Urs Fischer und elf TV-Kameras

Als ich zum letzten Mal hier war – es kommt einem vor, als sei es eine Ewigkeit her –, zur Pressekonferenz vor den ersten Relegationsspiel gegen Stuttgart, wirkte Unions Trainer Urs Fischer ein wenig nervös. Eine Falte in seiner Wange zuckte ein wenig. Eine Kleinigkeit, aber eine, die man gerade so wahrnehmen kann wenn man genau genug hinschaut. Und die man versteht, wenn man etwas über Fischer liest. Er ist jemand, der besessen davon ist zu gewinnen, und er wusste, dass dieses Hinspiel die Aufstiegsspiele vorentscheiden würde.

1. FC Union Pressekonferenz

Elf Kameras und viele Journalist*innen bei der Pressekonferenz, Photo: Matze Koch

Aber jetzt, vor dem Spiel gegen Leipzig, wirkt Urs Fischer viel entspannter. Er redet ausführlich über seine Spieler, über die technischen Unterschiede zwischen den Sebastians Andersson und Polter, und lobt dabei beide in hohen Tönen. Er spricht darüber, wie hart die Mannschaft gearbeitet hat, wie gut sich die neuen Spieler einfügen, wie man den Gegner beobachtet hat. Er ist locker, leicht zugänglich und lächelt viel. Er sieht aus, als habe er Spaß daran, Witze über die vielen neuen Gesichter in der Pressekonferenz zu machen.

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Urs Fischer and eleven TV-Cameras

Diesen Text von Jacob Sweetman gibt es hier auch auf Deutsch.

When I was last here, what seems like a lifetime ago, in the press conference before the first leg of the first leg-‘Relegationsspiel’ against Stuttgart, Urs Fischer had seemed a little nervous. A muscle in his cheek kept twitching slightly. It was a small thing but ever so slightly perceptible when you looked hard enough. It’s understandable when one starts to read about him. He is a man obsessed by winning, and he knew that the first leg would be the one to define the tie.

Urs Fischer Trainer 1. FC Union

Urs Fischer appeards relaxed at the press conference, Photo: Matze Koch


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Einmal ist Urs Fischer richtig laut geworden, aber er verrät nicht wann

Der RBB und der Kurier versorgen uns vor Jahresende mit einem Rückblick auf die bisherige Saison aus der Perspektive von Trainer Urs Fischer. In den Zitaten beim Kurier verrät der Schweizer, dass er einmal bei einem Hinrundenspiel in der Halbzeit laut geworden sei. Ich kann mir das beim Trainer kaum vorstellen, der ja immer so überlegt und bedächtig daherkommt. Aber es hatte vielleicht den Überraschungs-Effekt beim Team. Aber Urs Fischer wäre nicht Urs Fischer, wenn er das in Frage kommende Spiel nicht für sich behalten würde. Wenn er beim RBB erzählt: “Ich glaube, man darf auch ein bisschen träumen. Aber man sollte mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben, denn gewonnen ist noch gar nichts”, hören wir aber wieder den Urs Fischer, wie wir ihn kennen.

Trainer Urs Fischer, Foto: Matze Koch

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Ein hungriger Florian Hübner und ein unvergessenes Spiel gegen Paderborn

Florian Hübner hatte offensichtlich Hunger, als er zuletzt von den Kollegen der Berliner Medien(Kurier, Bild/BZ) zur Strategie gegen Paderborn befragt wurde. “Wir wollen sie gar nicht hinten rauskommen lassen und auffressen.” Aber beim Gegner aus Ostwestfalen muss keine Angst aufkommen, der Verteidiger will nur spielen. Mehr zur Strategie gegen die Offensivpower aus Paderborn gibt es heute vielleicht in der Pressekonferenz mit Union-Trainer Urs Fischer (live auf AFTV und Facebook). Aber auf jeden Fall könnt ihr eine Vorausschau aus Paderborner Sicht im Blog Schwarzundblau lesen.

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Der neue Trainer wird auch etwas darüber aussagen, welche Ambitionen Union für die nächsten 2 Jahre hat

Alles, was wir heute hier schreiben, wird ab 14 Uhr egal sein. Denn dann stellt Union in Person von Manager Oliver Ruhnert den neuen Cheftrainer vor. Live auf AFTV (und wahrscheinlich auch auf Facebook)

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Jetzt reicht es aber erst einmal mit Leuten, die Union verlassen

Union macht es uns gerade echt nicht einfach. Bei jedem Tweet und jeder E-Mail hoffen wir auf die Verkündung, wer denn nun neuer Trainer für die nächste Saison wird. Aber Pustekuchen. Ganz im Gegenteil. Gestern gab es eine Mitteilung, die ich so meiner Erinnerung nach auch noch nie bei Union gelesen habe: Wolfgang Schellenberg wird seinen Job im Nachwuchsleistungszentrum nicht antreten

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Zur Trainerfrage: Beruhigen wir uns erst einmal, es dauert wohl ein bisschen länger

Die Ungeduld rund um Union ist gerade mit den Händen zu greifen. Da werden Bilder herumgereicht, die angeblich Präsident Dirk Zingler mit dem neuen Trainer Torsten Lieberknecht in Köpenick zeigen (nur mal so eine Überlegung: Wo trifft man sich, wenn man nicht gesehen werden will? Draußen im Freien im Luisenhain wäre nicht meine erste Antwort auf diese Frage), da werden Snapchat-Nachrichten von Kindern möglicher Kandidaten zitiert oder die Fußballbild, die in einem Text über einen zukünftigen Paderborner Spieler ganz nebenbei schreibt: “Aber jetzt gibt es ein Problem. Wenn er in Paderborn ankommt, ist Steffen Baumgart (46, wahrscheinlich zu Union) wohl weg.”

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Mit der Vorstellung des neuen Trainers dürfte sich auch die Zukunft von Eroll Zejnullahu bei Union klären

Mir ist schon ganz schön nach Sommerpause. Aber bevor wir uns für ein paar Wochen hier vielleicht mal anderen Dingen als nur der Profimannschaft von Union widmen, müssen noch ein paar Dinge geklärt werden. Zum Beispiel fehlt ja noch ein Cheftrainer. Aber wenn wir die Zeichen richtig deuten, dürfte eine Vorstellung in dieser Woche ja im Bereich des Möglichen liegen.

Kommen, gehen, bleiben: Sowohl bei Eroll Zejnullahu als auch bei Steven Skrzybski gibt es noch keine Entscheidung, ob sie in der nächsten Saison bei Union spielen; Foto: Matze Koch

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Nein, Michael Parensen hat kein Instagram-Profil. Das ist fake

Union gewann das letzte Spiel der Tingeltour zum Saisonabschluss mit 9:1 gegen Türkiyemspor (Spielbericht und Fotos auf der Union-Website).

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Flausch gegen Frust

Wie versprochen, habe ich heute morgen fix das Quiz “Weißt du, welcher Hund zu welchem Union-Spieler gehört?”* gebastelt. Damit wir uns mal von der aktuellen Situation, an der sich bis Samstag sowieso nichts ändert, mal ablenken können. Und was hilft das besser als flauschige Hunde. Viel Spaß damit. Für regelmäßige Leser von “State of the Union” ist das sicherlich zu einfach. Gebt mal Feedback, ob euch das gefällt und ihr so etwas öfter wollt. Ich hätte noch mindestens eine Idee für ein Union-Quiz im Kopf, das nichts mit Haustieren von Spielern zu tun hat.

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