Teve064 – Saisonziel erreicht. Alles muss raus.

Früher war mehr Lametta. Jedenfalls wurde dieses Mal der Klassenerhalt weniger euphorisch gefeiert als noch im letzten Jahr. Vielleicht lag es daran, dass vor der Partie gegen Ingolstadt schon der Verbleib in der 2.Liga feststand. Vielleicht aber auch daran, dass Union nie richtig im Abstiegskampf steckte, sondern sich die Saison über nur nie richtig von ganz unten befreit hat. Wir diskutieren anhand einer Äußerung von Chinedu Ede über die Bewertung der Saisonleistung von Union. Auslöser dafür war die Beschwerde von Uwe Neuhaus und Christian Beeck über eine Meinungsäußerung des freien Journalisten Matze Koch:
Doch insgesamt gesehen spielt die gesamte Mannschaft eine sehr bescheidene Saison.
Quelle: sports-kick.de
Ein dritter Schwerpunkt neben der Nachbetrachtung des Spiels ist ein Angebot, das gerade bei Union vielen sauer aufstößt. Bei Groupon wurden Tickets für das Match gegen Ingolstadt verramscht.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Mówimy po polsku – Lekcja 1

Inspiriert von der Serie “Polen um die Ecke” in der Fußballwoche gibt es heute eine erste Polnisch-Lektion mit Paul Thomik.

[audio:http://textilvergehen.de/wordpress/audio/thomik_polnisch.mp3]

Wenn die Übung vom Niveau zu hoch ist, hilft vielleicht das Auswendiglernen folgender Sätze.

Nie mówię po polsku. – Ich spreche kein Polnisch.

Czy ktoś tu mówi po niemiecku? – Spricht hier jemand Deutsch?

Teve056 – Hertha gewinnt Union das Derby


Bild: Robert Schmidl

Das Derby zwischen Hertha und Union war ein besonderes Spiel. Deshalb gibt es auch einen besonderen Podcast. Wir freuen uns, Uwe Bremer von der Berliner Morgenpost und Blogger auf immerhertha.de in unserer Runde begrüßen zu dürfen.

Themenliste:

Es geht 90 Minuten ums Derby. Viel Union. Viel Hertha.
O-Töne von Andre Mijatovic, Christian Lell, Dominic Peitz, Paul Thomik und Patrick Kohlmann ab Minute 60:00
Ungefähr vier Mal gibt es für fünf bis zehn Sekunden Störgeräusche durch Mobiltelefone. Wir bitten das zu entschuldigen.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
avatar Mathias Bunkus
avatar Kerstin
avatar Uwe Bremer
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Teve053 – Wir verderben die Preise. Ihre Presse.

Neues Jahr und neuer Podcast. Erstes Thema ist naheliegenderweise der Sieg gegen Alemannia Aachen. In die Einzelkritik kommt vor allem Paul Thomik, aber auch Michael Parensen. Klar, denn es geht um die beiden Außenbahnen, die Unions Angriffsspiel variabler machen sollen. Der Rest wird dann ganz viel Glaskugel. Wird der Verein in der Transferperiode noch tätig werden? Was ist dran an dem Vorurteil, in der Presse gehandelte Spieler würden teurer werden? Und wo landet Union am Saisonende? Bei Transfers geht es auch um John-Jairo Mosquera, dessen Ausleihe an Union im Sommer endet. Verpflichten? Zu welchem Preis? Außerdem diskutieren wir anhand "Mossi", wer wem warum Spitznamen verteilt. Ihr ahnt es schon: Auch hier gibt es die Presse. Dazu fällt auch der Name eines Klubs, den nicht jeder kennt: Sherrif Tiraspol. Auch dort war Mosquera bereits. Sebastian auch. Und hat sich dort eine Fahne gekauft. Vielleicht sogar zur geichen Zeit.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Mathias Bunkus
avatar Kerstin
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Teve 018 – Was ein echtes Expertenteam von einem unechten unterscheidet

Manchmal ist es so, dass man von einem Spiel gar nichts sieht. Und die einzige Informationsquelle ist das Radio. Und die Menschen im Radio erzählen von einem Spiel wie gegen Oberhausen, in dem nicht viel passiert. Im Fernsehen kann der Kommentator dann das Spiel einfach so wirken lassen. Im Radio wird weitergeredet. Und es wird jede Statistik gewälzt, die Opta anbietet. Und gerechnet. In Minuten, Stunden, Wochen, Monaten und manchmal auch in Jahren und Jahrzehnten. Man kann allerdings auch im Stadion sein und wenig sehen. Weil der Junior eine Bratwurst oder "nein doch lieber eine Brezel", noch Kinderpunsch und natürlich danach die Toilette besuchen möchte. Und erzählen möchte er. Und alle Aufmerksamkeit gehört natürlich dem Nachwuchs. Der Podcast zum Spiel gegen Oberhausen wird also bestritten von zwei Personen, die das Spiel gar nicht oder nur teilweise gesehen haben. Aber echte Experten können sich auch so eine Meinung bilden. Neu im Podcast sind mit Beginn der Rückrunde O-Töne von Spielern und Trainer. Feedback dazu gerne in den Kommentaren.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Schulter. Brust. Hand. Sieg.

