Das Knie: Michael Parensen verletzt sich im Training

Michael Parensen hat sich gestern beim Training am Knie verletzt. Das ist DAS Thema der Berliner Medien und ich würde lügen, wenn mir diese Geschichte nicht auch nahe ginge. Denn der Abwehrspieler ist mehr als nur ein Fußballspieler. Er symbolisiert all das, was Union in den vergangenen zehn Jahren erreicht hat. Als er kam, war der Stadionbau noch nicht fertig. Damals ging es mit dem Neubau der Stehplatztraversen darum, den Fußball-Standort Alte Försterei überhaupt zu erhalten. Jetzt geht es beim Stadionausbau darum, die Kapazität nahezu zu verdoppeln. Damals ging es um den Aufstieg in die Zweite Liga. Heute klopft Union an die Tür zur Bundesliga. Michael Parensen war immer dabei. Und zwar nie mit weniger als hundert Prozent. Ich wünsche ihm, dass die Knieverletzung nicht so langwierig ist, wie befürchtet wird.

Michael Parensen verletzte sich beim Training am Knie, Foto: Matze Koch

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Es kommt nicht darauf an, wo du herkommst, sondern wo du bist

Simon Hedlund lächelt, streckt seinen Arm nach hinten über das Sofa aus und schlägt die Beine übereinander. Er sinkt in die Kissen als wären sie Treibsand. Neben ihm sitzt Sebastian Andersson, den Rücken deutlich gerader haltend, etwas nach vorn gelehnt und mit seinen Knien eng aneinander. Es ist ein kleines Sofa. Ihre Beine berühren sich nicht, aber fast. Andersson trägt Straßenklamotten, Hedlund einen Trainingsanzug. Beide lächeln weiter. Ob sie es wirklich sind oder nicht: Aber immerhin erscheinen Unions Schweden entspannt, zufrieden und so, als hätten sie Spaß. “Wetter wie in England”, sagt Hedlund. Und er hat recht damit. Es liegt eine Feuchtigkeit in der Luft, die die Trainingseinheit gerade eben sehr viel angenehmer gemacht hat.

Simon Hedlund nach seiner Verpflichtung durch Union 2016, Foto: Matze Koch

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#340 – Deshalb ist diese Scheiß-Liga so spannend

Union gewinnt den Saisonauftakt durch ein Freistoßtor von Felix Kroos mit 1:0. Wir diskutieren, ob das Tor nicht zu viele Schwierigkeiten im Unionspiel überdeckt und werden zum Schluss etwas schwermütig, wenn es um die Zukunft des Fußballs geht.

Michael Parensen, Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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Eroll Zejnullahu ist zurück bei Union und “natürlich spitzenmäßig”

Heute beginnt für die Mannschaft von Union mit dem Trainingsstart und den obligatorischen sportmedizinischen Untersuchungen die neue Saison. Ob die Pause seit Mitte Mai lang genug war, wieder Lust auf eine neue Spielzeit zu haben, muss jede selbst wissen. Ich bin da noch ein bisschen unschlüssig. Die Bild sagt in ein paar Sätzen, was man darüber wissen muss. Der Kurier erinnert daran, dass der Abschluss von Kristian Pedersens Wechsel nach Birmingham wohl noch bis zum ersten Training am Mittwoch erfolgen soll.

Lust auf Union macht es jedenfalls, Eroll Zejnullahu wieder in einem roten Trikot zu sehen.

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