicht über Fußball reden wollte. “Ihr packt das schon gegen Paderborn”, wollte ich ihn aufrichten. Doch ich glaube, dass man es mir anmerkt, wenn ich etwas nicht so ernst meine. Er schaute mich gar nicht an, sondern durch mich durch in die Ferne: “Mangala kann nicht spielen.”

Wenn das Saisonende etwas Gutes hat, dann dass die Leidenszeit im Aufstiegskampf endlich ein Ende hat und wir uns wieder ganz harmlos über das Wetter unterhalten können. Ich freue mich darauf.

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Zwischen dem Spiel gegen Bochum vor einem Jahr und heute liegen Welten

Das Spiel gegen Bochum nachher um 13 Uhr nutzen Kurier und Bild/BZ (noch nicht online) für Rückblicke. Dabei sind es aber ganz unterschiedliche Ereignisse, auf die beide Medien zurückschauen. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie mit dem VfL Bochum zu tun haben. Beim Kurier fällt der Blick auf das Spiel gegen den VfL vor einem Jahr. Es war das letzte Spiel von Jens Keller. Und so oberflächlich manche Betrachtungen auf diese Trainerentlassung (“Wie kann man einen Trainer nur feuern, wenn man auf Platz 4 steht?” und so weiter), so oberflächlich mag es auch Gemeinsamkeiten geben bei Platzierung und Konkurrenzsituation in der Tabelle. Allerdings fragt sich eigentlich wohl niemand, ob Urs Fischer fest im Sattel sitzt.

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#354 – Der Schmiedebach des Tages

Union gewinnt 3:1 gegen Darmstadt. Ein Spiel, dass vom bundesweiten Stimmungsboykott geprägt war. Dafür hat sich Sebastian Andersson mit Toren wieder Selbstvertrauen geholt und wir feiern Manuel Schmiedebach.

Manuel Schmiedebach im Zweikampf gegen Johannes Wurtz, Foto: Foto: SF/Matze Koch

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#353 – Und dann Bierdusche. Abpfiff. Schalala.

Union kann einfach nicht verlieren. Auch nicht beim HSV, wo es am Ende 2:2 stand. Wir sprechen über das Spiel und Spieler, die in Form sind. und andere, die es nicht sind. Außerdem muss kurz vor der Mitgliederversammlung auch mal gemeckert werden. Und wir haben ein neues Podcast-Format an den Start gebracht.

Jubel nach Suleiman Abdullahis spätem Tor zum 2:2, Foto: Matze Koch

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