Teve021 – Magic Stuff

Was der Reporter beim Berliner Kurier kann (Das ist der Stuff, aus dem die eisernen Träume sind) können wir in unseren Überschriften auch.

Im Podcast nach dem Sieg gegen Koblenz beschäftigen wir uns gemeinsam mit Mathias Bunkus (Berliner Kurier) als Gast natürlich mit der Leistung von Carsten Busch im Tor und der Zukunft auf der Torhüterposition beim 1. FC Wundervoll. Den zweiten Schwerpunkt bildet Christian Stuff, der nicht nur Tore erzielen kann sondern auch einen Beitrag über die Unionfans schrieb. Er schoß sicher auch zur Überraschung der Koblenzer Hintermannschaft das entscheidende Tor mit dem Fuß und bildete erneut gemeinsam mit dem Kapitän Daniel Göhlert die aus der dritten Liga gewohnte Innenverteidigung.

Wir gehen der Frage nach, welches Saisonziel Union ausrufen sollte oder ob der Verein gut daran tut, damit sehr konservativ zu verfahren. Und zum Schluß schauen wir trotz der drei erzielten Tore in unserem Sturm nach, wer mal wieder für einen Treffer gut wäre. Das ganze, wie immer bei Heimspielen, garniert mit O-Tönen.

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Shownotes

In der immergrünen Alten Försterei

“Der Platz ist in einem guten Zustand.” Das war die einleitende Bemerkung von Christian Beeck auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Übersetzt auf die absolut unüblichen Witterungsverhältnisse im Winter heißt das: “Der Platz ist bespielbar.” Von weitem betrachtet macht das heimische Spielfeld einen sehr guten Eindruck. Aber schon bei näherem Hinsehen sind entlang der noch zu bauenden Haupttribüne nur wenige rasenähnliche Stücke zu erkennen. Der Rest ist braun ohne ein Zipfelchen Gras gewesen.

gruener_rasen

Belastend kommt die momentane Situation auf den Trainingsplätzen hinzu. Es ist nur ein Kunstrasenplatz geräumt. Allerdings wechselt das sich darauf befindliche Wasser ständig den Aggregatzustand, so dass der Platz nur für Hartgesottene taugt. Die anderen Plätze überzieht eine dichte Schneedecke. Also trainierte die Mannschaft diese Woche neben Einheiten in der Halle direkt im Stadion.

nebenplatz

Mein Vorschlag zur Unterstützung der Rasenpfleger: Den Rasen besingen. Pflanzen sollen ja angeblich auf Musik ansprechen. Und was liegt da näher als das Stadiongrün mit einer Ode zu beglücken und über den schweren Winter hinwegzuhelfen. Gibt es bei Union im Standardpaket. Also bitte alle gegen Koblenz mitsingen und “immergrün” besonders inbrünstig intonieren:

In unserm Stadion,
in der Hauptstadt,
in der wunderschönen immergrünen ALTEN FöRSTEREI
ja da spielt
der FC UNiON
und der schießt ein Tor für uns!!!

Das ganze nach der Melodie von “Bella Ciao”

Koblenz, Ahlen und Rostock oder die 10 Tage der Wahrheit

Heute mal ein Gastbeitrag von Stefan, der sich Gedanken über den aktuellen sportlichen Stand der Mannschaft macht. Stefan ist Unioner im Exil – heute in Glasgow lebend und froh über jeden Piratensender, der ihm die Möglichkeit gibt, Livespiele zu verfolgen. Verbunden ist er der Fan Einheit Köpenick, einem Zusammenschluss mehrerer Unioner.

Das Saisonziel heißt Klassenerhalt – doch wie weit sind die Eisernen noch davon entfernt? Trainer Uwe Neuhaus ließ am Anfang der Saison verlauten, dass er von 40 Punkten zum Erhalt der Klasse ausgeht. Aktueller Stand vor dem Spiel am Freitag: 30 Punkte. Alles im Lot könnte man sagen. Noch mehr als 13 Spiele vor der Brust und lediglich 10 Punkte werden zum Minimalziel benötigt. Das bedeutet doch, dass man pro Spiel im Schnitt weniger als 1 Punkt holen muss. Wunderbar.

Die Wahrheit sieht aber derzeitig ein bisschen anders aus. Aus den letzten 14 Spielen holte man lediglich 13 Punkte (3 Siege, 4 Unentschieden). Man muss kein Mathematik-Talent sein, um so sehen das die derzeitige Punkte-Ausbeute pro Spiel tatsächlich unter einem Punkt liegt. Also doch nicht alles im Lot?

Auf Grund der widrigen Wetterbedingungen, fiel das Spiel in Rostock aus und wurde auf Mittwoch den 24.02. verschoben – eine englische Woche also. Am Freitag starten die Eisernen gegen die TuS aus Koblenz, gegen die im Hinspiel ein Unentschieden gelang. Rostock am Mittwoch und Ahlen am Sonntag darauf, gegen die Union in der Hinrunde jeweils 3 Punkte eingefahren hat, bilden den Abschluss einer harten und wegweisenden englischen Woche.

Die (zum Teil umstrittenen) Umstrukturierungen in der Mannschaft, gepaart mit dem Verletzungspech einiger Leistungsträger führten in den letzten Spielen zu einer Inkonsistenz in der Leistung. Als Zuschauer wußte man nie, was man am Spieltag zu erwarten hat. “Eindrucksvolles” Beispiel ist der himmelweite Unterschied zwischen den Spielen in Paderborn und dem letzten Heimspiel gegen Augsburg.

