#348 – Fünf Herzen, null Geldsäcke

Beim 1:1 gegen Heidenheim überwiegt auch bei uns die Freude über den späten Ausgleich durch den Torhüter Rafal Gikiewicz. Aber ein offensiver Plan A wäre auch toll. Außerdem diskutieren wir ausführlich Unions Vorschläge zur Veränderung des Profifußballs.

Union-Präsident Dirk Zingler vor dem Spiel gegen Heidenheim bei Sky, Foto: SF/Matze Koch

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Wenn es vorne nicht klappt, gibt es immer noch Rafal “Alles muss man selber machen” Gikiewicz

Ich habe mir zu Hause fast die Hand gebrochen, so stark schlug ich mit der Hand immer wieder auf den Tisch, nachdem Rafal Gikiewicz in der Nachspielzeit zum 1:1 traf (ich hatte aber Glück, im Gegensatz zu Mario Gomez, der sich vor 11 Jahren bei einer solchen Aktion tatsächlich die Hand brach). Es war so ein Moment, in dem ich nicht wusste, wohin mit meinen Gefühlen. Wie viel lieber hätte ich mir Bier über den Kopf gießen lassen, wäre wie wahnsinnig herumgesprungen und hätte alle umarmt. Aber ich hatte mich aus Vernunftgründen dafür entschieden, lieber an einer Präsentation zu arbeiten. Selbst schuld. Dafür kann ich mich an diesem Bild nicht mehr satt sehen, auf dem den Heidenheimer Spielern das Entsetzen ins Gesicht geschrieben steht.

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Hoffentlich spricht für Urs Fischers Spielvorbereitung mehr Evidenz als für die Erholungsmethoden mancher Spieler

In der englischen Woche zieht die Mannschaft gerade alle Register, um sich rechtzeitig für das Montagsspiel in Ingolstadt zur erholen, wie uns Rafal Gikiewicz zeigt:

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Marcel Hartel zeigt sich gut in Form bei der U21, verpasst aber leider ein eigenes Tor

Marcel Hartel war knapp dran gestern beim 3:0 der U21 gegen Mexiko in Fürth. Unions offensiver Mittelfeldspieler durfte die gesamte zweite Halbzeit spielen. Er hatte eine große Doppelchance auf ein Tor zu Beginn und in der 84. Minute traf er nur den Pfosten. Das 3:0 leitete er mit einem schönen Ball hinter Mexikos Defensive ein. Highlights vom Spiel gibt es hier. Am 11. September geht es im EM-Qualispiel gegen Irland. Ein vorentscheidendes Spiel um den Gruppensieg. Und mit seinem belebenden Einsatz gestern hat Marcel Hartel vielleicht sogar Chancen auf die Startelf.

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#342 – Unions Saisonstart: Kannste nicht meckern

Union gewinnt 4:1 gegen den FC St. Pauli und wir sind angenehm überrascht. Von Einwürfen als Standards, von defensiver Stabilität und der gestiegenen Qualität in Unions Offensive. Ob das Team das auch konstant zeigen kann, werden wir aber erst in den nächsten Wochen und Monaten sehen. Aber es ist eine schöne Momentaufnahme, die wir genießen. Genau wie die Tabelle.

Foto: Sebastian Fiebrig; Screenshot: Kicker

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Was Urs Fischer meint, wenn er vom “Totomat” spricht

Vor dem Fantreffen heute Abend in der Haupttribüne mit Trainer Urs Fischer und Manager Oliver Ruhnert (19 Uhr geht es los, Details hier) gibt es jetzt schon die Möglichkeit, den Coach etwas besser kennenzulernen. Der Tagesanzeiger aus Zürich schreibt über Fischers erste Wochen bei Union und beweist dabei einen Blick für Details wie die kleinen sprachlichen Unterschiede, die das schweizerische Deutsch vom Hochdeutschen unterscheiden.

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#340 – Deshalb ist diese Scheiß-Liga so spannend

Union gewinnt den Saisonauftakt durch ein Freistoßtor von Felix Kroos mit 1:0. Wir diskutieren, ob das Tor nicht zu viele Schwierigkeiten im Unionspiel überdeckt und werden zum Schluss etwas schwermütig, wenn es um die Zukunft des Fußballs geht.

