Die Abwehrbaustelle für das Bielefeld-Spiel darf als geschlossen betrachtet werden

Aufgrund der 10 Tage zwischen den zwei Punktspielen hatte Trainer André Hofschneider ein internes Testspiel für sein Team angesetzt. Die Profis traten gegeneinander an, wobei fast zwangsläufig eine Mannschaft die andere besiegte (3:1 für das vermeintliche A-Team) und die Bild/BZ zur gehässigen Zeile verleitete: “Union kann doch noch gewinnen (wenn auch nur gegen sich selbst)”. Wäre mal gespannt, wie die Kollegen es dort finden, wenn umgekehrt die Auflagenzahlen so von außen kommentiert werden.

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Der Rückrunden-Mesi ist wieder da

Das Trainerteam hatte laut BZ einstimmig entschieden: Daniel Mesenhöler wird für die Rückrunde (ja, ein Spiel der Rückrunde gab es schon im Dezember) der Stammkeeper. Der Torhüter stand entsprechend beim finalen Test gestern gegen Ingolstadt (1:1) im Tor. Diese Entscheidung, die etwas anders gelagert auch schon in der vergangenen Rückrunde so fiel, hatte sich abgezeichnet. Ob sie tatsächlich den Ausschlag gibt, weiß ich nicht. Ich persönlich sehe das eher als internes Zeichen an die Mannschaft, dass sich auch was ändern kann und es keine sicheren Startelfplätze gibt (auch wenn das bei weitem nicht für jede Position auf dem Feld zutrifft). Beide Keeper sind so gut, dass ich als Trainer keine schlaflose Minute haben würde, wenn der eine den anderen ersetzt. Wenn jetzt jemand von einer mutigen Entscheidung spricht, kann ich das also persönlich null nachvollziehen. Es war die Personalentscheidung mit dem geringsten Risiko für das Trainerteam.

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Michael Gspurning wird den Kampf um die Nummer 1 im Tor maßgeblich entscheiden

Das Testspiel gegen Gent hat Union gestern mit 3:1 gewonnen. Mich hat erst einmal gefreut, dass Philipp Hosiner getroffen hat. Ansonsten war der Anfang des Spieles (ich habe die Partie auf dem zweiten Monitor auf Arbeit aus dem Augenwinkel gesehen) etwas nervös. Ich habe heute früh darüber nachgedacht, dass es wirklich nicht einfach ist, in so einer kurzen Zeit sich eine andere Spielweise nicht nur anzueignen, sondern auch die Automatismen dafür zu trainieren und gleichzeitig auch körperliche Grundlagen für den Rest der Saison zu legen. Aus diesen Gründen würde ich weder Ergebnis noch Spielweise zu hoch hängen. Für das Selbstvertrauen dürfte der Erfolg aber zumindest nicht schädlich gewesen sein. André Hofschneider war mit der ersten Stunde zufrieden, mit den letzten 30 Minuten aber nicht (Kurier, BZMorgenpost. Das ganze Spiel könnt ihr auf AFTV sehen.).

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Eine richtige A-Elf hat Union jetzt nicht mehr. Und das ist gut.

Das 2:1 gegen Queens Park Rangers war ein Sommerkick, der sich ganz entspannt wegschauen ließ. Viel weniger anstrengend beim Zuschauen als der Versuch, mit der S-Bahn vom Alex nach Köpenick zu fahren. Die Sperrung der Stadtbahn im Osten zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg war mir einfach entgangen und so hetzte ich mit Regional-Express und Straßenbahn zum Stadion. Lediglich in der ersten Halbzeit machte der englische Zweitligist, der eine Menge Spieler in seinen Reihen hatte, die von der Körperstatur eher an Rugby- als an Fußballspieler erinnerten, offensiv etwas Dampf und forderte die Defensive um Toni Leistner und Marc Torrejon ein wenig. Die beiden zeigten dabei einige Abstimmungsschwierigkeiten.

