Vor dem Spiel gegen Chemnitz bricht der Gegner auseinander

Heute Nachmittag um 17.30 Uhr findet in Hoyerswerda (im Jahn-Stadion dort, nicht dem im Prenzlauer Berg) Unions Testspiel gegen den Chemnitzer FC statt. Über die politische Belastung dieses Gegners haben wir hier mehrfach geschrieben und sie auch im Podcast kontrovers diskutiert.

Weil der Chemnitzer FC der Chemnitzer FC ist, hat sich die Vorschau auf das Testspiel, die man gestern auf Unions Webseite lesen konnte, schon überholt.
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Union will bei der Verlosung der Tickets keine Einschränkungen vornehmen

Der letzte Tag der Transferzeit ging bei Union ohne nennenswerte Aktivitäten zu Ende. Neue Spieler wurden nicht mehr geholt und verkauft  oder verliehen wurde auch niemand. Allerdings wurde der Vertrag mit Cihan Kahraman aufgelöst (Vereinsmitteilung), der bereits vergangene Saison an Union Fürstenwalde verliehen war. Die Ideal-Lösung wäre hier eine Leihe gewesen, die sich aber nicht darstellen ließ. Damit ist Kahraman wieder ein Beleg dafür, wie schwer der Wegaus dem Union-Nachwuchs in die  ersten 3 Profiligen ist. Ich wünsche ihm auf jeden Fall alles Gute und viel Spielpraxis beim neuen Verein.

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Für Sebastian Andersson war das Spiel gegen Leipzig ein Weckruf

Der schwedischen Fußballseite Fotbollskanalen gab Sebastian Andersson ein Interview, in dem er sagte: “Es gibt keine einfachen Matches, daher ist es schwer zu sagen, in welchen Spielen man Punkte sammeln soll. Das kann in allen Spielen passieren, aber wir haben auch eine Lektion gegen Leipzig erhalten. Das nächste Spiel ist gegen Dortmund und da dürfen wir in bestimmten Situationen keine Fehler machen und den Ball verlieren.” Außerdem sprach er noch einmal über das 0:4 gegen Rasenballsport Leipzig: “Ich denke, es war gut, dieses Match als “Weckruf” zu bekommen. Nach dem Spiel war es ein bisschen schwer, aber im Nachhinein finde ich es gut.” Dass Andersson auf der Bank gesessen hat danach, habe ihm Trainer Urs Fischer nicht extra erklärt, aber er hätte mit der Einwechslung gezeigt, wozu er zu spielen imstande ist.

Sebastian Andersson nach seinem Bundesliga-Tor beim 1:1 gegen den FC Augsburg

Sebastian Andersson nach Unions ersten Bundesliga-Tor beim 1:1 gegen den FC Augsburg, Foto: Matze Koch

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Es gibt tatsächlich eine Verlosung der Tickets – aber warum nur von 5500 Karten?

Dass die Tickets für das Spiel gegen Dortmund unter den Mitgliedern ohne Dauerkarte verlost werden, hat der Verein nun gestern auch offiziell kommuniziert. Ein Los ‘ziehen’ kann man im online-Zeughaus zwischen Freitagmorgen und Montagabend.

Tickets 1. FC Union ausverkauft

Dieses Bild wird man in dieser Saison wahrscheinlich oft oder sogar immer sehen, Foto: Matze Koch

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Wenn gegen Dortmund die Tickets verlost werden, ist das wohl die fairste Art der Verteilung

