Teve023 – Schlagzeilen.

Pleiten, Pech und Pannen. Alles so schön geplant. Kurztrainingslager auf echtem Rasen, Teambuilding und mal schnell noch drei Punkte beim Tabellenletzten mitnehmen. Friede, Freude Eierkuchen. Und dann schön Ruhe haben. Manchmal hilft die beste Planung nicht. Und alles, was man anfässt, geht schief. Wir unterhalten uns über das Spiel auf dem Dorfanger in Ahlen und über die Figur, die die Verantwortlichen des 1. FC Wundervoll bei der Berichterstattung zum Überfall auf Spieler am Rande des Spiels Schalke gegen Dortmund abgegeben haben.

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Koblenz, Ahlen und Rostock oder die 10 Tage der Wahrheit

Heute mal ein Gastbeitrag von Stefan, der sich Gedanken über den aktuellen sportlichen Stand der Mannschaft macht. Stefan ist Unioner im Exil – heute in Glasgow lebend und froh über jeden Piratensender, der ihm die Möglichkeit gibt, Livespiele zu verfolgen. Verbunden ist er der Fan Einheit Köpenick, einem Zusammenschluss mehrerer Unioner.

Das Saisonziel heißt Klassenerhalt – doch wie weit sind die Eisernen noch davon entfernt? Trainer Uwe Neuhaus ließ am Anfang der Saison verlauten, dass er von 40 Punkten zum Erhalt der Klasse ausgeht. Aktueller Stand vor dem Spiel am Freitag: 30 Punkte. Alles im Lot könnte man sagen. Noch mehr als 13 Spiele vor der Brust und lediglich 10 Punkte werden zum Minimalziel benötigt. Das bedeutet doch, dass man pro Spiel im Schnitt weniger als 1 Punkt holen muss. Wunderbar.

Die Wahrheit sieht aber derzeitig ein bisschen anders aus. Aus den letzten 14 Spielen holte man lediglich 13 Punkte (3 Siege, 4 Unentschieden). Man muss kein Mathematik-Talent sein, um so sehen das die derzeitige Punkte-Ausbeute pro Spiel tatsächlich unter einem Punkt liegt. Also doch nicht alles im Lot?

Auf Grund der widrigen Wetterbedingungen, fiel das Spiel in Rostock aus und wurde auf Mittwoch den 24.02. verschoben – eine englische Woche also. Am Freitag starten die Eisernen gegen die TuS aus Koblenz, gegen die im Hinspiel ein Unentschieden gelang. Rostock am Mittwoch und Ahlen am Sonntag darauf, gegen die Union in der Hinrunde jeweils 3 Punkte eingefahren hat, bilden den Abschluss einer harten und wegweisenden englischen Woche.

Die (zum Teil umstrittenen) Umstrukturierungen in der Mannschaft, gepaart mit dem Verletzungspech einiger Leistungsträger führten in den letzten Spielen zu einer Inkonsistenz in der Leistung. Als Zuschauer wußte man nie, was man am Spieltag zu erwarten hat. “Eindrucksvolles” Beispiel ist der himmelweite Unterschied zwischen den Spielen in Paderborn und dem letzten Heimspiel gegen Augsburg.

Was wird uns am Freitag und in den Spielen darauf erwarten? Der Toto-Wettschein wäre schon eingereicht, wenn ich das wüßte. Drei Spiele gegen Mannschaften aus der Abstiegsregion. Von den Eisernen muss ein klares Zeichen kommen, wenn sie dort am Ende der Saison nicht ebenfalls stehen und doch noch zittern wollen. Die dicken Brocken der Liga stehen noch an. Dort wo St. Pauli, Kaiserslautern und Bielefeld schon längst um jeden Punkt zum Aufstieg kämpfen, wird es nicht einfacher Punkte einzufahren.

Die vermeintlich einfachsten Punkte, holt man gegen die, die in der Tabelle unten stehen. Aber auch die sind längst vom anfänglichen Dauerlauf in den Sprint übergegangen – Koblenz mit nur einer Niederlage in den letzten 5 Spielen, Ahlen mit 2 Siegen aus den letzten 3 Spielen und Frankfurt ohne Niederlage in den letzten 3 Spielen.

