An der Ticketknappheit kann Union aktuell nichts ändern, aber der Verein kämpft gegen den Schwarzmarkt

Die Hauptversammlung der Stadion AG hatte gestern mit der Buchpremiere von “Alles auf Rot” starke Konkurrenz. Wirkliche Neuigkeiten gab es allerdings von der Stadion AG nicht zu berichten. Und das ist vielleicht auch gar nicht so schlecht. Die Notwendigkeit des Stadionausbaus wurde noch einmal bekräftigt. Wer die emotionale Debatte bei Twitter und Facebook über das Auftauchen von Karten für das Weihnachtssingen bei Versteigerungs- und Ticketplattformen nur ansatzweise verfolgt hat, weiß, dass es eine dringende Notwendigkeit dafür gibt. Was Union mit veränderten Regeln für den Vorverkauf und der Einführung des Ticketzweitmarktes machen kann, ist allenfalls eine Steuerung des Kartenflusses für Unioner (in dem Falle vor allem Mitglieder). Aber den Mangel beheben, aus dem dann Plattformen und einige wenige Profit schlagen wollen, das kann der Verein und die Stadion AG nur mit strategischen Entscheidungen wie dem Stadion-Ausbau.

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