Toni Leistner freut sich über das Lob von Rudi Völler

Die beste Antwort auf die Aussagen von Rudi “The Rage” Völler zum unausweichlichen Aufstieg Unions in die Bundesliga hatte Abwehrchef Toni Leistner:

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Armdrücken mit Jens Keller

Endlich! Endlich hat Union bekanntgegeben, wann und wie die Pläne für den Stadionausbau bekanntgegeben werden: Am 20. Juni um 19.30 Uhr im Stadion auf der Haupttribüne (Einlass 18 Uhr). Also draußen. Vor meinem inneren Auge schwebt mir so etwas wie die Störtebeker-Festspiele auf Rügen vor. Aber vielleicht ist es nur der logistisch einfachste Ort, um die vielen Unioner, die es interessiert unterzukriegen. Außerdem kann man sich dann gleich vorstellen, wie Block für Block nach oben gebaut wird. Ich bin sehr gespannt.

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Teve260 – Aufstieg irgendwann

Am Ende stimmte die gesamte Choreographie: Union gewinnt das letzte Saisonspiel gegen Freiburg, die Abschiede von Spielern und Verantwortlichen gingen ans Herz und trotz dieser turbulenten Saison holt Union Platz 6. Wir sind fertig.

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Fürstner als Innenverteidiger: Lewandowskis Idee und Hofschneiders Umsetzung

Das Schöne an Freitagsspielen bei Union ist im Moment, dass wir das ganze Wochenende über lächeln dürfen. Das überstrahlt für mich auch die Tatsache, dass ich die ersten 60 Minuten auf Arbeit gesehen habe und das Tor fiel, als ich der U-Bahn saß. Genau diese Art Spiele wie das 1:0 gegen Bochum macht mir extrem viel Mut für die nächste Saison, wenn die Mannschaft in großen Teilen zusammen bleibt. Denn selbst wenn aus dem Spiel heraus die Chancen nicht zustande kommen oder genutzt werden, bleiben Standards, die von Damir Kreilach, Toni Leistner, Bobby Wood oder eben Benjamin Kessel verwandelt werden.

Fürstner als Mittel gegen Terodde

Überraschenderweise bot André Hofschneider in der Innenverteidigung weder Roberto Puncec noch Emanuel Pogatetz auf, sondern zog Stephan Fürstner aus dem defensiven Mittelfeld zurück. Begründet hat der Trainer in der Pressekonferenz nach dem Spiel diesen Schritt so: “Der Gedanke war, dass wir die Anspiele auf Simon Terodde, der wie kein Zweiter in der Liga als Wandspieler fungiert, durch einen offensiver denkenden Abwehrspieler besser antizipieren können und hinten im Spielaufbau den Ballbesitz etwas erhöhen. Ich glaube, dass Stephan Fürstner seine Rolle sehr, sehr gut ausgefüllt hat.”

Damit hat André Hofschneider eine Idee umgesetzt, die Sascha Lewandowski im September/Oktober aus einer großen Personalnot heraus entwickelt hat, um die Abwehr zu stabilisieren. Allerdings hat er sie aus verschiedenen Gründen nie auf dem Feld umgesetzt. Es spricht sehr für André Hofschneider, dass er das jetzt getan hat. Mich hat er damit sehr überrascht, weil ich immer den Eindruck hatte, dass Hofschneider als Trainer eher zu sicheren Aufstellungsvarianten greift. Aber es ist auch wirklich sehr schwer, Hofschneider auszurechnen und zu verstehen. Dafür gibt er zu sehr den spröden Kerl mit trockenem Humor.

André Hofschneider beim 1:0 gegen Bochum (Foto: Matze Koch)

Union hat noch Ziele in dieser Saison

“Dieser Sieg führt jetzt dazu, dass das Gerede aufhört, wir könnten nicht gegen Top5-Mannschaften gewinnen. Aber wahrscheinlich sind es dann ab morgen Top4-Teams”, sagte Hofschneider nach der Partie. Ich habe das Gefühl, dass der Trainer ein bisschen angefressen ist, weil das 2:6 in Nürnberg nicht als Freakspiel gewertet wurde, sondern vielleicht als Zeichen für ein zu erwartendes schlimmes Saison-Ende. Überhaupt steht Hofschneider, dem Präsident Dirk Zingler eine “ausgezeichnete Pressearbeit” bescheinigte, etwas zwischen den Fronten.

