Wenn schon überreagieren, dann auf positive Zeichen

Sport im Allgemeinen bietet sich sehr gut an, auf einzelne Ereignissen über zu reagieren. Das gilt umso mehr für erste Vorbereitungsspiele. Aber trotzdem ist es ja schöner, positive Eindrücke zu haben, auf die man Hoffnungen projizieren kann, als von negativen Befürchtungen bestätigt zu sehen. Und so ist durchaus ganz nett, dass Union gestern beim Freundschaftsspiel gegen Brøndby ( relive auf AFTV) einen offensivfreudigen, spielerisch ganz gut aufgelegten und ambitionierten Eindruck gemacht hat (vor allem gegen einen Gegner, der qua Terminen schon weiter sein müsste). In einem solchen Spiel zu üben, wie man Beton anrührt, wäre aber halt auch Unsinn.

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Grischa Prömel ist für den Kicker nur im “Blickfeld”, dabei hat er herausragend gespielt

“Wir greifen wieder an”, sagte Christopher Trimmel im kleinen Clip zum Trainingsauftakt (AFTV). Der Österreicher zeigte sich bei diesen Worten nicht verbissen, sondern lachte. Soweit das jedenfalls nach der Trainingseinheit möglich war. Eigentlich fehlte nur Marc Torrejon verletzt. Grischa Prömel absolvierte nach seiner Verletzung noch individuelle Übungen auf dem Platz.

Christopher Trimmel nach dem Trainingsauftakt, Screenshot: AFTV

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Wird Simon Hedlund sich dem gemeinsamen Ziel der Mannschaft unterordnen oder wechselt er doch?

Heute ist Trainingsauftakt und Kurier/Berliner Zeitung lassen schon ein wenig den Blick schweifen Richtung restlicher Rückrunde. Da hat es der Auftakt mit dem Heimspiel gegen Köln und dem Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli schon in sich. Und natürlich wird es schwer sein, an HSV und Köln in der Tabelle vorbeizukommen.

Trainer Urs Fischer bei einer Übungseinheit kurz vor Weihnachten, Foto: Matze Koch

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Die Mannschaft ist in Aue und Simon Hedlund bereits in Schweden

Nachher um 13.30 Uhr geht es in Aue für Union um einen positiven Jahresabschluss. Wobei positiv nur aus der aktuellen Situation heraus zu sehen ist, dass es darum geht auf Platz 3 ins neue Jahr zu rutschen. Ansonsten war die Hinrunde unglaublich viel mehr als wir alle sicher zu Saisonstart erwartet hatten. Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass diese Wortspielerei eben nur das ist: eine Wortspielerei.

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“Wir sind in erster Linie der Fußballverein”

Daran, dass die Konzentration des Vereins in dieser Woche in erster Linie auf dem Spiel in Aue und erst dann auf dem Weihnachtssingen liegt, ließen gestern in der Pressekonferenz zum Spiel weder Trainer Urs Fischer noch Sprecher Christian Arbeit einen Zweifel. Und wenn Arbeit sagt, dass Union “in erster Linie der Fußballverein” sei, ist das nichts neues. Die Vorbereitungen für das Weihnachtssingen morgen Abend sind aber natürlich trotzdem voll im Gang.

weihnachtssingen

Wenigstens der Rasen im Stadion hat eine weiße Auflage; Photo: Matthias Koch

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Simon Hedlund wird wohl nicht mehr für Union spielen

Union tritt am Sonntag zum Jahresabschluss im Erzgebirge an. Anders als in den meisten anderen Gegenden bleibt das Wetter dort über Weihnachten anscheinend einigermaßen winterlich. Das wird die Spieler nicht unbedingt allzu sehr freuen.

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Nach einer unglücklichen Hinrunde: Verlässt Simon Hedlund Union in der Winterpause?

