Teve312 – Sebastian Polter wäre auch ein guter Außenminister

Union spielt gerade noch so 3:3 gegen den SV Darmstadt 98. Zwar war der Ausgang glücklich, aber wir sind nicht glücklich mit dem Ergebnis. Daneben beschäftigen uns natürlich die Äußerungen von Steven Skrzybski über seine Situation bei Union.

Foto: Stefanie Fiebrig

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Wenn drei Tore schon wieder nicht genügen.

Läuft doch prima, dachte ich nach dem ersten Tor. Die ganze erste Halbzeit war ich sogar überwiegend zufrieden. Als hätte es dieses Spiel in Heidenheim nicht gegeben. Tja Mensch. Wie dumm von mir.

Von mir aus hätte es bis zum Schluss 1:0 stehen können

Als ob jemand eine Colaflasche genommen hat. Und die über 90 Minuten geschüttelt hat. Immer wieder. Und kurz am Deckel geschraubt hat. Und dann doch lieber weitergeschüttelt. Und am Ende den Deckel gelöst hat. So war der Ausgleich zum 3:3 gegen Darmstadt in letzter Sekunde für uns im Block. Wir waren nass. Wir umarmten uns. Wir reckten die Fäuste in den Himmel.

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Beim Verkehr in Köpenick macht Union das, was Bezirk und andere schon längst hätten machen sollen

Ich bin ehrlich gespannt auf die Partie heute Abend gegen Darmstadt. Denn die Lilien werden nicht nur auf Wiedergutmachung aus sein nach ihrer schwachen Leistung gegen Sandhausen, sondern müssen auch auf viele Spieler verzichten: Sowohl Artur Sobiech als auch Kevin Großkreutz fallen aus, dazu kommen weitere Langzeitverletzte (Kicker). Ob Tobias Kempe nach einem überstandenen Zehenbruch zum Einsatz kommt, ist auch fraglich. Für Trainer Thorsten Frings könnte das je nach Spielverlauf und Ergebnis auch die letzte Partie als Coach in Darmstadt sein. Zu sehr hinken die Lilien den eigenen Ansprüchen hinterher.

Aus meiner Fernsicht würde ich sagen, das dass alles schon arg nach Durchhalteparolen und Mutmachen klingt (was bleibt einem Trainer auch schon übrig in solch einer Situation):

Twitter: @sv98

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Die Familien-Mitgliedschaft für Kinder als Antwort auf die Regeln zum Dauerkartenverkauf ab nächster Saison

Heute Abend um 19 Uhr ist die Mitgliederversammlung von Union, die mal wieder in der Ballspielhalle statt in der Haupttribüne stattfindet. Vom Verein gibt es den Hinweis, es lieber nicht mit dem Auto zu versuchen, da keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Ich tue mich schwer, wirklich strategisch wichtige Themen zu finden, die heute diskutiert oder entschieden werden. Das wichtigste für den Verein ist klar: Das sportliche Ziel Bundesliga-Aufstieg soll erreicht werden und mit dem Bau des Nachwuchsleistungszentrums, des Clubhauses und des Stadionausbaus sind strategische Entscheidungen getroffen wurden, die Union für die nächsten 10 Jahre entscheidend prägen werden. Weiterlesen

Der Wechsel von Sebastian Polter zu Union hat sich für beide Seiten gelohnt

Ich weiß nicht, ob das Fahrsicherheitstraining, das einige Profis, Jens Keller und Busfahrer Sven Weinel gestern absolvierten, darauf vorbereiten soll, in den nächsten Wochen nicht ins Schlingern zu kommen. Aber vielleicht sollte ich auch einfach nicht von einer Sponsoren-Aktion auf die sportliche Situation schließen. Apropos schließen: Sebastian Polter hat gelernt, dass es besser ist, mit geschlossenen Fenstern durch eine Wassersäule zu fahren:

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Einfach nur gewinnen. Dann können wir uns das Rechnen sparen.