Ohne eigentliche Winterpause ging es wieder los. Ungewohnter Zeitpunkt: 15. Januar. Ungewohnter Anblick: Marco Gebhardt auf der Tribüne. Auch Michael Bemben nicht einmal mehr im Kader, in den er sich kurz vor Jahresende erst wieder hineingespielt hatte. Dafür nahm der neun Jahre jüngere Paul Thomik auf der rechten Verteidigerseite seine Position ein. Ede hatte aufgrund einer Nagelentzündung am Fuß noch Rückstand und saß auf der Bank. Das ging in den letzten zwei Wochen sehr schnell. Thomik und Ede sind dabei und Gebhardt und Bemben raus. “Menschlich schwierig”, hört man so im Stadion. Auf der anderen Seite die für die zweite Liga notwendige Verjüngung angegangen. Und allemal ehrlicher als der Umgang mit Tom Persich.

Nachdem sich Oberhausen im Trainingslager im Süden größtenteils auf den sanitären Anlagen aufgehalten hatte, kamen Sie gestern mit Betonmischer in das Stadion an der Alten Försterei. Das wäre letztes Jahr sicherlich mit Begeisterung aufgenommen wurden. So aber wurde der Ball, kam er mal in Strafraumnähe, weggeköpft oder rausgeschlagen. Schön ist anders. Mehr als die vage Hoffnung auf einen Konter hatte die Mannschaft nicht im Gepäck. Ein Presschlag, der seinen Weg an das Lattenkreuz des 1. FC Wundervoll fand, war so ziemlich das einzige, was nach vorne gefährlich war.

Union versuchte zwar ein konstruktives Spiel aufzuziehen, blieb aber zu oft in den Abwehrreihen hängen. Auf ein allzu starkes Aufrücken wurde verzichtet. Lieber die Null hinten halten, als einem 0:1 hinterherzurennen. Am Ende hatten die Guten 64% Ballbesitz. Häufig wurde der Ball hinten herum gespielt, was aus der Quote der gelungenen Pässe (80%) abzulesen ist. In der gegnerischen Hälfte sinkt der Wert der gelungenen Zuspiele auf 60%. Brunnemann bemühte sich und rieb sich, oft hart angegangen, auf. Ansonsten war es schön, zu sehen, wie souverän zum Beispiel Göhlert und Rauw als Innenverteidigerduo oder Peitz im defensiven Mittelfeld ihren Dienst versahen. Wenn es kritisch wurde, waren sie auf den Posten.

Das Tor. Bei nur fünf Schüssen auf das Tor (drei durch Union) während des gesamten Spiels, verdient der entscheidenden Spielzug etwas mehr Beachtung. Pappas schießt Mosquera an, der den Ball unhaltbar abfälscht. Sah schön aus. Und entfachte Jubelstürme an den heimischen Empfangsgeräten. Nur mit welchem Körperteil hat er den Ball abgefälscht? Oberhausens Trainer Luginger monierte in der Pressekonferenz, jemand sage, dass es im Fernsehen nach Handspiel ausgesehen hätte. Was der Trainer wohl damit sagen wollte? Mosquera selbst sprach davon, dass der Ball von der Schulter abgelenkt wurde. Der Zentralorgan der deutschen Fußballberichterstattung bestimmte die Brust als das entscheidende Körperteil.

Egal, wie Mosquera sein siebtes Saisontor schoß. Union beendete die Serie von sechs sieglosen Spielen in Folge und blieb seit langer Zeit mal wieder ohne Gegentor. Um das ganze endgültig positiv zu sehen: Der 1. FC Wundervoll ist bereits seit vier Spielen ungeschlagen. Hammerserie! Wird Zeit, dass wieder vom Durchmarsch geschrieben wird…

1. FC Union Berlin – Rot-Weiß Oberhausen 1:0 (0:0)

1:0 Mosquera (60. Min)

Karten: Razic, Stoppelkamp (beide Oberhausen)

Zuschauer: 9.118

Noten_18a

http://twitter.com/rudelbildung/status/7796665032

Getestet: Hannover 96

Es war nicht ganz so kalt wie beim letzten Punktspiel gegen den TSV 1860 im Stadion an der Alten Försterei. Und erwärmend war das Spiel des 1. FC Wundervoll vor 3.562 Zuschauern dieses Mal dazu. Heraus sprang ein verdienter Sieg, wenn um diesen auch in den Schlussminuten noch sehr gezittert werden musste.

