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	<title>***textilvergehen*** &#187; Matze Koch</title>
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		<title>Trainingslager Tag 2 &#8211; Aus dem Winterurlaub</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 22:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tag zwei im Trainingslager des 1.FC Union im südspanischen Chiclana de la Frontera. Matze und ich sitzen in unserem Hotelzimmer und unterhalten uns über den nicht so erfolgreichen Test von Union gegen Cádiz (0:3), über die Rückkehr aus dem Winterurlaub und den Kauf von SIM-Karten in Spanien. (Länge: 27:43 Min; Dateigröße: 24,2 MB) Podcast in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tag zwei im Trainingslager des 1.FC Union im südspanischen Chiclana de la Frontera. <a href="http://www.sports-kick.de/">Matze</a> und ich sitzen in unserem Hotelzimmer und unterhalten uns über den nicht so erfolgreichen Test von Union gegen Cádiz (0:3), über die Rückkehr aus dem Winterurlaub und den Kauf von SIM-Karten in Spanien.</p>
<p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/winterurlaub.jpg" rel="shadowbox[sbpost-9191];player=img;" title="Geknickte Unioner direkt nach dem 0:3 gegen Cádiz."><img class="alignnone size-medium wp-image-9196" title="Geknickte Unioner direkt nach dem 0:3 gegen Cádiz." src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/winterurlaub-400x178.jpg" alt="" width="400" height="178" /></a></p>
<p>(Länge: 27:43 Min; Dateigröße: 24,2 MB)</p>
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 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=9191&amp;md5=6d1c6e945ddbe3a0bd2d1cde7731c469" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ohne Mattuschka läuft spielerisch nichts.</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Saison ist fast zu Ende. Jetzt könnten Trainer oder Spieler ein Fazit ziehen. Wir haben uns aber gedacht, wir überlassen das den Journalisten, die Union das ganze Jahr über verfolgt haben. Bis zum letzten Spieltag am 15.Mai in Karlsruhe wird jeden Tag ein Berliner Sportjournalist beim Textilvergehen sein Saisonfazit ziehen. Bereits zu Wort gekommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Saison ist fast zu Ende. Jetzt könnten Trainer oder Spieler ein  Fazit ziehen. Wir haben uns aber gedacht, wir überlassen das den  Journalisten, die Union das ganze Jahr über verfolgt haben. Bis zum  letzten Spieltag am 15.Mai in Karlsruhe wird jeden Tag ein Berliner  Sportjournalist beim Textilvergehen sein Saisonfazit ziehen. Bereits zu  Wort gekommen sind <a title="Graue Mäuse sind auch was feines." href="../../2011/05/09/graue-maeuse/">Mathias Bunkus (Berliner Kurier)</a>, <a title="Jedes Zweitligajahr ist ein gewonnenes Jahr." href="http://www.textilvergehen.de/2011/05/10/jedes-zweitligajahr-ist-ein-gewonnenes-jahr/">Sebastian Stier (Tagesspiegel)</a> und <a title="Die Verletzten kosteten eine bessere Plazierung." href="http://www.textilvergehen.de/2011/05/11/die-verletzten-kosteten-eine-bessere-plazierung/">Jürgen Schulz (BZ/Taz)</a>.</em></p>
<p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/20110508_FCUnion_EnergieCottbus_1166.jpg" rel="shadowbox[sbpost-6833];player=img;" title="Matze Koch (freier Fotograf und Journalist)"><img class="alignnone size-full wp-image-6834" title="Matze Koch (freier Fotograf und Journalist)" src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/20110508_FCUnion_EnergieCottbus_1166.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Matze Koch (freier Journalist und Fotograf) verfolgt Union seit 1999.</strong></p>
<p>Zuerst möchte ich Union zum Klassenerhalt gratulieren. Dazu muss man aber auch sagen, dass das Saisonziel zunächst überhaupt nicht offiziell benannt wurde. Am Anfang hat man sich immer geweigert, eins bekanntzugeben. Eigentlich konnte es nur der Klassenerhalt sein. Und irgendwann wurden Fans und Journalisten  die 40 Punkte „untergejubelt“, die natürlich mit dem Klassenerhalt verbunden sind. Hätte man das von Anfang an gesagt, wären die Erwartungen vielleicht nicht so groß gewesen.</p>
<p>Letztendlich ist vielleicht bei den Mitteln, die Union zur Verfügung stehen, mehr einfach nicht möglich. Aber das ist spekulativ. Ich glaube aber auch, dass einige Spiele wirklich langweilig waren. Da traf der Begriff des Vergangenheitsfußballs von Pele Wollitz bisweilen zu. Mit einem superdefensiven Mittelfeld wie in Cottbus oder nur einem Stürmer hat Union in dieser Saison oft genug gespielt. Das war wirklich nicht so attraktiv.</p>
<p>Spielerisch läuft bei Union gar nichts, wenn Torsten Mattuschka einen schlechten Tag hat. Und den hatte er in der Rückrunde einige Male. Santi Kolk kann ihn nicht entlasten, weil er aufgrund seiner ständigen Verletzungen immer noch nicht angekommen ist. Spielerisch ist tatsächlich noch Handlungsbedarf. Da müsste jemand kommen, der noch aushelfen kann. Von den jungen Spielern kann man da nicht so viel erwarten, obwohl ich mich sehr über Christopher Quirings Tor im letzten Spiel gefreut habe. Aber er benötigt noch einige Zeit, und ob da spielerisch von ihm etwas zu erwarten ist, muss man abwarten.</p>
<p>Was den vermuteten Umbruch angeht, habe ich einmal spekuliert, dass man von dem Geld der acht Abgänge drei richtige Kracher holen könnte. Der Teammanager hatte aber schon gesagt, dass so etwas bei Union eher nicht zu erwarten ist, weil das bei Union nicht ins Gehaltsgefüge passen würde. Aber sie müssen Spieler holen, die die Marschrichtung bestimmen können. Da weiß ich nicht, wer das sein könnte. Union will ja wieder nur ablösefreie Spieler verpflichten. Deshalb hätte ich Paul Thomik zum Beispiel nicht gehen lassen. Da fehlt mir auch die Begründung, warum er gehen muss. Er ist nicht schlechter als die anderen auf der rechten Außenbahn. Die sind vielleicht einfach nur billiger.</p>
<p>Für die nächste Saison wird Uwe Neuhaus alles daran setzen, dass es kein schweres Jahr wird und wieder Mitte bis Ende April der Klassenerhalt gefeiert werden kann. Aber momentan muss man schon damit rechnen, dass es sehr schwierig wird. Schließlich muss sich die Struktur der Mannschaft völlig neu bilden. Man braucht neue Leitwölfe neben Madouni und Mattuschka. Da müssen Jungs ran, die auch etwas sagen können und wollen.</p>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=6833&amp;md5=a6742ee27b9f046b25bce9cb4f2c4ca9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jeder nur ein Kreuz.</title>
