“Jimmy hau rin und niemals vergessen …”

Es war eine traurige Nachricht, die Union gestern veröffentlichte: Günter “Jimmy” Hoge ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

Er gehörte vielleicht zu den schillerndsten Spielern, die in der DDR für Union spielten und die Brüche in seinem Leben haben dazu beigetragen, dass viele, die in der DDR aufgewachsen sind, sich mit ihm identifizieren konnten. Bei AFTV gibt es immer noch das über eine Stunde lange Interview mit Jimmy Hoge, das anlässlich seines 75. Geburtstags vor zwei Jahren geführt wurde. Bei immerunioner.de gibt es alle Zahlen zu seiner Spielerkarriere bei Union. Und in der Berliner Zeitung beschreibt der ehemalige Kurier-Sportredakteur und Ex-Unionspieler Andreas Baingo in einem Nachruf, wie er Jimmy Hoge zwar immer nahe, aber nie wirklich an ihn ran kam und welche Aura Hoge umgab.

Jimmy Hoge bei der festlichen Mitgliederversammlung zum 50. Vereinsjubiläum 2016, Foto: Matze Koch

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Der Spielabbruch in Stockholm: Meine Fragen und die Antworten des 1. FC Union

Am Sonnabend, den 19. April erschien in der Berliner Morgenpost ein Artikel von mir, der sich mit der Aufarbeitung des Platzsturms und des anschließenden Spielabbruchs beim Testspiel des 1. FC Union bei Djurgardens IF in Stockholm am 25. Januar beschäftigte. Ausgangspunkt waren die öffentlichen Ankündigungen von Präsident Dirk Zingler zur raschen Aufarbeitung (Video). Die Frage, die ich mir stellte: Welche dieser Schritte ist Union seitdem tatsächlich gegangen. Der Titel des Artikels lautete: Viel versprochen, nichts gehalten

Vor Anpfiff in Stockholm drangen Union-Anhänger bis zur Mittellinie des Spielfeldes vor.Foto: Koch

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