Urs Fischer gehen in der Vorbereitung die Innenverteidiger aus

Das Testspiel zum Ende des Trainingslagers hat Union mit 2:1 gegen Norwich City gewonnen (Tore durch Kenny Prince Redondo und Eigentor nach Einwurf; Spielberichte hier: Morgenpost, Kurier, BZ). Was ich daraus mitnehme, ohne das Spiel live gesehen zu haben? Wenig. Vielleicht, dass Christopher Lenz ernsthaft auf rechts das Backup von Christopher Trimmel bilden soll. Denn dort kam der eigentliche Linksverteidiger erneut zum Einsatz, als Trimmel nach 66 Minuten ausgewechselt wurde. Was ein bisschen wie eine Degradierung wirkt, dürfte Lenz in Wirklichkeit aber einen sicheren Kaderplatz einbringen und Peter Kurzweg die Tribüne. Jedenfalls, wenn das so im Ligaalltag bleibt. Denn mit Lenz auf der Bank hat der Trainer eine Alternative um sowohl auf der Linksverteidigerposition als auch auf rechts zu reagieren. Diese fehlende Flexibilität ist Peter Kurzweg schon in der vergangenen Saison manchmal zum Verhängnis geworden, wenn es um die Entscheidung Spieltagskader oder Tribüne ging.

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Im Profiteam ist aktuell alles auf die nächsten 2 Jahre ausgerichtet

Die Berliner Morgenpost hat sich vorgenommen, uns heute Manager Oliver Ruhnert etwas näherzubringen. Das finde ich gut, weil ich mir noch überhaupt keine Meinung zu ihm bilden konnte. Der deutliche Unterschied zu seinem Vorgänger Lutz Munack ist, dass er viel offensiver in der Öffentlichkeit seine Position vertritt. Das fand ich beispielsweise gut, als er sich am Freitag zum Umgang der Polizei Nordrhein-Westfalen mit Testspielen geäußert hat.

Manager Oliver Ruhnert; Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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Das ist der Grund, warum wir den Fußball lieben

Der Wechsel von Philipp Hosiner zu Sturm Graz wurde gestern perfekt gemacht (Vereinsmitteilung, Tagesspiegel, Morgenpost, RBB). Das ist tatsächlich ein positives Ergebnis für alle Beteiligten. Denn der Angreifer wird wieder regelmäßig spielen können, Sturm Graz hat einen neuen Angreifer und Union bekommt nicht nur Ablöse, sondern kann sich im Sturm anders aufstellen (also mit möglicherweise durchgängig großen Mittelstürmern).

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Unions Kader für die kommende Saison steht zwar, aber es gibt noch einige Baustellen

Das Spiel gegen den Chemnitzer FC hat Union gestern mit 3:1 gewonnen, wenn auch nicht überzeugend. Aber was ist in dieser Phase der Vorbereitung schon klar. Erfrischend deutlich wurde da Trainer Urs Fischer (Vereinsmitteilung), der sagte: “Die ersten 10-15 Minuten haben mir gefallen, da war alles drin. Danach haben wir aus meiner Sicht aufgehört zu arbeiten und in die Zweikämpfe zu kommen. Man kann keine Spiele gewinnen, wenn man nicht bereit ist Zweikämpfe zu bestreiten.”

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Ken Reichel ist der 4. Neue und Union setzt bei den Transfers ganz offensichtlich auf Erfahrung

Gestern hat Union die Verpflichtung von Rafal Gikiewicz (30) für die Torhüterposition bekanntgegeben (Vereinsmitteilung) und vorhin die von Ken Reichel (31) als Linksverteidiger (Vereinsmitteilung). Schauen wir auf die bisherigen Transfers mit Florian Hübner (26) und Sebastian Andersson (26), dann fallen zwei Dinge auf. Erstens, dass Union vor allem auf Erfahrung setzt. Für mich ist das und die Vertragslaufzeit aller Spieler (alle 4 Zugänge haben Verträge bis 2020 erhalten) ein Zeichen dafür, dass man den wahrscheinlichen Umbruch im nächsten Sommer (13 Verträge laufen 2019 aus) elegant über die Bühne bringen möchte und gleichzeitig hofft, den Weggang dreier Leistungsträger (Steven Skrzybski, Toni Leistner und wahrscheinlich auch Kristian Pedersen) mit sicheren Transfers in dieser Spielzeit zu kompensieren.

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Urs Fischer wird Unions neuer Trainer

Union hat vorhin Urs Fischer als neuen Cheftrainer vorgestellt. Der 52 Jahre alte Schweizer bekommt einen Vertrag bis 2020, zuletzt hat er zwei Jahre lang den FC Basel, zuvor Thun und Zürich trainiert.

