Rafal Gikiewicz bucht seinen Urlaub erst für die Zeit nach den Relegationsspielen

Kurier und Bild/BZ haben ein wenig mit Rafal Gikiewicz geplaudert. Dabei offenbart der Union-Keeper ganz klare Ziele. Zum Beispiel will er noch 8 Mal zu Null spielen. 7 Mal gelang das in der Hinrunde. Was mir gefällt: Er sieht die Spiele gegen Köln und St. Pauli gleich zum Start nach der Winterpause auch als Chance. Was aber den Ehrgeiz von Gikiewicz deutlich macht, ist dieses Zitat aus dem Kurier: “Den nächsten Urlaub buche ich aber erst nach den Relegations-Terminen.“ Ich bin also nicht der einzige, der gerne mal die Pfanne heiß hat.

Union-Torwart Rafal Gikiewicz beim Trainingsstart nach der Pause

Union-Torwart Rafal Gikiewicz beim Trainingsstart nach der Pause, Foto: Matze Koch

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Rafal Gikiewicz ist einer der absoluten Top-Torhüter der Liga. Das sagt jetzt auch der Kicker.

Quasi passend zur Vorbereitung auf das Hallenturnier der Traditionsmannschaften am Freitag und Samstag (den kompletten Spielplan gibt es hier als pdf) hat 11 Freunde zum Neujahr ein Interview mit Torsten Mattuschka veröffentlicht, in dem er über seine Karriere sagte: “Gerade wenn man bedenkt, wie alles angefangen hat – ich habe auf dem Dorf gewohnt, war hässlich und habe hundert Kilo gewogen – denke ich, dass ich meinen Kneipenkörper gut durch die Jahre im Profifußball gebracht habe.” Schon allein für solche Antworten muss man den früheren Union-Kapitän lieben, der ebenso wie Benny Köhler in der Schmeling-Halle antreten wird. Das ist der Kader für das Hallenturnier, den Union veröffentlicht hat: Steffen Baumgart, Karim Benyamina, Shergo Biran, Thomas Boden, Tobias Döge, Marco Gebhardt, Sven Kaiser, Benny Köhler, Oskar Kosche, Daniel Göhlert, Torsten Mattuschka, Ronny Nikol, Martin Pieckenhagen, Tom Persisch, Halil Savran und Christian Stuff.

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Einmal ist Urs Fischer richtig laut geworden, aber er verrät nicht wann

Der RBB und der Kurier versorgen uns vor Jahresende mit einem Rückblick auf die bisherige Saison aus der Perspektive von Trainer Urs Fischer. In den Zitaten beim Kurier verrät der Schweizer, dass er einmal bei einem Hinrundenspiel in der Halbzeit laut geworden sei. Ich kann mir das beim Trainer kaum vorstellen, der ja immer so überlegt und bedächtig daherkommt. Aber es hatte vielleicht den Überraschungs-Effekt beim Team. Aber Urs Fischer wäre nicht Urs Fischer, wenn er das in Frage kommende Spiel nicht für sich behalten würde. Wenn er beim RBB erzählt: “Ich glaube, man darf auch ein bisschen träumen. Aber man sollte mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben, denn gewonnen ist noch gar nichts”, hören wir aber wieder den Urs Fischer, wie wir ihn kennen.

Trainer Urs Fischer, Foto: Matze Koch

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Keiner wird es wagen …

“Ich will nach Hause! Mir ist kalt”, machte mir der Jungunioner unmissverständlich klar. Das war in der 35. Minute. Ich vermute, dass das vielen Eltern gestern so ging. Denn im Gegensatz zu meinem großen Teenager-Kind, das mit Sommerschuhen und geöffneter Jacke im Stadion stand, spüren die Kleinen im Stehen die Kälte sofort. Von der Mannschaft kam in der ersten Halbzeit allerdings auch wenig, was den Junior abgelenkt hätte. Also schnappte ich mir das Kind und stellte ihn für die Halbzeit an die Heizung, die im Toilettencontainer bollerte. Und die Darbietung von Urs Fischers Team in der zweiten Hälfte führte dazu, dass wir doch ohne Probleme das ganze Spiel sehen konnten.

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“Ich bin lieber Kapitän auf einem kleineren Schiff als auf einem Riesenschiff die Nummer 2 oder 3 zum Bälletragen”

Nach diesem wahnsinnigen Erlebnis mit dem 2:2 in letzter Minute Hamburg muss man vielleicht wirklich kurz einen Schritt zurücktreten und sich noch einmal selbst vergegenwärtigen, was wir da alle erlebt haben. Genauso wie es dieser Tweet von Union in Englisch macht: Im riesigen WM-Stadion eines ehemaligen Bundesligisten stehen und zu sehen, wie Union tatsächlich eine Chance hat, das Spiel zu gewinnen. Während man vor noch gar nicht allzu langer Zeit auf den schiefen Stufen bei Falkensee-Finkenkrug stand, die jetzt in der 5. Liga spielen. Demut ist vielleicht das richtige Wort dafür. Und es dürfte noch einmal der Hinweis sein, nicht alles, was rund um Union passiert, als selbstverständlich hinzunehmen. Auch wenn die Dichte an sportlichen Highlights (siehe die Pokalauftritte gegen Bundesligisten) uns langsam aber sicher anzeigt, dass Union leistungsmäßig immer näher nach oben kommt.

