Demnächst können die Offensivspieler schon froh sein, wenn sie es in den Kader schaffen

Union hat eine riesige Auswahl an Offensivspielern. Das wissen wir. Allerdings waren zu Saisonbeginn nicht alle einsetzbar. Mit Sebastian Polter, Joshua Mees und Suleiman Abdullahi sind die verletzten Spieler allerdings zurückgekehrt. Mees, der als Konkurrent zu Felix Kroos und Robert Zulj hinter den Spitzen zum Einsatz kommen kann, haben sich der Tagesspiegel und der Kurier beschäftigt. Auch wenn ich noch nicht glaube, dass die drei schon echte Optionen für die Startelf sind, so ist deren Rückkehr doch ein Zeichen an den Rest der Offensive. Denn demnächst dürfte es schon ein echter Erfolg sein, überhaupt den Weg in den Kader geschafft zu haben. Das gilt vor allem für Spieler, die noch nicht so recht in Form gekommen sind, wie Simon Hedlund (dem sich Bild/BZ widmen, noch nicht online), Kenny Prince Redondo oder auch Felix Kroos und Robert Zulj. Die nächsten Wochen werden in dieser Hinsicht echt spannend.

Joshua Mees beim Testspiel-Sieg gegen Babelsberg (9:1) am 12.10. 2018, Foto: Matze Koch

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Vom Welthundetag bis hin zum Pregnancy Announcement

Morgen spielt Union einen Test in der Länderspielpause gegen Babelsberg (14 Uhr, Dörpfeldstraße). Mit dabei ist sicher auch Sebastian Polter, der sich so mehr Spielpraxis holen und besser in den Wettkampfrhythmus kommen kann. Wie es ist, nach sieben Monaten nicht mehr an die Achillessehnenverletzung zu denken, erfahren wir im Kurier. Das nächste Ziel des Stürmers ist ein Einsatz über 60 Minuten. Auch Bild/BZ berichten über Polters weg zurück Richtung Startelf. Außerdem erzählt in der BZ Babelsberg-Trainer Almedin Civa, wie es dazu kam, dass der Regionalligist heute gegen Hertha und morgen gegen Union spielt.

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Es kommt nicht darauf an, wo du herkommst, sondern wo du bist

Simon Hedlund lächelt, streckt seinen Arm nach hinten über das Sofa aus und schlägt die Beine übereinander. Er sinkt in die Kissen als wären sie Treibsand. Neben ihm sitzt Sebastian Andersson, den Rücken deutlich gerader haltend, etwas nach vorn gelehnt und mit seinen Knien eng aneinander. Es ist ein kleines Sofa. Ihre Beine berühren sich nicht, aber fast. Andersson trägt Straßenklamotten, Hedlund einen Trainingsanzug. Beide lächeln weiter. Ob sie es wirklich sind oder nicht: Aber immerhin erscheinen Unions Schweden entspannt, zufrieden und so, als hätten sie Spaß. “Wetter wie in England”, sagt Hedlund. Und er hat recht damit. Es liegt eine Feuchtigkeit in der Luft, die die Trainingseinheit gerade eben sehr viel angenehmer gemacht hat.

Simon Hedlund nach seiner Verpflichtung durch Union 2016, Foto: Matze Koch

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It doesn’t matter where you’re from, really. It’s where you’re at.

Simon Hedlund smiles, stretches his left arm out along the back of the sofa and crosses his legs broadly. He sinks back into it like it is quicksand. Sebastian Andersson is sat next to him, his back perceptibly straighter, leaning slightly forward, his knees together. It’s a small sofa, their legs don’t touch but they are close. He’s in his civvies, Hedlund in his tracksuit. They keep smiling. They may not be, of course, but they look relaxed and happy and like they are having fun. “It’s English weather,” says Hedlund, which it is. There is drizzle in the air, and it made things a damn sight more pleasant during the training session they’ve just finished.

Simon Hedlund after being signed in 2016, Foto: Matze Koch

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Ein neuer Vertrag für Simon Hedlund?

Unions U17 sorgte mit dem Pokalsieg gegen Hertha (2:1) für eine Überraschung (Bericht auf der Union-Website). Hertha als aktueller Tabellenzweiter der B-Junioren-Bundesliga (55 Punkte) war deutlicher Favorit gegenüber Union, die mit 24 Punkten auf Platz 12 in der Liga stehen.

