Warum dauert der Wechsel von Akaki Gogia eigentlich so lange?

Okay, der wichtigste Termin findet heute Abend statt, wenn um 19.30 Uhr endlich die Pläne zum Ausbau des Stadions und der Entwicklung der Infrastruktur auf dem Stadiongelände vorgestellt werden. Die Eckpunkte kennen wir: Mehr Sitzplätze (auf insgesamt 8000, wie die auch von Union mitverabschiedete Lizenzveränderung vorschreibt) und mehr Stehplätze, so dass das Fassungsvermögen auf über 30.000 steigt, um der aktuell hohen Auslastung gerecht zu werden (Morgenpost). Dazu dürfte das Fanhaus kommen und von einem Bürogebäude für die Mitarbeiter war ja auch mal die Rede. Interessant wird werden, in welchem Zeitraum das umgesetzt wird und wie hoch die Einschränkungen im laufenden Ligabetrieb werden. Das heißt aber nicht, dass morgen schon im Stadion Hacke und Spaten in die Hand genommen werden. Pressesprecher Christian Arbeit hatte schon im vergangenen Jahr von einem Baubeginn frühestens im Sommer 2018 gesprochen. Das dürfte an den Genehmigungen liegen. Vielleicht werden die einfach zu genehmigenden Bauten (Fanhaus, Bürogebäude) vorgezogen. Heute Abend sind wir schlauer.

Hier ein Rückblick darauf, wie das Stadion im Jahr 2000 noch vor Errichtung der Flutlichtmasten aussah:

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Von Dämonen und Tigern. Die Menschen bei Union und ihre Saison 2016/17.

Back Home

Jens Keller schaute das erste Mal auf die ausverkauften Ränge der Alten Försterei, auf denen die Fans an diesem Abend besonders sangesfreudig waren. Er hatte erwartet, dass es laut werden würde. Schließlich hatte er Champions-League-Erfahrung. Doch das hier war mehr. Zu seiner Rechten summten die Fans von Dresden in schwarz-gelb wie tausend und ein paar wütende sächsische Hornissen. Überall sonst im Stadion: die Unioner in rot und weiß oder in schwarz. Die altmodisch wirkenden Ränge der Alten Försterei waren zum Bersten voll mit Fans, dicht aneinander gedrängt. Von ganz oben auf den Rängen, wo man sich eigentlich nur um 180 Grad drehen müsste, um den steilen Hang hinunter zu pissen – bis hin zum, nur von einen roten Stahlzaun getrennten, Spielfeldrand.

Die Waldseite vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen Dresden, Foto: Tobi/unveu.de

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Of Demons and Tigers. The people of Union Berlin and their 2016-17 season.

Back Home

Jens Keller looked out at the packed stands of the Alte Försterei for the first time, they were in fine voice this evening. He had expected it to be loud, and he’d managed in the Champions League after all, but this was really something. The Dynamo Dresden fans in yellow and black buzzed malevolently to his right, a thousand and some ugly Saxon hornets. The Unioner were in red and white and black everywhere else, the old fashioned terraces of the Alte Försterei were filled to bursting with fans stood cheek by jowl, from the tops of the stands where people used to only have to turn around 180 degrees to piss off the back down the steep dirt slope, to the very edge of the pitch, separated from it only by a brutal red steel fence undermining everything the German football authorities say about treating fans like people.

Die Waldseite vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen Dresden, Foto: Tobi/unveu.de

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Tag der Amateure

In der Platzierungsrunde um Platz 2 und 3 der VW-Konzernmeisterschaft, die zufällig mit der Relegation zwischen erster und zweiter Liga zusammenfällt, hat gestern Wolfsburg gegen Braunschweig 1-0 gewonnen.


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Schutzengel für Maxi Thiel

Es hat mir gestern beim Zusehen wehgetan, wie Maxi Thiel mit schmerzverzerrtem Gesicht sich am Ende des 2:1 in Fürth noch über den Platz schleppte, weil Union bereits das Wechselkontingent ausgeschöpft hatte. Beim AFTV-Interview (nicht mehr online) kamen Thiel die Tränen und mir tut seitdem vor allem leid, dass sein Neustart bei Heidenheim in Gefahr ist. Es sollte doch alles anders werden. Nicht ständig verletzt sein. Endlich wieder Sport machen. Ich drücke ihm alle Daumen und wünsche ihm, dass die Verletzung hofffentlich nicht so schlimm ist, dass er die Vorbereitung bei seinem neuen Verein verpasst. Zu dem Thema auch Bild und Kurier.