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Neuer Versuch

Heute also der erneute Versuch, das letzte Testspiel der Vorbereitung über die Bühne zu bringen. Hoffen wir einfach, dass es diesmal unwetterfrei bleibt. Meine Wetter-App sagt nur leichten Regen ab 20 Uhr an. 18 Uhr ist Anpfiff gegen die Queens Park Rangers, deren zweiter Anzug gestern 2:3 gegen Lok Leipzig verloren hat (Bild). Heute nicht einsatzbereit sind die verletzten Stephan Fürstner und Kristian Pedersen, wobei Fürstner zumindest auf dem Platz individuell trainieren konnte (Kurier).

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Fabian Schönheim und der Kurier zeigen eine beeindruckende Frühform beim Babelsberg-Test

Was mich momentan sehr verwirrt, sind die gegensätzlichen Stimmungskurven bei meinen Kindern und meinem Verein. Während bei Union die Anspannung so langsam hochgefahren wird, es am Wochenende den letzten Test gibt und es Ende der nächsten Woche wieder los geht mit Zweitligafußball, lassen meine Kinder es so langsam austrudeln mit Klassenfahrt, heute den Zeugnissen und dann 6 Wochen Ferien. Überhaupt Ferien: Ich habe einfach beschlossen, unseren Urlaub für das zweite Heimspiel zu unterbrechen. Man muss eben Prioritäten setzen …

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Christoph Schösswendter: Noch nicht ganz da, aber schon Geburtstag haben

Christoph Schösswendter ist also Verteidiger Nummer 4 geworden bei Union (Vereinsmitteilung). Der 29-Jährige wird laut BZ am Montag zum Team stoßen, wobei es da weniger um Training als um Mannschaftsfotos und die kleinen Einspieler für die Aufstellung auf der Anzeigetafel gehen wird. Wer ein bisschen was zur Spielweise des torgefährlichen Innenverteidigers wissen will, kann sich mal diese kurze Analyse von abseits.at von vor einem Jahr durchlesen. Ich bin gespannt, wo sich Schösswendter in der Hierachie in der Innenverteidigung einsortieren wird.

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Leistner angeschlagen. Schönheim auch. Das wäre der perfekte Zeitpunkt einen neuen Innenverteidiger vorzustellen.

Bevor wir uns gedanklich Richtung Kärnten begeben, bleiben wir erst einmal hier in Berlin und Umgebung. Wir waren gestern zu Besuch bei einem Freund in Bernau. Grillen und quatschen. Oberstes Thema: Bleibt Toni Leistner oder bleibt er nicht? Keine Sorge, wir wissen es nicht. Aber die Frage bewegt die Gemüter. Ebenso wie das Thema Dauerkarten und die Verknüpfung mit der Mitgliedschaft ab der nächsten Saison (übrigens wurden 11.266 der 11.500 verfügbaren Dauerkarten verkauft).

Das sind aus meiner Sicht weiter die emotionalsten Themen. Und während wir so sprachen, stellten wir alle fest, dass es ja schön und gut ist, dass Mitglieder Dauerkarten bekommen und Mitglieder ohne Dauerkarte das Vorkaufsrecht auf 1 Tageskarte haben. Aber niemand von uns wusste, wie viele Karten wir im freien Verkauf kaufen dürfen. Wieder so eine kleine Information, die Union noch nicht rausgerückt hat.

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Manchmal muss es der Sportplatz sein.

Wiese, Tore, Eckfahnen, Trainerbänke und Geländer zum Festhalten. Mehr ist gar nicht nötig. Der Friedrichhagener SV hat mich gestern daran erinnert, wie der Fußball bei Union war, bevor wir drüben in der Alten Försterei zu bauen anfingen. Nein, ich möchte nicht zurück in die Oberliga, aber trotzdem mag ich solche Sportplätze wie den in Friedrichshagen, wo alles ist, wie es soll, und ich mich mühelos zurechtfinde. Jungs und Mädels – es war toll bei euch. Danke!

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