Das Textilvergehen Tor des Monats für April 2019

Vor einem Monat haben wir unsere neue Rubrik “Textilvergehen-Tor-des-Monats” ins Leben gerufen, zu der wir im Podcast die Idee hatten. Darin wollen wir unter anderem herausfinden, ob wenn Daniel die Kandidaten auswählt, darin irgendwann auch vor allem Fallrückzieher und Fernschüsse vorkommen. Aber auch einfach, was für schöne Tore so fallen. Nun, nachdem der April vorbei ist, ist es Zeit für die zweite Ausgabe.

Weiterlesen

Kleine Entscheidungshilfe, um Rot von Unrot zu unterscheiden

Sebastian Polter feierte gestern seinen 28. Geburtstag. Und trotz seines Tores beim erneuten Comeback beim 1:3 gegen Paderborn stand er nicht so im Mittelpunkt wie im Vorjahr. Auch  fiel sein Jubel weniger euphorisch aus. In Bild/BZ wird er mit dem Satz “Nur weil ich wieder da bin, läuft es nicht von allein.” zitiert. Und damit ist eigentlich auch alles gesagt. Denn im Artikel wird schon deutlich, dass der Angreifer noch lange keine Option für die Startelf ist.

Weiterlesen

Union hat es selbst in der Hand, die Konkurrenz auf Abstand zu halten

Ich finde es durchaus spannend, wie das 1:3 gegen Paderborn im Nachhinein bewertet wird. So fragt sich die Bild/BZ (noch nicht online), ob Union seine erste Krise in dieser Saison hätte. Betrachten wir nur die nackten Ergebnisse, müssen wir das klar verneinen. Wenn nach 2 Niederlagen hintereinander schon das gefragt wird, müssen wir mal kurz die Maßstäbe checken. Schauen wir ein bisschen auf die Spielweise des Teams gerade in Heimspielen, könnte man vielleicht schon auf die Idee kommen. Aber ehrlich gesagt bin ich auch hier entfernt davon, von einer Krise im Sinne des Wortes zu sprechen. Denn Krise ist der Höhepunkt einer gefährlichen Situation. Und die einzige Gefahr, die ich aktuell sehe, ist die, dass Union Gefahr läuft, eine gute Position im Aufstiegskampf zu verspielen und auf ein Herzschlagfinale zusteuert. Aber das ist Sport und gehört dazu.

Grischa Prömel hält seinen Paderborner Gegenspieler beim Freistoß auf Abstand, Foto: union-berlin.com

Weiterlesen

#366 – Marcel Hartel spielt, was er gut kann, nämlich Cello

Union hatte beim 1:3 gegen Paderborn durchaus Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Wir versuchen zu ergründen, warum das nicht geklappt hat. Außerdem diskutieren wir dank juristischer Fachkompetenz im Podcast den aktuellen Stand beim Versuch des Bundeslandes Bremen über Gebühren den Mehraufwand für Polizei-Einsätze beim ortsansässigen Fußballverein SV Werder einzutreiben. Auch wenn das trocken klingt, war es doch eine unterhaltsame Diskussion.

Marcel Hartel gegen 3 Paderborner Spieler, Foto: Tobi/unveu.de

Links:

On Air:

avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Daniel Roßbach Eiserne Ketten PayPal Icon Amazon Wishlist Icon Flattr Icon
avatar Renke Bruhn Amazon Wishlist Icon
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Union hat verdient verloren, war aber bei weitem nicht chancenlos

Als Stadionsprecher Christian Arbeit gestern zum Ende der Mannschaftsaufstellung den Gästetrainer Steffen Baumgart begrüßte und “Fußballgott” sehr laut von den Rängen zurück schallte, war ich mir sicher, dass das Spiel gegen Paderborn ein legendärer Fußballnachmittag werden würde. Das Wetter war erstmals richtig frühlingshaft. Und es herrschte ein herrlich aufgeregtes Treiben im Stadion. Die herrliche Frühlingsluft füllte die Lungen und die Gesänge und Anfeuerungen ließen sich fantastisch an. Dazu eine feine Choreo auf der Gegengeraden. Allein, es sollte vor allem für Steffen Baumgart ein legendäres Spiel werden.