Uwe Neuhaus schickte gegen Hannover eine beinahe identische Mannschaft wie im letzten Spiel auf den Platz. Lediglich Neuzugang Paul Thomik verdrängte Michael Bemben von der rechten Verteidigerseite. Der zweite Neue, Chinedu Ede, nahm zunächst auf der Bank Platz.

Bemerkenswert war, gleich zu sehen, wie sehr sich Thomik in den Angriff einschaltete. Allerdings gab es am Anfang einige Abstimmungsprobleme mit Brunnemann, der sich ebenfalls nach vorne orientierte. Die dann verwaiste Verteidigerposition fiel auch Neuhaus auf, der Thomik an der Seite zu sich holte und ihm noch einmal klare Anweisungen gab. Im Verlauf der ersten Halbzeit klappte das Wechselspiel dann besser. Wenn Thomik lief, ließ sich Brunnemann fallen und umgekehrt. Vielleicht wird aus den beiden ein ebensolches Tandem wie auf der linken Seite mit Kohlmann und Parensen. Zu wünschen wäre es, da Union dann im Spielaufbau flexibler agieren könnte.

Nach dem Tor von Mosquera in der 8. Minute kam Brunnemann zu zwei guten Gelegenheiten, wobei die eine von Gospodarek geklärt wurde und die andere knapp über das Tor ging. Von Hannover war wenig zu sehen. Sie agierten zu unentschlossen in den Zweikämpfen und zu schlampig in ihren Angriffsbemühungen. Aufgrund der stärkeren Einzelspieler kamen sie trotzdem zu guten Chancen, die Glinker im Tor vereitelte oder einmal auch Thomik auf der Linie klärte. Freistöße von Hannover wurden kaum provoziert. Allerdings kam der Gegner zu einigen Eckbällen, bei denen es zwar nicht im Strafraum brannte, aber Sicherheit vermittelte das Agieren auch noch nicht.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Trainer Neuhaus und brachte mit Carsten Busch den zweiten Torhüter und erstmals Ede, der auf der linken Seite offensiv spielte, während Parensen nach hinten rückte und Kohlmann den Platz verließ. Ede beeindruckte bereits vor Anpfiff durch seine Statur, die er dann später in den Zweikämpfen auch einzusetzen wußte. Aber nicht nur sein Zweikampfverhalten gefiel sondern auch seine Pässe und sein zielgerichtetes Spiel nach vorne. Nach dem 2:0, das Brunnemann nach Ecke mit dem Fuß erzielte, hatte Ede das dritte Tor auf dem Fuß, schoß aber zu unplaziert. Für seine guten Hereingaben fehlte in der zweiten Halbzeit nach der Auswechslung von Mosquera der Abnehmer in der Mitte. Hier machte sich das Fehlen von Benyamina bemerkbar. Neuhaus erklärte nach dem Spiel, dass Benyamina nach seiner Erkrankung noch Trainingsrückstand hätte und dieses Spiel für ihn zu früh kommen würde. Aber wahrscheinlich würde er im nächsten Test gegen Jena zum Einsatz kommen.

Zum Schluß wurde es nach dem Anschlußtor durch Stajner in der 89. Minute noch ein Zittersieg. Hannover kam in der letzten Minute noch zu zwei sehr guten Gelegenheiten. Keine gute Figur machte am Ende Carsten Busch im Tor, der einen Ball nicht festhalten konnte und daraufhin wenig souverän im Strafraum dem ballführenden Hannoveraner hinterherlief. Busch ärgerte sich massiv darüber und trat auch verärgert gegen den Pfosten. Es ist bekannt, dass der Verein einen zweiten Torhüter sucht, der etwas Druck auf Glinker ausüben kann.

Alles in allem war es ein munteres Testspiel, bei dem die beiden neuen Spieler positiv aufgefallen sind. Thomik konnte in der zweiten Hälfte aufgrund einer Blase am Fuß nicht an die Leistung der ersten Halbzeit anschließen und wurde gegen Biran getauscht. Aber beide haben gezeigt, dass sie das Spiel von Union vor allem schneller nach vorne tragen können.

