Das war auf der Mitgliederversammlung wichtig

Die Zahlen, die Union-Präsident Dirk Zingler gestern auf der Mitgliederversammlung präsentierte, waren durchweg positiv. Erstaunlich finde ich die Entwicklung bei den Mitgliedern, bei denen Union um 2014 herum eine Phase der Stagnation erreicht hatte. Mich würde tatsächlich interessieren, wie viele der rund 4.500 Neumitglieder nach der Neuregelung der Vergabe der Dauerkarten eingetreten sind. Wenn die Zeitangabe unten stimmt, dürfte die gelbe Säule erst ab 01.07. dieses Jahres gelten.

Update 10.13 Uhr: Dirk Zingler sagte auf der Mitgliederversammlung, dass um die 700 Dauerkarteninhaber jetzt auch Mitglied wurden.

Quelle: 1. FC Union Berlin

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Stadionausbau erledigt (zumindest mit Lego)

Während der Stadionausbau erst in die Bauplanungsphase geht, haben Milan (3 Jahre) und sein Vater Robert das Stadion an der Alten Försterei bereits mit einem zweiten Rang versehen. Und mir wurde versichert, dass die Baukosten deutlich unter 38 Millionen Euro lagen. Von Anwohnerbeschwerden auch keine Spur.

Die Waldseite mit Stehplätzen auf 2 Etagen. Foto: Robert

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“Wenn du infrastrukturell nicht Schritt hältst, ist das ein großes Problem”

Die Pläne zum Stadionausbau dominieren alles heute morgen. Und das vollkommen zurecht, werden sie doch in wenigen Jahren ändern, wie wir Fußball bei Union erleben. Wer nicht weiß, was Union vorhat, dem empfehle ich diesen erklärenden Text, in dem ich versuche die grundlegenden Veränderungen darzustellen. Aber vielleicht zunächst mal die Reaktion der rund 4.000 Unioner nach der Vorstellung der Stadionpläne:

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So soll das neue Stadion an der Alten Försterei aussehen oder wie Dirk Zingler sagt: “Affengeil”

Dirk Zingler schaute ernst. Etwas zurückgelehnt im weißen Hemd, das Sakko hatte er angesichts der hohen Temperaturen in der Eisern Lounge bereits ausgezogen, beobachte der Union-Präsident den Film, den er bestimmt schon zig Mal in verschiedenen Varianten gesehen hatte. Aus seinem Blick war nicht zu schließen, was in dem Moment in ihm vorging. Auch zwei Plätze neben ihm versuchte Dirk Thieme jegliche Regungen zu verbergen. Der Vorstandsvorsitzende der Stadion AG legte aber während des Films seine Hand vor den Mund, fast so als würde er sich selbst nicht trauen, seinen Gefühlen gegenüber die Oberhand zu behalten. Und es war auch schwer. Der Pathos tropfte kräftig vom Monitor und aus den Lautsprecherboxen, sei es durch Bilder aus der Vergangenheit des Stadions seit 1920, sei es durch mitreißende Spielszenen, die wir alle hier miterleben durften oder einfach nur durch die sehr getragene Musik, zu der auch Bruce Willis in Slow Motion mit seiner Crew zur bereitstehenden Rakete hätte schreiten können, um in den nächsten Minuten nicht weniger als den kompletten Planeten zu retten.

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Warum dauert der Wechsel von Akaki Gogia eigentlich so lange?

Okay, der wichtigste Termin findet heute Abend statt, wenn um 19.30 Uhr endlich die Pläne zum Ausbau des Stadions und der Entwicklung der Infrastruktur auf dem Stadiongelände vorgestellt werden. Die Eckpunkte kennen wir: Mehr Sitzplätze (auf insgesamt 8000, wie die auch von Union mitverabschiedete Lizenzveränderung vorschreibt) und mehr Stehplätze, so dass das Fassungsvermögen auf über 30.000 steigt, um der aktuell hohen Auslastung gerecht zu werden (Morgenpost). Dazu dürfte das Fanhaus kommen und von einem Bürogebäude für die Mitarbeiter war ja auch mal die Rede. Interessant wird werden, in welchem Zeitraum das umgesetzt wird und wie hoch die Einschränkungen im laufenden Ligabetrieb werden. Das heißt aber nicht, dass morgen schon im Stadion Hacke und Spaten in die Hand genommen werden. Pressesprecher Christian Arbeit hatte schon im vergangenen Jahr von einem Baubeginn frühestens im Sommer 2018 gesprochen. Das dürfte an den Genehmigungen liegen. Vielleicht werden die einfach zu genehmigenden Bauten (Fanhaus, Bürogebäude) vorgezogen. Heute Abend sind wir schlauer.

