Union könnte jetzt mal den neuen Vertrag für Felix Kroos offiziell verkünden

Ich muss jetzt endlich mal etwas über das Sportliche schreiben, um nach vorne blicken zu können. Eigentlich hatten wir ja am Donnerstag die Verkündigung des Transfers von Felix Kroos erwartet. Aber es kam alles ganz anders. Aber wenn wir Bild, Kicker und Kurier glauben können, ist der Vertrag fix. Zwei Jahre soll der Vertrag laufen, die Ablöse um die 500.000 Euro liegen und Werder sich eine 20-prozentige Beteiligung bei einem möglichen Weiterverkauf gesichert haben.

So sah das Unterschriftsfoto am Anfang des Jahres aus:

kroos_unterschrift

Nico Schäfer und Felix Kroos, Foto: 1.FC Union/Facebook

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Sprachlos. Fassungslos. Hilflos.

Ich kann noch nicht. Mir fehlen immer noch die Worte. Geholfen hat mir gestern Abend dieser sehr ehrliche und, weil er die eigene Krankheitserfahrung öffentlich macht, sehr mutige Text von Andreas Lorenz im Kurier. Weil er mir hilft, sensibel auf mein Umfeld zu reagieren und mich zu fragen, was passiert, wenn sich Leute zurückziehen. Vielleicht wollen sie nicht einfach nur ihre Ruhe. Vielleicht brauchen sie unsere Hilfe.

Kerzen an der Union-Geschäftsstelle, Foto: Koch

Oder wie es Boone sagt: “Kümmert euch umeinander. Seid achtsam. Habt Mut, fragt wie es den anderen geht. Und habt auch Mut eure eigenen Grenzen zu akzeptieren. Dann nehmt euch zurück und fragt nach Hilfe.”

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André Hofschneider rückt ein paar Dinge zurecht

André Hofschneider hat am Dienstag viel reden müssen. Erst beim Trainergespräch mit den Berliner Medien und dann am Abend beim Fantreffen. Während ich über das Fantreffen nicht viel sagen kann, so ergibt sich durch seine Aussagen aus dem Trainergespräch ein vielfältigeres Bild auf diese Saison, als wir es vielleicht wahrgenommen haben.

Twitter: @fcunion

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Wem Union die Null verdankt

Nachher um 13 Uhr werden wahrscheinlich ein paar Freiburger mit zuschauen, denn wenn Union heute gegen Freiburg Nürnberg gewinnt, ist der SC ganz sicher rechnerisch aufgestiegen. Was so manchen Fan zu einer Wette veranlasst:

Ich bin ja etwas kaltherzig, was das betrifft. Mir ist das Schicksal anderer Vereine meistens egal. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann einfach, dass die Mannschaft diejenigen, die über ein verdammt schweres Restprogramm unken (was bin ich froh, dass wir nicht bis zuletzt etwas mit dem Abstiegskampf zu tun haben) den Finger zeigt und punktet. Wie auch immer das Ergebnis aussieht. Mehr als nur gutes Bier aus Franken mitnehmen, wäre toll.

Bei der Frage, wem denn der aktuelle Erfolg bei Union zu verdanken sei, bietet die Berliner Zeitung eine erstaunlich unterkomplexe Sicht an: “Unter Hofschneider kassierte Union lediglich sechs Gegentore, nur der Karlsruher SC bekam im gleichen Zeitraum weniger Gegentreffer. Im Schnitt waren das 0,75 Tore pro Spiel, halb so viele wie noch unter der Regie von Sascha Lewandowski. Auch die Abstimmung in der Abwehr funktioniert deutlich besser als noch unter Lewandowski.”

