Marcus Ingvartsen könnte Union mehr Flexibilität geben

Marcus Ingvartsen, der in der Liga bisher nur in Augsburg gespielt hat, hätte man in den letzten Wochen, in denen er verletzt nicht zur Verfügung stand, fast vergessen können. Der Kicker meldet nun, dass der Däne für das Spiel in Leverkusen (die übrigens heute in der Champions League gegen Lokomotive Moskau spielen) wieder einsatzbereit sein könnte.

Marcus Ingvartsen vom 1. FC Union Berlin

Marcus Ingvartsen während des Trainings, Foto: Matze Koch

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Michael Parensen über die Aufstiegsfeier: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam.”

Gestern Abend war die Vorstellung von Matze Kochs Aufstiegsbuch und es kamen einige Wegbegleiter der vergangenen 10 Jahre wie Christopher Quiring, Torsten Mattuschka und Michael Parensen vorbei. Letzterer erzählte von der Aufstiegsparty: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam. Hatte ich überhaupt was an?” Auch Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel war da und berichtete, wie es ist lauter Fußballer im Rathaus zu haben, die eigentlich nur tanzen wollen. Und Fragen zum Stadionausbau (nein, er konnte kein Datum nennen) musste er auch beantworten.

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Für Sebastian Andersson war das Spiel gegen Leipzig ein Weckruf

Der schwedischen Fußballseite Fotbollskanalen gab Sebastian Andersson ein Interview, in dem er sagte: “Es gibt keine einfachen Matches, daher ist es schwer zu sagen, in welchen Spielen man Punkte sammeln soll. Das kann in allen Spielen passieren, aber wir haben auch eine Lektion gegen Leipzig erhalten. Das nächste Spiel ist gegen Dortmund und da dürfen wir in bestimmten Situationen keine Fehler machen und den Ball verlieren.” Außerdem sprach er noch einmal über das 0:4 gegen Rasenballsport Leipzig: “Ich denke, es war gut, dieses Match als “Weckruf” zu bekommen. Nach dem Spiel war es ein bisschen schwer, aber im Nachhinein finde ich es gut.” Dass Andersson auf der Bank gesessen hat danach, habe ihm Trainer Urs Fischer nicht extra erklärt, aber er hätte mit der Einwechslung gezeigt, wozu er zu spielen imstande ist.

Sebastian Andersson nach seinem Bundesliga-Tor beim 1:1 gegen den FC Augsburg

Sebastian Andersson nach Unions ersten Bundesliga-Tor beim 1:1 gegen den FC Augsburg, Foto: Matze Koch

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Die Frage nach Unions Leistungsfähigkeit in der Bundesliga wird noch sehr lange offen bleiben

Neben der Freude über den ersten Bundesliga-Punkt und dem Wissen, dass in Augsburg gleichermaßen mehr und weniger drin gewesen wäre (wenn Alfred Finnbogason in letzter Sekunde das Tor getroffen hätte, säßen wir jetzt ganz schön niedergeschlagen da), stelle ich mir vor allem eine Frage: War das jetzt Unions Leistungsvermögen in der Bundesliga? Also im Vergleich zur klaren Niederlage in der Vorwoche gegen Leipzig. Oder fällt Augsburg als potentieller Abstiegskandidat da eher heraus? Union hatte wenig Ballbesitzphasen, wenig spielerische Lösungen in Richtung gegnerisches Tor und brauchte die Zweikämpfe, um in die Partie hineinzukommen. Der Kicker schreibt in seiner Montagsausgabe (nicht online), dass Union sein Gesicht aus der Vorsaison gezeigt habe mit einer kompakten Defensive und vielen langen Bällen. Ich befürchte, dass das gegen Dortmund am nächsten Wochenende ähnlich wie in der der ersten Partie gegen Leipzig dazu führen kann, dass die Kugel wie beim Flipper immer postwendend zurück kommt und dadurch der Druck auf die Defensive so hoch wird, dass automatisch Fehler passieren.

Sebastian Polter ärgert sich, dass es keinen Elfmeter gibt, Foto: Matze Koch

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#380 – Alles Liebe, euer Giki!