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Felix Kroos ist wieder fit und Rafal Gikiewicz qualmen die Füße

Die Spieler von Union sind gerade überall und genießen auch mal ein freies Wochenende. Rafal Gikiewicz dürften trotzdem die Füße qualmen, denn er ist mit seiner Familie 14 Kilometer durch Rom gelaufen.

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Union wollte einen lauten Keeper. Und Rafal Gikiewicz ist genau das.

Der Augenblick, in dem Rafal Gikiewicz am Sonntag nach dem enttäuschenden 1:1 in Regensburg vor den Kollegen der Berliner Medien nicht an sich halten konnte, beherrscht heute noch einmal die Tageszeitungen (Kurier, Bild/BZ, Berliner Zeitung, Morgenpost, Tagesspiegel). Wir erinnern uns, dass der Keeper sagte: “Ich bin nicht zufrieden, wir haben heute nicht gut gespielt. Regensburg war die bessere Mannschaft. Und wir verlieren die nächsten zwei Punkte. Ich bin nicht zufrieden. Normalerweise müssten wir Erster sein mit fünf, sechs Punkten mehr. Ich schaue nur nach vorne. Ich habe hohe Ziele, will nicht Zweiter, Dritter oder Vierter sein. Ich will Platz eins und aufsteigen in dieser Saison.”

Rafal Gikiewicz nach Abpfiff mit Torwarttrainer Michael Gspurning, Foto: Matze Koch

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Rafal Gikiewicz hat recht: “Wir verlieren jede Woche zu viele Punkte.”

Es war gestern ein bisschen so, als hätten wir doch schon den Videobeweis in der Zweiten Liga. Gemeinsam mit dem Fanklub Ziegenunioner war ich beim Eisbeinessen und Union schauen. Als Ken Reichel zum 2:1 für Union traf, gab es die kollektive Ausflippung und ich rief: “Endlich trifft er auch mal für uns.” Mitten in den Jubel machte Schiedsrichter Sascha Stegemann zwar nicht die viereckige Geste für den Videobeweis, sondern lief rüber zu seinem Assistenten. Auch ein Zeichen, das nichts Gutes vermuten ließ. Und dann gab der Referee das Tor nicht. Warum der Assistent so ewig brauchte? Keine Ahnung. Denn die Fahne hob er zu keinem Moment, bis das Tor fiel. Hartel stand in der Situation im passiven Abseits. Wie der Assistent das so genau gesehen haben will, wenn er nicht auf Höhe der Abseitslinie stand, während wir das nur mit Standbild erkennen? Keine Ahnung. Und ich gebe zu, dass ich nicht regelfest genug bin, um zu erklären, ob es danach eine neue Spielsituation gibt oder ob Hartels passives Abseits nicht doch zum aktiven wird. Wenn letzteres der Fall ist, war es sicher korrekt, den Treffer nicht zu geben.

Screenshot: AFTV

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Wenn schon nicht die schwarze Fifa-Karte, dann sollte es für Rafal Gikiewicz mit dem Tor des Monats klappen

Ich habe mich gestern wahnsinnig für Rafal Gikiewicz gefreut, dass er von der Sportschau in die Auswahl zum Tor des Monats Oktober genommen wurde. Es wäre toll, wenn das für ihn klappen würde (stimmt hier ab!). Wobei es natürlich kein besonders schönes Tor im Sinne von “künstlerisch wertvoll” war. Hier steht im Vordergrund, dass es nicht von einem Feldspieler erzielt wurde. Hoffentlich bemerken diesen Umstand viele Zuschauer. Nachdem es schon nicht mit der schwarzen Karte bei Fifa geklappt hat, wäre das eine tolle Belohnung für den Union-Keeper.

Screenshot: Sportschau

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Natürlich stellt sich erst jetzt heraus, dass Rafal Gikiewicz tatsächlich mal Stürmer war

Wir sind alle noch nicht damit fertig, Rafal Gikiewicz für sein Tor zu feiern. Auch die Berliner Medien nicht. Dabei kommen erwartbare Informationshäppchen zu Tage, wie dass Gikiewicz in der Jugend auch im Sturm gespielt hat. Sein Zwillingsbruder ist übrigens weiter Stürmer (Transfermarkt). Ob dieses Tor es wahrscheinlicher macht, dass Gikiewicz für Polens Nationalmannschaft in Frage kommt, wie in einigen Berichten angedeutet-bis-eingefordert wird, sei mal dahingestellt. Ohnehin hätte er aktuell nur eine Chance, den mittelmäßig beliebten Posten als dritter Torhüter zu besetzen.

Torwart Rafal Gikiewicz gibt den Jubel der Fans an seine Mitspieler weiter, Foto: SF/Matze Koch

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