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Unions neuer Trainer Urs Fischer nach seiner Vorstellung; Photo: Michael Hundt / Matthias Koch

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Wenn alles glatt geht, hat Union schon in dieser Woche einen neuen Trainer

Während die Unionprofis gestern ihren Urlaub angetreten haben und erst am 25. Juni wieder zur Arbeit erwartet werden, hat der neue Manager Oliver Ruhnert (mir ist Geschäftsführer Profifußball auf Dauer zu lang) ein ganz gutes Programm in der Zwischenzeit abzuspulen. In Bild/BZ wird er zitiert, dass er bis Ende dieser Woche den neuen Trainer vorstellen will.

Oliver Ruhnert (Geschäftsführer Profifußball) auf der Tribüne beim Freundschaftsspiel in Neubrandenburg, Foto: Matze Koch

Das ist ambitioniert, aber sicher nicht unmöglich und ich würde ihm auch zustimmen, dass die Trainerposition bei Union eine sehr reizvolle im deutschen Profifußball ist. Denn aus meiner Sicht gibt es für die nächste Saison “nur” das Ziel, die Mannschaft so neu zu entwickeln, die übernächste Spielzeit wieder angreifen kann. Mit Blick auf die vielen im nächsten Jahr auslaufenden Verträge muss dabei sichergestellt werden, dass nach der nächsten Saison kein großer Umbruch kommt, sondern bestimmte Entwicklungen schon in diesem Sommer stattfinden. Und für fast alle Klubs außer dem HSV und Köln geht es in der sehr gut besetzten Zweiten Liga in der kommenden Spielzeit vor allem darum, nicht unten reinzurutschen.

Beim Lesen des Textes von Bild/BZ stolperte ich über folgenden Satz, der über André Hofschneider geschrieben wurde: “Bei den letzten drei Testspielen machte er nicht mehr die Aufstellung.” Das haben wohl wahlweise die Assistenztrainer Sebastian Bönig oder Michael Gspurning erledigt. Über die Termine, die für Oliver Ruhnert wichtig sind, schreibt auch der Kurier.

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Oliver Ruhnert fängt mit der Kaderplanung bei Union nicht bei Null an

“13 Uhr bin ich für niemanden zu sprechen”, habe ich meinen Kollegen gestern am Morgen gesagt. Ich wollte mir einen ersten Eindruck vom neuen Geschäftsführer Profifußball Oliver Ruhnert machen, der in der auf AFTV direkt übertragenen Pressekonferenz vorgestellt wurde (Aufzeichnung auf AFTV). Der bisherige Chefscout von Union wird nun also das, was man gemeinhin als Manager im Fußball bezeichnet. Und zwar nur für die Profis. Er hat dafür einen Vertrag bis 2020 erhalten.

Screenshot: AFTV

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Union muss nach dieser Saison eine wichtige Frage beantworten

Es gibt auch einen Vorteil, dass bei Union vor dem Spiel weder Spieler noch Trainer (André Hofschneider muss allerdings bei der Pressekonferenz am Donnerstag auftreten) reden wollen und geheime Trainings veranstalten. So bekommen wir nämlich Geschichten, die sich auch mit dem Drumherum bei Union befassen, die normalerweise nicht so beleuchtet werden. So berichten Bild/BZ heute davon, dass der gerade erst zu dieser Saison verpflichtete Chef-Scout Oliver Ruhnert vielleicht schon wieder vor dem Abgang steht. Keine Ahnung, was da dran ist. Aber sollte das so sein, wirft das erneut kein gutes Bild auf die sportliche Leitung. Sicher gibt es bei Wolfsburg mehr Geld und andere Ressourcen und dafür können weder Sportgeschäftsführer Lutz Munack noch Helmut Schulte als Leiter der Lizenzspielerabteilung etwas.

Präsident Dirk Zingler und Sportgeschäftsführer Lutz Munack beim Training am 03.04. 2018, Foto: Matze Koch

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Union hat immer noch keinen Rechtsverteidiger, dafür aber einen neuen Chefscout

Die Saga von Unions Suche nach einem Rechtsverteidiger könnte demnächst wohl in mehreren Staffeln verfilmt werden. Denn der vereinslose Michael Görlitz ist wieder abgereist. Liga-zwei.de schreibt, dass er sich verletzt habe, Union hat das allerdings nicht bestätigt (aber auch nicht dementiert), wie der Kurier schreibt. Was nun mit Felicio Brown Forbes passiert, der bis gestern als Probespieler mittrainierte ist unklar. Die ganze Situation ist unendlich vertrackt. Der Transfermarkt ist so kaputt aktuell, dass Union wahrscheinlich bis kurz vor Schluss warten muss, bis alle Erstligaklubs ihre Transfers getätigt haben. Aber dadurch, dass auch in der Zweiten Liga eingekauft wird, wird das Angebot nicht besser.

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