Bilder vom Spiel bei www.unveu.de

Teve015 – Trainingsbeginn Rückrunde

Es war noch nicht einmal Zeit für das Aufräumen des Wohnzimmers gewesen. Überall lagen noch Papierschnipsel und Kerzenreste vom frohen Fest herum. Schon ging es jedoch wieder an die Arbeit. Auf nassem leicht vereistem Untergrund. “Guten Morgen!” ruft es den professionellen Besuchern des Trainings entgegen. Je nach Laune des Angestellten in Trainingshosen kommt es mürrisch, frotzelnd oder frohgemut herüber. In einer normalen Firma würden die Angestellten dem ersten Arbeitstag nach Weihnachten auch nicht anders begegnen.

trainingsauftakt_nach_weihnachten

Kurze Versammlung am Mittelkreis des Kunstrasenplatzes an der neuen Ballsporthalle. Dann laufen die Feldspieler um den Platz während sich alle drei Torhüter mit dem Torwarttrainer separat warmmachen. Der Schneeregen ist mittlerweile in einen Dauernieselregen übergegangen. Kein richtiger Guss. Aber so permanent, dass einem bereits nach kurzer Zeit das Gefühl beschleicht, dass es durch die Sachen regnet. Kibitze für das Rückrundenauftakttraining – keine. Ein Anflug von Normalität? Oder vielleicht auch gar nicht so schlimm. Vor einer Woche das letzte Spiel gehabt. Und in zweieinhalb Wochen geht es bereits wieder los. Wo soll da die Vorfreude herkommen?
Ein mehrfaches Durchzählen ergibt: 26 Feldspieler plus drei Torhüter. Fehlt jemand? Ja, Daniel Göhlert. Ansonsten sind alle wieder da. Auch Karim Benyamina, der sich bereits auf dem langen Weg vom Kabinencontainer zum Kunstrasenplatz mit Shergo Biran um den Ball balgt. Die Lust am Ballspiel ist bei den beiden förmlich mit den Händen zu greifen.

Die Feldspieler werden aufgeteilt in zwei Gruppen. Die Jungen und die Alten. Kurzer Protest eines “Alten”: “Ich bin jung. Ich bin jung.” Dann geht es los: Sidesteps, Dribbeln, Lauf-ABC, kurze Sprints. Wie beim Training der Kinder, muss auch hier der Trainer ermahnend eingreifen. Und so ruft Uwe Neuhaus ab und zu energisch, wenn jemand den Weg abkürzen möchte: “Um die Markierungen laufen!” Bei der Gruppe der “Jungen” fällt auf, dass es einige mehr als sonst sind. Mit Philip Grüneberg, Fabian Fritsche, Marcus Mlynikowski und Boné Uaferro trainieren vier Junioren aus dem eigenen Nachwuchs bei der ersten Mannschaft mit. Vielleicht eine Belohnung für die Länderspielnominierungen? Aufgrund der begrenzten finanziellen Möglichkeiten vielleicht aber auch ein zukunftsweisender Weg? Auf jeden Fall ein Zeichen, dass sich der Weg zu Unions zweiter Mannschaft lohnen kann, wenn diese nach einem möglichen Aufstieg in der Oberliga spielend vielleicht doch zu einem Sprungbrett in die erste Mannschaft wird.

Die Spieler machen derweil Kreisspiele. Einige dürfen zur “Belohnung” auf dem Nebenplatz sich gegenseitig Medizinbälle zuwerfen. “16 m sind drin!” Das schaffen kaum Spieler. Ihnen ist die Unlust an dieser Übung anzusehen. Sie wird jedoch stoisch ertragen. Ebenso stoisch trägt heute Björn Brunnemann das rosa Leibchen mit der Aufschrift “Bunki der Woche”.

Neben den Journalisten steht ein unbekannter Mann. Ein Spielerberater. Ein neuer Mann spielt vor. Paul Thomik. Vorher beim VfL Osnabrück. Derzeit ohne Verein. Er fällt während des Trainings nicht weiter auf. Vom Stadion her weht derweil ein kalter Wind in Richtung Kunstrasenplätze.

Zum Schluss ein Trainingsspiel. Nicht alle dürfen mitmachen. Die restlichen Spieler dürfen wieder Medizinbälle werfen. Kenan Sahin hängt sich auf dem verkürzten Platz rein und scheut keinen Zweikampf. Er grätscht, er flucht, er schimpft. Michael Parensen winkt auch im Trainingsspiel des öfteren mit der Hand, um auf eine notwendige Spielverlagerung aufmerksam zu machen. Freistoß. Eine Sache für Mattuschka. Sogar die Medizinballwerfer unterbrechen ihre Übung und schauen hinüber. “Schießt endlich ein Tor!” ruft einer. Den Freistoß lässt der Torhüter zur Ecke prallen. Während nach dem Spiel die meisten noch ihre vier Runden auslaufen, müssen die anderen sich ihr Auslaufen erst durch Lattenschießen verdienen. Das ganze Training wirkt routiniert, unaufgeregt. Eben wie die momentane Stimmung bei Union.

2009_12_28_bunki_der_woche

On Air:

Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!