Die K.o.-Mentalität fehlt noch

Keine Ahnung, wie es euch gestern ging, aber meine Hände haben gestern noch zehn Minuten nach dem Abpfiff gezittert. Weil Union den 3:0 Vorsprung gegen Duisburg nicht halten konnte. Weil Dennis Daube nicht das vierte Tor macht. Weil Christopher Trimmel den Elfmeter verschießt. Weil die linke Seite so viel schwächer in der Defensive wirkte als die rechte. Weil unglaublich viele Ballverluste im Spiel waren. Weil sich Toni Leistner verletzte und wohl ausfällt.

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Foto: unveu.de

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Sich positionieren

Die Diskussionen im vergangenen Jahr scheinen eine Sensibilisierung gebracht zu haben.

Die Krisenstimmung und der ebenfalls am Tag der Arbeit geplante Neonazimarsch machten Krawalle wahrscheinlich. Als Aufmarschort gilt derzeit Köpenick, wo sich auch die Bundeszentrale der rechtsextremen NPD befindet. Autonome, Gewerkschaften und Parteien wollen einen Neonazimarsch durch Blockaden verhindern. Einen Aufruf dazu unterzeichneten unter anderem Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD), Linke-Chef Oskar Lafontaine, Grünen-Vorsitzende Claudia Roth, Verdi-Chef Frank Bsirske – und der Köpenicker Fußballverein 1. FC Union.

Tagesspiegel