Der Umbruch in der zweiten Reihe

Bild und Kurier diskutieren heute die Kaderplanung bei Union und kommen auf folgende Spieler, mit denen Union nicht verlängern wird:

  • Benny Köhler
  • Benny Kessel
  • Adrian Nikci
  • Emanuel Pogatetz
  • Roberto Puncec
  • Raffael Korte
  • Maximilian Thiel

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Teve239 – Kurz-, Mittel- und Langfristig

Mit der 0:2 Heimniederlage gegen Paderborn hat Union laut Sascha Lewandowski einen "Tiefpunkt" erreicht. Unsere Enttäuschung über das Zustandekommen dieses Ergebnisses ist entsprechund groß und wir sind hinreichend ratlos wie es zustande kam. Diese Ratlosigkeit scheinen wir zumindest mit Sascha Lewandowski zu teilen. Wir spekulieren ein wenig, welche Maßnahmen ihm jetzt zur Verfügung stehen und machen nebenbei die gute alte Sportdirektor-Diskussion wieder auf.


Foto: Matze Koch

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Der Gesichtsverlust.

Bisher hat sich Uwe Neuhaus gegen das Wort Umbruch gewehrt. Aber spätestens seit heute ist der Umbruch in Köpenick offensichtlich. U23-Trainer Theo Gries wurde trotz erfolgreicher Saison in der Oberliga und laufendem Vertrag gefeuert. Acht Spieler verlassen die Profimannschaft. Und nun hat sich Union trotz laufendem Vertrag von Team-Manager Christian Beeck getrennt.

Ist Uwe Neuhaus kantig und wenig mitteilsam, so hat Christian Beeck immer einen lockeren Spruch auf den Lippen gehabt. Nicht dass er mehr gesagt hätte. Ich erinnere mich an einen Anruf beim Manager, als es um die Vertragsverhandlung mit Torsten Mattuschka ging und Beeck ins Telefon lachte: “Natürlich können Sie mich fragen. Aber erwarten Sie nicht, dass ich Ihnen etwas erzähle. Na los, fragen Sie mal!” Es entwickelte sich ein witziges Gespräch. Beeck beherrscht die Kunst mit vielen Worten ebensowenig zu erzählen wie der Trainer. Allerdings merkt man das als Fragesteller manchmal erst hinterher. Aber wenigstens fühlt man sich gut unterhalten.

Gleichzeitig hat er sich auch Zeit für Themen genommen, die einen Einblick in seine Fußballweltansicht lieferten. Nach dem langen lockeren Gespräch über die Nachwuchsarbeit bei Union, setzte er sich akribisch mit dem langen Text auseinander. Weil ihm wichtig war, dass seine dezidierte Meinung ankommt. Beeck kommt über den Fleiß. Ihm ist als Spieler nichts zugefallen und genauso lief es in der Karriere nach der Karriere. Fleiß und Kampf. Beeck hat bei Union vorgelebt, was er von allen anderen erwartet hat. Er hat dem Verein nach außen ein Gesicht und eine Stimme gegeben. Vielleicht findet sich ein Manager, der besser mit Uwe Neuhaus kann. Aber schwer vorstellbar, dass dieser Gesichtsverlust ausgeglichen werden kann.