Union reagiert auf die Serverprobleme beim Verkauf der Tickets für das erste Bundesligaspiel gegen Rasenballsport Leipzig und wird wohl die Karten für das zweite Heimspiel verlosen. Dabei kann jedes Mitglied ein Los ziehen (für das Los gibt es 4 Tage Zeit) für einen Platz der Wahl. Dabei muss man sich also schon festlegen. Und dann wird unter denjenigen ausgelost. Das fühlt sich natürlich ungerecht an, weil die Entscheidung für eine Karte jetzt bei einer höheren, nicht greifbaren Macht liegt. Aber andererseits sind nun nicht diejenigen gekniffen, die in der Verkaufszeit arbeiten müssen oder sich an der einen oder anderen digitalen Hürde nicht vorbeimogeln konnten. Von Netzverbindungen und der Serverlast bei Union (und dessen Dienstleister) möchte ich gar nicht erst sprechen. Hier noch einmal ein Screenshot, den ich gestern noch machen konnte, bevor Union die Zeughaus-Website wieder offline genommen hat. Wahrscheinlich wird Union das Verfahren sehr zeitnah offiziell bekanntgeben. Ob das dann bei jedem Spiel zum Einsatz kommen wird, ist nicht bekannt.

Verlosung der Tickets 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund

Screenshot: Union-Zeughaus

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Angeforderte Tickets und ein überforderter Online-Shop

Die Tickets für das erste Heimspiel gegen Raba Leipzig waren gestern ‘erst’ nach circa sechs Stunden am Nachmittag ausverkauft.

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Online so lange Schlangen wie früher vor dem Zeughaus

Gerade läuft der online Karten-Verkauf für das erste Saisonspiel. Und die “Schlangen” im Ticketsystem scheinen dafür genauso lang zu sein wie sie es früher vor dem Zeughaus waren. Nur dass zusammen zu warten weniger Spaß macht (trotz Witzen auf Twitter) und weniger transparent ist, wie lang die Schlange ist, und was man tun muss, um weit genug vorn zu stehen. Das wird sich voraussichtlich in dieser Saison aber nicht ändern.

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Die fairste Möglichkeit, Karten zu verteilen

Union hat gestern an Mitglieder kommuniziert, wie der Kartenverkauf für die ersten Bundesliga-Spiele ablaufen wird. Eine Chance, diese Karten zu bekommen, haben zuerst (nur?) Mitglieder, die keine (Auswärts-)Dauerkarten haben. Die Karten – eine pro Person – für das Spiel gegen Raba Leipzig gehen demnach am 29. Juli um 10 Uhr in den Verkauf, die für das erste Auswärtsspiel in Augsburg am 5. August.

Wie beim Pokalspiel gibt es auch für diese beiden Spiele Tickets zwei Tage lang nur online zu kaufen, und danach nur nach Verfügbarkeit auch im Zeughaus am Stadion.

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Die Ticketnachfrage sorgt für mehr Mitglieder und deshalb ist das HSV-Spiel schon jetzt ausverkauft

Union meldet das Heimspiel gegen den Hamburger SV ausverkauft. Das ist einerseits verwunderlich und andererseits nicht. Denn für das Heimspiel gegen Magdeburg, das gleichzeitig in den Verkauf ging, gibt es heute noch eine zweite Verkaufsrunde nur für Mitglieder (auch mit Dauerkarte). Verwunderlich ist der hohe Mobilisierungsgrad für die Partie gegen Hamburg, denn auch wenn Union mittlerweile deutlich mehr Mitglieder hat als in den Heimbereich passen, so heißt das ja noch lange nicht, dass auch alle ins Stadion gehen können. Aber das Spiel gegen Hamburg findet das erste Mal überhaupt statt und hat schon deshalb diesen besonderen Reiz.

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Kleine Entscheidungshilfe, um Rot von Unrot zu unterscheiden

Sebastian Polter feierte gestern seinen 28. Geburtstag. Und trotz seines Tores beim erneuten Comeback beim 1:3 gegen Paderborn stand er nicht so im Mittelpunkt wie im Vorjahr. Auch  fiel sein Jubel weniger euphorisch aus. In Bild/BZ wird er mit dem Satz “Nur weil ich wieder da bin, läuft es nicht von allein.” zitiert. Und damit ist eigentlich auch alles gesagt. Denn im Artikel wird schon deutlich, dass der Angreifer noch lange keine Option für die Startelf ist.

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