Teve330 – Manchmal reicht es auch, etwas ganz doll zu wollen

Union gewinnt 3:1 gegen den VfL Bochum in einer wahnsinnig intensiven Partie und macht endlich den Klassenerhalt sicher. Wir reden viel über Mentalität, sind aber vor allem endlich mal gut gelaunt und erleichtert.

Kenny Prince Redondo jubelt nach seinem Treffer zum 1:0, Foto: Stefanie Fiebrig

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Michael Parensen kann und muss Union alleine nicht retten

Lasst uns mal mental langsam in Richtung Spiel gegen Bochum am Sonntag gehen. Eine Partie, bei der wir wohl erstmals seit vielen Jahren auf die liebgewonnene Tradition der Spielerabschiede vor dem Anpfiff verzichten müssen. Denn es geht darum, endlich den Klassenerhalt sicher zu machen. Da dürften Blumen, Bilder und warmer Applaus vor Anpfiff wie ein Abschenken wirken und nicht dazu beitragen, sich auf Bochum zu fokussieren. Aber vielleicht gibt es bei passenden Ausgang den Abschied zumindest nach dem Spiel. Die Autogrammstunde danach und die Präsentation der neuen Trikots kann sich Union aus meiner Sicht aber gerne schenken. Mit aller Gewalt Klassenerhalt.

Michael Parensen jubelt beim Heimsieg gegen Sandhausen im Februar, Foto: Matze Koch

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Simon Hedlund kocht auch nur mit Wasser

Die Pressekonferenz von André Hofschneider war eine dieser Situationen, in denen zwei für so eine Veranstaltung recht wichtige Dinge durchaus auseinandergingen. Nämlich was einerseits die meisten Journalisten interessierte, und andererseits worüber Trainer Hofschneider reden konnte oder wollte. Denn im Raum stand groß – wenn auch nur metaphorisch – Dirk Zingler und sein Interview zwei Tage zuvor. Aus diesem leiteten sich sowohl für die aktuelle Situation als auch die Bewertung von Hofschneiders Arbeit insgesamt viele Fragen ab, die der Trainer höchstens ausweichend beantwortete.

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2 Verletzungen, 1 Freakspiel und 2 offene Fragen

“Unsere Aufgabe haben wir fußballerisch gut gelöst, ergebnistechnisch aber schlecht”, sagte Trainer André Hofschneider gestern nach der 3:4-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern. Die Umstände waren wirklich alles andere als gut: Schneefall, dazu der Achillessehnenriss von Sebastian Polter beim Aufwärmen (und damit das Saison-Aus), dann der Sonntagsschuss zum 0:1, die Verletzung von Michael Parensen, der was knacksen gehört haben soll und zum Schluss Daniel Mesenhöler, der kurz vor Schluss beim Stand von 3:3 mit einem Kurzpass zum Innenverteidiger den Spielaufbau starten möchte, statt den Ball bei den Witterungsbedingungen einfach rauszuschlagen. Mir fällt nicht viel zum Spiel ein, außer dass sich die Mannschaft nicht clever verhalten hat. Fehlenden Einsatz und Willen kann man ihr sicher nicht vorwerfen. Und Steven Skrzybski löste seine Situationen wieder einmal hervorragend, obwohl das Spiel eigentlich wie gemalt für lange Bälle auf Sebastian Polter war.

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Felix Kroos will vom Ballbesitzspiel profitieren

Felix Kroos hat im Trainingslager mit der BZ über die Hinrunde gesprochen und ich bin froh, dass er ein paar Dinge anspricht, die dort nicht so gelaufen sind, wie man sich das erhofft hat. Dass Union mit Ballbesitz nichts anfangen konnte, dass er selbst zu torungefährlich war (was aber auch an seiner defensiven Mittelfeldposition lag, muss man anfügen). Wir hatten in der Vergangenheit bereits öfter darüber gesprochen, dass für es für die Mittelfeldspieler merkwürdig war, weil häufig der lange Ball gesucht wurde. Nicht nur von Union, sondern auch vom Gegner und die Kugel damit häufig über sie hinwegflog. Felix Kroos sagt dazu in der BZ:

Ja, weil ich gern den Ball habe. Ich laufe nicht gern hinterher. Allgemein mussten die Mittelfeldspieler einen zu hohen Aufwand betreiben, um überhaupt an den Ball zu kommen.

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Micha Parensen tut richtige Dinge

Union spielt am Sonntag in Regensburg und will dort den positiven Trend der letzten beiden Spiele vor der Länderspielpause bestätigen. Es wird interessant sein zu sehen, ob Jens Keller dabei auf die Aufstellung (im Mittelfeld) setzt, die gegen Aue und Lautern erfolgreich war, oder ob es im Training unter der Woche Verschiebungen gab. Ganz sicher nicht verraten wird er das in der Pressekonferenz heute um 13 Uhr.

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Das Zittern ist weg

Den freien Sonntag haben die Unionspieler ganz unterschiedlich genutzt. Michael Parensen (der Tagesspiegel hatte vor einiger Zeit gemutmaßt, der Defensivspieler könnte Union noch diesen Sommer verlassen) machte einen Familienausflug und ich finde immer wieder, dass er eine extrem gute Figur auf Fotos macht, selbst wenn er keinem Ball hinterher rennt:

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Wir sind nur zum Feiern da: Micha Parensen wird wieder Vater und Kristian Pedersen hat Geburtstag

Nachher um 18.30 Uhr wird das Heimspiel gegen Kiel angepfiffen und weil es vor solch einem Spiel selten viel Neues zu sagen gibt, dachte ich, können wir heute einfach mal gratulieren.

Fangen wir mit Michael Parensen an, der bald erneut Vater wird. Und seit kurzem wissen wir auch: Es wird ein Mädchen! Herzlichen Glückwunsch!

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In Berlin ist Wetter, da ist es gut, dass Union zuerst auswärts in Ingolstadt spielt

Statt am Morgen als erstes zu schauen, was so über Union geschrieben wird, schaue ich mittlerweile immer nach den neuesten Unwetterwarnungen von KATWARN. Auf unserem Hof hat sich neben der Tischtennisplatte ein stattlicher Teich gebildet und ich bin jetzt doch froh, dass Union mit einem Auswärtsspiel in die Saison startet. Nächste Woche sieht es auf dem Waldweg vielleicht besser aus als jetzt (das Foto von Steffi ist von Dienstagmorgen):

#wegzurarbeitfoto #alteförsterei

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Jens Keller muss sich jetzt für einen Stammtorhüter entscheiden

Für Stephan Fürstner hat das Testspiel beim SV Babelsberg vom Dienstag sehr negative Auswirkungen. Der defensive Mittelfeldspieler muss wegen einer Sprunggelenksverletzung aus dem Babelsbergspiel für die Generalprobe gegen die Queens Park Rangers am Samstag um 15.30 Uhr passen (Kurier). Umgekehrt gibt das Grischa Prömel die Chance, sich am Samstag auf der Sechserposition zu präsentieren. Für Simon Hedlund und Lukas Lämmel gab es hingegen Entwarnung.

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