2 Verletzungen, 1 Freakspiel und 2 offene Fragen

“Unsere Aufgabe haben wir fußballerisch gut gelöst, ergebnistechnisch aber schlecht”, sagte Trainer André Hofschneider gestern nach der 3:4-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern. Die Umstände waren wirklich alles andere als gut: Schneefall, dazu der Achillessehnenriss von Sebastian Polter beim Aufwärmen (und damit das Saison-Aus), dann der Sonntagsschuss zum 0:1, die Verletzung von Michael Parensen, der was knacksen gehört haben soll und zum Schluss Daniel Mesenhöler, der kurz vor Schluss beim Stand von 3:3 mit einem Kurzpass zum Innenverteidiger den Spielaufbau starten möchte, statt den Ball bei den Witterungsbedingungen einfach rauszuschlagen. Mir fällt nicht viel zum Spiel ein, außer dass sich die Mannschaft nicht clever verhalten hat. Fehlenden Einsatz und Willen kann man ihr sicher nicht vorwerfen. Und Steven Skrzybski löste seine Situationen wieder einmal hervorragend, obwohl das Spiel eigentlich wie gemalt für lange Bälle auf Sebastian Polter war.

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Nun darf sich in der Union-Innenverteidigung niemand mehr verletzen oder eine Formschwäche erlauben

Diese Nachricht von gestern Nachmittag, dass Fabian Schönheim nun endgültig bis Saisonende ausfällt (Kurier), bringt Union weiter in die Bredouille als die vorherige unklare Situation beim Verteidiger. Denn vorher gab es noch das Prinzip Hoffnung, dass Schönheim eine Alternative in der Defensive werden könnte. Nun ist klar, dass André Hofschneider eine Reihe Innenverteidiger mit Marc Torrejon (selbst verletzungsanfällig) und Toni Leistner (verlässt Union wahrscheinlich im Sommer) hat und dahinter keine Spieler, von denen man hundertprozentig überzeugt ist. Christoph Schösswendter spielt sportlich überhaupt keine Rolle, Zugang Lars Dietz soll sich entwickeln und für die Rückrunde als Backup auf der rechten Verteidigerseite eingeplant und Michael Parensen kann aushelfen, steuert aber auf sein Karriere-Ende zu.

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