Endlich: We have our Manni back

Als ich gestern Mittag bei Twitter von unserer Leserin animor1302 ein Foto zugeschickt bekommen habe, dass sie mit Suleiman Abdullahi am Flughafen Schönefeld aufgenommen hatte, war ich unendlich froh. Nicht weil ich wahnsinnig tief in der Geschichte um den Pass des nigerianischen Angreifers stecke, sondern weil diese Odyssee endlich ein Ende hatte. Bei mir löste das eine Erinnerung an eine ebenso langwierige Pass-Geschichte in meiner Familie aus. Ein neuer Pass bedeutet eben auch, dass Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis neu eingeklebt werden müssen. Mit der Pass-Ausstellung alleine ist es eben nicht getan. Und es gibt wirklich bessere Orte als die Ausländerbehörde am Westhafen, um auf einen Termin zu warten, auch wenn Abdullahi vielleicht das Glück hatte, nicht dorthin zu müssen.

Foto: animor1302

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Freedrich at last

Union nimmt das mit der Bundesliga offenbar doch relativ ernst. Gestern wurde (mit ausgezeichneter Hashtag-Disziplin) der nicht-ganz-so-neu-Zugang Marvin Friedrich bekannt gegeben. Und dann kam von Union offenbar aus Versehen etwas zu zeitig, und später dann offiziell, auch noch die Meldung, dass Christian Gentner ebenfalls zu Union kommt.

In jedem Fall kann man mittlerweile feststellen, dass der Urlaub von Union in der Bundesliga eher in die Preisklasse Karibik als Usedom fällt. Es ist fast, als hätte Investor Windhorst das Geld für Hertha an den falschen Verein überwiesen.

Gentner

Christian Gentner noch gegen Union im Relegations-Hinspiel; Photo: Matthias Koch

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Marvin Friedrich fehlt schon in Augsburg, aber noch ist er nicht bei Union

Ich gebe zu, dass ich ein bisschen gehofft hatte, dass das Thema Marvin Friedrich bereits am Montag geklärt ist. Der Kicker hatte geschrieben, dass sich Augsburg von seiner Mondforderung einer Ablöse von 4 Millionen Euro entfernt habe und Union zuletzt 1,8 Millionen Euro Ablöse inklusive Bonuszahlungen von bis zu 700.000 Euro geboten habe. Dann kam dieses Bild vom Trainingsauftakt des FC Augsburg, auf dem wir Marvin Friedrich nicht erkennen konnten. Dass der Innenverteidiger nicht das Foto gemacht hatte und deshalb nicht zu sehen war, stellte FCA-Manager Stefan Reuter später klar, als er der Augsburger Allgemeinen Zeitung sagte: “Wir haben gesagt dass er nicht da sein muss wenn die Gespräche so weit fortgeschritten sind. Jetzt warten wir mal die nächsten Stunden und Tage ab. Wir sind in sehr guten Gesprächen.”

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Es wird noch ein Offensiv-Spieler diskutiert, während wir auf Abwehrspieler warten

Sowohl Bild (noch nicht online) als auch Berliner Zeitung/Berliner Kurier zitieren eine Meldung der niederländischen Zeitung De Telegraaf, wonach Sheraldo Becker einen Vierjahres-Vertrag bei Union unterschrieben hätte. Von Union gab es dazu noch keine Bestätigung. Der 24-jährige Niederländer wäre wieder ein Spieler für die Offensive (dieses Mal die rechte Außenbahn). Ich kann gar nicht mehr dazu sagen, außer dass ich mich ehrlich auch über Zugänge für die Defensive freuen würde. Sowohl speziell beim Thema #Freedrich als auch generell bei den Innenverteidigern hören wir wenig. Offiziell Zeit für Wechsel hat Manager Oliver Ruhnert bis zum 2. September. So lange ist das Transferfenster in dieser Saison offen (Kicker).

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Unions Kader hat sich noch nicht klar verbessert

Im zweiten Teil des Interviews von Oliver Ruhnert in der Bild geht es weniger um Transfers, obwohl es noch viele offene Fragen gibt. Stattdessen wird Unions Manager auf den Vorschlag der Derby-Austragung am 9. November angesprochen, sagt dazu aber nur knapp, dass Fußball und dieses historische Datum nicht auf der selben Ebene lägen.

Oliver Ruhnert

Profifußball-Geschäftsführer Oliver Ruhnert bei der Aufstiegsfeier. Photo: Matthias Koch

Außerdem sagt Ruhnert, dass er noch kein Vereins-Mitglied bei Union sei (kein Wunder, schließlich muss er sich um Tickets für Spiele wenig Sorgen machen).

