Ist das Torwart-Duell schon entschieden?

Zum Ende eines Trainingslagers werden gerne Gewinner und Verlierer genannt. Und das ist auch nach Ende der 10 Tage in Marienfeld nicht anders. Aber bevor wir dazu kommen, möchte ich darauf hinweisen, dass es noch zwei Wochen hin sind bis zum ersten Ligaspiel gegen Aue. Und dass sich die Mannschaft erst danach im Liga-Alltag komplett findet. Was sich aber sagen lässt: Marvin Friedrich hat sich in der Innenverteidigung durchgesetzt (Kurier), was aber angesichts der vielen Ausfälle in diesem Mannschaftsteil aber auch nicht sonderlich überrascht. Hier möchte ich das Augenmerk auch auf die Situation von Christoph Schösswendter richten, den ich gestern bei der Aufzählung der Innenverteidiger vergessen hatte. Er durfte gegen Norwich 30 Minuten spielen. Ich gehe aber immer noch davon aus, dass der Österreicher Union verlassen wird.

Saisoneröffnung 18/19 🔴⚪️ #unionberlin

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Ein Wechsel, der normalerweise nur eine kleine Meldung wert wäre

Die WM ist vorbei. Und wir können uns jetzt ungestört den wichtigen Dingen widmen. Wie zum Beispiel dem neuen Athletik-Trainer Christopher Busse, der von Cottbus zu Union gewechselt ist und bereits im Trainingslager in Harsewinkel mit der Mannschaft von Urs Fischer arbeitet. Beim FC Energie findet man das nicht so witzig und Trainer Claus-Dieter Wollitz kritisiert, dass Union ihm keine Vorlaufzeit gegeben habe, um Ersatz zu finden (Lausitzer Rundschau). Mir ist nicht ganz klar, worüber sich Cottbus aufregt, denn am Ende ist das eine Frage der Vertragsgestaltung. Und in der Hinsicht gibt sich auch die Lausitzer Rundschau etwas wortkarg, wenn sie schreibt: “Nach RUNDSCHAU-Informationen hatte Energie den Vertrag mit Busse kürzlich zunächst mündlich verlängert.” Dass sich Cottbus’ Trainer Wollitz in der Vorbereitung gestört sieht, verstehe ich. Aber zweifellos hat auch Union in der Vorbereitung Bedarf. Ich glaube, dass ich das Thema mit diesem Absatz schon größer gemacht habe, als es eigentlich ist. Im normalen Leben wäre das ganz normaler Job-Wechsel. Für die Berliner Medien ist das dementsprechend nur eine Notiz (Kurier).

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Gute Nachricht für Ritter Keule: Weder Felix Kroos noch Rafal Gikiewicz eignen sich als Maskottchen

Vielleicht sollten die Union-Spieler das mit den Reisen zu den WM-Spielen ihrer Nationalmannschaften einfach sein lassen. Nach Felix Kroos war gestern auch Rafal Gikiewicz in Moskau. Polen verlor wie Deutschland sein Auftaktspiel. Damit dürfte auf jeden Fall der Arbeitsplatz von Ritter Keule in der nächsten Saison gesichert sein, denn weder Kroos noch Gikiewicz eignen sich somit als Maskottchen (um auch mal einen platten Pseudozusammenhang herzustellen wie das gerade so beliebt ist). Bei Bild gibt es noch etwas mehr zum Ausflug von Unions neuem Keeper zur WM.

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