Mit Hosiners Abgang setzt Union voll auf einen bestimmten Typ Mittelstürmer

Als Union gestern zuerst bekannt gab, dass mit Haji Wright (vergangene Saison von Schalke nach Sandhausen verliehen) ein Stürmer zur Probe in Harsewinkel im Trainingslager mittrainiert, dachte ich noch: “Hä? Wozu noch ein Stürmer?”

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Sebastian Andersson ist kein Ersatz-Polter

Zwei Spieler waren gestern zum Medizin-Check in Berlin, doch nur eine Verpflichtung hat Union bekanntgegeben: Sebastian Andersson kommt für die durch Steven Skrzybskis Weggang vakante Stürmerposition (Vereinsmitteilung).

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Sebastian Polter steht bei Donald Trump vorm Haus

Der Textilvergehen-Server war drei Tage down. Deshalb veröffentlichen wir die “State of the Union”-Texte noch einmal, die wir in der Zwischenzeit nur bei Facebook publiziert haben.

Dass Union angeblich Manuel Schmiedebach und Florian Hübner von Hannover 96 verpflichten will, beschäftigt heute die Bild/BZ. Wir wissen nun alles über diese möglichen Neuzugänge und vor allem, dass sie von den Positionen her ins Beuteschema passen. Mal sehen, ob es beim Gerücht bleibt oder es auch Bestätigungen dafür gibt.

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Treffen sich zwei Union-Kapitäne beim Berliner Fußballverband

Nachher um 13 Uhr beginnt das Spiel gegen Regensburg. Meine Erwartungen sind etwas gedämpft. Oder anders gesagt: Ich habe die Pfanne nicht mehr so heiß. Das liegt weniger daran, dass Präsident Dirk Zingler unter der Woche als vorrangige Aufgabe den Klassenerhalt ausgerufen hat (der Kurier nimmt das Thema noch einmal auf). Es liegt mehr an der Frage, dass ich mir gestern Abend mal angeschaut habe, wie Düsseldorf aktuell spielt. Und sie strahlten dabei diese Selbstverständlichkeit aus, die Union teilweise in der vergangenen Rückrunde zeigte. Und es ist diese Selbstverständlichkeit, die seit Monaten schon fehlt und die nicht einmal einmalige Erfolgserlebnisse zwischendurch in Gang bringen können.

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Was von “In Köpenick herrscht Chaos” übrig bleibt

Wenn ich das Kommentaraufkommen und die Zugriffe auf unser kleines Union-Blog hier in den vergangenen Tagen richtig deute, dann könnte man schon glauben, dass die Unioner gerade Puls haben. Weil es aber gar nicht mal so klug ist, in der Wut und Emotion (vermeintlich einfache) Entscheidungen zu treffen, fangen wir erst mal mit etwas Schönem an. Sebastian Polter bekam nämlich gestern morgen Krankenbesuch von Familie Leistner. Eine schöne Geste, wie ich finde:

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Warum Steven Skrzybski für Union unbezahlbar ist

Sebastian Polter hat seine Achillessehnen-OP gestern überstanden. Ich wünsche dem Angreifer von ganzem Herzen gute Besserung und eine komplikationsfreie Heilung. Gerade als Drecksau auf dem Platz wird er in den nächsten Wochen und Monaten sehr fehlen. An ihm das Erreichen des Ziels Aufstieg oder nicht festzumachen, wie das die BZ macht, geht mir persönlich zu weit. Die vergangenen Monate hat die Mannschaft auch mit ihm nicht die Top-Leistung abgerufen. Fehlen wird er als Zielspieler und als Person, die Gegner binden kann und damit Räume für Mitspieler schafft. Und eben als Mensch. Aber andererseits ist das jetzt auch die Chance für Spieler wie Philipp Hosiner, Andy Gogia oder Marcel Hartel, selbst Verantwortung zu übernehmen und dafür zu sorgen, selbst in Abschlusspositionen zu kommen.

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2 Verletzungen, 1 Freakspiel und 2 offene Fragen

“Unsere Aufgabe haben wir fußballerisch gut gelöst, ergebnistechnisch aber schlecht”, sagte Trainer André Hofschneider gestern nach der 3:4-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern. Die Umstände waren wirklich alles andere als gut: Schneefall, dazu der Achillessehnenriss von Sebastian Polter beim Aufwärmen (und damit das Saison-Aus), dann der Sonntagsschuss zum 0:1, die Verletzung von Michael Parensen, der was knacksen gehört haben soll und zum Schluss Daniel Mesenhöler, der kurz vor Schluss beim Stand von 3:3 mit einem Kurzpass zum Innenverteidiger den Spielaufbau starten möchte, statt den Ball bei den Witterungsbedingungen einfach rauszuschlagen. Mir fällt nicht viel zum Spiel ein, außer dass sich die Mannschaft nicht clever verhalten hat. Fehlenden Einsatz und Willen kann man ihr sicher nicht vorwerfen. Und Steven Skrzybski löste seine Situationen wieder einmal hervorragend, obwohl das Spiel eigentlich wie gemalt für lange Bälle auf Sebastian Polter war.

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Hoffentlich haben wir noch lange Freude an Steven Skrzybski

Es liegt nach der Leistung der letzten Spiele auf der Hand, dass nach dem 3:1 gegen Düsseldorf Steven Skrzybski und überhaupt der Union-Angriff im Fokus steht. Sowohl Tagesspiegel als auch Kurier feiern die beiden Stürmer, die bereits zweistellig in dieser Saison getroffen haben. Und der Blick auf die Torjägertabelle zeigt auch, was Union dort für Qualität besitzt:

Screenshot: Kicker

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Alles Schlechte weggebrüllt

Für mich war das die Szene der bisherigen Saison. Wie Sebastian Polter nach seinem Tor zum 2:1 erst zum Jubeln hochsprang und dann die Fäuste ballte und mehrfach einfach nur schrie. Es schien, als würde er alles Schlechte aus sich herausbrüllen. Ein Schrei, der diese elendige Serie von 8 sieglosen Spielen in Folge vertreiben sollte. Und ganz ehrlich: Alle im Stadion taten es Sebastian Polter gleich. Die Unsicherheit, die Mannschaft, Verein und Anhänger befallen hatte, wurde weggebrüllt. Und nach Schlusspfiff in einer wahnsinnig intensiven Partie stand vor allem Erleichterung. Die Ruhe nach Ende der Partie habe ich genauso empfunden. Alle mussten mal Luft holen und sich sortieren.

Sebastian Polter nach seinem Tor; Screenshot: AFTV

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