Sebastian Polter gewinnt bei eisigen Temperaturen den André-Hofschneider-Award

Es klingt erst einmal ziemlich harsch, wenn einem Spieler die Freigabe gegeben wird, ihm also keine Steine in den Weg gelegt werden für einen Wechsel. Aber im Fall von Marc Torrejon ist das ehrlich (Bild/BZ, noch nicht online, und Morgenpost berichten). Der Spanier, der diese Saison wegen langwieriger Muskelverletzungen noch nicht ein Pflichtspiel bestreiten konnte, hat sportlich kaum eine Chance, an Florian Hübner und Marvin Friedrich vorbeizukommen. Dazu wurde mit Nicolai Rapp noch ein weiterer junger Innenverteidiger verpflichtet. Und vielleicht gibt es für Torrejon trotz seiner Verletzungsanfälligkeit im Winter bessere Optionen als im Sommer.

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Braucht Union wirklich noch einen Flügelspieler oder ist die Verletzung von Joshua Mees nicht so schlimm?

Sebastian Polter konnte wie erwartet normal mittrainieren gestern. Und nebenbei schlug er auf dem Rückweg vom Sportplatz noch einen Unionsponsor beim Golf (Berliner Zeitung/Kurier, Bild/BZ) und kassierte dafür etwas Geld für die Mannschaftskasse. Im Gespräch mit den Journalisten vor Ort sprach der Angreifer auch darüber, dass er gerne den Schnitt von einem Tor alle zwei Spiele halten würde. Und die Bild (noch nicht online) erklärt noch, wer Sebastian Polters Freundin ist, die seit der Winterpause auf den Instagram-Fotos des Stürmers auftaucht.

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Jetzt hat Sebastian Polter die Chance auf das “Tor des Jahres”

Im Trainingslager herrscht bei Union gerade ein bisschen ein Kommen und ein Gehen. Joshua Mees musste wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel abreisen und Nachwuchsspieler Fisnik Asllani fliegt heute planmäßig ab. Gekommen ist dagegen Laurenz Dehl aus der A-Jugend (Bild und Kurier). Ebenfalls im Trainingslager angekommen ist die Scoutingabteilung. Diese Nachricht wird von Bild mit einem Transfergerücht von Sky verbunden: Flügelspieler Florian Flecker (23) vom TSV Hartberg stünde auf der Wunschliste von Union. Nach den Abgängen von Kenny Prince Redondo und Simon Hedlund, sowie der Verletzung von Joshua Mees könnte Bedarf vorhanden sein. Ob wirklich etwas dran ist? Keine Ahnung.

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Keine Sorge, Marvin Friedrich wechselt jetzt nicht in der Winterpause

Es ist ein Thema, das viele bewegt: Wechselt Marvin Friedrich in der Winterpause zum FC Schalke? Denn bei Transfermarkt steht: “Der Vertrag beim FC Augsburg enthält eine Option zur Verlängerung und der FC Schalke 04 besitzt im Januar 2019 eine Rückkaufoption.” Mich hätte das gewundert, wenn so etwas möglich wäre, dass eine dritte Partei (Schalke), einen Spieler, der von Partei A (Augsburg) zu Partei B (Union) transferiert wurde, zurückholen kann. Zumal Marvin Friedrich auch kein Leihspieler ist.

Marvin Friedrich bei einer Einheit im Trainningslager in Spanien, Foto: Matze Koch

Marvin Friedrich bei einer Einheit im Trainningslager in Spanien, Foto: Matze Koch

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Ein fitter Sebastian Polter und ein selbstbewusster Sebastian Andersson: Im Sturm steckt viel Potenzial für die Rückrunde

Der Kicker hat gestern den letzten Teil seiner Rangliste der Zweiten Liga veröffentlicht. Akaki Gogia landete auf der offensiven Außenbahn im Blickfeld und Sebastian Andersson bei den Angreifern (da gab es an Simon Terodde natürlich kein Vorbeikommen). Vergeblich suchte ich aber Sebastian Polter in der Liste. Der Kicker begründete das Fehlen damit, dass er die erforderliche Mindestzahl an Spielen nicht aufwies (mehr als die Hälfte der Spiele eingesetzt). Es fehlte zwar nur eine Partie, aber ich glaube, dass Sebastian Polter insgesamt einfach sehr froh ist, wie sein Comeback verlaufen ist, dass die Rangliste für ihn dann sicher nicht so wichtig ist. In Bild/BZ geht es für ihn dann auch darum, eine gute Vorbereitung mitzumachen, die er im Sommer verletzungsbedingt nicht im normalen Umfang hatte.