		<link>http://www.textilvergehen.de/2011/02/17/jeder-nur-ein-kreuz/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 07:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chinedu Ede]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt sicherlich schönere Situationen, um ein paar O-Töne von Spielern einzusammeln, als hinter der Bande des Stadions zu stehen und zu warten, dass ein Spieler mal stehenbleibt. Chinedu Ede war nicht zu Statements zu bewegen. Trainer Uwe Neuhaus schaltete auf Ede angesprochen in den Ironiemodus und brachte dem Kollegen Matze Koch ein Déjà-vu. Uwe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/160211_ede_klein.jpg" rel="shadowbox[sbpost-6169];player=img;" title="Chinedu Ede"><img class="alignnone size-full wp-image-6170" title="Chinedu Ede" src="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/160211_ede_klein.jpg" alt="" width="400" height="325" /></a></p>
<p>Es gibt sicherlich schönere Situationen, um ein paar O-Töne von Spielern einzusammeln, als hinter der Bande des Stadions zu stehen und zu warten, dass ein Spieler mal stehenbleibt. Chinedu Ede war nicht zu Statements zu bewegen. Trainer Uwe Neuhaus schaltete auf Ede angesprochen in den Ironiemodus und brachte dem Kollegen <a href="http://www.sports-kick.de">Matze Koch</a> ein Déjà-vu.</p>
<p>Uwe Neuhaus nach dem Training am 16.02.2011</p>
<p>Uwe Neuhaus und Kenan Sahin am 25.03.2009<br />
<iframe title="YouTube video player" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/embed/oB_Cw5cImdM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=6169&amp;md5=04683703b0e47d33bfeb7f2136db1293" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Mauer, auf der Lauer.</title>
		<link>http://www.textilvergehen.de/2011/01/20/auf-der-mauer-auf-der-lauer/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 11:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>steffi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Trainingsfotos von gestern früh sehen aus wie die von vorgestern, übermorgen und in drei Wochen. Waldlauf in Köpenick bei Wetter in Köpenick. Immer fünf Grad kälter als im Rest von Berlin. Eine Gruppe von Spielern läuft durch den Wald. Gewohntes Bild für die Leute, die dort mit ihren Hunden spazierengehen. Gestern fanden sich mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Trainingsfotos von gestern früh sehen aus wie die von vorgestern, übermorgen und in drei Wochen. Waldlauf in Köpenick bei Wetter in Köpenick. Immer fünf Grad kälter als im Rest von Berlin. Eine Gruppe von Spielern läuft durch den Wald. Gewohntes Bild für die Leute, die dort mit ihren Hunden spazierengehen.</p>
<p><a href="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/SLA_0028.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5863];player=img;" title="Waldlauf"><img class="alignnone size-medium wp-image-5868" title="Waldlauf" src="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/SLA_0028-400x200.jpg" alt="" width="400" height="200" /></a></p>
<p>Gestern fanden sich mehr Medienvertreter als üblich am Rande des Trainingsplatzes ein. Nachdem die <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/sport/327286/327287.php">Berliner Zeitung</a> als erste darüber berichtete, dass Björn Brunnemann in den Wettskandal, der derzeit in Bochum untersucht wird, involviert sei, war das Thema in den Berliner Sportredaktionen unumgänglich. Zwar war durchaus allen Journalisten klar, dass sich in einem laufenden Verfahren niemand zur Sache äußern würde. Trotzdem hoffte man auf ein wie auch immer geartetes Statement durch den Verein. Oder darauf, dass sich jemand verplappert.</p>
<p>Das ist widersinnig und doch logisch. Logisch, weil ein öffentliches Interesse besteht. Man kann es an der Diskussion im Forum ablesen. Der Wunsch, den Namen des Spielers von Vorwürfen reingewaschen zu sehen, ist Ausdruck dieses Interesses. Der Widersinn liegt darin, dass eine solche entlastende Aussage gestern nicht möglich war. Wenn Ermittlungen laufen, weiß zu diesem Zeitpunkt nicht einmal die Staatsanwaltschaft selbst, ob Anklage erhoben wird. Es liegt nicht mehr als ein Verdacht vor. Ein Verdacht genügt, um zu diskreditieren. Ein Verdacht ist nicht ausreichend, um zu verurteilen. Das öffnet viel Raum für Meinung und Spekulation.</p>
<p><a href="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/SLA_0063.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5863];player=img;" title="Torwarttraining"><img class="alignnone size-medium wp-image-5869" title="Torwarttraining" src="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/SLA_0063-400x200.jpg" alt="" width="400" height="200" /></a></p>
<p>Als Uwe Neuhaus sich den Journalisten zuwandte, wusste er genau, was die ihn gleich fragen würden. Nichts mit Torhütern, leider, sondern die andere, unbeantwortbare Frage. Björn Brunnemann. Ein Trainer ersetzt nun einem Spieler vielleicht Mutter und Vater, selten aber den Rechtsbeistand. Weil das allen, die ihm gegenüber standen, bewusst war, mochte niemand derjenige sein, der die Sprache auf Brunnemann bringt. Man wird nicht gerne von des Trainers Zorn getroffen. Denn natürlich ist der Dialog &#8220;Was sagen Sie zur causa Brunnemann?&#8221; &#8211; &#8220;Dazu sage ich gar nichts.&#8221; Zeitverschwendung und für beide Seiten unbefriedigend. Und selbstverständlich wurde derjenige, der die Frage trotzdem stellte, augenblicklich von des Trainers Zorn getroffen. Ungerechter Weise insofern, als er nur formulierte, was ohnehin im Raum stand, und damit zum Blitzableiter für seine Kollegen wurde. Dass auch Journalisten hier ihrem Beruf nachgehen, kam offenbar niemandem in den Sinn. Die konnten zwischen zwei Übeln wählen. Ärger mit der Redaktion oder Ärger mit Uwe Neuhaus. Pest oder Cholera.</p>
<p>Die Situation ist ungemütlich für Verein und Presse, der Umgang miteinander belastet. Man steht sich gegenseitig auf den Füßen. Auch wenn Karim Benyamina anschließend entspannt in Badeschlappen zum Gespräch antrat -immerhin was für´s Auge- so macht Arbeit keinen Spaß.</p>
