Sebastian Polter trainierte zwar kurz mit dem Ball, aber die Rückkehr dauert noch eine Weile

Heute Abend um 18 Uhr spielt Union im vorletzten Testspiel der Vorbereitung gegen Girondins de Bordeaux. Das dürfte von der Qualität ein starker Gegner sein (Details über den Klub hat der Kurier). Bedauerlich ist allerdings, dass Florian Hübner immer noch nicht mitspielen kann. Er hat am Freitag auch nur individuell trainiert. Vielleicht sehen wir also wieder die Innenverteidigung Friedrich/Dietz. Dass Trainer Usr Fischer auf eine Dreierkette setzt halte ich angesichts der Tatsache, dass mit Christoph Schösswendter nur noch ein Innenverteidiger zur Verfügung steht, für sehr unwahrscheinlich. Ebenfalls nicht einsetzbar ist heute Joshua Mees. Dafür dürfte Felix Kroos wohl spielen.

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Wenn die Polizei den Plan für die Saisonvorbereitung durcheinander bringt

Eigentlich wollte Union gestern gegen Twente Enschede testen, doch die Polizei sagte das ab, weil aus ihrer Sicht Sicherheitsbedenken bestanden hätten. Manager Oliver Ruhnert ärgerte sich über die Art und Weise, wie die Polizei hier agierte, die sich nicht einmal die Mühe machte, mit Union eine Lösung zu finden: “Ich empfinde das als Unart, diese Thematik einfach so zu entscheiden. Man muss erwarten dürfen, dass im Vorfeld solcher Spiele dann auch mit den Sicherheitsbeauftragten und den Vereinen direkt kommuniziert wird, um eine Möglichkeit zu finden, wie man diese Spiele stattfinden lassen kann.” (Vereinsmitteilung) Auch die Berliner Medien berichten darüber und über das Testspiel Union gegen Union (2:0 für Union), das stattdessen stattfand.

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Die Freiheit, die Rummenigge den Klubs bei 50+1 geben will, ist keine echte Freiheit

Union verliert das Testspiel in Kiel mit 2:3. Es liegt auf der Hand, hier von einer Enttäuschung zu schreiben. Denn schließlich stand bei Holstein Kiel mit Rafael Czichos nur ein Stammspieler in der Startelf, während Union beinahe in Bestbesetzung (Marc Torrejon musste in der Verteidigung passen) antrat. Und drei Gegentore sind wieder einmal zu viel. Auch wenn Trainer André Hofschneider darauf hinweist, dass der zweite Gegentreffer durch einen abgefälschten Schuss und der dritte durch einen Elfmeter zustande kam. Es muss ein sehr munteres Spiel ohne Härte gewesen sein, wenn ich nach dem Zusammenschnitt auf AFTV oder dem Holstein-Kiel-Podkast 1912.fm gehe.

Hier die Medienberichte vom Spiel:

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Simon Hedlunds Generalprobe in Kiel

Union hat viele Baustellen zur Zeit. Vieles ist unklar. Die Zukunft des Trainers beispielsweise. Die Liga ebenso, in der Union in der nächsten Saison spielen wird. Und der Zustand, in dem sich die Mannschaft befindet, ist für uns von außen betrachtet auch unklar. Manche Fragen gehen im Alltag unter, wenn es vor allem um das jeweils letzte Punktspiel oder die nächste Partie geht. Die Länderspielpause gibt den Berliner Medien die Chance, sonst eher nachrangige Themen zu behandeln. So hatte sich die BZ am Sonntag mit Dennis Daube beschäftigt, der von André Hofschneider etwas überraschend im Regensburg-Spiel als bester Spieler auf dem Platz hervorgehoben wurde. Im Artikel geht es darum, dass er sich noch Hoffnung auf mehr Spiele macht. Verständlich mit Blick auf seinen im Sommer auslaufenden Vertrag. Ich habe mich vor allem über diese Stelle gewundert:

Im Dezember sortierte Union ihn quasi aus, jetzt ist er überraschend nah an der Startelf. Daube: “Mir wurde gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit auf Einsatzminuten nicht so groß sein wird. Für mich war es schwierig, damit umzugehen.”

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Der Kampf um 50+1 ist mit einer Abstimmung noch lange nicht vorbei

Fangen wir mit dem Sport an. Union testete gestern Abend gegen den VfL Wolfsburg und verlor 0:3 (Fotos gibt es hier bei union-berlin.com). Die Tore fielen spät (71. Minute, 80. Minute und 90. Minute), aber sie fielen. Durch einen direkten Freistoß über die Mauer und zwei Konter. Ob aus der Begegnung etwas abzulesen ist? Es gab Spielpraxis für viele Akteure aus der zweiten Reihe. Und die Mannschaft verteidigte bis zu den ersten Wechseln gut. Und Simon Hedlund kam zu einem Kurzeinsatz. Mehr nehme ich daraus nicht mit. Mehr Infos gibt es beim Kurier und eine Zusammenfassung bei AFTV.

