Abstand verkleinern

Im Stadion an der Alten Försterei gibt es heute noch einmal Fußball zu sehen: das wichtige Spiel von Unions U19 gegen Halle, zu freiem Eintritt um 12 Uhr.


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Teve293 – Quiring leuchtete wie ein Gänseblümchen auf dem Teppich

Union verliert 0:1 gegen Heidenheim und beendet damit sicher die Saison auf dem 4. Platz. Wir reden (nicht so viel) über das Spiel, die Verabschiedung von Spielern, Kaderbaustellen, das neue Trikot und das Drachenbootrennen.

Foto: Matze Koch

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Neuer Vertrag für Roberto Puncec?

Heute kommt die Mannschaft zurück aus dem Trainingslager und dürfte angesichts von Schnee und Eis in Berlin sich schnell zurück nach Spanien sehnen.

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Über Christopher Trimmels Einsatz entscheidet zuerst Christopher Trimmel selbst

Mein Neid hält sich in Grenzen, wenn ich mir Fotos vom Training der Mannschaft in der Kälte anschaue. Mir reicht schon der tägliche Weg von der Haustür zur Grundschule des Jungunioners als Frühsport. Aber diese Bilder erinnern mich daran, dass Fußball ein Draußensport ist und nicht so bequem in der Halle stattfindet Tischtennis, der Sport des anderen Jungunioners im Haushalt.

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Die verschollene Presseschau – Finale

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Das Flugzeug brummte vor sich hin, während es durch die Dämmerung in Richtung Nürnberg flog. Ich saß auf einem billigen Last-Minute Platz und ging alles noch einmal in Ruhe durch.

Endlich hatte ich alle Puzzle-Stücke in der Hand. Ich wusste, was ich von den zurückliegenden Tagen zu halten hatte. Die DVD, die ich im Keller gefunden hatte, enthielt alles, was ich brauchte: Rechnungen, Verträge, Pläne.

Ich hatte sie mir auf Johns altertümlichen Rechner angesehen, der bemerkenswerterweise ein DVD Laufwerk enthielt. Es dauerte nicht lange, bis ich erkannte, welches Spiel hier gespielt wurde: Die Entführung, die ich beauftragt war aufzuklären, war keine echte Entführung.

Um genau zu sein, war nichtmal das Entführungsopfer ein echtes Entführungsopfer. Den Star-Autoren der Presseschauen auf dem Blog meiner Auftraggeberin gab es nicht. Man könnte sogar sagen, dass es das Blog gar nicht richtig gab.
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Roberto Puncec befindet sich in einer entscheidenden Saison für seine Karriere

“Fabian Schönheim wird es sicher nicht schaffen. Er konnte nicht mit der Mannschaft trainieren”, sagte Trainer Jens Keller auf der sehr kurzen Pressekonferenz vor der Partie gegen Hannover 96 (die PK könnt ihr bei AFTV sehen). Roberto Puncec dürfte diese Nachricht einen Startelfeinsatz am Sonntag bescheren. Aber der 24-Jährige ist trotzdem nicht zufrieden mit seiner Situation, wie wir heute in Bild und Kurier nachlesen können.

Foto: Matze Koch

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“Traditionsreichste Zweite Liga aller Zeiten”

Nach dem gestrigen Relegationsspiel ist klar: Mit den Würzburger Kickers kommt ein neuer Ground für uns in der nächsten Saison dazu. Und überhaupt verspricht diese Zweite Liga Spaß. Ich verschenke schon mal den Slogan “Traditionsreichste Zweite Liga aller Zeiten” an Sky und Sport1.

Twitter: @paddy1fcn

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Dreckiger Sieg, glänzend gemacht

Ich könnte jetzt Bobby Wood abfeiern. Und mit jedem Wort hätte der Angreifer das auch verdient. Aber meine persönlichen Helden gestern waren diejenigen, die Tore verhindert haben. Michael Parensen zum Beispiel, über den ich immer wieder sage, dass es sportlich schwer wird für ihn, in die Mannschaft zu rutschen. Und er beweist mit jedem Einsatz, dass ich zurecht weder Trainer noch Manager oder überhaupt irgendetwas mit Sport zu tun haben sollte. Diese Zahlen!

Und dann diese Szene als Toni Leistner den eigentlich schon weit enteilten Schnatterer einholt und stört. Sauber gemacht. Der Verteidiger vermutete danach bei AFTV, dass Schnatterer wohl auf Elfmeter und Rote Karte aus gewesen sei.

Für Toni Leistner nicht die einzige Szene, in der das Tackling perfekt war. Gleiches gilt für Roberto Puncec. Beide Innenverteidiger wurden schnell angegangen, so dass ein geordneter Spielaufbau selten möglich war, haben sich aber nicht nervös machen lassen. Und Jakob Busk hinten hat sicher gehalten.

3 punkte ✅ clean sheet ✅ Danke für die Unterstützung! @1.fcunion #eisernunion

Ein von @jakobbusk gepostetes Foto am

Was mir aber wieder besonders gut gefallen hat, war das aggressive Hinterhergehen von offensiven Spielern wie Christopher Quiring, der ein gutes Spiel machte, auch wenn er gefühlt keine einzige Flanke von außen auf den Mann brachte.