<p><a href="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/SLA_01421.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5863];player=img;" title="SLA_0142"><img class="alignnone size-full wp-image-5871" title="SLA_0142" src="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/SLA_01421.jpg" alt="" width="400" height="272" /></a></p>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5863&amp;md5=117260c89e3375b30e017b08460b6b83" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Karim Benyamina jetzt mit internationaler Klasse</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 08:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi und Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das 1:0 gegen Düsseldorf wird uns für immer im Gedächtnis bleiben. Des Ergebnisses wegen. Ansonsten ist es sicherlich ein Spiel gewesen, das schnell dem vergessen anheim fallen wird. Darum haben wir uns mit Hans-Martin, Robert und Martin vor allem um die Besetzung der Sechserposition im nächsten Spiel und über Kenan Sahin unterhalten. Als Gast zugeschaltet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das 1:0 gegen Düsseldorf wird uns für immer im Gedächtnis bleiben. Des Ergebnisses wegen. Ansonsten ist es sicherlich ein Spiel gewesen, das schnell dem vergessen anheim fallen wird. Darum haben wir uns mit <a href="http://twitter.com/keanofcu">Hans-Martin</a>, <a href="http://twitter.com/othertimes">Robert</a> und  <a href="http://twitter.com/spielbeobachter">Martin</a> vor allem um die Besetzung der Sechserposition im nächsten Spiel und über Kenan Sahin unterhalten.</p>
<p>Als Gast zugeschaltet haben wir dieses Mal den freien Journalisten <a href="http://sports-kick.de">Matze Koch</a>, der als einziger deutscher Journalist bei Karim Benyaminas Länderspieldebüt vor einer Woche vor Ort war.</p>
<p><a href="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/Koch_benyamina_02.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5337];player=img;" title="Karim Benyamina für Algerien"><img class="alignnone size-full wp-image-5355" title="Karim Benyamina für Algerien" src="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/Koch_benyamina_02.jpg" alt="" width="400" height="279" /></a></p>
<p>Zum Schluss reden wir noch ein wenig mit Martin über seine <a href="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/huhu-ihr-union-ultras/">leichte Kritik an den Ultras von Union</a>, die für einige <a href="http://www.facebook.com/textilvergehen/posts/157657990944430">Aufregung</a> gesorgt hat.</p>
<ul>
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</ul>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5337&amp;md5=ee5d9849df959ef94583058c931fdd54" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Union am Ball</title>
		<link>http://www.textilvergehen.de/2010/07/05/union-am-ball/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 19:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Antizyklisches Handeln. Das steht sicher auf einem Flipchart im Forsthaus. Ganz still war es bei Union in den letzten Wochen. Gegen WM und Hertha-Transfersommer ist halt schlecht von Köpenick aus anstinken. Aber kaum gibt es etwas spielfreie Zeit vor dem Halbfinale, geht es los, dass man gar nicht mehr weiß, wohin man schauen soll. Union [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Antizyklisches Handeln. Das steht sicher auf einem Flipchart im Forsthaus. Ganz still war es bei Union in den letzten Wochen. Gegen WM und Hertha-Transfersommer ist halt schlecht von Köpenick aus anstinken. Aber kaum gibt es etwas spielfreie Zeit vor dem Halbfinale, geht es los, dass man gar nicht mehr weiß, wohin man schauen soll.</p>
<p><strong>Union an der Schanze</strong></p>
<p>Die ganze letzte Woche verzückte uns Matze Koch als selbsternannter Oberhof-Berichterstatter mit <a href="http://www.sports-kick.de/index.php">Eindrücken vom Lauftrainingslager</a> am Rennsteig. Enorm wichtig dabei nicht nur seine <a href="http://www.sports-kick.de/news_detail.php?id=434">unermüdliche Recherche nach der tatsächlichen Stufenzahl bis hoch zur Großschanze</a> sondern auch der <a href="http://www.sports-kick.de/news_detail.php?id=435">Fitness-Check</a> des beim ruhmreichen FC Carl Zeiss sozialisierten Reporters. Dem neuen Keeper, Marcel Höttecke, der mit Jan Glinker um den Platz im Tor buhlt, sollte man im Angesicht dessen kein Fahrrad in den Strafraum stellen.</p>
<p><strong>Union am Start</strong></p>
<p>Mit Brimborium und allem Pipapo stellte heute die DFL den Spielplan der nächsten Saison für die erste und zweite Bundesliga vor. Special Guest war dabei Laber Rhabarber. Will heißen: Nichts genaues weiß man noch nicht. Zwar ist nun klar, wer an welchem Spieltag gegen wen spielen wird. Aber die genauen Termine &#8211; soviel Zeit hatte man doch nicht. Wer also für die nächste Saison die Hoffnung hatte, frühzeitig Urlaub nehmen zu können, um Montag Abend die Auswärtsfahrt nach Charlottenburg zu buchen, wird sich getäuscht sehen. Alles wie immer.</p>
<p>Dafür kann man schon jetzt bei einen Blick in den <a href="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/saison-201011-hinrundenspielplan-des-1-fc-union-berlin/">Spielplan</a> sich den Trailer <span style="text-decoration: line-through;">des DSF</span> von Sport1 ausmalen: &#8220;Die stärkste zweite Liga aller Zeiten!&#8221; Gab es schon letztes Jahr? Dann vielleicht: &#8220;Die von allen megastärkste zweite Liga aller Zeiten!&#8221; Auch wenn man sich bezüglich des Saisonziels im Forsthaus bedeckt hält, kann es angesichts der Konkurrenz nur heißen: Klassenerhalt.</p>
<p><strong>Union am Körper</strong></p>
<p>Morgen ist es nun soweit. Die offizielle Präsentation der neuen Trikots. Ort des Geschehens wird das <a href="http://www.astra-berlin.de/events/view/665">Astra Kulturhaus</a> sein. Manchen besser bekannt als das WM-Hauptquartier der 11Freunde. Einige <a href="http://textilvergehen.de/2010/06/30/was-neues-zum-anziehen/">Spatzen</a> und <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/sport/310162.html">Rotkehlchen</a> pfoffen es bereits in die Stadt hinein, was dort präsentiert werden soll. Dafür bietet sich die einmalige Gelegenheit, Torsten Mattuschka auf seine Enttäuschung hinsichtlich der Nichtnominierung für die WM anzusprechen. Gerade die Verletzung von Michael Ballack ließ die Erwartungen ins Kraut schießen. Erwähnt sei hierbei die Kampagne &#8220;<a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=114642148577835&amp;v=wall&amp;ref=mf">Tusche statt Ballack</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Union am Verhandlungstisch</strong></p>
