Florian Hübner und Sebastian Andersson sind in einer schlechteren Position als sie verdienen

Die Mannschaft des 1. FC Union hatte gestern Spaß beim Wildwasser-Kajak fahren. Zumindest nehme ich das an, denn der Sprung ins Wasser von Christopher Trimmel, den wir auf Twitter sehen, sieht etwas zögerlich aus.

Jedenfalls hatten sie vielleicht mehr Spaß als Reporter Matze Koch, der seine Kameras vor dem Wasser in Sichheit brigen musste, mit dem die Spieler ihn bespritzten.

Immerhin hat sich bei dem Ausflug wohl niemand verletzt, und ist auch kein Spieler verloren gegangen.

1. FC Union Trainingslager Vorbereitung

Die Mannschaft des 1. FC Union Berlin beim Rafting, Photo: Matthias Koch

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Der Wechsel von Anthony Ujah zu Union: Wow, aber …

Der Wechsel von Anthony Ujah zum 1. FC Union (laut Bild für 2 Millionen Euro plus mögliche Bonuuszahlungen) war die erste Transfermeldung in diesem Sommer, bei der ich dachte: Wow. Das disqualifiziert natürlich nicht die anderen Transfers. Es ist vielmehr so, dass diese für mich in die Richtung “Ich bin gespannt, wie die sich entwickeln” fielen. Bei Anthony Ujah bekommt Union einen gestandenen Bundesliga-Profi. Es ist der zweite Gedanke, der mir etwas komisch war. Der lautete nämlich: Wird angesichts von 4 Stürmern nun einer noch den Verein verlassen? Sebastian Polter, Sebastian Andersson, Marcus Ingvartsen und nun Anthony Ujah. Das klingt schon ganz schön viel. Die Frage stellt sich auch der Kurier.

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Sebastian Polter sieht keine Angst bei Union

Nachdem gestern schon Rafal Gikiewicz mit eindringlichen Appellen an die Mannschaft und einer ambitionierten Einstellung zitiert wurde (BZ), ist es heute im Kurier vor dem Spiel des 1. FC Union gegen den HSV Sebastian Polter, der einer angriffslustigen Attitüde Ausdruck verleiht.

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Union nervt. Sich selbst. Und uns auch.

Als Erich Berko in der 76. Minute einen Konter von 3 Dresdnern gegen Marvin Friedrich und Torhüter Rafal Gikiewicz nicht ausspielte, sondern regelrecht verdaddelte, bis Christopher Trimmel den Ball auf Atik beherzt abgrätschte, war ich mir sicher, dass Dynamo an diesem Tag kein Tor gegen Union schießen würde. Bei Union hingegen schien vor der Partie die Marschroute ausgegeben worden sein, aus allen (auch nicht vielversprechenden) Lagen zu schießen. Bis auf ein paar Gelegenheiten (Chance gleich am Anfang von Mees und Gogia und dann der Kopfballaufsetzer später im Spiel, der leider knapp übers Tor ging) war da wenig Gefährliches im Spiel zu beobachten. Auf den Punkt bringt das auch die Torschuss-Statistik. 24:7 Torschüsse für Union, davon auf das Tor aber nur 5:2. Die 2 Chancen, die beschrieben habe, hätten allerdings drin sein müssen.

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Eine unglückliche Minute für Sebastian Andersson

Union trainiert heute wegen Sebastian Andersson erst am Nachmittag (das aber nichtöffentlich, wie der Kurier schreibt). Der Stürmer landet irgendwann in der Zeit davor in Berlin. Beim 3:3 von Schweden in Norwegen machte der Angreifer gestern Abend eine unglückliche Figur. In der 5. Minute der Nachspielzeit eingewechselt, konnte er den Treffer zum 3:3 in der 96. Minute nicht verhindern (Andersson ist der Spieler zwischen dem norwegischen Torhüter Rune Jarstein von Hertha BSC, danke für den Namens-Hinweis in den Kommentaren, und dem Torschützen). Was für ein verrücktes Spiel in den letzten zehn Minuten. Schließlich lag Schweden noch in der 85. Minute 1:2 hinten und führte dann bis wenige Sekunden vor Abpfiff.

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Christopher Trimmel bewertet Kurzfilme und Michael Parensen beantwortet Fragen

Die Länderspielpause ist vorbei und nun geht es langsam los mit der Vorbereitung auf das wichtige Heimspiel gegen den SC Paderborn mit seinem Trainer Steffen Baumgart. Sebastian Andersson hat allerdings noch ein Länderspiel am Dienstag. Vielleicht klappt es dann mit einem Einsatz, denn der schwedische Angreifer wurde gegen Rumänien (2:1 für Schweden) nicht eine Minute eingesetzt (Kurier).* Auch wenn der Kicker (nicht online) das Thema mit Suleiman Abdullahi in der Position des Mittelstürmers beim Testspiel in Erfurt aufnimmt, glaube ich nicht daran, dass Urs Fischer Anderssons Position dort in Frage stellt.