Kurzum: Mir wird angesichts der defensiven Stabilität nicht besonders bange vor dem Restprogramm mit Nürnberg, Bochum und Freiburg. Union hat sich nicht durch Nickligkeiten beeindrucken lassen. Ganz im Gegenteil. Ab jetzt heißt es: Platz sechs verteidigen und Simon Terodde einholen.

Hier sind die Spielberichte der Berliner Medien:

Fotos vom Spiel gibt es hier:

Daumen hoch für die BVG, die geschafft hat, was der S-Bahn bis heute nicht möglich ist: Nämlich Verstärkerbahnen nach Abpfiff fahren zu lassen.

Podcast

Wir senden heute Abend um 21 Uhr live. Als Gast dabei sein wird Daniel vom Union-Taktikblog Eiserne Ketten. Ich bin gespannt, ob er uns schon was dazu erzählen kann, was uns unter Jens Keller erwarten wird. Zur Einstimmung schon einmal seine Einschätzung des 1:0 gegen Heidenheim.

Welche Rolle spielt eigentlich Roberto Puncec in der Innenverteidigung?

Kommen wir kurz zu den Länderspielreisenden. Bobby Wood traf zwar am Abend im zweiten WM-Qualispiel gegen Guatemala nicht, war aber beim 4:0 bis zur 66. Minute im Einsatz. Hier ein Bild aus dem Hinspiel, das 0:2 verloren wurde. Am Donnerstag wird Wood zurückerwartet. Fit für die Partie gegen den FC St. Pauli ist sicher anders.

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Norbert Düwel zieht Konsequenzen

Norbert Düwel kann sehr kurz und bestimmt antworten. Es sei kein Zufall, dass immer die gleichen Spieler Fehler machten, hatte der Union-Trainer noch am Tag nach dem 2:3 in Leipzig bei AFTV gesagt. Gestern wurde er auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen 1.FC Kaiserslautern gefragt, welche Konsequenzen das denn hätte. “Personelle”, war seine knappe und entschlossene Antwort.


Foto: AFTV

Dem Trainer war anzumerken, dass er sich Gedanken gemacht hat, wie er mit immer wiederkehrenden Fehlerquellen umzugehen gedenkt: “Das hat mit der Qualität der einzelnen Spieler zu tun. Wenn ein Spieler nicht mit der Situation im Spiel umgehen kann, ist es möglich, dass er auch mal nicht spielt.”

Die Qualitätsfrage wird sich immer wieder stellen. Wir müssen uns besser verkaufen können. Wenn das heißt, dass wir uns auf bestimmten Positionen verändern müssen, dann ist dem einfach so.

Umbruch, Bewährung oder Motivation?

In Bild/BZ wird daraus die Schlagzeile “Düwel plant den großen Umbruch” gemacht. Das ist übertrieben. Aber im Kern stimmt die Grundtendenz. Denn erstens muss sich der Trainer Gedanken machen, wie diese Saison zu Ende gespielt wird, in der Union nichts mehr gewinnen kann (selbst in der Fernsehgeldtabelle nicht). Wir kennen die Situation aus vergangenen Jahren, als noch zehn Spiele zu machen waren, aber die Mannschaft nach oben und nach unten ungefährdet war. Uwe Neuhaus hat in dem Moment häufig versucht, es aber selten geschafft, seine Mannschaft zu motivieren. Sei es über die Androhung personeller Konsequenzen für die nächste Saison oder durch das Einüben einer neuen Spielidee.

Bei Düwel sehe ich gerade eine Mischung aus beidem. Wobei ich das Gefühl habe, dass er seine personellen Konsequenzen, zumindest kurzfristig, bereits gezogen hat. Bleibt noch die Spielidee, die wieder die vom Anfang der Saison sein kann, wie der Kurier schreibt. Dazu sagte Düwel: “Es gibt personelle Alternativen in der Abwehr. Wir können umswitchen oder auch eine andere Taktik spielen.” Gemeint ist die Dreierkette, mit der laut Düwel weniger Tore kassiert wurden. Allerdings würde ich dem Trainer bei dieser Argumentation auch sagen, dass erst die Umstellung auf die Viererkette der Mannschaft ihre Balance wiedergegeben hat. Denn Tore geschossen hat sie mit der Dreierkette fast gar nicht. Jetzt funktioniert jedoch das Angriffsspiel besser, so dass ich Düwels Planspiel verstehen kann.

Personell ist noch Roberto Puncec mit Rückenproblemen angeschlagen. “So wie ich den Robo kenne, wird er auch in der Lage sein, mit Schmerzen zu spielen. Und davon gehe ich aus”, sagte der Coach dazu.


Foto: Koch

Falls ihr nicht mit der S-Bahn, Straßenbahn oder Bus zum Stadion fahren wollt, bietet Eddyline morgen eine perfekte Alternative: