“Hoffnung zu haben ist der Grund, noch Filme zu machen”

Gestern haben wir an dieser Stelle über einen Film berichtet, der Menschen zeigt, die in scheinbar aussichtsloser Lage dennoch – im Fußball Hoffnung schöpfen. Dieser Satz könnte auch die abstrakte Zusammenfassung eines weiteren Beitrags in der politischen Reihe von 11mm sein, ‘Yesil Kirmizi’ (Rot Grün) von Ersin Kana. Anders als in ‘The Workers Cup’ geht es hier um professionelle Fußballer, aber beide Filme sind ähnlich bedrückend. Die Farben im Titel des Films sind die des Klubs Amed SK aus Diyarbakir im kurdischen Gebiet in der Türkei, das der Filmemacher vor zwei Jahren während und nach einem spektakulären Lauf im türkischen Pokal (der wie die Champions League strukturiert ist) begleitet.

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Was hat sich mit zwei Niederlagen geändert?

The state of the Union is strong. Immer noch. Erst recht, wenn man Union mit der Union vergleicht, um die es in dem Satz eigentlich sonst geht.
Damit ‘Hallo’ von der Urlaubsvertretung. Bitte richtet Beschwerden nicht an Sebastian.

Redondo Christ Redeemer

Kenny Prince Redondo kann Union gegen Aue nicht erlösen. Photo: Tobi/unveu.de

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Klischee, Klischee.

Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt im Berliner Olympiastadion gegen die türkische Auswahl 3:0. Die Quintessenz des Spiels wurde an der Strandpromenade von Ahlbeck auf Usedom wie folgt zusammengefasst.

Ein Mann in den 50ern: “Gib mir mal die Zeitung, ich möchte noch einmal die Tore lesen.”

Seine Frau: “Welche Tore?”

“Die von gestern Abend. Das 3:0.”

Die Frau offensichtlich desinteressiert: “Ach Fußball!”

Der Mann liest die Agenturmeldung im Hotelblatt, als seine Frau ihn unterbricht: “Und? Gab’s Randale?”