André Hofschneider und Sascha Lewandowski, Foto: Matze Koch

Ich biete mal eine etwas andere Sicht an: André Hofschneider wäre nicht bis Saisonende Trainer bei Union geworden, wenn er nicht auf die Arbeit von Sascha Lewandowski hätte aufbauen können. Wenn nicht dieser doppelte Cut während der Saison (einmal nach der Niederlage in der Hinrunde gegen Paderborn und dann die drei Verpflichtungen im Winter mit Jakob Busk, Emanuel Pogatetz und Felix Kroos) durchgeführt worden wäre, würde nicht nur Union woanders stehen. Sondern wir hätten wahrscheinlich auch einen anderen Trainer aktuell auf der Bank sitzen.

Wir können für uns festhalten: Es ist eigentlich immer Quatsch, die Arbeit eines Trainers isoliert vom Vorgänger zu betrachten. Auch Sascha Lewandowski hat ja nicht zu Beginn Dreierkette spielen lassen, weil er davon so überzeugt war. Es ging aufgrund der Kaderplanung unter seinem Vorgänger einfach nicht anders.

Hier sind die anderen Artikel der Berliner Medien von heute:

Teve252 – Mir ist das alles zu ungewiss

Union gewinnt 4:0 gegen den FSV Frankfurt. Uns beschäftigt zum Teil das Comeback von Christopher Quiring. Aber viel mehr diskutieren wir über Interims-Trainer André Hofschneider und den neuen Cheftrainer für die nächste Saison. Leider ist uns die Aufnahme danebengegangen und bei der Backupaufnahme war der Pegel falsch eingestellt. Es ist also manchmal etwas übersteuert. Das tut uns leid.

hofi
Foto: Tobi/unveu.de

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Für Sascha

Mir ist es ein bisschen zu einfach, zu sagen, dass die im vergangenen Spiel noch gesperrten Bobby Wood und Damir Kreilach den Unterschied beim 4:0 gegen den FSV Frankfurt gemacht haben. Natürlich sprechen die drei Tore der beiden für die These, dass das Fehlen der beiden Säulen im Offensivspiel ausschlaggebend für den Sieg gegen Frankfurt war.

Aktueller Status 🇲🇨 #fcunion #fcufsv #vierzunull

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Ich bin einfach nur traurig

Sascha Lewandowski ist nicht mehr Trainer von Union, weil bei ihm ein Burnout-Syndrom diagnostiziert wurde. Es ist der beste Schritt für ihn, um wieder gesund zu werden. Da hat der Kurier recht. Als Betroffener muss man einen Schnitt machen, um wieder gesund zu werden.

Doch mich macht das unendlich traurig. Weil Sascha Lewandowski für mich ein Trainer ist, der mir sehr viel Hoffnung gemacht hat. Der diese Mannschaft wieder zusammengefügt hat. Der aus guten Einzelspielern wieder mehr als nur die Summe der einzelnen Teile gemacht hat. Und vor allem habe ich wieder eine Richtung erkannt, die mir Hoffnung gegeben hat, während ich sehe, wie sich mein Verein an allen Ecken und Enden im Umbruch befindet:

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Teve250 – Ein Profi wie Hofi

Zu unserer Jubiläumsausgabe gibt es ein neues Intro und Outro. Außerdem hat Union 2:1 gegen den KSC gewonnen. In einem denkwürdigem Spiel, an das wir uns noch lange erinnern werden.


Foto: Matze Koch

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Diese Notsituation ist auch eine Chance für die Mannschaft

Es gibt ja auch gute Nachrichten beim 1. FC Union. Bobby Wood dürfte für die Partie heute Abend gegen den KSC (18.30 Uhr) im Stadion an der Alten Försterei fit sein. Darauf freuen sich auch Berliner Zeitung, BZ und Morgenpost. Ich würde nicht so weit gehen, dass die Mannschaft ohne Wood nichts reißen könnte, aber mit ihm stehen die Chancen schon besser. Für Maxi Thiel (Muskelverletzung) und Eroll Zejnullahu (grippaler Infekt) dürfte ein Einsatz tatsächlich noch zu früh kommen.

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