Hoffentlich haben wir noch lange Freude an Steven Skrzybski

Es liegt nach der Leistung der letzten Spiele auf der Hand, dass nach dem 3:1 gegen Düsseldorf Steven Skrzybski und überhaupt der Union-Angriff im Fokus steht. Sowohl Tagesspiegel als auch Kurier feiern die beiden Stürmer, die bereits zweistellig in dieser Saison getroffen haben. Und der Blick auf die Torjägertabelle zeigt auch, was Union dort für Qualität besitzt:

Screenshot: Kicker

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Alles Schlechte weggebrüllt

Für mich war das die Szene der bisherigen Saison. Wie Sebastian Polter nach seinem Tor zum 2:1 erst zum Jubeln hochsprang und dann die Fäuste ballte und mehrfach einfach nur schrie. Es schien, als würde er alles Schlechte aus sich herausbrüllen. Ein Schrei, der diese elendige Serie von 8 sieglosen Spielen in Folge vertreiben sollte. Und ganz ehrlich: Alle im Stadion taten es Sebastian Polter gleich. Die Unsicherheit, die Mannschaft, Verein und Anhänger befallen hatte, wurde weggebrüllt. Und nach Schlusspfiff in einer wahnsinnig intensiven Partie stand vor allem Erleichterung. Die Ruhe nach Ende der Partie habe ich genauso empfunden. Alle mussten mal Luft holen und sich sortieren.

Sebastian Polter nach seinem Tor; Screenshot: AFTV

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Sebastian Polter verschießt gegen einen eSport-Profi einen Elfmeter in der 120. Minute

Die Mannschaft trainiert wieder in Berlin und wir warten gespannt auf die Torwartentscheidung zwischen Jakob Busk und Daniel Mesenhöler, die spätestens mit der Aufstellung für das Testspiel morgen gegen Ingolstadt in Luckenwalde gefallen sein dürfte. Sollten Damir Kreilach oder Dennis Daube heute Bild/BZ lesen, dürften sie vielleicht etwas die Stirn in Falten legen, weil der Trainer ihnen nicht die beste Perspektive für die nächste Zeit mitgab. Dürfte es bei Dennis Daube noch etwas verständlich sein, da sein Vertrag im Sommer ausläuft und er sich bis heute keinen richtigen Stammplatz erkämpfen konnte, so ist die Äußerung zu Kreilach aus meiner Sicht zumindest unglücklich: “Damir ist nicht im Frühling seiner Karriere, sondern im Herbst. Es ist Leistungssport. Er muss sich immer wieder neu beweisen.”

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Die Sportschau vergibt den wertlosesten Titel des Jahres und Sebastian Polter kann sich ein Ei darauf pellen

Ich sehe es direkt vor mir, wie Sebastian Polter am Frühstückstisch bei seiner Familie in Wilhelmshaven sich ein Ei gepellt hat. Darauf, dass er den vierten Platz in einer der merkwürdigsten Ranglisten überhaupt belegt hat. Von Profispielern mit deutschem Pass ist er der fünfterfolgreichste Torschütze des Jahres 2017. Das feiert die Sportschau:


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Sebastian Polter erhöht den Gruppendruck

Es war der Tag nach Weihnachten, als Sebastian Polter mal den Gruppendruck innerhalb der Mannschaft erhöhte. Er postete einfach ein Bild, das ihn beim Dehnen zeigt und schrieb: “Vorbereitung läuft! 😉” Würde mich nicht wundern, wenn wir nicht bald noch mehr solcher Bilder sehen. Und wenn es auf dem Laufband auf den Malediven oder in Dubai ist.

Vorbereitung läuft! 😉 Hoffe, ihr hattet schöne Feiertage✌🏼

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Sebastian Polter foult am meisten und wird am fünfthäufigsten gefoult

Guten Morgen und schöne Grüße von der Oder. Der Blick rüber nach Polen sieht nur ein kleines bisschen anders aus als diese Aussicht, die Fabian Schönheim von den Malediven mit uns teilt.

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Unions Fehlerkultur ohne Henrik

Der interessanteste Teil des Echos der Niederlage gegen Dresden war, was Sebastian Polter und Toni Leistner am Sonntag über die psychische Verfassung der Mannschaft zu sagen hatten ( RBB).

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Desillusionierte Unioner; Photo: Matthias Koch


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Sebastian Polter wählte das schicke Outfit zur Weihnachtsfeier und nicht den Union-Weihnachtspulli

Bereits gestern fand bei Union die Weihnachtsfeier der Mitarbeiter statt (BZ). Dabei waren auch die Spieler. Hier sehen wir Sebastian Polter, wie er sich vorher schick gemacht hat:

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Union kommunizierte den Kapitänswechsel nicht, weil es ihn nicht gab

Gab es einen Kapitänswechsel bei Union? Und warum sagte der Verein nichts zu dem Thema? Das war das Thema gestern. Letztere Frage lässt sich jetzt zumindest einfach beantworten: Der Verein sagte nichts dazu, weil sich an der Kapitänsfrage offiziell gar nichts geändert hat. Felix Kroos bleibt Kapitän. Und damit ist auch die erste Frage beantwortet.

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Haben wir gerade den heimlichsten Kapitänswechsel der Union-Geschichte gesehen?

Es war eine sehr komische Situation gestern Abend im Podcast. Wir sprachen zu Beginn kurz über Felix Kroos, der das Spiel gegen Darmstadt von der Bank aus begann, und wie die übliche Reihenfolge bei der Vergabe der Kapitänsbinde nicht eingehalten wurde. Normalerweise hätte Toni Leistner sie getragen wie schon in einigen Spielen in dieser Spielzeit. Stattdessen war es aber Sebastian Polter, der als Kapitän die Mannschaft anführte. Und das vorneweg: Es fühlte sich absolut natürlich an.

Merkwürdig war hingegen die Begründung von Jens Keller: “Felix will unheimlich viel. Das sieht man im Training. Er geht immer mit richtig guten Vorsätzen ins Spiel. Aber er setzt sich aktuell zu sehr unter Druck. Den wollten wir ihm nehmen. Ich habe sehr lange mit ihm geredet.” Und erst im Podcast fiel mir endlich ein, warum ich diese Begründung so komisch fand. Denn als Sascha Lewandowski im Oktober 2015 Damir Kreilach als Kapitän absetzte, begründete er das so ähnlich: “Damir ist ein Mensch und Fußballer, der meinen Respekt genießt. Aber er schleppt die Binde wie eine Bürde mit sich herum.”

Sebastian Polter mit Schiri Timo Gerach, Foto: Hupe, union-foto.de

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