Halberstadts Trainer stand bei Unions letztem Pokalauftritt in Dortmund noch im Gästeblock

Vor dem Pokalspiel am Sonntag in Halberstadt diskutiert die Bild, ob sich Urs Fischer vielleicht auf ein Zwei-Stürmer-System beim Regionalligisten einlässt. Ich bin mir da nicht so sicher. Aber das liegt vor allem daran, dass ich eher über die Defensive grübele, wer dort neben Keven Schlotterbeck spielen wird. Denn Florian Hübner ist gerade erst wieder im Training, Marvin Friedrich gesperrt, Neven Subotic hat noch Rückstände und nun hatte Nicolai Rapp wegen einer Erkältung nicht trainieren können. Das wird langsam echt etwas knapp. Aber es sind auch noch ein paar Tage Zeit. Halberstadts Trainer Sven Körner muss vielleicht auch auf ein, zwei Spieler verzichten (MDR). Aber ansonsten ist der Coach voller Vorfreude auf die Pokalpartie, zumal er Union im Gästeblock schon einmal im Pokal begleitet hat. Nämlich vergangenes Jahr in Dortmund.

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Die gemeinsame Erklärung von Union und Polizei klärt nichts auf, ist aber extrem wichtig

Kurz vor Anpfiff in Kaiserslautern haben Union und die Berliner Polizei am Freitag Abend eine gemeinsame Erklärung zum umstrittenen Polizeieinsatz am Stadion vor dem Benefizspiel gegen Austria Salzburg veröffentlicht.

Das sind die Kernpunkte:

  • Auslöser des Einsatze soll gewesen sein, dass die Polizei davon ausgegangen sei, der Fanmarsch würde über den Waldweg geführt und nicht über das Stadiongelände: “In der für die Einsatzkräfte unerwartet veränderten Lage gingen diese davon aus, ein ihrer Meinung nach unberechtigtes Eindringen verhindern zu müssen.”
  • “In dieser Situation kam es seitens einzelner Teilnehmer des Fanmarsches zu vereinzelten Straftaten und seitens der Polizeikräfte zum vereinzelten Einsatz von Reizstoff.”
  • Die Fanbetreuer sollen zwischen Fans und Polizei vermittelt und die Lage beruhigt haben
  • “Die Darstellung, dass 250 Anhänger des Heimvereins die Einsatzkräfte massiv angegriffen hätten, hat sich nicht bestätigt.”
  • “In den gemeinsamen Erörterungen wurde ebenfalls festgestellt, dass der Kräfteansatz dem Besucheraufkommen des Spiels entsprach.”


Foto: Matze Koch

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