Nicht schön, aber wichtig

Das Trainerteam hat der Mannschaft nach dem Test gegen Horsens das Wochenende frei gegeben, was bedeutet, dass man auf Instagram viele Urlaubs- und Familienbilder sieht. Das gilt nicht für Marcel Hartel, der weiter bei der U21 ist, damit aber wohl auch ganz glücklich sein dürfte. Seine auffälligen Leistungen geben auch Grund, nocheinmal auf seine Vertragssituation zu schauen. Die Rückhol-Klausel, die Köln für den Mittelfeldspieler hat, greift wohl erst 2019 und für 2 Millionen Euro, wie der Kurier berichtet. Das eine interessante Detail, dass da noch fehlt, ist wie abhängig die Option von Ligazugehörigkeiten aller beteiligten Vereine ist.

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Sofas in der Wuhle – Es geht um mehr als nur Public Viewing

Als am Montagmorgen das Telefon klingelte, hatte Georg schon so ein komisches Gefühl. Wer ruft schon am Pfingstmontag an? Und dann war da noch die Polizeimeldung vom Sonntag:

Aus bisher unbekannten Motivationsgründen hat sich heute früh eine größere Menschengruppe, die zum Teil maskiert war, unbefugt Zutritt zum Gelände eines Stadions in Köpenick verschafft. Gegen 6.30 Uhr rüttelten die rund 40 Personen am Eingangstor an der Straße An der Wuhlheide bis dieses nachgab und liefen dann in einen Fanblock. Dort nahm man mehrere Tische und drei Sofas auf, trug diese Gegenstände zum Ausgang und warf sie anschließend in das Gewässer der Wuhle. Dann flüchtete die Gruppe in Richtung Pyramidenbrücke. Ein Mitarbeiter der das Geschehen bemerkte alarmierte die Polizei. Eintreffende Beamte begaben sich in den nahegelegenen Mellowpark, wo einer der Randalierer wiedererkannt wurde. Nach der Personalienfeststellung des 28-Jährigen konnte er seinen Weg fortsetzen. Videoaufzeichnungen wurden gesichert und der Polizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Georg hatte in der vergangenen Woche seine Couch in der S-Bahn nach Köpenick gebracht, um sich einen besonderen Platz für das gemeinsame WM-Erlebnis im Stadion an der Alten Försterei zu sichern. Sein Sofa sollte eins von 750 bequemen Sitzmöbeln sein, die auf dem Rasen Platz finden.

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Teve164 – Alle Choreographie sollte vom Volke ausgehen

Union spielt 0:0 in Cottbus und wir reden über Fahnenappell, Hooliganfreundschaften und Aktiengeschäfte.

Fahnenappell in Cottbus (Foto: unveu.de</a
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Intro: Krispin – Wir sind Union
00:00:00

Das Lied wurde im Studio Adlershof neu abgemischtPressesprecher Christian Arbeit, AFTV-Macher Hannes Teubner und Mannschaftskapitän Torsten Mattuschka sind BackgroundsängerGeros Vorhersage: "Die Nummer wird Karriere machen".

Fahnenappell in Cottbus

00:07:07

Vier aus dem Podcastteam (Gero, Robert, Hans-Martin und Steffi) waren in CottbusDas mit den FahnenStaatsbürgerkunde: Fritz Krauses Panzersperre in Frankfurt/OderVon Cottbus kennen wir nur Sandow, die BandNicht den BezirkOder die SG Dissenchen (wegen Tusche)Diskussion über Schiedsrichter Michael WeinerWo sind Collinas Erben, wenn man sie braucht? Im Urlaub…Aufstieg heißt bei Union Zweipunkteschnitt.

Die Verbindung zwischen Union und Gladbach

00:46:20

Herthafans zeigen homophobes Plakat gegen Anhänger von Mönchengladbach und UnionWie aus einer Hooliganfreundschaft eine Ultraverbindung wurdeSchon im Fall Crimark zeigte sich das enge Verhältnis zwischen beiden Gruppen.

700.000 Euro Minus. Wie stehen die Aktien?

00:59:04

Tagesordnung schlägt Übertrag des Minus von 690.615,96 Euro in das nächste Jahr vorAlles zur AG muss im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werdenUnion will in den nächsten fünf Jahren bis zu zehn Prozent der Aktien zurückerwerben.

Verabschiedung und Outro

01:05:36

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Teve047 – Karim Benyamina jetzt mit internationaler Klasse

Das 1:0 gegen Düsseldorf wird uns für immer im Gedächtnis bleiben. Des Ergebnisses wegen. Ansonsten ist es sicherlich ein Spiel gewesen, das schnell dem vergessen anheim fallen wird. Darum haben wir uns vor allem um die Besetzung der Sechserposition im nächsten Spiel und über Kenan Sahin unterhalten. Als Gast zugeschaltet haben wir dieses Mal den freien Journalisten Matze Koch, der als einziger deutscher Journalist bei Karim Benyaminas Länderspieldebüt vor einer Woche vor Ort war. Zum Schluss reden wir noch ein wenig mit Martin über seine leichte Kritik an den Ultras von Union, die für einige Aufregung gesorgt hat.

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Wie es geht

„Das Mittel der Repression, des Stadionverbots, ist für uns kein Mittel zur Lösung von Problemen, die tief in der Gesellschaft verwurzelt sind. Wir sind davon überzeugt, dass unser Weg der Kommunikation der richtige ist, denn nur er schafft Verständnis für die Belange der Fans und des Vereins. Nur wer erkennen kann, welchen Schaden er mit seinem Verhalten anrichtet, wird zu der Einsicht gelangen, dass er sein Verhalten ändern muss. Das Stadionverbot ist aber der letzte Schritt, wenn wir unmittelbar Schaden vom Verein abwenden müssen. Genau dann müssen und werden wir ihn auch gehen. Keine der Maßnahmen alleine ist geeignet, die Probleme, die in letzten Wochen aufgetreten sind, zu lösen. Beides zusammen – Kommunikation wenn möglich, Repression wenn nötig – ist in unseren Augen der richtige Weg.“

Präsident Dirk Zingler als Reaktion auf die Vorkommnisse der letzten Zeit.

Spannend wird sicherlich sein, zu sehen, was konkret passiert und wie die beschlossenen Maßnahmen umgesetzt werden. Interessant wird auch die Wahrnehmung durch die unterschiedlichen Fangruppen sein, die sich bereits intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Auf jeden Fall ist es ein Prozess, der die Identität der Fans des 1. FC Wundervoll prägen wird.