<p>In keinem Name Dropping Text in den Berliner Medien fiel der Name. Manchen beschlich schon etwas Panik, als Trainer Uwe Neuhaus heute in der <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2010/07/05/union-berlin/eine-woche-urlaub-fuer-die-eisernen.html">Bild</a> folgendermaßen zitiert wurde: &#8220;Die Position von Hüzeyfe Dogan, der uns verlassen hat, ist noch immer  offen. Ich denke dabei nicht unbedingt an eine Nummer 10. Die  Schaltzentrale in unserem System ist Torsten Mattuschka.“ Dabei sind nicht Mattuschkas fußballerische Fähigkeiten die Ursache für den bevorstehenden Herzkasper gewesen sondern die offensichtlichen Probleme der Mannschaft im schnellen Umschalten.</p>
<p>Aber vor dem Arztbesuch steht bekanntlich Christian Beeck, der heute <a href="http://fc-union-berlin.de/magazin/artikel.php?artikel=17066&amp;type=&amp;menuid=3&amp;topmenu=3">Santi Kolks</a> Verpflichtung vermelden konnte. Der offensive Mittelfeldspieler kommt von Vitesse Arnheim. Der Klub machte beim Gastspiel zum Saisonabschluss im Gegensatz zu Kolk, der ein Tor schoss, keine gute Figur. Einige fühlten sich gar an das <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1997/0712/sport/0020/index.html">Skandalspiel gegen den AS Cannes</a> erinnert. Andererseits kann man sicher davon ausgehen, dass ein Spieler, dem Christian Beeck und Uwe Neuhaus tief in die Augen gesehen haben, charakterlich einwandfrei sein wird.</p>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=3590&amp;md5=3b16f160b70780eabe8ea80fbf35e7d1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Baustellen aufmachen, die keine sind</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 21:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[B.Z.]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten busch]]></category>
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		<category><![CDATA[Jan Glinker]]></category>
		<category><![CDATA[Matze Koch]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kranz]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Neuhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Mitgliederversammlung verkündete Präsident Dirk Zingler nicht nur erfreuliche Dinge, wie den positiven Bilanzabschluss mit über 400.000 € Gewinn. Er kündigte auch eine Verstärkung der Mannschaft an. Dies solle bereits im Winter geschehen mit Blick nicht nur auf die Rückrunde sondern auch die nächste Saison. Nun wird der Trainer von der B.Z. wie folgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Mitgliederversammlung verkündete Präsident Dirk Zingler nicht nur erfreuliche Dinge, wie den positiven Bilanzabschluss mit über 400.000 € Gewinn. Er kündigte auch eine Verstärkung der Mannschaft an. Dies solle bereits im Winter geschehen mit Blick nicht nur auf die Rückrunde sondern auch die nächste Saison.<br />
Nun wird der Trainer von der <a href="http://www.bz-berlin.de/sport/union/union-sucht-stars-aus-der-bundesliga-article645510.html">B.Z.</a> wie folgt zitiert:</p>
<blockquote><p>Neuhaus: „Wir haben eine Menge Gegentore kassiert, da muss man hinten schon überlegen.“ Gesucht werden laut Neuhaus „ein bis zwei Innenverteidiger und ein Torwart“.</p></blockquote>
<p>Auch die <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2009/11/17/union-berlin/trainer-uwe-neuhaus-schockt-drei-stammspieler.html">Bild</a> schreibt von Neuhaus ähnliches:</p>
<blockquote><p>„Nach so vielen Gegentoren muss man sich Gedanken machen.“ [...] „Wir wollen Bundesligaspieler holen, die bezahlbar sind.“</p></blockquote>
<p>Zwei verschiedene Reporter bringen das gleiche Thema. Und von Uwe Neuhaus wird man nicht behaupten können, dass ihm vor der Presse etwas herausrutscht, was er nicht sagen wollte. Er wird es also bewusst ausgesprochen haben. Nur was will uns der Trainer damit sagen?</p>
<p>Michael Kranz zieht auf seinem Blog <a href="http://fileserver.bz-berlin.de/bzblogs/unionspion/2009/11/16/gotterdammerung/">&#8220;Union-Spion&#8221;</a> bei der BZ jedenfalls folgende Schlüsse:</p>
<ul>
<li>Union will die 1. Bundesliga angreifen</li>
<li>Glinker verliert seinen Status der Unantastbarkeit und könnte sich bald auf der Bank wiederfinden</li>
<li>Neuhaus möchte Druck auf seine Spieler aufbauen</li>
</ul>
<p>Nichts dagegen, eine sich bietende Chance zu nutzen, aber wie kann ein Verein, der sich gerade strukturell wieder auf den Profifußball einstellt, auch nur ansatzweise mit einem Aufstieg liebäugeln. Das macht auch das Präsidium nicht. Am Saisonziel &#8220;Klassenerhalt&#8221; wurde nicht gerüttelt. Spricht man über dieses Wort &#8220;Durchmarsch&#8221;, kommt einem doch schnell das Stichwort Ulm in den Sinn. Der Prototyp eines Vereins, der schnell nach oben kommt und, weil er nicht organisch gewachsen ist, ebenso schnell wieder nach unten rauscht.</p>
<p>Union hat momentan einen Etat von etwas mehr als 11 Millionen Euro. Ganz oben in der 2. Liga tummeln sich Verein mit 21 Millionen Euro Jahresetat. Und so schön es ist, dass der 1. FC Wundervoll mit dem viertniedrigsten Etat sich momentan auf dem viertbesten Platz befindet, so unrealistisch ist es, dass man bestimmte Entwicklungen einfach überspringen könnte. So sprach Präsident Zingler auch während seines Vortrags auf der Mitgliederversammlung davon, dass der Gesamtetat ständig weiter erhöht werden müsse, um wettbewerbsfähig zu bleiben.</p>
<p>Zur Antastbarkeit von Jan Glinker. Es gibt derzeit keinen ernsthaften Konkurrenten auf der Torhüterposition bei Union, der einen gesunden Jan Glinker verdrängen könnte. Daran gibt es nichts zu deuteln. Der nominell zweite Torhüter Carsten Busch spielt in der zweiten Mannschaft und ist bereits 29 Jahre alt. Überzeugt hat dieser bei seinen Einsätzen bisher nicht. Christoph Haker als Nummer drei ist gerade 18 Jahre alt und vielleicht zu jung als Nummer zwei. Aber wieso eigentlich nicht? Wozu jemanden als Ersatz verpflichten, wenn es auf der Position nicht brennt. Und das im Winter, wo Spieler unnötig teuer sind. Das vermag auch Michael Kranz in seinem heutigen Artikel <a href="http://www.bz-berlin.de/sport/union/darum-sucht-union-einen-neuen-keeper-article646417.html">&#8220;Darum sucht Union einen neuen Keeper&#8221;</a> nicht erklären. Seine Argumente sprechen nicht für ein Torhüterproblem. Nicht einmal im entferntesten.</p>
