Welchen Plan hat eigentlich Fabian Schönheim für die neue Saison?

Trainingslager im Sommer ist auch Kennenlernzeit mit den neuen Spielern. Unions neuer Keeper Daniel Mesenhöler traf sich gestern mit den Journalisten und wir nehmen vor allem eine Sache mit: Er ist die Nummer 1. Jedenfalls von der Trikotnummer her, weil Jakob Busk seine 12 behalten wollte. Ansonsten sagt er viele Dinge, die jeder Torhüter zu Beginn irgendwo sagt: Er sei geduldig, wolle aber die Nummer 1 werden.

Der Kurier berichtet, dass Amsif einen neuen Verein habe, aber die Gehaltsdifferenz zwischen Union und neuem Verein noch zu groß sei.

Daniel Mesenhöler, Jakob Busk und Eroll Zejnullahu nach dem Training, Foto: Matze Koch

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Neuer Keeper, alter Vorname

Union hat mit Daniel Mesenhöler (20 Jahre) vom 1: FC Köln einen weiteren Torhüter verpflichtet. Und damit bleibt uns nach Daniel Haas’ Abgang zumindest der Vorname erhalten. In der offiziellen Meldung sagt Mesenhöler: “Ich möchte den sportlichen Konkurrenzkampf mit Jakob Busk annehmen.” Das spricht dafür, dass der U-20 Nationalmannschafts-Keeper als Nummer 2 geholt wurde und Mo Amsif seinen Wunsch, Union zu verlassen, erfüllt bekommt (obwohl ich ihn gerne als Nummer 2 gesehen hätte.

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Bilder, die ich im Zusammenhang mit meinem Verein nicht sehen will

Union hat gestern vor 8.500 Zuschauern in Rostock das letzte Testspiel gegen den FC Hansa Rostock mit 3:1 gewonnen. Mein Highlight war, dass Steven Skrzybski sich noch mit einem Tor in den Sommerurlaub verabschieden konnte. Einen ausführlichen Spielbericht gibt es auf der Union-Website und Fotos wie gewohnt bei unveu.de

Christopher Quiring gratuliert Steven Skrzybski zum Tor, Foto: Tobi/unveu.de

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Bekommt Daniel Haas ein Abschiedsspiel?

Der Kurier ist sich sicher: “Coach André Hofschneider schenkt dem 32-Jährigen am Sonntag gegen den Aufsteiger SC Freiburg ein Abschiedsspiel!” Eine Bestätigung von Haas oder Unionseite gibt es dafür nicht. Und angesichts der Tatsache, dass es noch viel Fernsehgeld für die nächste Saison geht, bin ich mir auch nicht so sicher, ob das klappt.

Daniel Haas beim Testspiel in Babelsberg, Foto: unveu.de

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Die Torwartfrage mal von einer anderen Seite gestellt

Normalerweise nähern wir uns der Torwartfrage immer vom Stammtorhüter aus. Aber dieses Mal müssen wir die Personalien von der Nummer 3 ausgehend diskutieren. Denn Mo Amsif sagte allen interessierten Berliner Medien, dass er trotz Vertrag bis 2017 im Sommer Union verlassen möchte: “Ich kann nicht zufrieden sein. Gespräche seitens des Vereins wurden schon geführt. Es ging darum, wie ich mich fühle und wie der Verein mit mir plant. Wir werden sehen, dass wir zu einer Einigung kommen und dass ich schnellstmöglich den Verein verlasse.”


Foto: Matze Koch

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I love you. You love me. We’re a happy family.

Es gibt manchmal sehr besondere Momente. Bei der Vorstellung von Stürmer Bobby Wood im Mannschaftskreis gab es einen solchen. Wie bei anderen Klubs üblich müssen neue Spieler bei Union ein Lied singen. Der Amerikaner wählte sich das von Dinosaurier Barney:

Die Wahl des Liedes ist witzig und verstörend zugleich. Weil der Angreifer erst jetzt ins Training eingestiegen ist, muss er konditionell aufholen. Deshalb darf er einige Runden extra um den Platz drehen.

Da alle Berliner Medien mit Bobby Wood gesprochen haben, hier kurzerhand die Auswahl:

  • Bobby Wood singt Kinderlied zum Einstand (Tagesspiegel)
  • Stürmische Zeiten bei Union (Morgenpost)
  • „Mein Bauchgefühl war, dass Union für mich das Beste ist” (Berliner Zeitung)
  • Bobby im Union-Glück – bis er Barney sang … (Berliner Kurier)
  • Bobby Wood: “Mein Bauchgefühl sagte, ich muss zu Union” (BZ/Bild)

Der 22-Jährige wird sicher etwas Zeit benötigen, um ins Team zu finden. Dann wird sich zeigen, ob er mental und spielerisch zu Union passt.

