Unions Vorschläge zur Veränderung des Profifußballs: Wer nicht kämpft, hat schon verloren

Union hat seine Thesen und Vorschläge zu einer Veränderung am Tag der Deutschen Einheit veröffentlicht und die können nun alle auf der Vereinswebsite lesen. Das hier sind die Thesen:

a) Ein stufenloser nationaler Wettbewerb aller deutschen Profivereine erhält die Popularität des Fußballs in Deutschland und stärkt seine internationale Wettbewerbsfähigkeit.

b) Viele verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Interessen tragen zur Faszination des Fußballs bei und verleihen ihm gesellschaftliche Relevanz. Teilhabe und Mitbestimmung aller Akteure im Fußball sichern die angemessene Wertschätzung und Berücksichtigung der verschiedenen Positionen

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Union zeigte sich in London von seiner besten und leider auch von seiner hässlichsten Seite

Das 0:3 in London bei QPR gestern brachte einige Erkenntnisse. Rafal Gikiewicz wird sehr wahrscheinlich als Nummer 1 in die Saison gehen. Er spielte auch gestern von Beginn an und damit das dritte Spiel in Folge. Außerdem spielten auch Felix Kroos und Joshua Mees jeweils eine knappe halbe Stunde. Das gibt Trainer Urs Fischer dann Richtung Saisonstart ein paar mehr Optionen.

Mehr zum Spiel gibt es hier:

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London auf Rot

Während ich gerade schon am Ufer eines Sees in der Uckermark sitze, sind einige Unioner noch auf der Reise nach London zum Spiel gegen QPR, das heute 15.30 Uhr angepfiffen wird. Durch Flugausfälle kam es großen Anreiseschwierigkeiten. Ich hoffe, dass so viele wie möglich trotzdem irgendwie einen Weg gefunden haben, um in London dabei zu sein. Highlights des Spiels wird es auf AFTV geben.

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Präsident Dirk Zingler weicht jeder Festlegung auf ein Saisonziel aus

Morgen spielt Union die letzte Partie der Vorbereitung in London bei QPR. Es ist ein Highlight, das sich niemand von den rigiden Vorschriften im Stadion verleiden lassen sollte. Ganz im Gegenteil. Schon die Vorschau auf das Stadionheft mit zwei Titelseiten macht richtig Lust darauf:

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Das ist nicht unsere Art von Fußball

Union hat gestern Hinweise zum Besuch des Spiels bei QPR veröffentlicht, die so ziemlich allem widersprechen, wofür Fußball bei Union steht. Keine Fahnen (weil keine Fahnenstöcke erlaubt), Megaphone verboten, Bier darf nur außerhalb der Zuschauerbereiche gekauft und getrunken werden und Tickets gibt es nur, wenn man nachweist, dass man in Großbritannien lebt. Eine Gästekasse hat nicht geöffnet. Der Fanmarsch wurde angeblich wegen einer Radveranstaltung abgesagt. Ich wünsche trotzdem allen viel Spaß in London. Und da Musikinstrumente mitgebracht werden können, gibt es vielleicht eine andere Art der Anfeuerung.

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Union läuft zum Ende der Vorbereitung ein bisschen die Zeit davon

Zwei Tage nach dem Test gegen Bordeaux ist zu spüren, wie die Beobachter sich schwer tun, ein klares Bild zu zeichnen. Vielleicht ist das auch das Positive an so einem Unentschieden in einem Vorbereitungsspiel, dass es hier nicht so einfach möglich ist, vom Ergebnis her zu bewerten. So wird Torschütze Sebastian Andersson gelobt (Tagesspiegel) und auch Christopher Trimmel bekommt positives Feedback (Kurier). Doch auch die Verbesserungsmöglichkeiten werden benannt (zu viele Ballverluste im Aufbauspiel beispielsweise, Morgenpost). Aus meiner Sicht schweben über allem aber zwei größere Themen, bei denen Union gerade etwas die Zeit davonzurennen scheint.