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Die Abwehrbaustelle für das Bielefeld-Spiel darf als geschlossen betrachtet werden

Aufgrund der 10 Tage zwischen den zwei Punktspielen hatte Trainer André Hofschneider ein internes Testspiel für sein Team angesetzt. Die Profis traten gegeneinander an, wobei fast zwangsläufig eine Mannschaft die andere besiegte (3:1 für das vermeintliche A-Team) und die Bild/BZ zur gehässigen Zeile verleitete: “Union kann doch noch gewinnen (wenn auch nur gegen sich selbst)”. Wäre mal gespannt, wie die Kollegen es dort finden, wenn umgekehrt die Auflagenzahlen so von außen kommentiert werden.

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Der Rückrunden-Mesi ist wieder da

Das Trainerteam hatte laut BZ einstimmig entschieden: Daniel Mesenhöler wird für die Rückrunde (ja, ein Spiel der Rückrunde gab es schon im Dezember) der Stammkeeper. Der Torhüter stand entsprechend beim finalen Test gestern gegen Ingolstadt (1:1) im Tor. Diese Entscheidung, die etwas anders gelagert auch schon in der vergangenen Rückrunde so fiel, hatte sich abgezeichnet. Ob sie tatsächlich den Ausschlag gibt, weiß ich nicht. Ich persönlich sehe das eher als internes Zeichen an die Mannschaft, dass sich auch was ändern kann und es keine sicheren Startelfplätze gibt (auch wenn das bei weitem nicht für jede Position auf dem Feld zutrifft). Beide Keeper sind so gut, dass ich als Trainer keine schlaflose Minute haben würde, wenn der eine den anderen ersetzt. Wenn jetzt jemand von einer mutigen Entscheidung spricht, kann ich das also persönlich null nachvollziehen. Es war die Personalentscheidung mit dem geringsten Risiko für das Trainerteam.

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Michael Gspurning wird den Kampf um die Nummer 1 im Tor maßgeblich entscheiden

Das Testspiel gegen Gent hat Union gestern mit 3:1 gewonnen. Mich hat erst einmal gefreut, dass Philipp Hosiner getroffen hat. Ansonsten war der Anfang des Spieles (ich habe die Partie auf dem zweiten Monitor auf Arbeit aus dem Augenwinkel gesehen) etwas nervös. Ich habe heute früh darüber nachgedacht, dass es wirklich nicht einfach ist, in so einer kurzen Zeit sich eine andere Spielweise nicht nur anzueignen, sondern auch die Automatismen dafür zu trainieren und gleichzeitig auch körperliche Grundlagen für den Rest der Saison zu legen. Aus diesen Gründen würde ich weder Ergebnis noch Spielweise zu hoch hängen. Für das Selbstvertrauen dürfte der Erfolg aber zumindest nicht schädlich gewesen sein. André Hofschneider war mit der ersten Stunde zufrieden, mit den letzten 30 Minuten aber nicht (Kurier, BZMorgenpost. Das ganze Spiel könnt ihr auf AFTV sehen.).

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Eine richtige A-Elf hat Union jetzt nicht mehr. Und das ist gut.

Das 2:1 gegen Queens Park Rangers war ein Sommerkick, der sich ganz entspannt wegschauen ließ. Viel weniger anstrengend beim Zuschauen als der Versuch, mit der S-Bahn vom Alex nach Köpenick zu fahren. Die Sperrung der Stadtbahn im Osten zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg war mir einfach entgangen und so hetzte ich mit Regional-Express und Straßenbahn zum Stadion. Lediglich in der ersten Halbzeit machte der englische Zweitligist, der eine Menge Spieler in seinen Reihen hatte, die von der Körperstatur eher an Rugby- als an Fußballspieler erinnerten, offensiv etwas Dampf und forderte die Defensive um Toni Leistner und Marc Torrejon ein wenig. Die beiden zeigten dabei einige Abstimmungsschwierigkeiten.

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Neuer Versuch

Heute also der erneute Versuch, das letzte Testspiel der Vorbereitung über die Bühne zu bringen. Hoffen wir einfach, dass es diesmal unwetterfrei bleibt. Meine Wetter-App sagt nur leichten Regen ab 20 Uhr an. 18 Uhr ist Anpfiff gegen die Queens Park Rangers, deren zweiter Anzug gestern 2:3 gegen Lok Leipzig verloren hat (Bild). Heute nicht einsatzbereit sind die verletzten Stephan Fürstner und Kristian Pedersen, wobei Fürstner zumindest auf dem Platz individuell trainieren konnte (Kurier).

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