Ein Dankeschön von Sebastian Polter

Der Kurier schaut sich Torhüter Mo Amsif und dessen Umgang mit dem Konkurrenzkampf im Tor genau an. Meine Prognose aus der Distanz: Es wird wieder eine knappe Entscheidung werden, die der Trainer zwischen Amsif und Daniel Haas treffen muss.

Ein letztes Mal Sebastian Polter hat die Bild/BZ für uns: Ein kurzes Gespräch mit dem Stürmer nach seinem Wechsel nach England. Für ihn prima, Unionfans verstehen das. So weit so erwartbar. Und doch finde ich den letzten Satz bemerkenswert: “Und danke Nico Schäfer, dass du so hartnäckig warst, mich nach Berlin zu holen …”

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Unions Manager (oder “kaufmännisch-organisatorischer Leiter der Lizenzspielerabteilung” wie es offiziell so liebevoll heißt) steht ja immer etwas im Schatten des sportlichen Bereiches. Das ist auch vollkommen in Ordnung so. Aber die Fähigkeiten von Nico Schäfer werden etwas zu wenig gewürdigt. Wir schließen uns also dem Applaus von Sebastian Polter an und sagen: Danke Nico!

Zum Thema Zusammenhalt in der Mannschaft lasse ich einfach mal einen kurzen Dialog zwischen Sebastian Polter und Oliver Oschkenat hier:

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Screenshot: Instagram/Oliver Oschkenat

Und zum Abschluss noch etwas Lustiges aus der Region, die der MDR gerne Mitteldeutschland nennt:

Das wird bei den Fans dort sicher gut ankommen …

Kurze Hosen für alle

Heute nur kurz, weil ich noch ein paar Bahnen durch den heimischen Pool ziehen will … Im Ernst: Die Union-Spieler können froh sein, sowieso nur in kurzen Hosen zu trainieren. Ich dagegen werde mich heute für mein kurzes Beinkleid sicher nicht nur einmal rechtfertigen müssen.

 

Wir verlassen heute mangels News das Thema Stürmer bei Union und widmen uns noch einmal den Torhütern. Mo Amsif hat laut BZ/Bild im Sommer geboxt und macht das auch jetzt noch in der Kabine. Reflexe, sich durchboxen … Die Geschichte kennt ihr. So ein bisschen ist eine Saisonvorbereitung für Fußballer das, was für uns die Zeit zwischen Silvester und dem ersten Arbeitstag ist. Wir nehmen uns viel vor, machen vielleicht sogar etwas dafür. Aber wirklich zählt es erst, wenn es ernst wird.

Ich freue mich für Mo Amsif, dass er sich von der letzten Saison nicht hat runterziehen lassen. Aber ob er besser ist als Daniel Haas? Oder ob Daniel Haas besser ist als Mo Amsif? Ich mag es nicht beurteilen. Nicht jetzt.

Im Kurier lernen wir noch einmal Stephan Fürstner kennen. Dieses Mal den Fakt, dass er sogar schon in der 3. Liga im Jahnsportpark gegen Union gespielt hat. Damals im Schneegriesel gegen die Bayern-Amateure. Und, dass er sich schon den Alex angeschaut hat. Letzteres ging bestimmt schnell. Laut Kurier hat Co-Trainer Sebastian Bönig jetzt die A-Lizenz. Fehlt also “nur noch” der Fußball-Lehrerschein. Gratulation!

And now for something completely different

Das Five Year Plan Fanzine von Crystal Palace hat den Guide to Union Berlin veröffentlicht. Unterstützung dafür gab es von Andrew Cherrie der bei der fabelhaften Seite Union in English mitmacht.

Wer die Leute von Union in English mal näher kennen lernen möchte oder sich auch fragt, warum so viele Briten am Wochenende den Weg zu Union finden, für den gibt es am 8. Juli um 19.30 Uhr im Clash (Mehringhof/Gneisenaustr. 2a) eine Diskussionsrunde zum Thema: It’s getting tickly now – Fankultur im Vereinigten Königreich

Dort diskutieren:

Stephen Glennon: Mitbegründer und Redakteur des englischsprachigen Fußballmagazines NO DICE und Kolumnist beim Tagesspiegel

Jon Darch: Rebell und Erfinder der Safe Standing Roadshow, Initiative zur Wiedereinführung von Stehplätzen in Großbritannien

Mark Wilson: Blogger, Dauerkarteninhaber beim 1.FC Union und Mitbetreiber von Union in Englisch

Kit Holden: Journalist mit Fokus auf den “denglischen” Fußball. Berichtet und schreibt unter anderem für die Daily Mail, Deutsche Welle, Tagesspiegel, 11Freunde

Und wo wir gerade bei England sind: Sebastian Polter ist dorthin geflogen (BZ). Aber eigentlich ist das für uns auch nicht mehr so wichtig. Union fährt/fliegt morgen nach Österreich ins zweite Trainingslager. Das zählt.