Was wird uns am Freitag und in den Spielen darauf erwarten? Der Toto-Wettschein wäre schon eingereicht, wenn ich das wüßte. Drei Spiele gegen Mannschaften aus der Abstiegsregion. Von den Eisernen muss ein klares Zeichen kommen, wenn sie dort am Ende der Saison nicht ebenfalls stehen und doch noch zittern wollen. Die dicken Brocken der Liga stehen noch an. Dort wo St. Pauli, Kaiserslautern und Bielefeld schon längst um jeden Punkt zum Aufstieg kämpfen, wird es nicht einfacher Punkte einzufahren.

Die vermeintlich einfachsten Punkte, holt man gegen die, die in der Tabelle unten stehen. Aber auch die sind längst vom anfänglichen Dauerlauf in den Sprint übergegangen – Koblenz mit nur einer Niederlage in den letzten 5 Spielen, Ahlen mit 2 Siegen aus den letzten 3 Spielen und Frankfurt ohne Niederlage in den letzten 3 Spielen.

In der Hinrunde hat Union gezeigt wie es geht. Ob die Eisernen auf diesen Weg zurückfinden, wird sich zeigen. Die nächsten 3 Spiele werden diesbezüglich ein Wegweiser sein und deshalb hat auch Christian Beeck nicht unrecht, wenn er von einem 6-Punkte Spiel gegen Koblenz spricht. Ohne eine schnelle, deutliche Steigerung der Leistung und auch der Konstanz in der Leistung, könnten vielleicht sogar 10 Punkte aus 13 Spielen knapp werden?! Wie weit wir sind und wie gut “Uns Uwe” die Mannschaft auf diese wichtige Aufgabe vorbereitet hat, werden wir am Freitag gegen Koblenz sehen…

Nüchtern betrachtet: Der 6. Spieltag

Ist ja noch einmal gut gegangen. Das erste Mal in dieser Saison gegen eine Mannschaft gespielt, die sich auf uns eingestellt hatte. Aber zunächst die Fakten.

TuS Koblenz – 1. FC Union Berlin 1:1 (1:0)

1:0 Kuqi (12. Min)
1:1 Mattuschka (78. Min)

Gelbe Karten: Everson, Forkel – Bemben

Zuschauer: 7041 (Stadion Oberwerth)

Im Vergleich zum letzten Spiel kam Sahin wieder in die Mannschaft. Dafür rückte Gebhardt von der Mitte wieder nach links. Parensen nahm dafür auf der Bank Platz. Von Sahin war nicht viel zu sehen. Das drückt sich auch in den Noten aus.

Noten_06

Dass Sahin einen rabenschwarzen Tag hatte, sieht man auch an anderen Werten. In den knapp sechzig Minuten auf dem Platz schlug er 14 Pässe, von denen zehn ankamen. Gebhardt hingegen passte 42 (32) mal und Mattuschka 54 (43) mal. Gut, Sahin stand nicht über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. Aber selbst Parensen, der für ihn die letzten dreißig Minuten bestritt, kam auf 18 (15) Passversuche. An Koblenz Stärke alleine kann  Sahins Vorstellung nicht gelegen haben. Nichtsdestotrotz war die erste Halbzeit eine sehr schwache Leistung der gesamten Mannschaft, die sich im Laufe der zweiten Halbzeit steigerte. Aber das Spiel wurde bereits im letzten Podcast sehr genau auseinandergenommen.

Von den Zahlen her sehr merkwürdig: Die Koblenzer waren in den ersten 60 Minuten überlegen. Allerdings brachten sie von 11 Torschüssen nur zwei auf das Tor. Einer davon landete von Göhlert abgefälscht im Kasten. Alle anderen gingen daneben. Nicht für unsere Abwehr spricht, dass kein einziger Torschuss geblockt werden konnte. Umgekehrt kam Union auf 22 Torschüsse, von denen sieben auf das Tor gingen. Nur der Freistoß von Mattuschka landete drin. Zehn gingen daneben und fünf wurden von der Abwehr geblockt.

Zu Mattuschka: Er gefällt. Und ohne seinen Willen, sichtbar durch seine Geste nach dem 1:1, als er zurück zum Anstoßkreis rennt, wäre wohl nicht mehr viel gegangen. Seine subjektiv guten Leistungen lassen sich auch an seinen Noten der Spieltage 1-6 (Die Noten des 1. und 2. Spieltages stammen nur vom Kicker) ablesen. Damit war vor der Saison sicher nicht zu rechnen gewesen.

mattuschka_spieltag_01_bis06

*außer den Noten sämtliche Daten von bundesliga.de

Teve004 – Notaufnahme

Es ist Montag Abend. Eigentlich Freitag Abend. Aber ich habe die ganze Zeit überlegt, ob das sendefähig ist. Direkt nach dem Spiel gegen Koblenz am Freitag Abend saßen wir (Sven, Ilja, Robert, Steffi und ich) vor der Kneipe im Friedrichshain und versuchten mit einem Macbook gegen den Nachbartisch, Kopfsteinpflaster und Berlinklassenfahrten anzukommen. Der eigene Perfektionismus schläft bereits. Und außerdem ist das noch zur Probe. Also doch auf Sendung.

Eine vorgreifende Manöverkritik: Ein Macbook allein reicht nicht zur Aufnahme auf der Straße. Der Nebentisch gehört geräumt. Moderation war dieses Mal mehr. Außerdem wurden konsequent Ähs und Öhs herausgeschnitten. Und es geht sicherlich noch kürzer.

Der erste große Teil beschäftigt sich mit dem Spiel. Und: Überraschung! Ab Minute 27:18 geht es um Hertha. Und das größtenteils ohne Schadenfreude.

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Was sonst noch wichtig ist: Wir suchen einen Namen! Vorschläge bitte in die Kommentare! Und vielen Dank an Robert, der mit seinem MacBook die Aufnahme noch ermöglicht hat.

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