Intern geht es darum, Platz 6 vor Fürth zu sichern (allein das macht ein Mehr von über 300.000 Euro bei der Fernsehgeldverteilung aus) und vielleicht auf Platz 5 zu schielen und damit die beste Zweitligaplatzierung für Union überhaupt zu erreichen. Das sind große und auch harte Ziele für den Saisonausklang. Ich glaube aber nicht, dass diese Ziele draußen groß interessieren, wo es vielleicht heißt, dass Union um die goldene Ananas spielt, weil die Mannschaft weder mit Aufstieg noch mit Abstieg noch etwas zu tun hat.

André Hofschneider in der Pressekonferenz nach dem 1:0 gegen Bochum (Screenshot: AFTV)

Fußball ist natürlich auch Medientheater

Die Spannung im Team hochzuhalten vor einem extrem schweren Auswärtsspiel in Bielefeld (dort ist vergangene Woche Fürth mit 1:4 untergegangen und Leipzig hat gestern nur 1:1 gegen die Arminia gespielt), ist sicher die schwerste Aufgabe für Hofschneider. Und angesichts der erfolgreichen Spiele, die er als Trainer abgeliefert hat, kann ich verstehen, dass es ihm sauer aufstößt, wenn plötzlich Achim der Eckfahnenaufsteller als Erfolgsgarant präsentiert wird und weniger über den Weg, der zu diesem Erfolg führte.

Vielleicht sollte die Leistung von Hofschneider als Trainer wirklich mehr gewürdigt werden (und zwar jenseits von Plattitüden wie “Der unerschütterliche Glaube an die eigenen Fähigkeiten wurde unter Hofschneider zum Credo”). Aber auch André Hofschneider muss lernen, dass im Profifußball nicht das Geld steckt, weil die sportlichen Leistungen so hervorragend sind. Sondern weil die Geschichten so gut sind, dass täglich über Fußball geredet wird, obwohl gar kein Spiel ist, war oder sein wird.

Dieses Blog hier mit seinem täglichen Blick auf Union ist ein gutes Beispiel dafür. Ansonsten könnte ich es wie die Berliner Zeitung machen und nur einmal vor dem Spiel und nach dem Spiel etwas schreiben. Durch diese Geschichten zieht Fußball sehr erfolgreich das Interesse von anderen Sportarten ab. Und nur dadurch wird Fußball für Sponsoring und TV-Vermarktung interessant.

Hier sind alle Spielberichte zum 1:0 über Bochum:

Hier die Fotos vom Spiel:

Im Moment des Triumphs Sportsgeist bewahrt

Eine Sache liegt mir noch auf dem Herzen, und das ist die Pressekonferenz nach dem Spiel Paderborn-Freiburg (1:2). Freiburg ist damit aufgestiegen und Paderborn findet sich auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Wer Zeit hat, sollte sich die ganze Pressekonferenz ansehen, die ein Zeichen für Sportsgeist ist, wie ich ihn selten gesehen habe (und wie er vielleicht in der Bundesliga auch nicht mehr möglich ist, weil dort die Geschichten längst viel größer als die sportlichen Leistungen sind).

Eine Kurzfassung gibt es in diesen Tweets:

Tweets von Kevin Bublitz, @kevinbublitz

Hier das vollständige Video:

Ich mochte übrigens auch den Gruß, den André Hofschneider an Bochums Patrick Fabian nach dessen 4. Kreuzbandriss (!) geschickt hatte. Beim Spieler kam das auch gut an:

Tweet von Patrick Fabian, @pfabian87

Weihnachtsfrust

Weil die Hinrunde in der Zweiten Liga zwar für Union beendet ist, aber noch zwei Spiele in diesem Kalenderjahr ausstehen, müssen wir uns mit Zwischenfazit-Texten auseinandersetzen, obwohl noch sechs Punkte zu holen sind. Wer sich dazu noch nicht in der Lage sieht, dem empfehle ich, Sportis neues Lied vorher zu hören.

