Ihr könnt ohne Probleme Wasser in Tetrapaks mit ins Stadion nehmen

Vor dem Spiel nachher gegen Aue (Anpfiff 15.30 Uhr) gibt es ein paar Dinge, die wichtig sind. Erstens: Ihr könnt im Tetrapak Wasser mit ins Stadion nehmen. Ich mache das häufiger, wenn ich mit dem Junior ins Stadion gehe und es funktioniert hervorragend. So hervorragend, dass die kleinen 0,2-Liter-Trinkpäckchen bei uns nur noch “Fußballsaft” heißen.

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Pimmelpropeller: Geros ungekürzte Antworten für das 11Freunde-Sonderheft

Die 11Freunde haben uns für ihr Saison-Sonderheft Fragen zugeschickt, die dieses Jahr Gero beantwortet hat. Da nicht alles ins Heft gepasst hat, bekommt ihr hier alle Fragen und Antworten komplett ungekürzt.

Fragebogen
Bundesliga-Sonderheft / 11 Freunde 2015/16
2. Bundesliga

Ausfüller: Gero Langisch
Das ist mein Blog: textilvergehen.de
Darum muss man meinen Blog lesen: Mama hat immer gesagt: “Müssen muss man nur auf Klo.”
Verein: 1. FC Union Berlin


Foto: via Gero Langisch

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Einkaufen gehen.

Montag ist KickerFuwo-Tag. Aufgrund der Liebe zum Detail im Berliner Amateurfußball und der klaren Worte gegenüber Vereinen und Verbänden bei der Organisation des Spielbetriebs ab Liga vier abwärts ist die Wochenzeitung ein Pflichtblatt im Berliner Fußball. Später als alle anderen Verlage publizierte sie nun ihr 22. Sonderheft zur neuen Saison.

Fußball-Woche Sonderheft 2010/11

Die Berliner Zweitligisten kommen mit großem Mannschaftsposter daher und werden auch mit einer aufwendigen Berichterstattung bedacht, die alle Neuzugänge einzeln charakterisiert und jeweils ein Interview mit den Cheftrainern beinhaltet. Cottbus und Aue teilen sich dagegen nur zwei Seiten. Zu den restlichen Zweitligisten erhält man jeweils kurze Informationen zu Zu- und Abgängen und Verein allerdings ohne Mannschaftsbilder. Diese sind auch nicht notwendig, ist doch die Stärke der Fußball-Woche nicht die allumfassende Berichterstattung, die man sicher gerne dem Kicker überlässt, sondern der starke regionale Fokus. Deshalb kann man, noch bevor ein einziger Text zur Bundesliga kommt, einen einseitigen Text über die Berliner Schiedsrichter im Profibereich und deren Ausbildung beim Berliner Fußballverband lesen.

Sehr vernachlässigt in Magazinen wie Sportbild, 11Freunde oder Kicker wird die gesamte Struktur des Fußballs in Deutschland. In der Fuwo ist dagegen der schematische Ligenaufbau in Deutschland bis zu den Oberligen und danach die detaillierte Ansicht von der Berlin-Liga (6. Liga) bis hin zur Kreisliga C (11. Liga) für den Berliner Fußball obligatorisch. Diese Struktur bildet dann die Grundlage für das restliche Heft. Jede Liga wird vorgestellt, wobei bei der dritten Liga und der Regionalliga Nord lediglich die Vereine aus der Region (ein manchmal sehr weitgefasster Begriff, wenn sich auch der Chemnitzer FC darunter befindet) näher betrachtet werden.

So sachlich bis trocken meist der Ton der Texte ist, findet sich so manches schöne Mannschaftsbild. So wird zum Beispiel vom Grünauer BC, Aufsteiger in die Landesliga, das Mannschaftsbild von der Aufstiegsfeier abgedruckt. Bier und jubelnde Männer, einer mit Baby auf dem Arm, zeigen mehr Freude am Fußball und den Gewinn einer Meisterschaft als es eine Konfettikanone auszudrücken vermag. Ansonsten gibt es bis zum bitteren Ende der 5. Abteilung der Kreisliga C alle Kader und Kontaktdaten sowie eine jeweilige Einschätzung zur Staffel. Wer bis dahin noch nicht genug hat, bekommt hinterher als Leckerbissen die Abschlusstabellen aller Ligen von Berlin und Brandenburg geliefert. Dazwischen acht Seiten Frauenfußball von der WM über die Bundesliga bis zur Regionalliga. Dies stiefmütterliche Dasein deckt sich bei allem Erfolg von Turbine Potsdam mit dem Stellenwert des Frauenfußballs in den Berliner Vereinen, wo einzig der 1. FC Lübars durch die Kooperation mit Hertha BSC herausragt.