Ein letztes Mal in dieser Saison: Kopf aus. Herz an. Alles kann. Nichts muss.

Abtauchen. Kopf abschalten. Das war alles, was ich nach dem 2:2 in Stuttgart gemacht habe. In der Zeit zwischen zwei wichtigen Spielen fahren die Gedanken Karussell und springen zwischen Euphorie und Niedergeschlagenheit hin und her. Dem wollte ich mich nicht aussetzen und habe stattdessen mit meinem Bruder ein paar Bäume gefällt, gegrillt und den Vögeln beim Musizieren zugehört. Dass unser kleines brandenburgisches Dorf nicht nur ohne Internet, sondern auch komplett ohne Mobilfunkempfang mitten im Wald liegt, habe ich dieses Mal als pure Erholung empfunden. Auch wenn der Ohrwurm vom Donnerstag Abend noch immer in meinem Kopf war: “Union, du wirst siegen, glaub an dich und es wird wahr, die erste Bundesliga ist für uns zum Greifen nah …”

Weiterlesen