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Therapeutisches Backen und Singen

Union verliert 0:3 in Freiburg. Aber es ist nicht das Ergebnis, das mich ärgert, sondern die erneute Erkenntnis, dass die Mannschaft ganz weit weg ist von der Leistungsfähigkeit, die für die zu Saisonbeginn ausgegebenen Ziele nötig ist. Der Versuch, gegen Freiburg die Räume eng zu machen und tief zu stehen, führte zu einer Passivität, die es den Spielern schwer machte in die Zweikämpfe zu kommen. Und dann diese Standardgegentore … So muss sich eine durchschnittliche Bundesligamannschaft fühlen, wenn sie zum FC Bayern fährt.

#scffcu #fcunion #scfreiburg #dreisamstadion #auswärts

Ein von Ludi (@der_ludi) gepostetes Foto am

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Wenn das mit den Punkten in Freiburg nicht klappt, trinken wir ihnen wenigstens den Glühwein weg

Denke ich an Freiburg, denke ich vor allem an Tocotronic. Aber hier geht es ja nicht um meinen in den 90ern hängengebliebenen Musikgeschmack, sondern um den 1. FC Union, der in Freiburg irgendwie was holen will. Wenn es mit den Punkten nicht klappt, dann eben was vom Weihnachtsmarkt.

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Union kontert schon vor dem Spiel

Morgen um 13 Uhr geht es los gegen Freiburg. Das einzig konkrete, was Sascha Lewandowski herausgegeben hat, ist die Zahl der Spieler, die gestern mit in den Südwesten geflogen ist. Denn da nicht klar ist, ob Kapitän Benjamin Kessel einsetzbar ist, werden 19 statt der üblichen 18 Spieler in Freiburg dabei sein.

Ansonsten können wir erwarten, dass Union vor allem defensiv gefordert sein wird. Zwei Spieler hätten sich laut Lewandowski im Training angeboten, so dass durchaus mit einer anderen Startelf als sonst zu rechnen ist.

Hier die Vorberichte der Berliner Medien:

SCFFilmcover hat dieses aus Freiburger Sicht schöne Filmcover vor dem Spiel gebastelt:

Wenn Union im Dreisamstadion so gut kontert wie die vereinseigene Medienabteilung, mache ich mir keinen Kopf um den Ausgang des Spiels:

Union wieder beim Regio-Cup dabei

Beim Berliner Hallenturnier wird Union auch antreten, obwohl es keine U23 mehr gibt. Aber natürlich sind hier nicht die Profis dabei. Stattdessen tritt die U19 an.

Update vom 4.12.2015 10.35 Uhr: In einer vorherigen Version war ein Text vom Berliner Kurier verlinkt. Der war allerdings gar nicht aktuell. Danke Bunki für den Hinweis.

Michael Parensen diskutiert nicht

Wir können auflösen, was “nichts Dramatisches” als Diagnose bei Benjamin Kessel hieß, als er vom MRT kam. Der Kapitän hat einen schmerzhaften Bluterguss (Kurier, BZ). Die Frage, ob er damit gegen Freiburg auflaufen wird, kann zum aktuellen Zeitpunkt niemand seriös beantworten.

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Christian Streich und die ewige Frage: Wem gehört der Fußball?

Freiburgs Trainer hat in einem längeren Interview mit dem Kicker, vor dem Einfluss einzelner Kapitalgeber auf Klubs in der Bundesliga gewarnt. Im Blick hat er vor allem Hannover und Hoffenheim, in denen durch eine Ausnahmeregel die 50+1 Regel des deutschen Fußballs außer Kraft gesetzt werden kann, die Vereine vor dem absoluten Einfluss von Kapitalgebern schützen soll.

Foto: Matze Koch

Vor dieser Frage stehen wir alle? Wie groß ist unser Einfluss, wenn wir uns im Verein engagieren wollen? Wie sinnvoll ist die Ausgliederung des Profibereiches aus dem Verein und was haben die Fans davon? Schließlich kann man Anteile an einer KG oder AG auch nur einmal verkaufen. Ich finde diese Fragen enorm wichtig und es ist auch von Bedeutung, wenn jemand aus dem (vermeintlich unpolitischen) sportlichen Bereich sich dazu äußert und eine Meinung hat.

Wir haben uns beim 1. FC Union insgesamt schon die Frage beantwortet, welchen Fußball wir haben wollen. Aber vor uns stehen immer wieder die Fragen, welcher Weg dorthin der richtige ist. Wie kann Union in Köpenick wettbewerbsfähig bleiben und trotzdem weiter das Fußball-Spiel im Mittelpunkt stehen?

Das Lazarett lichtet sich

Foto: Matze Koch/Maxi Thiel auf Instagram

Maxi Thiel ist endlich wieder richtig im Mannschaftstraining. Ich vermute aber, dass ein Einsatz am Wochenende in Fürth zu früh kommt. In zwei Wochen vielleicht. Oder ein Kurzeinsatz am Sonntag nächste Woche gegen Ingolstadt mit Verkündung des neuen Vertrags :) Steven Skrzybski dürfte auch einsatzfähig sein nach dem überstandenen Infekt. Aber vielleicht bekommt der Junge auch mal eine Pause.

Gegen Fürth können wir uns alle unseren neuen Defensivmann Stephan Fürstner anschauen. Der sagt der Bild/BZ, dass es für Fürth um mehr als für Union geht. Das mag sein. Aber ein Abstieg der Franken hätte für Union den Vorteil, dass es in der nächsten Saison zwei Spiele mehr gibt, die gewonnen werden können. Wenn es einen Angstgegner gibt, dann ist es Fürth …

“Drohen Bajram Nebihi drei Tage Haft?”, fragt die BZ. Ja, drohen ihm. Drohen kann vieles. Fragen wir allerdings “Muss Nebihi wahrscheinlich drei Tage ins Gefängnis?”, dann lautet die Antwort: Nein. Was ist passiert? Er ist bei einer Gerichtsverhandlung als Zeuge geladen worden und nicht erschienen. Grund: Wahrscheinlich hat er seine neue Adresse dem Gericht nicht mitgeteilt.

Parensen und Dynamo Dresden

“Holt Neuhaus Liebling Parensen nach Dresden?”, fragt der Kurier. Schon wieder eine Frage. In meiner Ausbildung wurde mir noch der uralte Spruch um die Ohren gehauen: “Keine Fragen in Überschriften. Wir beantworten dem Leser fragen.” Also wie steht es bei Michael Parensen? Über Union lässt der Allrounder ausrichten: “Es gibt nichts Neues und nichts zu bereden.”

Sagen wir es mal so: Sollte er keinen Vertrag bei Union bekommen, könnte er bei einem anderen Verein unterschreiben. Zum Beispiel Dresden. Ich schätze, dass das davon abhängig ist, was Parensens persönliche Erwartungen an die nächsten zwei, drei Jahre sind. Ich traue ihm auch zu, dass er als Backup für viele Positionen bei Union bleibt und dann mit Anfang 30 seine Schuhe an den Nagel hängt, um komplett ins Management zu wechseln.

Mattuschka wirkt fremd im Energie-Trikot

Vor zwei Tagen hat Cottbus 2:0 beim SV Babelsberg gewonnen. Ich kann mich immer noch nicht an Bilder von Tusche in der Kleidung des FC Energie gewöhnen. No Dice hat auf Facebook ein kleines Set Tusche-Fotos.

tusche_babelsbergFoto: No Dice/Facebook

Es gibt so etwas wie ein AirBnB für Fußballfans. Das nennt sich: Homefans Falls hier Groundhopper mitlesen, die das schon einmal ausprobiert haben oder ausprobieren wollen, meldet euch mal bei mir. Ich habe Interesse an Erfahrungsberichten.

Die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Fürth gibt es heute 13 Uhr wieder live bei AFTV zu sehen.