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Sebastian Polter: Warten auf das Sportgericht

Logischerweise konzentriert sich heute medial noch alles auf Philipp Hosiner, denn der Österreicher ist sowohl gegen Braunschweig als auch gegen Heidenheim wegen der wahrscheinlichen Rot-Sperre für Sebastian Polter gesetzt. Ich bin gespannt, ob wir heute schon News vom DFB-Sportgericht hören, was die die Dauer der Sperre gegen Polter betrifft. Das ist mit Sicherheit auch das Spannendste für die nächsten Tage. Schafft es Union, Polter zumindest für das letzte Saisonspiel freizubekommen? Vielleicht hilft ja der Start einer Free-Polter-Kampagne?

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Stephan Fürstner fällt aus, doch wer ersetzt ihn gegen Hannover?

Stephan Fürstner fällt erst einmal aus, da er sich einer Gelenkspiegelung im Knie unterzogen hat (Vereinsmeldung). Was dabei herausgekommen ist, wissen wir ebenso wenig wie die Zeit, die der defensive Mittelfeldspieler ausfallen wird. Hätte man mich vorher gefragt, auf welcher Position Union auf keinen Fall einen Ausfall haben sollte, wäre mir nur das defensive Mittelfeld eingefallen. Weil Stephan Fürstner in bestechender Form war, Passwege zugelaufen hat und weil er Defensivverbund und offensives Mittelfeld im besten Fall miteinander verbunden hat.

Komm schnell wieder, Buddy!!! 💪🏻 #comebacksoon #teammates #friends #gute #besserung #eisern #union #berlin #sf8 #fs34

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“So ‘ne Scheiße, wir steigen auf!”

“Das singen die da drüben nicht wirklich”, dachte ich gestern nach Abpfiff, als die Mannschaft vor der Waldseite stand und sich feiern lassen wollte. “So ‘ne Scheiße, wir steigen auf!”, schallte es den Spielern entgegen. Nach ein paar Sekunden stimmte ich ein, denn kein Satz könnte alles, was Union momentan ausmacht, besser zusammenfassen.

Unbedingt mit Ton genießen :) #fcunion

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Teve284 – Gute Flanken, schlechte Flanken

Union gewinnt 2:0 gegen 1860 München und beeindruckt: Im Angriff durch das Zusammenspiel der Stürmer. Und überhaupt Steven Skrzybski. Außerdem hat Michael Parensen den verletzten Kristian Pedersen mehr als nur gut vertreten.

Sebastian Polter; Foto: Tobi/unveu.de

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Die verschollene Presseschau – Teil 3

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Es wurde Zeit, meine bisherigen Ergebnisse mit meiner Auftraggeberin zu teilen. Ich leistete mir ein Taxi und fuhr in den Norden der Stadt. In Gedanken versunken ging ich meine Notizen durch und starrte auf den Ausdruck des Fotos aus New York. Das Fluchen des Taxifahrers über jede rote Ampel nahm ich nur ganz entfernt war.

Auch wenn ich mich an nicht viele Prinzipien im Leben bisher gehalten habe, so war die völlige Offenheit meinen Klienten gegenüber doch bisher immer so etwas wie heilig. Diesmal jedoch überlegte ich genau, was ich ihr gegenüber äußern sollte. So aufgelöst, wie sie zu mir gekommen war, könnte diese New York Geschichte sie doch wieder nur unnötig wütend machen.

Es wurde dunkel als das Taxi vor ihrem Haus hielt. Ich warf dem Taxifahrer das Geld auf dem Beifahrersitz und er fuhr fluchend davon. Ein leichter Nieselregen hatte auf dem Weg hierher eingesetzt und ich verharrte ein paar Minuten vor dem Eingangstor, um meine Gedanken zu sammeln. In dieser Gegend sollte jemand wie ich nicht allzu lange vor Häusern herumstehen wenn ich nicht die Aufmerksamkeit wachsamer Nachbarn auf mich ziehen wollte. Tief einatmend drückte ich die Klingel.
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