Michael Parensen, Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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Warum Rafal Gikiewicz gegen Norwich City und Bordeaux im Tor stand

Es gibt ein paar Entscheidungen, die diese Woche, spätestens Anfang nächste Woche fallen werden. Da gibt es die Kapitänsfrage, die Entscheidung für oder gegen die angeschlagenen Spieler zum Saisonstart und die Entscheidung für einen Stammtorhüter. Hier hat vielen Beobachtern nach Rafal Gikiewicz die Nase vorne. Ich hatte mich gewundert, warum der Zugang aus Freiburg sowohl gegen Norwich City als auch gegen Bordeaux im Tor stand. Das wirkte auf mich ungewöhnlich, weil die Keeper in der Vorbereitung eigentlich im Wechsel eingesetzt werden, wenn der Kampf um die Nummer 1 im Tor offen ist. Die Antwort gibt Gikiewicz selbst in Bild/BZ (noch nicht online): “Der erste Plan war, dass ich gegen Twente spiele und Jakob gegen Norwich. Doch das Spiel gegen Twente fiel aus.” Wenn der Trainer sich zu dem Zeitpunkt schon sicher war und gleichzeitig wollte, dass Gikiewicz sich Sicherheit im Zusammenspiel mit seinen Vorderleuten holt, dann ist das klar nachvollziehbar.

Die Torhüter Jakob Busk und Rafal Gikiewicz, Foto: Matze Koch

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Ist das Torwart-Duell schon entschieden?

Zum Ende eines Trainingslagers werden gerne Gewinner und Verlierer genannt. Und das ist auch nach Ende der 10 Tage in Marienfeld nicht anders. Aber bevor wir dazu kommen, möchte ich darauf hinweisen, dass es noch zwei Wochen hin sind bis zum ersten Ligaspiel gegen Aue. Und dass sich die Mannschaft erst danach im Liga-Alltag komplett findet. Was sich aber sagen lässt: Marvin Friedrich hat sich in der Innenverteidigung durchgesetzt (Kurier), was aber angesichts der vielen Ausfälle in diesem Mannschaftsteil aber auch nicht sonderlich überrascht. Hier möchte ich das Augenmerk auch auf die Situation von Christoph Schösswendter richten, den ich gestern bei der Aufzählung der Innenverteidiger vergessen hatte. Er durfte gegen Norwich 30 Minuten spielen. Ich gehe aber immer noch davon aus, dass der Österreicher Union verlassen wird.

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Ein Wechsel, der normalerweise nur eine kleine Meldung wert wäre

Die WM ist vorbei. Und wir können uns jetzt ungestört den wichtigen Dingen widmen. Wie zum Beispiel dem neuen Athletik-Trainer Christopher Busse, der von Cottbus zu Union gewechselt ist und bereits im Trainingslager in Harsewinkel mit der Mannschaft von Urs Fischer arbeitet. Beim FC Energie findet man das nicht so witzig und Trainer Claus-Dieter Wollitz kritisiert, dass Union ihm keine Vorlaufzeit gegeben habe, um Ersatz zu finden (Lausitzer Rundschau). Mir ist nicht ganz klar, worüber sich Cottbus aufregt, denn am Ende ist das eine Frage der Vertragsgestaltung. Und in der Hinsicht gibt sich auch die Lausitzer Rundschau etwas wortkarg, wenn sie schreibt: “Nach RUNDSCHAU-Informationen hatte Energie den Vertrag mit Busse kürzlich zunächst mündlich verlängert.” Dass sich Cottbus’ Trainer Wollitz in der Vorbereitung gestört sieht, verstehe ich. Aber zweifellos hat auch Union in der Vorbereitung Bedarf. Ich glaube, dass ich das Thema mit diesem Absatz schon größer gemacht habe, als es eigentlich ist. Im normalen Leben wäre das ganz normaler Job-Wechsel. Für die Berliner Medien ist das dementsprechend nur eine Notiz (Kurier).

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