Daniel Haas hat keine Lust mehr auf das Hin und Her

Es ist Zeit für ein Geständnis. Ich wohne seit fast 26 Jahren in Berlin und war noch nie im Spreewald. Eine Tatsache, die mir jetzt selbst die ganz Neuen im Union-Team voraus haben. Denn gestern ging es für alle Angestellten und Spieler nach Lübbenau und dort auf den Kahn. Bilder und Bericht gibt es in der BZ. Ich hoffe mal, dass die Spieler Union sicherer durch die Zweite Liga manövrieren als am Anfang ihre Kanadier-Boote durch die Wasserstraßen im Spreewald.

Trainingsauftakt 15/16
Foto: Stefanie Fiebrig

Achtung, jetzt wird es nach Wochen wieder sportlich: Die Bild hat kurz mit Daniel Haas gesprochen, der auf die unfreiwillige Torwartrotation in der vergangenen Saison angesprochen, sagte: “Auf das Hin und Her könnte ich gerne verzichten.” Ich bin mir ganz sicher, dass Mo Amsif das Gleiche sagen würde. Aber nichtsdestotrotz wird es sicher erst am Ende der Vorbereitung eine Festlegung auf eine Nummer 1 durch Trainer Norbert Düwel geben. Ich bin gespannt, wie Torwarttrainer Dennis Rudel die beiden Keeper durch die Vorbereitung bringt. Ist schließlich die erste für ihn bei Union.

Heute um 18 Uhr findet auf dem Sportplatz Ringpromenade in Falkensee das erste Vorbereitungsspiel gegen den SV Falkensee-Finkenkrug statt. Das wird sicher aus Unionperspektive nicht der Kracher, auch wenn es für Falkensee “das Spiel des Jahres” ist. Für Düwel und sein Trainerteam geht es hier vor allem um Spielpraxis während der Vorbereitung. In den nächsten zwei, drei Wochen wird sicherlich vor allem geschaut, dass alle gleichmäßig zum Einsatz kommen.

@czossi hat schon wieder mit dem Fußball Manager an der Alten Försterei herumgebaut. Dieses Mal präsentiert er uns eine Variante mit Oberrang. Sieht hübsch aus.

Lange nichts mehr von der Torwartfrage gehört

Wir nähern uns nun doch langsam, aber sicher der Transfer-Zeit, in der Namen ohne Ende gejagt werden. Da Union selbst keine Namen herausrückt, können solche Infos nur vom anderen Verein, Spielerberater oder Spieler selbst kommen. Macht euch euren eigenen Reim darauf. Bild/BZ nennen heute jedenfalls zwei Cottbuser Spieler: Fanol Perdedaj und Sven Michel.

Foto: Matze Koch

Der Ex-Herthaner Perdedaj ist einer für das defensive Mittelfeld und wahlweise auch als rechter Verteidiger einsetzbar. Gegen ihn spricht, dass ihn schon Jos Luhukay in seiner Zweitliga-Saison in Berlin vor Start der Spielzeit aussortierte, weil die Blau-Weißen ein Überangebot im defensiven Mittelfeld hatten. Ich glaube einfach nicht, dass er Union weiterhelfen könnte. Auch wenn er super sympathisch und ein großer Kämpfer auf dem Platz ist.

Die Geschichte von Perdedajs kosovarischer Familie aus Schöneweide passt ansonsten zu schön zu Union, um wahr zu werden. Wer das alles genau nachlesen möchte: Die Morgenpost ist vor dem Derbysieg im Olympiastadion mit Perdedaj von Schöneweide aus S-Bahn gefahren.

 

Zu Angreifer Sven Michel kann ich nichts sagen. Außer, dass sich Union sehr sicher sein muss, wenn sie für solch einen Spieler, der sich in der Zweiten Liga noch nicht bewiesen hat, Ablöse zahlen sollten.

Quiring will mehr

Bis auf den finanziellen Aspekt, nicht bei den Fernsehgeldern abzurutschen, gibt es in den letzten Saisonspielen nichts mehr zu holen. Gleiches gilt eigentlich auch für alle bisherigen Union-Spiele bei 1860 München. Deshalb finde ich es nett, dass Christopher Quiring im Kurier sich noch andere Ziele gesetzt hat. Aber ganz ehrlich: Die Saison ist eigentlich schon durch.

Schön übrigens, von Mo Amsif so ein Bild wie bei Instagram zu sehen. Denn ich habe schon lange nichts mehr von der schlimmen Torwartfrage bei Union gehört 😄

 

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Norbert Düwel zieht personelle Konsequenzen, die überraschenderweise auch einen Torwartwechsel von Daniel Haas zu Mo Amsif beinhalten. Heraus springt ein 0:0 gegen Kaiserslautern.

Union - Kaiserslautern 2014/15Foto: Koch

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