Natürlich macht es keinen Spaß, anderen beim Aufsteigen zuzusehen

Es sind noch drei Tage, bis Union in Bochum am letzten Spieltag der besten Zweitliga-Saison des Vereins antritt. Manche werden in dieser Zeit versuchen, sich dem Fußball etwas zu entziehen, um die Anspannung annehmbar zu steuern. Ich habe mir gestern Abend das Aufstiegs-Playoff zwischen Leeds und Derby angeschaut (4:2 für Derby nach 1:0 für Leeds im Hinspiel). Das ist dann vielleicht eher eine Art Methadon-Variante.

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Die Polizei-Zahlen zur Gewalt im Fußball helfen den Vereinen in ihrer Arbeit nicht weiter

Ich freue mich sehr auf das Spiel gegen Paderborn am Samstag, auch wenn mir durch die Länderspielpause irgendwie mein Gefühl für die Form der Mannschaft von Urs Fischer abhanden gekommen ist. Aber vielleicht lässt der Trainer heute auf der Pressekonferenz um 12.30 Uhr (live auf AFTV) mal etwas blicken. Zum Beispiel, ob er gegen Paderborn Suleiman Abdullahi ins Sturmzentrum stellt und damit Paderborns Kontertaktik mit einer eigenen schnellen Umschaltvariante beantwortet.

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Auch für die längste Ungeschlagen-Serie gibt es keine Extra-Punkte in der Tabelle

Nach dem 1:1 in Magdeburg wird immer wieder herausgestellt, dass Union jetzt auch im 16. Spiel ungeschlagen sei. Das ist natürlich schön und es erzeugt sicher auch den nötigen Respekt beim Gegner. Allerdings bringt das nicht zwangsläufig Punkte, weil Union mit dem Unentschieden nun bereits das 10. Remis geholt hat. Zehn Spiele, aus denen nur 10 von 30 Punkten heraus sprangen. Auf die Ungeschlagen-Serie kann man sich aufgrund dieser Zahlen ein Ei pellen. Mehr aber auch nicht.

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Warum sind eigentlich Polizisten in den Gästeblock gegangen?

Irgendetwas fühlte sich komisch an, als Joshua Mees beim 4:0 gegen Fürth in der 5. Minute das 1:0 erzielte. Ich konnte nicht jubeln. Kurz zuvor gab es den heftigen Zusammenprall zwischen Suleiman Abdullahi und Maximilian Wittek, bei dem von uns aus nicht sichtbar, ob der Fürther bei Bewusstsein war oder nicht. Wir sahen nur die regungslosen Beine ausgestreckt liegen. Dann plötzlich Gewühl im Gästeblock zwischen Fürther Anhängern und Ordnern und die Polizei, die hineingeht. Und mitten in diese Phase schießt Joshua Mees das 1:0. Ich weiß nicht, ob ich jemals ein Uniontor so regungslos zur Kenntnis genommen habe.

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In Dortmund brauchen Unioner vor, während und nach dem Spiel Geduld

Heute Abend spielt Union also zum zweiten Mal in zwei Jahren in der zweiten Pokalrunde in Dortmund. Aber den gleichen Stellenwert wie das Spiel 2016 hat die Partie heute Abend nicht: Es wird eine Abendkasse für Auswärts-Block-Tickets geben. Das ist so, weil wir das nun eben schonmal hatten. Weil es schön gewesen wäre, auch mal ein ‘großes’ (oder überhaupt irgendein) Pokal-Spiel zuhause zu haben. Weil das Geschehen im Umfeld und auch die Stimmung im Stadion außerhalb des erweiterten Gästeblocks damals für viele ernüchternd waren. Und schließlich, weil das Spiel damals auch inhaltlich kaum besser hätte laufen können und es nicht direkt wahrscheinlich ist, dass Union noch einmal in der Situation sein wird, spät in der Verlängerung in Führung gehen zu können.

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Das Spiel heute hat nicht die gleiche Fallhöhe wie das vor fast genau 2 Jahren; Photo: Tobi/unveu.de


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Was die Polizei vor dem Dortmund-Spiel empfiehlt: Rechtzeitige Anreise

Das Spiel in Dortmund bestimmt die Themen der Berliner Medien und sicher die Gespräche all derer hinfahren. Interessanterweise arbeiten sich die Berliner Medien nur am sportlichen Thema ab. So wird Felix Kroos’ neue Rolle als Nicht-mehr-Stammspieler thematisiert (Berliner Zeitung, Kurier), natürlich auch das Thema Favoritenrolle gestreift (Tagesspiegel). Die liegt noch mehr als vor 2 Jahren beim letzten Aufeinandertreffen im Pokal bei Borussia Dortmund. War Union 2016 der Underdog, dann ist das Team heute angesichts der Offensivkraft der Gastgeber wirklich nur mit einer Außenseiterchance dabei. Gerade auch, weil das Toreschießen zuletzt so schwer fiel und Torgefahr benötigt werde im Pokal, um vielleicht doch weiterzukommen (Morgenpost, BZ). Im Gegensatz zu den letzten Spielen viel zu tun bekommen wird Torhüter Rafal Gikiewicz (Bild). Ihr seht: Ein bunter Strauß an Themen.

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Wenn die Polizei den Plan für die Saisonvorbereitung durcheinander bringt

Eigentlich wollte Union gestern gegen Twente Enschede testen, doch die Polizei sagte das ab, weil aus ihrer Sicht Sicherheitsbedenken bestanden hätten. Manager Oliver Ruhnert ärgerte sich über die Art und Weise, wie die Polizei hier agierte, die sich nicht einmal die Mühe machte, mit Union eine Lösung zu finden: “Ich empfinde das als Unart, diese Thematik einfach so zu entscheiden. Man muss erwarten dürfen, dass im Vorfeld solcher Spiele dann auch mit den Sicherheitsbeauftragten und den Vereinen direkt kommuniziert wird, um eine Möglichkeit zu finden, wie man diese Spiele stattfinden lassen kann.” (Vereinsmitteilung) Auch die Berliner Medien berichten darüber und über das Testspiel Union gegen Union (2:0 für Union), das stattdessen stattfand.

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Toni Leistner freut sich über das Lob von Rudi Völler

Die beste Antwort auf die Aussagen von Rudi “The Rage” Völler zum unausweichlichen Aufstieg Unions in die Bundesliga hatte Abwehrchef Toni Leistner:

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