Beide Sebastians sind an Unions ersten Bundesliga-Tor beim 1:1 in Augsburg beteiligt. Wir sind davon ganz angetan und leider bei der Roten Karte für Keven Schlotterbeck und dem nicht gegebenen Elfmeter eher auf Schiri-Seite. Dazu diskutieren wir die erste Verlosung von Heimspieltickets bei Union und das Testspiel gegen den Chemnitzer FC.
Rafal Gikiewicz, Torhüter des 1. FC Union Berlin beim 1:1 in Augsburg

Torhüter Rafal Gikiewicz beim 1:1 in Augsburg, Foto: Matze Koch

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Der 1. FC Union ist jetzt wirklich da

Das Spiel in Augsburg, das gestern 1-1 ausging, war eines, mit dem der 1. FC Union in der Bundesliga angekommen ist. Der erste Punkt und das erste Tor (wer hat auf Sebastian Andersson getippt?), aber vor allem das Spiel insgesamt, haben gezeigt, dass es in der Liga ein Niveau gibt, auf dem Union mithalten kann.

Wichtig ist dabei vor allem, dass Union gute Szenen in der Offensive produzieren kann. Wahrscheinlich wird es dabei in dieser Saison noch mehr Vielseitigkeit brauchen, als man gestern gesehen hat. Aber so lange die für Union typischen Konter so wie gestern mit tunnelnden Pässen und sicheren Abschlüssen zu Ende gespielt werden, ist das schon okay.

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Florian Hübner und Sebastian Andersson sind in einer schlechteren Position als sie verdienen

Die Mannschaft des 1. FC Union hatte gestern Spaß beim Wildwasser-Kajak fahren. Zumindest nehme ich das an, denn der Sprung ins Wasser von Christopher Trimmel, den wir auf Twitter sehen, sieht etwas zögerlich aus.

Jedenfalls hatten sie vielleicht mehr Spaß als Reporter Matze Koch, der seine Kameras vor dem Wasser in Sichheit brigen musste, mit dem die Spieler ihn bespritzten.

Immerhin hat sich bei dem Ausflug wohl niemand verletzt, und ist auch kein Spieler verloren gegangen.

1. FC Union Trainingslager Vorbereitung

Die Mannschaft des 1. FC Union Berlin beim Rafting, Photo: Matthias Koch

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Der Wechsel von Anthony Ujah zu Union: Wow, aber …

Der Wechsel von Anthony Ujah zum 1. FC Union (laut Bild für 2 Millionen Euro plus mögliche Bonuuszahlungen) war die erste Transfermeldung in diesem Sommer, bei der ich dachte: Wow. Das disqualifiziert natürlich nicht die anderen Transfers. Es ist vielmehr so, dass diese für mich in die Richtung “Ich bin gespannt, wie die sich entwickeln” fielen. Bei Anthony Ujah bekommt Union einen gestandenen Bundesliga-Profi. Es ist der zweite Gedanke, der mir etwas komisch war. Der lautete nämlich: Wird angesichts von 4 Stürmern nun einer noch den Verein verlassen? Sebastian Polter, Sebastian Andersson, Marcus Ingvartsen und nun Anthony Ujah. Das klingt schon ganz schön viel. Die Frage stellt sich auch der Kurier.

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Sebastian Polter sieht keine Angst bei Union

Nachdem gestern schon Rafal Gikiewicz mit eindringlichen Appellen an die Mannschaft und einer ambitionierten Einstellung zitiert wurde (BZ), ist es heute im Kurier vor dem Spiel des 1. FC Union gegen den HSV Sebastian Polter, der einer angriffslustigen Attitüde Ausdruck verleiht.

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Union nervt. Sich selbst. Und uns auch.

Als Erich Berko in der 76. Minute einen Konter von 3 Dresdnern gegen Marvin Friedrich und Torhüter Rafal Gikiewicz nicht ausspielte, sondern regelrecht verdaddelte, bis Christopher Trimmel den Ball auf Atik beherzt abgrätschte, war ich mir sicher, dass Dynamo an diesem Tag kein Tor gegen Union schießen würde. Bei Union hingegen schien vor der Partie die Marschroute ausgegeben worden sein, aus allen (auch nicht vielversprechenden) Lagen zu schießen. Bis auf ein paar Gelegenheiten (Chance gleich am Anfang von Mees und Gogia und dann der Kopfballaufsetzer später im Spiel, der leider knapp übers Tor ging) war da wenig Gefährliches im Spiel zu beobachten. Auf den Punkt bringt das auch die Torschuss-Statistik. 24:7 Torschüsse für Union, davon auf das Tor aber nur 5:2. Die 2 Chancen, die beschrieben habe, hätten allerdings drin sein müssen.

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