<p>Den Druck auf die Mannschaft erhöhen. Das mag vielleicht sein. Aber wozu über die Medien? In einem Umfeld, wo sich der Verein so bemüht, seine Spieler von den Medien abzuschirmen, um deren Konzentration hochzuhalten.</p>
<p>Der Blick auf die wirtschaftliche Situation von Union ist ein positiver Ausblick in die Zukunft. Mehr noch nicht. Aber das ist eine enorme Leistung, wenn man sich die vergangenen Jahre vor Augen hält. Große Sprünge auf dem Transfermarkt sind damit trotzdem nicht zu machen. Schon gar nicht drei Spieler im Winter auf Positionen, wo es nicht brennt. Vielleicht hat die sportliche Leitung bereits einen Spieler nicht nur im Blick sondern bereits an der Angel, der bereits im Winter verfügbar sein könnte. Das wäre eine einfache Erklärung. Und alles andere nur eine Nebelbombe.</p>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=2691&amp;md5=1d78f4ee968475723de218885d33a43b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vorstellungsgespräch.</title>
		<link>http://www.textilvergehen.de/2009/11/06/vorstellungsgespraech/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 13:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi und Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[reden]]></category>
		<category><![CDATA[zuhören]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Union Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Matze Koch]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpartnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann mir unter vielen Berufen etwas vorstellen. Ich weiß, was ein Bäcker, ein Fleischer, ein Schlosser, ein Schweißer &#38; eine Lehramtsanwärterin machen &#8211; über den Berufsalltag eines Pressesprechers weiß ich exakt genau: Nichts. Man soll aber fragen, wenn man was nicht weiß. (Hab ich, glaube ich, in der Sendung mit der Maus gelernt.) Weder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mir unter vielen Berufen etwas vorstellen. Ich weiß, was ein Bäcker, ein Fleischer, ein Schlosser, ein Schweißer &amp; eine Lehramtsanwärterin machen &#8211; über den Berufsalltag eines Pressesprechers weiß ich exakt genau: Nichts. Man soll aber fragen, wenn man was nicht weiß. (Hab ich, glaube ich, in der Sendung mit der Maus gelernt.)</p>
<p>Weder Sebastian noch ich verbanden ein konkretes Bild mit dem Begriff einer Medienpartnerschaft. Uns hat interessiert, wie die Maßgaben des Vereins zum Umgang mit den Medien aussehen, nachdem wir über die Beschwerden der Pressevertreter inzwischen ganz gut Bescheid wissen und selbst auch eine eher <a href="http://www.textilvergehen.de/2009/09/20/wir-sind-nordkorea">nörgelnde Haltung</a> dazu vertreten haben. Aus höchst eigennützigen Motiven wollten wir schließlich etwas darüber erfahren, ob und inwieweit sich der 1.FC Union Berlin mit Fragen der Vermarktung in den Neuen Medien beschäftigt.</p>
<p>Lauter gute Gründe, beim Pressesprecher des Vereins, Christian Arbeit, zum Kaffeetrinken &amp; Reden vorstellig zu werden. Ein Büro, in dem es zugeht wie in einem Taubenschlag, übrigens. Klippklapp. Tür auf, Tür zu. Kommst Du mal? Kannst Du mal? Hast Du mal? Weisst Du mal? Telefon. Trotzdem hat er sich Zeit und uns ernst genug genommen, alle unsere Fragen ausführlich zu beantworten. Wir schätzen das sehr und danken für das Gespräch!</p>
<p>Der erste und uns wichtigste Teil des Gesprächs wird dabei im vollständigen Wortlaut wiedergegeben. Darin gibt Christian Arbeit einen Einblick in die Arbeit der Presseabteilung und bezieht auch Stellung zum aktuellen Verhältnis des Vereins zur Presse. Die beiden anderen Fragen erscheinen zusammengefasst darunter.</p>
<p align="center"><em>*****</em></p>
<p><em>Was macht ein Pressesprecher eigentlich den ganzen Tag?</em></p>
<p>Zu dem Bild, das man benutzen muss: Im Grunde bin ich ein Dienstleister für verschiedene andere Abteilungen im Verein. Die Gewichtung ist unterschiedlich. Die empfindlichste Stelle ist der Bereich Sport, wo es von Seiten der sportlichen Leitung sehr konkrete Bedürfnisse gibt. Nämlich eine wirre Fülle verschiedenartigster Medienanfragen in irgendeiner Art zu kanalisieren und im Zweifelsfall in irgendeiner Form zu steuern. Oberstes Gebot, und da zitiere ich gerne den Kollegen Markus Hörwick vom FC Bayern, ist der Schutz der eigenen Mannschaft. Das ist die wichtigste Aufgabe. Denn ich bin ja der Pressesprecher des Vereins und nicht der oberste Redakteur der Berliner Sportberichterstattung. Insofern ist die Sichtweise natürlich klar geprägt von den Anforderungen, die bestimmte Abteilungen des Vereins stellen.</p>
<p>Zu den Aufgaben kommt, wenn man sich vom reinen Sportumfeld und der Nähe zur Mannschaft trennt, hier bei Union auch generell die Produktion von Nachrichten beziehungsweise die Überlegung, welche Informationen geben wir wann und in welchem Umfang raus. Wofür gibt es den geeigneten Zeitpunkt? Bearbeiten wir ein Thema eher offensiv oder defensiv? Solche Dinge zu besprechen, zur Entscheidung zu bringen und dann entsprechend umzusetzen: Das macht ein Pressesprecher den ganzen Tag.</p>
<p><em>Gibt es eine Policy der sportlichen Leitung zur Medienarbeit? Hat sie sich im Vergleich zur letzten Saison verändert und hattet Ihr einen Einfluss daruf? Und gibt es Vorgaben von der DFL zur Medienarbeit?</em></p>
<p>Man könnte sagen: Es gibt eine Policy. Aber die ist nicht in einen griffigen Satz gebracht. Die erklärt sich am ehesten aus der Geschichte der Mannschaft heraus. Wir haben eine Mannschaft, in der jeder einzelne Spieler immer wieder an das obere Limit seiner persönlichen Fähigkeiten gehen muss. Jeder, der sein eigenes Tun und Handeln reflektiert, weiß, dass so eine Art Konzentration immer anstrengend ist. Besonders, wenn man sie über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten muss. Außerdem erfordert sie, dass man Erholung, Regeneration und Freizeit sehr sorgfältig behandelt.</p>
<p>In dem Wissen, dass wir keine Mannschaft von gestandenen Nationalspielern haben, die über sagenhafte und herausragende individuelle Klasse verfügt, sondern über Spieler, die zum Teil vor drei Jahren noch viertklassig gespielt haben und jetzt im Vorderfeld der zweiten Bundesliga mitspielen. Da kann man sich vorstellen, dass das Bestreben, die Konzentrationsfähigkeit der einzelnen Spieler zu erhalten, sehr hoch ist. Man könnte sagen: Je weniger Ablenkung vom wesentlichen desto besser. So könnte man im Grunde die Policy auf den Punkt bringen.</p>