Vergangene Woche postete Simon Hedlund auf Instagram: “Ich lerne das Geräusch zu lieben, das meine Füße machen, wenn ich von etwas davon laufe, das nicht für mich gemacht ist.” Ich war durchaus erstaunt darüber, weil ich das zuerst auf seine sportliche Situation bei Union bezog. Da hat er aus seiner Perspektive gerade wohl eine der schlechtesten Halbserien in seiner Zeit in Köpenick erlebt. Vier Mal hat er von Beginn an gespielt, davon nur 2 Partien über 90 Minuten. Insgesamt kam er mit Einwechslungen auf 11 Einsätze. Dazu stand er in den vergangenen 3 Partien hintereinander nicht einmal im Kader. Aber so ein Instagram-Post kann alles bedeuten, weshalb ich nicht allzuviel hineingeheimnissen wollte. Doch im schwedischen Magazin Fotbollskanalen sagte sein Berater nun, dass es konkretes Interesse anderer Klubs geben würde, Union allerdings wenig Interesse hätte, von sich aus im Kader Dinge zu ändern, da es gerade insgesamt gut laufen würde.

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Demnächst können die Offensivspieler schon froh sein, wenn sie es in den Kader schaffen

Union hat eine riesige Auswahl an Offensivspielern. Das wissen wir. Allerdings waren zu Saisonbeginn nicht alle einsetzbar. Mit Sebastian Polter, Joshua Mees und Suleiman Abdullahi sind die verletzten Spieler allerdings zurückgekehrt. Mees, der als Konkurrent zu Felix Kroos und Robert Zulj hinter den Spitzen zum Einsatz kommen kann, haben sich der Tagesspiegel und der Kurier beschäftigt. Auch wenn ich noch nicht glaube, dass die drei schon echte Optionen für die Startelf sind, so ist deren Rückkehr doch ein Zeichen an den Rest der Offensive. Denn demnächst dürfte es schon ein echter Erfolg sein, überhaupt den Weg in den Kader geschafft zu haben. Das gilt vor allem für Spieler, die noch nicht so recht in Form gekommen sind, wie Simon Hedlund (dem sich Bild/BZ widmen, noch nicht online), Kenny Prince Redondo oder auch Felix Kroos und Robert Zulj. Die nächsten Wochen werden in dieser Hinsicht echt spannend.

Joshua Mees beim Testspiel-Sieg gegen Babelsberg (9:1) am 12.10. 2018, Foto: Matze Koch

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Vom Welthundetag bis hin zum Pregnancy Announcement

Morgen spielt Union einen Test in der Länderspielpause gegen Babelsberg (14 Uhr, Dörpfeldstraße). Mit dabei ist sicher auch Sebastian Polter, der sich so mehr Spielpraxis holen und besser in den Wettkampfrhythmus kommen kann. Wie es ist, nach sieben Monaten nicht mehr an die Achillessehnenverletzung zu denken, erfahren wir im Kurier. Das nächste Ziel des Stürmers ist ein Einsatz über 60 Minuten. Auch Bild/BZ berichten über Polters weg zurück Richtung Startelf. Außerdem erzählt in der BZ Babelsberg-Trainer Almedin Civa, wie es dazu kam, dass der Regionalligist heute gegen Hertha und morgen gegen Union spielt.

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Es kommt nicht darauf an, wo du herkommst, sondern wo du bist

Simon Hedlund lächelt, streckt seinen Arm nach hinten über das Sofa aus und schlägt die Beine übereinander. Er sinkt in die Kissen als wären sie Treibsand. Neben ihm sitzt Sebastian Andersson, den Rücken deutlich gerader haltend, etwas nach vorn gelehnt und mit seinen Knien eng aneinander. Es ist ein kleines Sofa. Ihre Beine berühren sich nicht, aber fast. Andersson trägt Straßenklamotten, Hedlund einen Trainingsanzug. Beide lächeln weiter. Ob sie es wirklich sind oder nicht: Aber immerhin erscheinen Unions Schweden entspannt, zufrieden und so, als hätten sie Spaß. “Wetter wie in England”, sagt Hedlund. Und er hat recht damit. Es liegt eine Feuchtigkeit in der Luft, die die Trainingseinheit gerade eben sehr viel angenehmer gemacht hat.

Simon Hedlund nach seiner Verpflichtung durch Union 2016, Foto: Matze Koch

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