Sebastian Andersson und Sebastian Polter wissen, wo das Tor steht, Foto: Matze Koch

Sebastian Andersson und Sebastian Polter wissen, wo das Tor steht, Foto: Matze Koch

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Sebastian Polter ist ein Stürmer

Ja, er beschreitet, Freund, die enge Welt
Wie ein Colossus, und wir kleinen Leute,
Wir wandeln unter seinen Riesenbeinen,
Und schaun umher nach einem schnöden Grab.

Julius Caesar von William Shakespeare, 1. Akt, 2. Szene. Übersetzt von August Wilhelm von Schlegel

Keine andere Trikotnummer im Fußball bringt so viel Gewicht mit sich wie die Nummer 9. Und wenige andere Spieler werden so sehr gerühmt wie diejenigen, die sie tragen. Von ihnen erzählen wir mit feuchten Augen Geschichten. Von Steve Bloomer zum Beispiel, der während des Ersten Weltkrieges in Berlin interniert wurde, über den die Fans von Derby County aber bis heute Lieder singen. Von Alfredo di Stefano, der in fünf Europapokal-Finalen Tore schoss, und jedes dieser Endspiele gewann. Von Gabriel Batistuta, der einmal Argentiniens Rekord-Torschütze war und dessen Spitzname aussagte was er tat, wofür er lebte und was er der Welt gab – Batigol.

Sebastian Polter mit der Trikotnummer 9, Foto: Matze Koch

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Sebastian Polter is a Striker

Why, man, he doth bestride the narrow world,
Like a Colossus, and we petty men
Walk under his huge legs and peep about
To find ourselves dishonorable graves.

William Shakespeare, Julius Caesar.

No other shirt number in the annals of football carries such weight as the number nine, and few players have been as lauded as they who wear it. With misty eyes we tell stories about them; from Steve Bloomer, who was interned in Berlin during the first world war but who the fans of Derby County still sing about to this day, to Alfredo di Stefano, who scored in five European cup finals, and was on the winning side each time, to Gabriel Batistuta, once Argentina’s highest ever goalscorer, whose nickname told of what he did, what he lived for and what he gave to the world. Batigol.

Sebastian Polter wearing number 9, Foto: Matze Koch

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“Von Statistik halte ich nicht viel. Wenn du glaubst, es geht von alleine, verlierst du“

Dadurch, dass die Hinrunde zwar zu Ende ist, aber Union noch ein Spiel in Aue zu spielen hat, fühlen sich die Rückblicke in den Medien etwas merkwürdig an. Aber andererseits gibt diese Hinrunde so viel Anlass zur Freude, dass sie nicht genug gelobt und gefeiert werden kann. Ungeschlagen. Eine ganze Halbserie lang. Wann hat es das zuletzt gegeben? Und so wird diagnostiziert, dass Union sich Selbstvertrauen und auch Spielglück erarbeitet habe (Berliner Zeitung). Und der Kurier lässt Sebastian Polter davon erzählen, wie der Trainer ihn immer integriert habe, selbst zu einer Zeit, als er noch nicht mit dem Team trainieren konnte. Der Himmel hängt wirklich voll rosa Wolken gerade bei Union.

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#356 – Unter den Fittichen von Robert Zulj

Union gewinnt 2:0 gegen Bochum und bleibt damit die gesamte Hinrunde ungeschlagen. Wir diskutieren den Elfer an Sebastian Polter, verschiedene aber gleichzeitig angestimmte Fangesänge und fordern mehr alkoholfreie warme Getränke.

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Wie Urs Fischer auch bei den Mittelstürmern die Anspannung hoch hält

Ein bisschen bin ich froh, dass der Kelch des Vereinsnamens Rotation an Union in der DDR vorbeigegangen ist. Nicht auszudenken, welch gut abgehangenen Wortspiele wir dann jetzt ertragen müssten angesichts der im Ergebnis erfolgreichen Wechsel von Trainer Urs Fischer. Wie dem vom Angreifer Sebastian Polter zu Sebastian Andersson in der Startaufstellung beim 3:1 gegen Darmstadt, dem der Kurier und der Tagesspiegel heute ihre Aufmerksamkeit schenken. Einem Spieler das Vertrauen schenken, der einige unglückliche Szenen, aber ansonsten gute Spiele gemacht hatte, ist das eine. Dafür einen anderen Angreifer draußen zu lassen, der getroffen hat zuletzt, auch wenn er spielerisch Luft nach oben hatte, ist das andere. Diese Baustelle macht sich vielleicht nicht jeder Coach auf. Und dass Urs Fischer das macht, finde ich gut. Denn so wird die Anspannung in der übervollen Offensive hochgehalten.

Urs Fischer und Sebastian Andersson im Spiel gegen Darmstadt, Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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