Urs Fischer und elf TV-Kameras

Als ich zum letzten Mal hier war – es kommt einem vor, als sei es eine Ewigkeit her –, zur Pressekonferenz vor den ersten Relegationsspiel gegen Stuttgart, wirkte Unions Trainer Urs Fischer ein wenig nervös. Eine Falte in seiner Wange zuckte ein wenig. Eine Kleinigkeit, aber eine, die man gerade so wahrnehmen kann wenn man genau genug hinschaut. Und die man versteht, wenn man etwas über Fischer liest. Er ist jemand, der besessen davon ist zu gewinnen, und er wusste, dass dieses Hinspiel die Aufstiegsspiele vorentscheiden würde.

1. FC Union Pressekonferenz

Elf Kameras und viele Journalist*innen bei der Pressekonferenz, Photo: Matze Koch

Aber jetzt, vor dem Spiel gegen Leipzig, wirkt Urs Fischer viel entspannter. Er redet ausführlich über seine Spieler, über die technischen Unterschiede zwischen den Sebastians Andersson und Polter, und lobt dabei beide in hohen Tönen. Er spricht darüber, wie hart die Mannschaft gearbeitet hat, wie gut sich die neuen Spieler einfügen, wie man den Gegner beobachtet hat. Er ist locker, leicht zugänglich und lächelt viel. Er sieht aus, als habe er Spaß daran, Witze über die vielen neuen Gesichter in der Pressekonferenz zu machen.

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Urs Fischer and eleven TV-Cameras

Diesen Text von Jacob Sweetman gibt es hier auch auf Deutsch.

When I was last here, what seems like a lifetime ago, in the press conference before the first leg of the first leg-‘Relegationsspiel’ against Stuttgart, Urs Fischer had seemed a little nervous. A muscle in his cheek kept twitching slightly. It was a small thing but ever so slightly perceptible when you looked hard enough. It’s understandable when one starts to read about him. He is a man obsessed by winning, and he knew that the first leg would be the one to define the tie.

Urs Fischer Trainer 1. FC Union

Urs Fischer appeards relaxed at the press conference, Photo: Matze Koch


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Christopher Trimmel ist wieder da und die Bochum-Karten weg

Kapitän Christopher Trimmel war gestern wieder beim Training dabei, konnte alle Übungen mitmachen und wird wohl beim Auswärtsspiel in Darmstadt dabei sein (Morgenpost). Genauer kann vielleicht Trainer Urs Fischer heute um 12.30 Uhr in der Pressekonferenz zum Spiel Auskunft geben (live auf AFTV). Ansonsten ruht der See still beim Team.

Christopher Trimmel beim Training am Donnerstag, Foto: Matze Koch

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Union ist so konstant, dass alle sich wiederholen

So stabil Union in dieser Saison ist, so wenig neue Themen kommen von Woche zu Woche auf (von verrückten Momenten wie dem Tor von Rafal Gikiewicz mal abgesehen). Aber das haben sich viele Unioner nach der letzten Saison ja gewünscht.

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Heidenheim ist nicht nur Marc Schnatterer

Es ist verständlich, wenn jemand bei Spielern des 1. FC Heidenheim nur Marc Schnatterer einfällt. Auch in Heidenheims letztem Spiel bestimmte er die Schlagzeilen, als er mit einem direkten Freistoß (was sonst?) kurz vor Schluss das 3-2 Siegtor für Heidenheim schoss.

Marc Schnatterer, Foto: Matze Koch

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Christopher Trimmel erzählt im Sky-Podcast ausführlich von seiner großen Tattoo-Leidenschaft

Christopher Trimmel war diese Woche zu Gast im Zweitliga-Podcast von Sky mit dem nicht sehr eingängigen Titel “HvK: Echt zweitklassig! der Sky Podcast zur 2. Bundesliga” (Danke an Marc, der mich gestern darauf aufmerksam gemacht hat). Das 45-minütige Gespräch mit dem Union-Kapitän ist sehr unterhaltsam, was vor allem an Christopher Trimmel liegt, der irgendwie immer wahnsinnig sympathisch rüberkommt. Er erzählt wirklich sehr ausführlich von seiner Tattoo-Leidenschaft, wie er Fan japanischer Tattoo-Künstler ist und dass seine zweite Karriere als Tätowierer wahrscheinlich erst einmal mit einem separaten Raum in seiner Wohnung beginnen wird. Das alles kann man gut anhören, weil es inhaltlich eben relativ weit weg ist vom normalen Tagesgeschäft Zweite Liga und Trimmel gleichzeitig wirklich sehr begeisternd von seiner Tattoo-Leidenschaft erzählen kann.

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Warum Urs Fischer im Pokalspiel gegen Jena sehr wahrscheinlich nicht rotieren lässt

Vielleicht haben sie bei union gestern genau zugeschaut, wie es am Abend für den FC St. Pauli beim Pokalspiel beim SV Wehen Wiesbaden lief. Erst kamen die Hamburger trotz großer Chancen vor Schluss nur zu einem 1:1. Dann gab es ein Elfmetertor für Wiesbaden und kurz danach gleich das 3:1, bei dem ich an Urs Fischer denken musste, wie er nach dem ersten Spieltag sagte, dass die größte Unordnung nach einem Tor herrscht. Egal, ob die eigene Mannschaft es erzielt oder kassiert hat. Am Ende schied St. Pauli mit 3:2 aus. Mehr Vorwarnung geht nicht.

Trainer Urs Fischer in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Jena; Screenshot: AFTV

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Ein Weg aus der Krise

Einen Satz musste sich Union in dieser Saison immer wieder anhören, vor allem von gegnerischen Spielern oder Trainern: “Auch wenn sie gerade nicht da stehen, wo sie hingehören, haben sie unglaublich hohe individuelle Qualität.” Nicht nur der erste Teil dieser Aussage, der den Rest schal klingen lässt, ist nichts, was man gern hört. Auch der zweite ist reichlich bitteres Lob. Denn das heißt ja nichts anderes, als das man diese Qualität aus irgendwelchen Gründen nicht in Leistungen der Mannschaft umgesetzt bekommt.

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Simon Hedlund kocht auch nur mit Wasser

Die Pressekonferenz von André Hofschneider war eine dieser Situationen, in denen zwei für so eine Veranstaltung recht wichtige Dinge durchaus auseinandergingen. Nämlich was einerseits die meisten Journalisten interessierte, und andererseits worüber Trainer Hofschneider reden konnte oder wollte. Denn im Raum stand groß – wenn auch nur metaphorisch – Dirk Zingler und sein Interview zwei Tage zuvor. Aus diesem leiteten sich sowohl für die aktuelle Situation als auch die Bewertung von Hofschneiders Arbeit insgesamt viele Fragen ab, die der Trainer höchstens ausweichend beantwortete.

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Sandhausen steht dort, wo Union gerne wäre. Aber auch das ist nur eine Momentaufnahme.

Heute um 12.15 Uhr gibt es die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen. Die stehen da, wo sich Union lieber sehen würde, nämlich auf Rang 4. Allerdings hat das in dieser engen Zweiten Liga wenig zu sagen. Denn es sind ja nur 4 Punkte Abstand.

Screenshot: Kicker.de

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