Andy Gogia spielt langsam so, wie wir es uns schon letzte Saison erhofft haben

Ich habe mir gestern in Vorbereitung des Auswärtsspiels am Sonntag Sonnabend das 0:0 von Bielefeld in Magdeburg angeschaut. Dabei war ich nicht allein, denn zumindest auch Rafal Gikiewicz schaute sich das Spiel an und bezeichnete das Schauen in seiner Insta-Story als “Hausaufgabe”. Bielefeld empfand ich als das spielerisch bessere Team mit direkterem Zug zum Tor. Aber statt die Arminia noch intensiver zu beobachten, schaute ich gerade in der ersten Hälfte mehr auf die Gastgeber. Denn die machten den Eindruck, als ob sie mit Messern zwischen den Zähnen den ersten Sieg der Saison holen wollten, so aggressiv kamen sie herüber. Speziell Dennis Erdmann war etwas drüber, als er nach einer heftigen Grätsche seinem Mitspieler auch noch Weinerlichkeit unterstellte.

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#344 – Eben war das Spiel noch unser, dann gehste pullern … und zack! alles weg

Union spielt gegen Duisburg 2:2. Das war vom Spielverlauf her eher nicht zu erwarten, aber am Ende waren wir doch froh, dass es zumindest beim Unentschieden geblieben ist. Wir machen das Beste draus und freuen uns über Andy Gogias tolle Leistung.

Kenny Prince Redondo im Spiel gegen Duisburg, Foto: Stefanie Fiebrig

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Es wird mal wieder Zeit, an die Boone’schen Regeln zu erinnern

Nach dem 2:2 gegen Duisburg kam die interessante Frage auf, welche Rolle Felix Kroos und Marcel Hartel eigentlich im Spiel eingenommen hatten. Denn war es schon so etwas wie ein unausgesprochener Konsens, dass entweder Kroos oder Hartel oder Robert Zulj die Position hinter der Spitze spielen würden. Es also ausgeschlossen wäre, alle gleichzeitig auf dem Platz zu sehen. Wie Daniel bei Eiserne Ketten verdeutlicht, spielte Felix Kroos auf der Position im Zentrum und Marcel Hartel auf links. Allerdings war er nicht der typische Außenbahnspieler, sondern zog viel ins Zentrum. Und nach Kroos’ Auswechslung übernahm er dessen Position im Zentrum.

Foto: Stefanie Fiebrig

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Hätte schlimmer kommen können. Trotzdem bin ich mürrisch.

Wenn man nach dem Spiel so rumsteht und “hm, hm” knurrt, aber mehr so Richtung “grmpf”, weil man sich eine geraume Zeit auf der Siegerstraße wähnte, dann gegentorbedingt alles in Unordnung auseinanderfiel und am Ende ein glückliches Unentschieden draus wurde, ist die Stimmung etwas gedämpft. Auch wenn es hätte schlimmer kommen können. Meine Szene des Spiels war diese hier nach dem Abpfiff: Daniel Mesenhöler dreht sich Richtung Waldseite und holt sich den Applaus ab, mit dem wir ihn im Sommer nicht verabschieden konnten. Ganz kurz nur, ein Wimpernschlag, weniger als verdient, aber doch besser als nichts.

Wegen solcher Spiele gehen wir zu Union

Meine Stimme war weg nach dem 2:2 gegen Duisburg. Das lag aber nicht nur am Singen und Brüllen, sondern vor allem an einer aufziehenden Erkältung. Aber die Schlussminuten mit dem Tor in der Nachspielzeit von Florian Hübner haben mich darin bestätigt, auch in zweifelhaftem gesundheitlichen Zustand zum Spiel gegangen zu sein. Mein großes Kind, dass meine über 10 Jahre andauernden Bemühungen ihn zum Unioner machen zu wollen vor Kurzem mit dem Kauf eines Bayerntrikots beantwortete, brüllte wenig Anständiges zum Schluss, als aus unserer Sicht die Erdanziehungskraft auf den einen oder anderen Duisburger stärker wirkte als auf den Rest der Menschheit.

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Die große Frage lautet: Wie bewahren wir unsere Fußballkultur in Zeiten des modernen Fußballs?

Seit gestern haben wir Klarheit, was den Anpfiff des DFB-Pokalspiels zwischen Dortmund und Union betrifft. Am 31. Oktober um 18.30 Uhr ist Anstoß. In Erinnerung an das Einlassdebakel vor zwei Jahren habe ich mir tatsächlich Zugtickets geholt, mit denen das große Kind und ich sehr zeitig in Dortmund sein werden. Wie alle anderen warte ich aber vorher gespannt auf den Modus der Ticketvergabe. Auch da gab es vor zwei Jahren Kritik.

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Nicht nur der VIP-Bereich kommt auf den Parkplatz

An Twitter ist vieles kaputt. Aber es hat auch immer noch seine guten Seiten. Und zu denen gehören zweifellos die Wortwechsel von Felix und Toni Kroos.

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Kein Ponyhof.

Ich lebe mit den Dingen, die ich nicht ändern kann. Ich suche keinen Trainer, ich nehme den, der da ist. Weder kaufe noch verkaufe ich Spieler. Ich trage keinerlei Verantwortung für das, was bei Union passiert. Und exakt deshalb möchte ich von Zeit zu Zeit in die Bande beißen: Weil ich nicht, gar nicht, nullkommakeinbißchen Unterschied mache. Nur falls jemand fragt, warum ich so angespannt kucke.

Teve326 – Der Reigen der Enttäuschten

Union spielt 0:0 gegen Duisburg. Wir führen eine Trainer-Diskussion. Aber mit welchem Sinn?

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“Ich geh mir selbst schon auf den Sack. Ich kann mich selbst nicht mehr reden hören, weil ich jede Woche das Gleiche sage.”

Auf dem Rückweg durch den Wald. Wir hatten uns alles schon gesagt, was es zu sagen gibt zum 0:0 gegen Duisburg. Dass es hätte schlimmer kommen können. Dass Jakob Busk endlich mal die Null gehalten hat. Wobei, die Duisburger taten ihm ja den Gefallen kaum mal gefährlich auf das Tor zu schießen. Und Philipp Hosiner! So ein Ding wie gegen Fürth daneben gesetzt. Der Arme. Haste Scheiße am Fuß. Und warum so viele hohe Bälle. Die lassen sich doch so einfach verteidigen. Und auf wen sollten eigentlich Christopher Trimmel und Kristian Pedersen spielen? Auf sich selber? Wir haderten. Und dann fiel der Satz: “Aber gekämpft haben sie.” Ja, das kann man Union nicht vorwerfen.

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