Hier ein Rückblick darauf, wie das Stadion im Jahr 2000 noch vor Errichtung der Flutlichtmasten aussah:

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Von einer hohen Systemgebühr beim Online-Dauerkartenkauf und ein paar Worte zum Stadionausbau

Gestern ging es los mit dem Dauerkartenverkauf für die nächste Saison und wenn die vergangene Saison durch ihre hohe Stadionauslastung und die für die Saison 2018/19 veränderte Dauerkartenvergabe (Reservierung nur noch für Mitglieder) etwas Positives für Union hat, dann wohl, dass sich vielleicht noch nie so zeitig so viele Unioner um die Dauerkarten bemüht haben. Die Schlange vor dem Zeughaus sah schon beeindruckend aus:

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Jetzt ist Union der HSV der Zweiten Liga, aber hängt uns bitte keine Uhr ins Stadion

Zu dem, was gestern im Stadion beim Relegationsspiel von 1860 gegen Regensburg passiert ist, fehlen mir die Worte. Hohen Respekt habe ich tatsächlich vor dem Schiedsrichter, der vielleicht mit der Entscheidung, auf dem Feld zu bleiben und dann weiterspielen zu lassen, noch eine Eskalation vermieden hat. Vor dem Fernseher dachte ich wie wahrscheinlich alle, dass dieses Spiel hätte abgebrochen werden müssen. Aber das ist die einfache Lösung. Vielleicht wäre das eben auch das Signal gewesen für die Leute, endgültig auszuflippen. Schwierig. Ob eine Abschaffung der Relegation diese Ausraster vermieden hätte? Ich bezweifle das. Dann wäre das halt im letzten Saisonspiel passiert.

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“Ich sorge dafür, dass Geld in den Verein kommt und nicht, dass Geld vom Verein abfließt.”

Dirk Zingler wurde vom Aufsichtsrat für weitere 4 Jahre als Präsident des 1. FC Union berufen (Vereinsmitteilung). Die Entscheidung kommt nicht überraschend. Auch die Hinzunahme von Oskar Kosche (Geschäftsführer Lizenzierung) und Lutz Munack (Geschäftsführer Sport) als hauptamtliche Präsidiumsmitglieder ab 1. Juli dieses Jahres ergibt Sinn.

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Nein, über den Stadionausbau werden wir auf der Mitgliederversammlung eher nichts hören

Heute um 19 Uhr findet die Mitgliederversammlung in der Haupttribüne im Stadion an der Alten Försterei statt. Der Kurier widmet sich vor allem der Frage des Stadionausbaus und sieht das als Thema an, das viele Unioner bewegt. Prinzipiell verstehe ich die Emotionalität bei dem Thema, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass wir dazu heute schon etwas Konkretes hören werden.

Pressesprecher Christian Arbeit hatte bereits vor ein paar Wochen beim RBB gesagt, dass der Bau frühestens 2018 beginnen könnte. Und so wie wir Union in den Jahren unter Präsident Dirk Zingler kennengelernt haben, dürfte auch heute nicht über ungelegte Eier gesprochen werden. Wenn wir heute etwas zum Thema Bauen hören, dann wohl eher was die Infrastruktur rund um das Stadion betrifft.

Union-Präsident Dirk Zingler auf der Mitgliederversammlung im Januar 2016, Foto: Matze Koch

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Die Botschaft von Union ins Land hinaustragen

Jetzt kommen sie alle, die Simon-Terodde-Geschichten. Dabei ist der Angreifer nun schon über 2 Jahre nicht mehr bei Union. Und die offensive Qualität bei Union ist nun so weit gestreut, dass eine Gegenüberstellung zweier Angreifer wie es Bild/BZ mit Quaner vs. Terodde macht aus meiner Sicht nicht zielführend ist. Was ist denn mit den anderen Spielern, die bei Union Tore schießen? Denn aus meiner Sicht ist diese Verteilung der offensiven Durchschlagskraft im Angriff (gehen wir mal weg von den letzten zwei Ligaspielen) die Qualität des aktuellen Union-Jahrgangs. Es geht nicht nur um einen Spieler wie bei Sebastian Polter oder Bobby Wood. In dem Zusammenhang: Herzlichen Glückwunsch an Steven Skrzybski zum 24. Geburtstag heute!

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