Die wichtigste Nachricht des Tages ist die von gestern: Dass nämlich Sebastian Polter vom Sportgericht nur mit der Mindestsperre für rohes Spiel (2 Partien Sperre) belegt wurde. Zusätzlich gab es noch eine Geldstrafe von 5.000 Euro. Mehr dazu hier in der Meldung von Union. Die Geldsperren des Sportgerichts sind häufig nicht nachvollziehbar und überhaupt nicht transparent. In dem Falle rege ich mich nicht auf und glaube, dass die relativ hohe finanzielle Strafe die Spielsperre kompensiert, und damit Union die Möglichkeit gibt, im letzten Spiel in Fürth Sebastian Polter einzusetzen.

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Wenn der Postillon die Meldungen schreibt

Pruuust. Ich habe gerade meinen Kaffee ausgespuckt. Das kann sich doch echt niemand ausdenken: “Union-Coach Keller zu Darmstadt?”, titelt die Bild/BZ heute. Geschrieben von der Darmstadt98-Reporterin der Bild wird dort behauptet, dass der Präsident der Lilien sich Jens Keller als Trainer wünschen würde.

Screenshot: Bild

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Teve220 – Straftraining ist Stammtisch-Globuli

Das war ein schlimmes Union-Wochenende: Freitag 0:5 in Darmstadt verloren und mit einer Roten Karte den Torwart dazu. Am Sonntag verliert die Zweite Mannschaft 0:1 gegen den BFC und es gibt einen größeren Polizei-Einsatz im eigenen Stadion. Danke an David für das Einsprechen des Intros. Das ist ganz groß!

Foto: Matze Koch

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Begrüßung

00:02:12

Das 0:5 in Darmstadt

00:03:19

Das Torwart-Thema muss gelöst werden

00:15:33

Outro

01:31:20

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Für immer Waldseite

Guten Morgen an die Unioner, die es am Freitag Morgen schaffen, mit dem Sonderzug Partyzug nach Darmstadt zu fahren. Abfahrt 7.23 Uhr von Lichtenberg. Respekt dafür und viel Spaß. Ich bin sehr neidisch und hoffe, dass jemand ein passendes Netzteil für den DJ im Zug hat …

 

Diskussions-Stoff im Zug gibt es genug. Bild/BZ haben den Verein mal gefragt, wie es aussieht mit einem eventuellen Umzug der Waldseite auf die Wuhle. Ihr erinnert euch, dass mit dem Bau des Fanhauses der Verein ein klares Statement zum Verbleib der Waldseite vermissen ließ. So erging es auch dem Journalisten Matze Koch, der mit seiner Anfrage bei Union abblitzte. Was das bedeutet? Ich schließe daraus, dass ein Umzug tatsächlich zur Debatte steht, denn sonst hätte der Verein auch eine Antwort geben können.

Allerdings dürfte es diese Antwort erst mit einem klaren und verbindlichem Wegekonzept zum Stadion geben. Hier müsste wahrscheinlich auch mal der Bezirk Treptow-Köpenick die Hosen herunterlassen. Stichwort: Umgehungsstraße Altstadt (das liegt wohl auch in Händen des Senats) und Wegführung von den Bahnhöfen Spindlersfeld und Wuhlheide zum Stadion. Überrascht hat mich die Auskunft von Union-Archivar Gerald Karpa, dass der Gästeblock in den 80er Jahren schon einmal auf der Waldseite stand. Erstens erkennt ihr daraus ungefähr mein Alter, und zweitens dürfte auf dem Banner der Ultras wohl nicht mehr “Für immer Waldseite”, sondern “Ab jetzt aber wirklich für immer Waldseite” stehen.

Wenn ich eins als Sportjournalist gehasst habe, dann Texte für die Spieltage schreiben. Die Mannschaft hat sich mit Geheimtraining eingeigelt, und außer wirklich schlimmen Verletzungen oder Selfies gab es nichts frisches Berichtenswertes.

Einen guten Ausweg hat die BZ aus dem Dilemma gefunden, die den Fokus noch einmal auf Björn Kopplin richtet. In zwei Jahren ist er (auch durch Verletzungen) nicht über den Status Ergänzungsspieler hinausgekommen.

Foto: Stefanie Fiebrig

Ob er jetzt noch einmal das Ruder herumreißen und sich für einen neuen Vertrag empfehlen kann, bezweifle ich. Die Auswechslung beim 0:0 gegen Kaiserslautern spricht für mich dagegen. Da durfte dann wieder Schönheim auf die ihm wesensfremde linke Außenbahn.

Auch Kurier und Morgenpost haben Texte zum Spiel.