Wenn gegen Dortmund die Tickets verlost werden, ist das wohl die fairste Art der Verteilung

Union reagiert auf die Serverprobleme beim Verkauf der Tickets für das erste Bundesligaspiel gegen Rasenballsport Leipzig und wird wohl die Karten für das zweite Heimspiel verlosen. Dabei kann jedes Mitglied ein Los ziehen (für das Los gibt es 4 Tage Zeit) für einen Platz der Wahl. Dabei muss man sich also schon festlegen. Und dann wird unter denjenigen ausgelost. Das fühlt sich natürlich ungerecht an, weil die Entscheidung für eine Karte jetzt bei einer höheren, nicht greifbaren Macht liegt. Aber andererseits sind nun nicht diejenigen gekniffen, die in der Verkaufszeit arbeiten müssen oder sich an der einen oder anderen digitalen Hürde nicht vorbeimogeln konnten. Von Netzverbindungen und der Serverlast bei Union (und dessen Dienstleister) möchte ich gar nicht erst sprechen. Hier noch einmal ein Screenshot, den ich gestern noch machen konnte, bevor Union die Zeughaus-Website wieder offline genommen hat. Wahrscheinlich wird Union das Verfahren sehr zeitnah offiziell bekanntgeben. Ob das dann bei jedem Spiel zum Einsatz kommen wird, ist nicht bekannt.

Verlosung der Tickets 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund

Screenshot: Union-Zeughaus

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Die schärfste Kritik an Union in dieser Saison

Nach dem 1-1 von Union gegen Bielefeld steht die Mannschaft heute medial stärker in der Kritik als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in dieser Saison.

trimmel

Unter anderem an Christopher Trimmel richtet sich nach dem Bielefeld-Spiel Kritik, Photo: Stefanie Fiebrig


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Keiner wird es wagen …

“Ich will nach Hause! Mir ist kalt”, machte mir der Jungunioner unmissverständlich klar. Das war in der 35. Minute. Ich vermute, dass das vielen Eltern gestern so ging. Denn im Gegensatz zu meinem großen Teenager-Kind, das mit Sommerschuhen und geöffneter Jacke im Stadion stand, spüren die Kleinen im Stehen die Kälte sofort. Von der Mannschaft kam in der ersten Halbzeit allerdings auch wenig, was den Junior abgelenkt hätte. Also schnappte ich mir das Kind und stellte ihn für die Halbzeit an die Heizung, die im Toilettencontainer bollerte. Und die Darbietung von Urs Fischers Team in der zweiten Hälfte führte dazu, dass wir doch ohne Probleme das ganze Spiel sehen konnten.

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Christopher Trimmel versteigert eine selbstgemachte Zeichnung und tätowiert sie auf Wunsch auch selbst

Die Fantagung, die die Fan- und Mitgliederabteilung gestern im Stadion an der Alten Försterei verannstaltet hatte, wurde von über 100 Fans besucht, die verschiedene Themen in immer wieder verschiedener Besetzung diskutiert haben. Von den Themen abgesehen hat mir besonders gut gefallen, dass die Veranstaltung dazu geführt hat, dass wirklich sehr verschiedene Unionfans miteinander ins Gespräch kamen und so andere Perspektiven kennengelernt haben. Ich würde so etwas gerne öfter haben, weil das den eigenen Erfahrungshorizont erweitert, und kann eine Teilnahme nur empfehlen.

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Christopher Trimmel erzählt im Sky-Podcast ausführlich von seiner großen Tattoo-Leidenschaft

Christopher Trimmel war diese Woche zu Gast im Zweitliga-Podcast von Sky mit dem nicht sehr eingängigen Titel “HvK: Echt zweitklassig! der Sky Podcast zur 2. Bundesliga” (Danke an Marc, der mich gestern darauf aufmerksam gemacht hat). Das 45-minütige Gespräch mit dem Union-Kapitän ist sehr unterhaltsam, was vor allem an Christopher Trimmel liegt, der irgendwie immer wahnsinnig sympathisch rüberkommt. Er erzählt wirklich sehr ausführlich von seiner Tattoo-Leidenschaft, wie er Fan japanischer Tattoo-Künstler ist und dass seine zweite Karriere als Tätowierer wahrscheinlich erst einmal mit einem separaten Raum in seiner Wohnung beginnen wird. Das alles kann man gut anhören, weil es inhaltlich eben relativ weit weg ist vom normalen Tagesgeschäft Zweite Liga und Trimmel gleichzeitig wirklich sehr begeisternd von seiner Tattoo-Leidenschaft erzählen kann.

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Nadelarbeit mit Christopher Trimmel

Heute geht es für die Profis wieder mit dem Training los. Kein Problem, denn schließlich ist die Partie gegen Düsseldorf erst am Sonntag. Kurioserweise haben die einzigen beiden Medien, die sich wirklich täglich mit Union beschäftigen, sich heute den gleichen Spieler rausgesucht: Christopher Trimmel. Der Kurier lässt ihn ein wenig über die Stück für Stück verbesserte Abwehr sprechen (jedenfalls wenn es nach Gegentoren geht) und Bild/BZ gehen auf seine Tätowierungskünste ein, die er aktuell am rechten Bein von Union-Physio Thomas Riedel auslebt. Ich vermisse die Instagram-Live-Videos von den Sitzungen ein wenig, denn es war einfach unglaublich beruhigend, Unions Verteidiger bei der Nadelarbeit zuzusehen.

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