Sebastian Andersson trifft zum 1:0 per Elfmeter gegen Ingolstadt, Foto: Matze Koch

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Die Regionalliga-Reform ist einerseits tot und gleichzeitig nicht totzukriegen

Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer hat das Wochenende frei und wenn ich so durch die Insta-Stories blättere, scheinen viele das für einen Kurztrip zu nutzen. Rafal Gikiewicz ist mit Frau und Kindern beispielsweise fix nach Venedig gefahren und schaukelt auf einer Gondel durch die Stadt.

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#LaFamilia♥️

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Nominierung für die Nationalmannschaft: Urs Fischer freut sich für Sebastian Andersson

Sebastian Andersson muss aus der Union-Reisegruppe zum Testspiel beim FC Rot-Weiß Erfurt am 20. März gestrichen werden. Denn der schwedische Fußballverband hat den Angreifer für seine EM-Qualifikationsspiele gegen Rumänien und Norwegen nominiert (Mitteilung des schwedischen Verbandes). Damit hat der Union-Stürmer den Vorzug vor Nürnbergs Angreifer Mikael Ishak erhalten. Ishak befindet sich nicht nur mit seinem Team tabellarisch in einem Tief, seine Form leidet neben Verletzungen auch unter der Spielweise der Nürnberger, durch die für ihn die Wege zum Tor immer weiter werden. Das Gegenteil ist bei Andersson der Fall, der seit dem erneuten Ausfall von Sebastian Polter mit seinen Treffern dafür sorgt, dass niemand großartig die Tage bis zu Polters Rückkehr zählt. Urs Fischer sagte in der Pressekonferenz (AFTV) dazu: “Er hat Tore erzielt. Er war im Spiel immer wieder sehr aktiv und hat großen Aufwand betrieben. Das freut mich für ihn.”

Urs Fischer auf der Pressekonferenz, Screenshot: AFTV

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Last-Minute-Sieg, Tor des Monats und Urs Fischer sagt: “Es gibt überhaupt keinen Grund, euphorisch zu werden”

Viereinhalb Monate. So lange ist der letzte Auswärtssieg von Union her. Und gestern sah es eine Halbzeit Zeit lang so aus, als würde die Mannschaft die Chance vertun. Denn alle anderen Teams im Aufstiegskampf hatten Punktverluste hinnehmen müssen. Als Florian Hübner zum Schluss den Ball nicht zu Sebastian Andersson Joshua Mees durchließ und ihn nicht aufs Tor brachte, dachte ich, dass es das gewesen war. Leicht frustriert fuhr ich gerade mit dem Auto auf der Landstraße bei Zossen und hörte dem mäßig aufgeregten Kommentator bei Amazon zu. Ecke geklärt und dann Abpfiff. So dachte ich. Als Andersson dann das Tor machte, weil Zulj noch eine lange Flanke reinbrachte, musste ich mich ganz stark zusammennehmen, um nicht beide Hände vom Steuer zu nehmen.

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Ein fitter Sebastian Polter und ein selbstbewusster Sebastian Andersson: Im Sturm steckt viel Potenzial für die Rückrunde

Der Kicker hat gestern den letzten Teil seiner Rangliste der Zweiten Liga veröffentlicht. Akaki Gogia landete auf der offensiven Außenbahn im Blickfeld und Sebastian Andersson bei den Angreifern (da gab es an Simon Terodde natürlich kein Vorbeikommen). Vergeblich suchte ich aber Sebastian Polter in der Liste. Der Kicker begründete das Fehlen damit, dass er die erforderliche Mindestzahl an Spielen nicht aufwies (mehr als die Hälfte der Spiele eingesetzt). Es fehlte zwar nur eine Partie, aber ich glaube, dass Sebastian Polter insgesamt einfach sehr froh ist, wie sein Comeback verlaufen ist, dass die Rangliste für ihn dann sicher nicht so wichtig ist. In Bild/BZ geht es für ihn dann auch darum, eine gute Vorbereitung mitzumachen, die er im Sommer verletzungsbedingt nicht im normalen Umfang hatte.

Sebastian Andersson und Sebastian Polter wissen, wo das Tor steht, Foto: Matze Koch

Sebastian Andersson und Sebastian Polter wissen, wo das Tor steht, Foto: Matze Koch

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