Sebastian Andersson beim Test gegen Girondins de Bordeaux, Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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Blauer Tarnfleck wird vielleicht das nächste große Ding bei Union

Das war eine unglaublich schöne Saisoneröffnung gegen den FC Carl Zeiss Jena am Sonntag (1:1) vor über 11.000 Zuschauern. Das begann schon mit der wirklich gelungenen Skulptur für die 68er-Pokalsieger, die vor der Haupttribüne eingeweiht wurde. Die vom Kurier genannten 75.000 Euro Kosten dafür haben sich aus meiner Sicht absolut gelohnt. Erstens weil die Statue offensichtlich der Punkt werden wird, vor dem sich alle Besucher fotografieren werden, wenn sie zum Stadion an der Alten Försterei kommen. Und auch optisch finde ich sie ansprechend, weil sie einerseits die ganze Anmutung und Beschaffenheit des FDGB-Pokals übernimmt und andererseits die Spieler nicht überhöht. Die Figuren sind von der Höhe wohl genauso groß oder leicht kleiner als die Spieler vor 50 Jahren waren.

Ralph Quest neben seinem bronzenen Abbild, Foto: Sebastian Fiebrig

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Viel Regen, ein wenig Randale und ein Wechsel im Tor

Ausschlafen. Ins Stadion gehen. Und danach hier etwas über das Spiel gegen die Queens Park Rangers schreiben. So sah mein Plan gestern aus. Zumindest das mit dem Ausschlafen und ins Stadion gehen hat geklappt. Die kurze Pause ohne Fußball und die selbstgewählte Fußballabstinenz (ich habe weder Confed-Cup, noch Telekom-Cup, noch irgendeine U-EM oder anderen Fußball gesehen) haben mir wieder Lust auf das Spiel gemacht. Außerdem war ich neugierig, wie Jens Keller sein Team zusammenstellt. Letzten Endes hätte er mir dafür aber auch nur ein Foto der Mannschaftsaufstellung schicken können, denn aufgrund des pünktlich mit Spielbeginn einsetzenden Unwetters wurde die Partie abgesagt. Die Anzeigetafel zickte im Starkregen schon etwas vor dem Pfiff des Schiedsrichters, der die Mannschaften zu ihrer eigenen Sicherheit in die Kabinen schickte.

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Verlässt Nico Schäfer den 1. FC Union?

Der Kurier schreibt heute über das Gerücht, dass Nico Schäfer von sich aus seinen Job als kaufmännisch-organisatorischer Leiter der Lizenzspielerabteilung bei Union beenden würde. Zu den möglichen Gründen schweigt sich der Kurier aus. Einzig eine mögliche Verschlechterung im Arbeitsklima mit dem Präsidenten wird genannt:

In vier Jahren entstehen auch Reibungspunkte. Und die Zusammenarbeit mit einem so absoluten Alphatier wie Präsident Dirk Zingler ist auch nicht immer unkompliziert.


Foto: Matze Koch

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Kämpfen und durchbeißen

BZ/Bild fragt sich, ob Union nur zwei neue Spieler im Winter holt und zitiert dafür Sascha Lewandowski aus der Pressekonferenz, der sagte: “Wir schauen nach ein, zwei speziellen Spielertypen, die uns fehlen.” Ich frage mich, was daran so überraschend ist. Auf den Offensivpositionen ist wenig zu tun und bisher war klar, dass Union einen Linksverteidiger und einen defensiven Mittelfeldspieler benötigt. Vor allem hatte Lewandowski von Anfang an transparent gemacht, dass es vor allem um Leihgeschäfte geht, weil die notwendige Qualität im Winter für Zweitligisten nicht zu bezahlen ist.

Und aus meiner Sicht wäre es angesichts der finanziellen Belastung des Vereins (Abfindungsverhandlungen mit Düwel, Nebihi und Prychynenko) schon spitze, wenn diese zwei Verpflichtungen klappen und sie sofort weiterhelfen würden. Zusätzlich hoffe ich auf eine Rückkehr von Fabian Schönheim in die Innenverteidigung und eine sinnvolle Vorbereitung mit Sascha Lewandowski.

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Screenshot: AFTV

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