In der Hinrunde hat Union gezeigt wie es geht. Ob die Eisernen auf diesen Weg zurückfinden, wird sich zeigen. Die nächsten 3 Spiele werden diesbezüglich ein Wegweiser sein und deshalb hat auch Christian Beeck nicht unrecht, wenn er von einem 6-Punkte Spiel gegen Koblenz spricht. Ohne eine schnelle, deutliche Steigerung der Leistung und auch der Konstanz in der Leistung, könnten vielleicht sogar 10 Punkte aus 13 Spielen knapp werden?! Wie weit wir sind und wie gut “Uns Uwe” die Mannschaft auf diese wichtige Aufgabe vorbereitet hat, werden wir am Freitag gegen Koblenz sehen…

Nüchtern betrachtet: Der 7. Spieltag

Wieder in Rückstand geraten. Dieses Mal aber schon nach ungefähr zehn Minuten geschüttelt und dann aufgespielt wie ein … Nein, wir wissen, wo wir herkommen. Wer es nicht weiß, kann sich ja die Jahre 2004-2006 noch einmal zu Gemüte führen. Zum Spiel:

1. FC Union Berlin – Rot-Weiß Ahlen 2:1 (2:1)

0:1 Reichwein (5. Min)
1:1 Mattuschka (24. Min)
2:1 Benyamina (42. Min)

Gelbe Karten: Younga-Mouhani (3. Karte) – di Gregorio, Book, Wiemann

Zuschauer: 12.212

Die Mannschaft wieder mit der Aufstellung vom Paderbornspiel. Also Sahin auf der Bank und dafür Parensen auf links im Mittelfeld, während Gebhardt nach innen rückte. Mein wöchentliches Loblied auf unseren “aggressive Leader” Torsten Mattuschka singen mittlerweile auch die Notengeber. Mattuschka und Benyamina waren die auffälligsten Unioner im Spiel.

Noten_07

Zu Mattuschkas Leistung passen noch andere Zahlen, die den eigentlichen Eindruck vom Spiel noch verstärken:

– gewonnene Zweikämpfe 42% (5/12)
– Ballkontakte 103
– erfolgreiche Pässe 85% (52/61)
– Torschüsse 7
– Torschussvorlagen 7

Zwei Spieler fallen bei den Notengebern ab. Bemben sicherlich aufgrund seiner Torvorlage seines Rückpasses, den Reichwein zum 0:1 in der fünften Minute erlief. Danach lieferte er allerdings ein ordentliches Spiel ab. Der zweite Verlierer des Tages, wenn es den in einem solchen Spiel geben kann, war John Jairo Mosquera, der eine Fülle von Torchancen reihenweise liegen ließ. Die größte allerdings vergab Sahin in der Nachspielzeit, als er den Ahlener Torhüter Kirschstein umspielte, um dann einen Verteidiger anzuschießen.

Positiv ist die zunehmende Variabilität im Spiel nach vorne. Dies wurde auch schon im Podcast zum Spiel angesprochen. Parensen und Kohlmann auf links harmonieren sehr gut. Aber auch die rechte Seite mit Mattuschka und Bemben nimmt mehr und mehr Spielanteile an sich und entlastet so die andere Seite.

Positiv wirkt sich aus, dass Trainer Neuhaus auf eine eingespielte Mannschaft setzen kann. Dogans verletzungsbedingtes Fehlen reißt kein Loch im Mittelfeld. Bei den aktuellen Ergebnissen ist es natürlich für die Spieler von der Bank schwierig, sich anzubieten, wobei die zu dieser Saison gekommenen Rauw und Brunnemann wenigstens Kurzeinsätze erhalten. Der ebenfalls neuverpflichtete Peitz und unser ehemaliger Mannschaftskapitän Daniel Schulz hingegen scheinen den internen Konkurrenzkampf gegen Göhlert und Stuff um die Plätze in der Innenverteidigung eindeutig verloren zu haben. Bei Daniel Schulz muss man sich fragen, ob er überhaupt wiederkommen wird. Zu wünschen wäre es ihm.

Teve005 – Wir gegen Ahlen

Wir haben einen Namen. Der Dank dafür gebührt Jürgen Kalwa. Wir haben Musik. Der Dank dafür gebührt ebenfalls Jürgen Kalwa, der sie uns lizenzfrei zur Verfügung gestellt hat. Vorneweg gibt es die Mannschaftsaufstellung. Dargeboten vom Stadionsprecher Christian Arbeit. Dieses Mal trafen wir uns am Morgen nach dem Spiel in der Stadtmitte. Als Gast konnten wir unseren Starreporter Mathias Bunkus gewinnen, der für den Berliner Kurier hauptsächlich über den 1. FC Wundervoll schreibt und damit immer sehr nah am Geschehen ist. Thematisch dreht es sich in der ersten Hälfte natürlich um das Spiel gegen Ahlen. In der zweiten Hälfte wenden wir uns dem Dauerthema Hauptsponsor zu. In der letzten Woche wurde der neue vorgestellt. Außerdem geht es um den zukünftigen Ausbau des Stadions an der Alten Försterei. Kritik und Lob, sowohl in technischer als auch inhaltlicher Hinsicht, gerne in den Kommentaren.

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