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Gibt es für ungenutzte Dauerkarten bessere Lösungen als den Ticketzweitmarkt?

Ich stand in der vergangenen Saison mindestens zweimal vor der Herausforderung, dass ich meine Dauerkarte nicht nutzen konnte. Einmal habe ich sie ganz einfach in Unions Ticketzweitmarkt eingestellt, doch das andere Mal ging das nicht und ich hätte sie gerne weitergegeben, damit sie jemand anderes nutzen kann. Aber das wäre mit solch einem organisatorischen Mehraufwand verbunden gewesen (jemanden finden, verabreden, Karte übergeben und dann hoffentlich auch wieder zurückbekommen), dass sie für das eine Spiel verloren und ich ein “No show” war, wie das in der Bundesliga heißt, wenn Dauerkartenbesitzer nicht zum Spiel kommen. Auf Twitter hat @nusajaz überlegt, wie man das selbst organisieren würde.

Twitter: @nusajaz

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Oliver Ruhnert spricht über seinen ungewöhnlichen Karriereweg

Erinnert ihr euch nach an “Unbesiegbar, unbesiiieeegbar FCU” aus der ungeschlagenen Hinrunde? Diese Serie ging dann ja mit den Niederlagen bei Aue und St. Pauli zu Ende. Aber mittlerweile hat Union (schon seit dem letzten Spieltag) wieder die längste ungeschlagen-Serie der Liga. Dass für Union 5 ungeschlagene Spiele dazu genügen, und darauf Köln und Regensburg mit je 4 folgen, und niemand sonst 3 Spiele ohne Niederlage hat, sagt vor allem viel über die unberechenbare 2. Liga.

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Um zu bewerten, wie stark die bisherige Saison war, müssen wir uns an das Ende der letzten zurückversetzen

Die Zeit zwischen den Jahren ist die Zeit der Rückblicke. Und der Kurier enttäuscht nicht und serviert uns ein “Was war gut? Was war nicht so gut?” Unter letzteres fallen beispielsweise die vielen Unentschieden, die dafür sorgen, dass Union sich nicht hat absetzen können und durch die eine Niederlage vor der Winterpause auf Platz 4 gefallen ist. Die anderen Punkte, die nicht so gut gelaufen sind, fallen für mich unter die B-Note. Dazu gehört, dass Eroll Zejnullahu sportlich keine Rolle spielt und die Nachwuchsspieler nicht zu Einsätzen kamen.

Spielten sportlich keine Rolle bis zur Winterpause: Berkan Taz und Eroll Zejnullahu, Foto: Matze Koch

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Der Transfer von Suleiman Abdullahi zu Union ist aus verschiedenen Perspektiven bemerkenswert

Wir wussten ja, dass Union Stürmer X sucht, der als Backup oder neben Sebastian Andersson stürmen kann, so lange Sebastian Polter wegen seines Achillessehnenriss keine Option ist. Dieser Stürmer X ist Suleiman Abdullahi (21 Jahre, der gestern von Eintracht Braunschweig ausgeliehen wurde und und dessen Vertrag sich bei Ziehen der Kaufoption bis 2022 verlängern würde, Vereinsmitteilung). Das ist in mehrfacher Hinsicht ein bemerkenswerter Transfer. Denn einerseits kann ich mich nicht erinnern, wann Union zuletzt einen verletzten Spieler (Abdullahi laboriert noch an einer Sprunggelenksverletzung) unter Vertrag genommen hat. Und gleichzeitig ist er ganz klar mehr als nur ein Backup oder Stürmer Nummer 3 hinter den beiden Sebastians. Er ist ein Spieler, von dem sich Union verspricht, ihn weiterzuentwickeln und davon in Form einer Ablöse zu profitieren. Das sagt die vereinbarte Vertragslaufzeit bis 2022 aus, wenn die Kaufoption gezogen wird. Und diese Kaufoption ist gleichzeitig die Minimierung des Risikos für Union in diesem Fall. Ein wirklich erstaunlicher Transfer.

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Unions Kader ist kurz vor Saisonstart noch nicht fertig

Julian Ryerson wurde von Union immer noch nicht als Zugang verkündet. Auch wenn Viking den Wechsel bereits gestern auf der Klub-Website bekannt gemacht hat, müssen wir warten, bis der Vertrag mit dem Spieler tatsächlich unterzeichnet ist. In den Berliner Medien können wir lesen, wie Manager Oliver Ruhnert zumindest eine Augenbraue lupft über das Vorgehen des norwegischen Klubs.

Urs Fischer und Manager Oliver Ruhnert nach dem 0:3 bei QPR im Gespräch, Foto: Matze Koch

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