Teve164 – Alle Choreographie sollte vom Volke ausgehen

Union spielt 0:0 in Cottbus und wir reden über Fahnenappell, Hooliganfreundschaften und Aktiengeschäfte.

Fahnenappell in Cottbus (Foto: unveu.de</a
Foto: unveu.de

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Intro: Krispin – Wir sind Union
00:00:00

Das Lied wurde im Studio Adlershof neu abgemischtPressesprecher Christian Arbeit, AFTV-Macher Hannes Teubner und Mannschaftskapitän Torsten Mattuschka sind BackgroundsängerGeros Vorhersage: "Die Nummer wird Karriere machen".

Fahnenappell in Cottbus

00:07:07

Vier aus dem Podcastteam (Gero, Robert, Hans-Martin und Steffi) waren in CottbusDas mit den FahnenStaatsbürgerkunde: Fritz Krauses Panzersperre in Frankfurt/OderVon Cottbus kennen wir nur Sandow, die BandNicht den BezirkOder die SG Dissenchen (wegen Tusche)Diskussion über Schiedsrichter Michael WeinerWo sind Collinas Erben, wenn man sie braucht? Im Urlaub…Aufstieg heißt bei Union Zweipunkteschnitt.

Die Verbindung zwischen Union und Gladbach

00:46:20

Herthafans zeigen homophobes Plakat gegen Anhänger von Mönchengladbach und UnionWie aus einer Hooliganfreundschaft eine Ultraverbindung wurdeSchon im Fall Crimark zeigte sich das enge Verhältnis zwischen beiden Gruppen.

700.000 Euro Minus. Wie stehen die Aktien?

00:59:04

Tagesordnung schlägt Übertrag des Minus von 690.615,96 Euro in das nächste Jahr vorAlles zur AG muss im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werdenUnion will in den nächsten fünf Jahren bis zu zehn Prozent der Aktien zurückerwerben.

Verabschiedung und Outro

01:05:36

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Infografikmassaker: Die Stadionbetriebs AG

Natürlich hätten wir die bisherigen Anteile an der “An der Alten Försterei” Stadionbetriebs AG gerne so originell dargestellt wie es der Spielbeobachter mit seinen Grafiken vormacht. Alleine unser Talent bricht sich an der ominösen Excel-Grenze. Deshalb gibt es beim Textilvergehen nur Torten. Aber es wird gegessen, was auf den Tisch kommt und wir hatten ja früher auch nichts. Nicht einmal Tortendiagramme.

 Aktuelle Anteile an Stadionbetriebs AG

Bei einem aktuellen Stammkapital von 3,5 Millionen Euro entsprechen die Anteile folgenden Beträgen.

1. FC Union Berlin: 2.004.100 €
Röfa Mobilbeton: 682.500 €
Hinze Stahl: 577.150 €
vierC Print: 229.600 €
Thomas Koch: 6.650 €

Anteile nach komplett erfolgreicher Kapitalerhöhung:

Sollten alle 10.000 vinkulierte Namensaktien zu 500 € an Sponsoren und Mitglieder verkauft werden, fließt der Stadionbetriebs AG ein zusätzliches Kapital von 5 Millionen Euro zu. Das Stammkapital erhöht sich auf 8,5 Millionen Euro. Dann verschieben sich die Anteile wie folgt:

Hier sind die 58% Stimmanteile sichtbar, von denen Dirk Zingler im Interview mit der Berliner Zeitung sprach, wenn alle 10.000 Aktien verkauft werden. Wenn man sich neben dem enormen Stimmanteil die Beschränkung von vinkulierten Namensaktien ansieht, wird klar welches Potential in dieser Kapitalerhöhung steckt. Änderungen werden nicht nur wegen der hohen Hürden (Änderung des Stadionnamens nur mit 2/3-Mehrheit der Aktionäre) nahezu unmöglich. Die Grundannahme hinter diesem Schritt der Kapitalerhöhung lautet, dass sich die spezielle Kultur des 1. FC Union Berlin im Stadion gründet. Wenn alles so klappt, wie sich das vorgestellt wird, können wir also nächstes Jahr folgende Plakette ans Stadion hängen: “Geschütztes Kulturgut seit dem 1.1.2012”.