Wenn alles glatt geht, hat Union schon in dieser Woche einen neuen Trainer

Während die Unionprofis gestern ihren Urlaub angetreten haben und erst am 25. Juni wieder zur Arbeit erwartet werden, hat der neue Manager Oliver Ruhnert (mir ist Geschäftsführer Profifußball auf Dauer zu lang) ein ganz gutes Programm in der Zwischenzeit abzuspulen. In Bild/BZ wird er zitiert, dass er bis Ende dieser Woche den neuen Trainer vorstellen will.

Oliver Ruhnert (Geschäftsführer Profifußball) auf der Tribüne beim Freundschaftsspiel in Neubrandenburg, Foto: Matze Koch

Das ist ambitioniert, aber sicher nicht unmöglich und ich würde ihm auch zustimmen, dass die Trainerposition bei Union eine sehr reizvolle im deutschen Profifußball ist. Denn aus meiner Sicht gibt es für die nächste Saison “nur” das Ziel, die Mannschaft so neu zu entwickeln, die übernächste Spielzeit wieder angreifen kann. Mit Blick auf die vielen im nächsten Jahr auslaufenden Verträge muss dabei sichergestellt werden, dass nach der nächsten Saison kein großer Umbruch kommt, sondern bestimmte Entwicklungen schon in diesem Sommer stattfinden. Und für fast alle Klubs außer dem HSV und Köln geht es in der sehr gut besetzten Zweiten Liga in der kommenden Spielzeit vor allem darum, nicht unten reinzurutschen.

Beim Lesen des Textes von Bild/BZ stolperte ich über folgenden Satz, der über André Hofschneider geschrieben wurde: “Bei den letzten drei Testspielen machte er nicht mehr die Aufstellung.” Das haben wohl wahlweise die Assistenztrainer Sebastian Bönig oder Michael Gspurning erledigt. Über die Termine, die für Oliver Ruhnert wichtig sind, schreibt auch der Kurier.

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