<p>In der Tat ist es so, dass im Grunde schon die dritte Liga im Vergleich zur Regionalliga einen deutlichen Sprung nach vorne erbracht hat, was die Medienberichterstattung anging. Die zweite Liga, oder generell der DFL-Bereich, bedeutet noch einmal einen Quantensprung. Sichtbarstes Zeichen in der zweiten Liga ist ja die Aufsplittung des Spieltages auf vier verschiedene Tage und vier verschiedene Anstoßzeiten. Da war es tatsächlich so, dass es eine Tagung der DFL mit den entsprechenden Pressesprechern vor der Saison gab. Dort wurden die Veränderungen aus dem neuen Fernsehvertrag dargelegt und von jedem Sender, der Rechte hält, das Sendekonzept erläutert. Hinterher haben sehr erfahrene Pressesprecher, zum Beispiel von Werder Bremen oder Bayern München, gesagt: Das sind jetzt völlig neue Herausforderungen an die Abwehrarbeit. Wie bekomme ich es hin, wenn ich drei TV-Stationen unmittelbar am Spielfeld habe und Spieler XY gerade Rot gesehen hat, weil er dem Gegenspieler eine runtergehauen hat, dass der sich erst einmal beruhigt. Und zwar bevor er etwas unbedachtes in die Kamera plaudert. Das heißt nicht, dass er niemals etwas sagen darf, sondern ich muss im Sinne des Vereins mich manchmal auch schützend vor Leute stellen, um Schaden vom Verein abzuwenden. Sonst sagt der etwas in die Kamera, noch einmal eine Unsportlichkeit und dann dauert die Strafe extra lange. Wunderbar. Dann hat man ja viel gekonnt. Anders sieht es aus, hat er zwei Stunden Zeit oder wir sagen „Geh erst einmal duschen und danach kannst Du noch einmal in die Mixed Zone!“ Das ist natürlich unpopulär, weil die schreibenden Journalisten alles schon verschickt haben wollen. Da müssen wir als Presseabteilung sagen: „Unsere Aufgabe ist es, die Interessen des Vereins wahrzunehmen. Wenn die in bestimmten Punkten, und die Punkte erreichen wir täglich, nicht in Übereinstimmung mit den Interessen der Medien zu bringen sind, dann setzen wir die Interessen des Vereins durch. Wenn es sich nicht vermitteln lässt.</p>
<p>So gesehen hat sich zur vergangenen Saison geändert, dass wir noch konsequenter bestimmte Dinge kontrollieren und reglementieren. Es nutzt einfach nichts, wenn ein durchschnittlich begabter Fußballer sich unvermittelt jeden zweiten Tag riesengroß in der Zeitung sieht. Das hilft ihm nicht.</p>
<p>Die Arbeit ist viel einfacher, als viele Journalisten glauben, da es viele Spieler gibt, die diese Funktion zu schätzen wissen und sie ganz aktiv wahrnehmen. Sie nutzen die Presseabteilung, und so haben wir es den Spielern vor der Saison angeboten, um Dinge von sich weg zu halten. Das ist schon deshalb wichtig, weil natürlich der Umfang der Medienarbeit mit den Spielern trotzdem viel größer ist als in der letzten Saison. Nur der Fokus, und da darf man sich nichts vormachen, liegt auf dem Fernsehen. Wenn die Fernsehrechte für Hunderte Millionen verkauft werden, dann ist auch klar, wer die größten Ansprüche stellt: Derjenige, der das gesamte System finanziert. Also sind natürlich nach jedem Spiel die Spieler und Trainer zunächst für die Fernsehstationen da, bevor dann die restliche Verwertungskette zum Schluss mit der Pressekonferenz für die schreibende Zunft endet.</p>
<p><em>Habt ihr trotz der Vorgaben von der DFL die Möglichkeit, die Fernsehanfragen nach Spielern abzulehnen?</em></p>
<p>Da hängt die DFL sich nicht rein. Das ist klar, denn der Spieler ist unser Angestellter und nicht Angestellter der DFL. Im Grunde läuft da aber die Zusammenarbeit tadellos. Nach jedem Spiel kommen die Vertreter von Sky und vom DSF auf uns zu und geben uns die Namen, die sie gerne hätten. Das ist selten besonders überraschend. Ich sehe das Spiel ja auch und kann eigentlich vorher sagen, wen sie haben wollen. Aber da kann man im Zweifelsfall sagen: „Pass mal auf, den lassen wir heute weg. Was haltet Ihr von dem und dem?“ Das funktioniert absolut entspannt und interessanterweise völlig konfliktfrei.</p>
<p><em>Es gibt ja diese Diskussion um eine schwierigere Zusammenarbeit zwischen Medien und Verein. Und da steht <a href="http://www.textilvergehen.de/2009/10/28/mediale-sicht-auf-den-eisernen-vorhang/">Matze Koch</a> mit seiner Meinung nicht alleine. Auch andere Journalisten haben das angemerkt. Du hast diese Diskussion im Vorgespräch als „absurd“ bezeichnet. Weshalb?</em></p>
<p>Absurd, weil im Grunde unglaublich viel möglich ist. Und jeder, der es wahrnimmt, auch unheimlich viel bekommen kann. Allerdings in erster Linie zu dem Thema, mit dem wir uns hier in erster Linie befassen. Wir sind ein Fußballverein und wir haben Leute, die hier Fußball spielen. Jeder Journalist kann die Trainingszeiten einsehen. Nach jedem Training ist es möglich, hier mit Spielern zu sprechen. Im Prinzip eine Situation ähnlich der Mixed-Zone. Wenn man den Spieler allerdings eine halbe Stunde interviewen möchte, dann muss man schon allein deshalb Bescheid sagen, damit wir dafür die organisatorischen Voraussetzungen schaffen können. Wenn es drei Fragen sind, wie es im Normalfall ist, funktioniert das völlig problemlos.</p>
<p>Es gibt Leute, die jeden Tag hier sind. Interessanterweise kommt dann mitunter von den Leuten, die das allermeiste wahrnehmen und auch das allermeiste bekommen, der Vorwurf, sie würden hier nichts bekommen. Und das ist letztlich das Absurde daran. Der Name Mathias Koch fiel ja und wir müssen da kein Geheimnis daraus machen. Er ist im Grunde jeden Tag zu jeder Trainingseinheit hier. Dagegen ist gar nichts einzuwenden. Jedes erdenklich mögliche Foto, das unsere Spieler im Zusammenhang mit ihrer Arbeit zeigt, hat er.</p>
<p>Und da kommen wir auf den Punkt, den ich vorhin angesprochen hatte: Regeneration, Konzentration, Freizeit. Wenn ein Spieler seine Freizeit nutzt, um mit seiner Familie einen Ausflug zu unternehmen. Wunderbar. Aber natürlich möchte das Trainerteam nicht, dass Journalisten das Freizeitprogramm unserer Spieler organisieren. Wenn Spieler XY gerne in den Tierpark gehen möchte. Gerne. Aber ich sehe überhaupt keinen Grund, einem Fotografen Bescheid zu sagen.</p>
<p>Wir hatten solche Situation schon gehabt, dass ein Journalist zu mir kam und sagte: „Ich möchte mit dem Spieler gerne mal auf den Müggelturm gehen.“ Und der Spieler steht daneben und kuckt groß und sagt: „Was soll ich denn auf dem Müggelturm?“ – „Ja, können wir auf einen anderen Turm gehen.“ – „Ich will überhaupt nicht mit Dir auf einen Turm gehen.“ Dann schaue ich den Journalisten an sage: „Noch Fragen?“</p>