Paderborns Trainer Steffen Baumgart vor Anpfiff, Foto: Stefanie Fiebrig

Weiterlesen

Sebastian Polter ist zurück, und den Rest möchte ich gerne vergessen.

Das Allerschlimmste ist: Ich mag Steffen Baumgart. Ich fand ihn als Spieler gut, ich bewundere, was er als Trainer in Paderborn geschafft hat. Die Sache ist bloß, dass ich An der Alten Försterei immer gewinnen will. Immer. Immer. Immer. Paderborn vor Steffen Baumgart war nicht ernst zu nehmen. Eine Quatschmannschaft mit Quatschtrainern und Quatschfußball. Das hätte von mir aus gerne so bleiben dürfen. Heute waren sie gut, und vor allem besser als Union. Und es regt mich wirklich auf, das zugeben zu müssen.

Dass bei Union nicht viel mehr über die Offensive gesprochen wird, liegt an der verdammt guten Defensive

Die Frage nach der offensiven Durchschlagskraft bestimmt weiter die Themen der Berliner Medien. Kein Wunder nach einem 0:0 in Paderborn, bei dem Union drei wirklich gute Torchancen nicht nutzte. Trainer Urs Fischer setzt da an, in dem er sagt, dass durchaus genug Chancen da waren, das Spiel zu entscheiden (Tagesspiegel). Außerdem müsse im Angriffsdrittel präziser gespielt werden. Wer noch vor Augen hat, wie Bälle zu häufig in den Rücken der startenden Spieler gespielt wurden, weiß wovon Urs Fischer spricht.

Joshua Mees und Suleiman Abdullahi nach einem Einsatz im Baltic Sea Cup, Foto: Matze Koch

Weiterlesen

#349 – Geil und Graupen

Union spielt 0:0 in Paderborn. Wir machen zwar auch die Offensive als den Ort aus, wo sich das Team noch verbessern kann, sind aber ganz glücklich mit einer starken Defensive. Außerdem ist Gero zurück. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Anzeigetafel in Paderborn, Foto: Matze Koch

Links:

On Air:

avatar Gero Langisch Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Ungeschlagen, aber langweilig? 7 Dinge, die uns nach dem 0:0 in Paderborn froh machen

“Von daher nervt’s mich auch ein bisschen”, sagte Urs Fischer auf der Pressekonferenz, als er das 0:0 in Paderborn einschätzen sollte und über die verpassten Torchancen sprach. Es war eine höfliche Untertreibung. Wie so oft, wenn der Union-Trainer öffentlich spricht. Er selbst dürfte sich sehr ärgern über ein erneutes Unentschieden, das Union zwar die unglaubliche Serie von 10 Liga-Spielen in Folge ohne Niederlage einbringt (der Kurier freut sich zurecht darüber), aber gleichzeitig sich nicht im gleichen Maße in Punkten niederschlägt. Ein zweites Mal brach es für Fischers Verhältnisse aus ihm heraus, als er über den ausgebliebenen Elfmeterpfiff an Joshua Mees sagte: “Es regt mich schon ein bisschen auf.” Der Offensivspieler war von Christian Strohdiek am Nachschuss gehindert worden, nachdem zuvor Sebastian Andersson die Latte traf.

Weiterlesen

Das Spiel gegen Paderborn ist mit ganz schön viel Bedeutung aufgeladen

Machen wir es kurz: Das Spiel nachher in Paderborn (Anpfiff 13.30 Uhr) ist schon aufgeladen genug. Zweitbeste Offensive gegen beste Defensive, Union gegen einen seiner Sehnsuchts-Fußballer und das alles zehn Jahre nach diesem legendären 3:2 über Paderborn, das damals das Zeichen für den Aufstiegswillen war. Ist euch alles zu sehr aufgeladen? Mir auch. Denn eigentlich hätte ich mir einfach gerne angeschaut, wie Union sich in der Spieleröffnung besser aufstellt, wenn der Gegner Manuel Schmiedebach zustellt oder ihn dort so attackiert, dass er nicht das spielauslösende Moment sein kann. Aber ich sehe schon ein, dass das nicht die große Geschichte ist. Auch wenn sie für Unions zukünftigen Erfolg durchaus entscheidend sein kann.

Weiterlesen