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Noch mehr gute Nachrichten dank Simon Hedlund

Es kommt nicht ganz so oft vor, dass Union mit Bayern um Titel oder Superlative konkurrieren kann. Aber vielleicht gibt es da gerade eine Gelegenheit. Denn nach der Verpflichtung von Niko Kovac als neuer Trainer des Rekord- Dauer-Meisters schreiben die Kollegen von Mia san rot folgendes: “Der FC Bayern hat es wieder einmal geschafft, einen Superlativ zu kreieren und der vielleicht familiärste Verein der Welt zu werden.” Da gäbe es vielleicht gerade Menschen, die Union für konkurrenzfähig halten.

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‘Angespannte’ Personalsituation

Das Fußball-Floskel Lexikon sieht für eine Personalsituation wie die, in der sich Union vor dem Spiel morgen in Fürth befindet, die Beschreibung ‘angespannt’ vor.

Neben den mittel- und langfristigen Verletzungen von Sebastian Polter, Fabian Schönheim und Micha Parensen werden recht sicher auch Marc Torrejón und Akaki Gogia sowie voraussichtlich Steven Skrzybski ausfallen. Bei Skrzybski besteht den Ausführungen von André Hofschneider auf der Pressekonferenz zu Folge zwar noch ein wenig Hoffnung auf einen Einsatz, wahrscheinlich wird mit ihm aber der Ausfall des aktuell besten, oder zumindest formstärksten, Spieler kompensiert werden müssen.

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Steven Skrzybski wird wohl nicht spielen können, Photo: Stefanie Fiebrig

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Die Freiheit, die Rummenigge den Klubs bei 50+1 geben will, ist keine echte Freiheit

Union verliert das Testspiel in Kiel mit 2:3. Es liegt auf der Hand, hier von einer Enttäuschung zu schreiben. Denn schließlich stand bei Holstein Kiel mit Rafael Czichos nur ein Stammspieler in der Startelf, während Union beinahe in Bestbesetzung (Marc Torrejon musste in der Verteidigung passen) antrat. Und drei Gegentore sind wieder einmal zu viel. Auch wenn Trainer André Hofschneider darauf hinweist, dass der zweite Gegentreffer durch einen abgefälschten Schuss und der dritte durch einen Elfmeter zustande kam. Es muss ein sehr munteres Spiel ohne Härte gewesen sein, wenn ich nach dem Zusammenschnitt auf AFTV oder dem Holstein-Kiel-Podkast 1912.fm gehe.

Hier die Medienberichte vom Spiel:

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Simon Hedlunds Generalprobe in Kiel

Union hat viele Baustellen zur Zeit. Vieles ist unklar. Die Zukunft des Trainers beispielsweise. Die Liga ebenso, in der Union in der nächsten Saison spielen wird. Und der Zustand, in dem sich die Mannschaft befindet, ist für uns von außen betrachtet auch unklar. Manche Fragen gehen im Alltag unter, wenn es vor allem um das jeweils letzte Punktspiel oder die nächste Partie geht. Die Länderspielpause gibt den Berliner Medien die Chance, sonst eher nachrangige Themen zu behandeln. So hatte sich die BZ am Sonntag mit Dennis Daube beschäftigt, der von André Hofschneider etwas überraschend im Regensburg-Spiel als bester Spieler auf dem Platz hervorgehoben wurde. Im Artikel geht es darum, dass er sich noch Hoffnung auf mehr Spiele macht. Verständlich mit Blick auf seinen im Sommer auslaufenden Vertrag. Ich habe mich vor allem über diese Stelle gewundert:

Im Dezember sortierte Union ihn quasi aus, jetzt ist er überraschend nah an der Startelf. Daube: “Mir wurde gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit auf Einsatzminuten nicht so groß sein wird. Für mich war es schwierig, damit umzugehen.”

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In der überfluteten Gerüchteküche wird der Stöpsel gezogen

Bevor wir zum sportlichen Geschehen und den Drumherum-Geschichten dieser Woche kommen, müssen wir über etwas reden, was am Sonntag im Programmheft stehen wird: In Kaiserslautern haben offenbar Unioner einen Lauterer Mitarbeiter rassistisch beleidigt. Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass es zu solchen Vorfällen kommt (erinnert sei an das Hitler-Gruß zeigen auf der Waldseite, das wir hier vor einigen Wochen erwähnt haben). Solchem Verhalten muss – so gut es irgend geht – entgegen getreten werden, und jeder hat Verantwortung das zu tun. Und das unter Unionern noch mehr als ohnehin schon immer und überall.

Aus dem Programmheft zum Spiel gegen Aue

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