<p>Es ist doch klar: Jede Begleitung in der Freizeit erfordert wieder irgendeine Form der Organisation. Der Spieler muss sich mit dem Journalisten verabreden, auseinandersetzen, treffen. Es ist anders. Es ist keine Erholung. Jedenfalls nicht in dem Sinne, wie sie eigentlich gewünscht ist.</p>
<p>Das ist in der Diskussion mal schön benannt worden: Was es nicht gibt, ist der Spieler am Giraffengehege.</p>
<p><em>Es sind ja vor allem Printjournalisten, die sich beschweren. Geht es ihnen nicht vor allem darum, dass ihr als Mittler auftretet und damit der direkte Kontakt zu den Spielern verloren geht? Die Spieler fragen die Journalisten, ob bestimmte Anfragen durch den Verein genehmigt sind, oder Informationen werden durch euch gefiltert.</em></p>
<p>Es ist wahrscheinlich in jedem Unternehmen so, wenn Du als Mitarbeiter zu Deinem Unternehmen befragt wirst, riskierst du einiges, wenn Du einfach so erzählst. Das ist ja nicht nur bei Fußballmannschaften so sondern überall. Im Gegensatz zu anderen Vereinen wie zum Beispiel Energie Cottbus oder Bayern München haben wir das an die Presse nicht explizit als Brief verschickt. Es gibt Vereine, die machen das. Die sagen: „Jedes Gespräch muss vorher angemeldet sein, sonst reagieren wir als Verein in irgendeiner Form.“ Das muss ja zwangsläufig mit einer Sanktionsandrohung verbunden sein. Wenn ich also weiß, dass Journalist XY aber doch, ohne vorher mit mir darüber zu sprechen, den Spieler angerufen, dann müsste ich reagieren und dem Journalisten die Akkreditierung für das nächste Spiel entziehen oder ähnliches. So könnte das laufen. So ist es bei uns aber nicht.</p>
<p>Es ist so, dass es Journalisten gibt, die Telefonnummern von Spielern besitzen. Das können wir auch gar nicht verhindern. Dann ist er natürlich in der Lage, den Spieler anzurufen. Und hier kommt im Prinzip das, was ich vorhin angesprochen habe, ins Spiel. Wir haben vor der Saison den Spielern die Mediensituation vor Augen geführt. Wir haben ihnen erklärt, was die besonderen Anforderungen und die Veränderung zur vergangenen Saison sind. Wir haben den Spielern  angeboten, ihnen dabei behilflich zu sein und uns als Dienstleister wahrzunehmen. Und das tun sie zum großen Teil. Das ist in der Intensität von Spieler zu Spieler verschieden. Es gibt Spieler, die kommen und sagen: „Jetzt war ich in den letzten drei Wochen fünf Mal bei irgendwelchen Geschichten dabei. Jetzt möchte ich mal ein bisschen Pause haben.“ Und es gibt Spieler, die jedes Zitat vorher gegenlesen wollen. All das gibt es. Das zeigt auch, dass vielen Spielern sehr wohl bewusst ist, wie intensiv diese Situation ist und wie wichtig ihnen Konzentration ist. Die wollen ihren Platz in der Mannschaft nicht aufs Spiel setzen. Und zwar nicht, weil sie sich um Kopf und Kragen reden, sondern weil sie merken, dass nur, wenn sie die tägliche Trainingsarbeit absolvieren und die Spiele hochkonzentriert angehen, sind sie ind er Lage das hohe Leistungsniveau zu erreichen, das sie jetzt gerade haben. Das ist ein gutes Zeichen.</p>
<p>Natürlich resultieren daraus Schwierigkeiten, bunte Geschichten zusammenzubekommen. Da kommt man an den Punkt, wo wir nicht helfen können. Wenn man es auf diesen Punkt bringt, müssen wir sagen: „Nein, das liefern wir nicht.“</p>
<p>Die Auseinandersetzung darum, welche Geschichten möglich sind und welche nicht, gehen nicht erst seit drei Wochen. Sie begleiten mich ja, seit ich hier angefangen habe. Trotzdem steht aber jeden Tag etwas in der Zeitung. Ich sehe im Grunde eigentlich keinen Grund zur Klage. Offenkundig ist es nur nicht so leicht, wie man es sich wünscht. Aber es ist ja nicht unmöglich über Union zu berichten</p>
<p align="center"><em>*****</em></p>
<p><strong>Medienpartnerschaft. </strong>Zu Beginn dieser Saison wechselte der Verein seine Medienpartner. Im Printbereich ist die B.Z. an die Stelle des Berliner Verlag (Berliner Zeitung und Berliner Kurier) getreten. Im Radio ging es von StarFM zu Radio Berlin. Die Gründe dafür waren einerseits, so Christian Arbeit, dass die bisherigen Verträge ausgelaufen waren, andererseits und wohl auch maßgeblich, dass andere Publikumsgruppen angesprochen werden sollten. Im Radio ist es dabei nur vorteilhaft, dass Union nun im reichweitenstärksten Radiosender in Berlin und Brandenburg häufiger Erwähnung findet. Es habe aber Interesse von allen großen Sendern der Region gegeben. Im Print sei die B.Z. ein geeigneter Partner, um ganz Berlin gleichermaßen zu erreichen.</p>
<p>Christian Arbeit betont zugleich, dass eine Medienpartnerschaft im Print nicht mit dem Erkaufen einer wohlmeinenden Berichterstattung verbunden sei. Vielmehr ist unter einer Medienpartnerschaft ein Vertrag zwischen der Sponsoringabteilung des Vereins und der Anzeigenabteilung des Verlags zur gegenseitigen Überlassung von Anzeigevolumen zu verstehen. Der vorherige Partner Berliner Verlag hatte sich entschieden, im Vereinsumfeld die Marke Berliner Kurier zu plazieren. Im Gegenzug bot man dem  Verein die Möglichkeit, Anzeigen sowohl in der Berliner Zeitung als auch im Berliner Kurier zu schalten.</p>
<p>Der Leiter der Anzeigenabteilung des neuen Partners B.Z., habe bereits direkt nachgefragt, ob Redakteure unter Hinweis auf die Medienpartnerschaft versuchten, an exklusive Informationen zu kommen. Das sei bisher nicht der Fall gewesen. Die Zeitung hätte, erklärt Christian Arbeit, natürlich ein Interesse daran, dass das nicht passiert, da man sich auch das Recht vorbehalten möchte, den Medienpartner Sportverein boulevardmäßig zu behandeln, oder, wie es Christian formuliert: draufzuhauen. Das Interview des Präsidenten Dirk Zingler zu den Forderungen an die ISP in der B.Z. sei von der Medienpartnerschaft unabhängig entstanden. Man überlege im Verein vorher, ob und wo man bestimmte Informationen exklusiv publiziert. Eine grundsätzliche Festlegung auf eine bestimmte Zeitung gäbe es dabei nicht.</p>
<p><strong>Neue Medien. </strong>Die Entwicklungen, die stattfinden, werden sehr genau beobachtet. Allerdings sei es nicht so, dass zum Beispiel AFTV ein Vorbote eines bezahlpflichtigen Angebots sei. Dafür müsste entsprechendes Material exklusiv produziert werden und momentan sei dies nicht angedacht. Es sei eine Ergänzung auf der Website und für die Videowand im Stadion. Die Auseinandersetzung zwischen eyep.tv und fcbayern.tv um die Frage, ob die Pressekonferenz eine exklusive Geschichte des Vereins sei, wurde aber auch in der Presseabteilung beobachtet.</p>
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		<title>Die mediale Sicht auf den eisernen Vorhang</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Union Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Diskussion um die Zusammenarbeit zwischen Medienvertretern und Verantwortlichen des 1. FC Wundervoll hat sich gestern im Fanforum der freie Journalist Matze Koch zu Wort gemeldet. Wir haben den Beitrag um bestimmte Forenbezüge gekürzt, damit er auch alleinstehend verständlich ist. Bisher wird diese Diskussion von Vereinsseite leider nicht offen geführt. Vielleicht ändert sich das in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur Diskussion um die <a href="http://www.textilvergehen.de/2009/09/20/wir-sind-nordkorea/">Zusammenarbeit zwischen Medienvertretern und Verantwortlichen des 1. FC Wundervoll</a> hat sich gestern im <a href="http://www.unionforum.de/index.php?page=Thread&amp;postID=36278#post36278">Fanforum</a> der freie Journalist <a href="http://www.sports-kick.de/">Matze Koch</a> zu Wort gemeldet. Wir haben den Beitrag um bestimmte Forenbezüge gekürzt, damit er auch alleinstehend verständlich ist. Bisher wird diese Diskussion von Vereinsseite leider nicht offen geführt. Vielleicht ändert sich das in Zukunft. Schön wäre auch, wenn Matze Koch für seine Offenheit keine Probleme in der weiteren Arbeit entstünden. Denn er hat schließlich keine Redaktion hinter sich stehen.</em></p>
<p>[...] Das Verhältnis zwischen der sportlichen Leitung des Vereins und den Medienvertretern Berlins ist in der Tat seit Monaten angespannt. Beide Seiten wollen ihren Job so gut wie möglich machen. Aber hier prallen inzwischen ziemlich festgefahrene Sichtweisen aufeinander. Der Trainer und der Sportdirektor glauben, die Mannschaft für den Erfolg so weit wie möglich abschirmen zu müssen. Sie entscheiden auch über den Kopf der Akteure hinweg, wenn es um Interviews oder Fotowünsche geht. Der Trainer ist im letzten Jahr immer misstrauischer geworden. Sicher gibt es bisweilen dazu Anlass. Aber nicht hinter jedem Artikel oder Gespräch am Trainingsplatz steckt eine Intrige.</p>
<p>Man fühlt sich als Medienvertreter fast schon wie ein Staatsfeind. Beim Training wird man von bis zu drei Vereinsmitarbeitern der Presseabteilung „bewacht“. Bei Gesprächen mit den Spielern stehen Vertreter der Presseabteilung Unions in der Regel daneben und greifen sogar verbal ein. Das zeugt von wenig Vertrauen zu den Medienvertretern (und den eigenen Akteuren) und ist in der Branche keinesfalls die Regel, nicht mal bei Spielen der deutschen Nationalelf.</p>
<p>Ein Problem ist auch, dass von der Presseabteilung des 1. FC Union niemand die andere Seite kennt. Weder Christian Arbeit noch Matthias Marek waren Journalisten. Sie haben nur wenig Ahnung davon, wie wir ticken oder welche Zwänge ein Redaktionsschluss um 18 Uhr für die überregionalen Ausgaben von Kurier, B.Z. oder Tagesspiegel mit sich bringt. Die von der sportlichen Leitung beschlossene Linie wird damit aus meiner Sicht zu wenig hinterfragt.</p>
<p>Wenn 14 Tage lang kein Pflichtspiel ansteht, kann es für die „bunten“ Zeitungen doch auch mal eine bunte Geschichte geben. Was ist daran schlimm, wenn sich Spieler X mit seiner Familie auf dem Funkturm ablichten lässt und Spieler Y im Beisein eines TV-Teams im Tierpark Giraffen füttert? Im Boulevard muss es menscheln. Der Sportdirektor sagte schon mehrfach, dass man auch mal was genehmigen wird. Bis jetzt gab es leider nichts.</p>
<p>Möglichweise würde die eine oder andere bunte Geschichte dann auch kritische Stories aus den Blättern drängen. Doch man sollte sich von der Annahme trennen, dass die Medienvertreter bloß zu Union kommen, um im Dreck zu wühlen. Gesucht wird immer nach der News und interessanten Dingen, die sicher auch für den Verein unliebsame Geschichten ergeben können.</p>
<p>[...] Fakt ist jedoch, dass es Mosquera inzwischen sechs Tore geschossen hat und fast nie zitiert wird. Das passiert aber nicht, weil die Journalisten zu faul sind, sondern weil John bei Heim- und Auswärtsspielen bis zum Aachen-Spiel bewusst nicht in die Mixedzone gelassen wurde. Aus Union-Sicht sei sein Deutsch zu schlecht, hieß es beispielsweise.</p>
<p>Das führt dazu, dass nach Spielen inzwischen fast kein Journalist mehr nach John fragt. Ich behaupte mal, dass dies bei vergleichbar treffsicheren Goalgettern in den höchsten Ligen Europas ein einmaliger Vorgang ist. Und er führt zu einem Kuriosum: Am Montag sprach Christian Arbeit seine Verwunderung aus, dass in Aachen niemand nach John gefragt hätte. Diesmal hätte Union ihn bei Bedarf in die Mixedzone geschickt…</p>
<p>Gerade im Fall Mosquera fühle ich mich persönlich betroffen, dass man ihn nur unter größten Schwierigkeiten ansprechen kann. Hätte ich am 4.7. 2007 noch einen Trainer, Sportdirektor oder Funktionär um Erlaubnis befragen müssen, bevor ich den ohnmächtigen Mosquera in die stabile Seitenlage geschoben und seinen Kopf überstreckt habe, würde John vielleicht immer noch im Gras von Wesendorf liegen. [<a href="http://www.kicker.de/fussball/2bundesliga/startseite/artikel/367386/">Gemeint ist dieser Vorfall</a> d.Red]</p>
<p>[...] Unabhängig davon werde ich auch in Zukunft meine Meinung bei Union sagen. Wenn das mit einem Fettnapf verbunden ist, bitte. Und ich habe auch damals, sicher nicht im besten Ton, die schlechten Arbeitsbedingungen bei Union kritisiert. Und damit meinte ich nicht die Sitze im Stadion oder die Brötchen bei der Pressekonferenz.</p>
<p>[...] Vielleicht ist die Zeit für eine Annäherung von Medien und Verein gekommen. Bei einem Thüringer Fußballverein findet regelmäßig ein Spielchen zwischen Journalisten und Funktionären/Trainern mit anschließendem Bratwurstessen statt. Ein Turnier in der neuen Union-Halle zu Weihnachten tut es vielleicht auch. Tecee kann dann ja notfalls mit dem Mikro eingreifen.</p>
<p>P.S.: So, das lag mir einfach mal auf der Seele. Sachliche Kritik und Hinweise nehme ich gern entgegen.</p>
<p><a href="http://www.sports-kick.de/">Matze Koch (Freier Sportjournalist und Fotograf)</a></p>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=2542&amp;md5=46ce9686e91706ac2615f13b8634fc70" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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