“Ist was Cooles, wenn man seine Fratze auf dem Buch sieht”

Nachdem die theoretische Aufstiegsmöglichkeit auch ad acta gelegt wurde, beschäftigt die Berliner Medien vor allem, was im nächsten Jahr anders werden muss, damit es dann mit dem Aufstieg klappt. Einig sind sich alle, dass gerade die Konkurrenzsituation auf verschiedenen Positionen gestärkt werden muss. So dass die Startelf sich nicht quasi automatisch aufstellt und bei Ausfällen auch gleichwertiger Ersatz da ist. Hier die Texte dazu:

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Noch in diesem Monat kommt das Tusche-Buch

Bei Union ist erst morgen Pressekonferenz zum Spiel in Braunschweig am Montag. Aber dafür war gestern die Pressekonferenz bei Hertha vor dem Spiel gegen RaBa Leipzig, auf der Pal Dardai ein paar Wünsche Richtung Köpenick schickte:

Die vielleicht spannendere Nachricht könnte die Vertragsverlängerung von Christopher Trimmel sein, wenn die Informationen der Bild stimmen. Ich würde mich darüber sehr freuen.

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Stuttgart ist nicht der VfB Terodde

Es ist erst Samstag und ich habe mich mental noch nicht einmal auf Wochenende eingestellt, da beginnen die ersten bereits mit ihren Reisen nach Stuttgart, unser Hongkong-Gero zum Beispiel:

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Dreckig gewonnen. Davon kann es in dieser Rückrunde ruhig noch mehr geben.

Was ich gestern als erstes gemacht habe, nachdem ich vom Stadion nach Hause kam? Ich habe mir die Spielzusammenfassung wieder und wieder angeschaut. Wahrscheinlich war ich damit nicht alleine. Und ganz sicher war ich nicht der einzige, der irgendwann mit einem sehr breiten Lächeln eingeschlafen ist.

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Auch wenn es noch nicht offiziell ist: Willkommen Philipp Hosiner!

Auch wenn Union es noch nicht bekanntgegeben hat, so gilt die Verpflichtung von Philipp Hosiner nun als sicher. Die Bild berichtet, dass der Österreicher bereits am Mittwoch seinen Medizincheck hatte. Und der Kurier twitterte folgendes:

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Es kündigt sich [keine Witze mit Namen] bei Union an

Müde scrolle ich durch Twitter und plötzlich stolpere ich über diesen Tweet aus dem Werder-Umfeld:

Twitter: @worum_org

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Teve233 – Trainerwechsel

Nach nur fünf Spieltagen und dem Pokal-Aus entlässt Union Trainer Norbert Düwel und stellt zwei Tage später Sascha Lewandowski als neuen Trainer vor. Gemeinsam mit dem freien Journalisten Matze Koch arbeiten wir die Ereignisse auf.


Fotos: Matze Koch

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Intro

00:00:00

Vorstellung von Matze Koch

00:01:00

Gründe für die Trainerentlassung

00:08:38

Pokal-Aus bei Viktoria KölnStändig wechselnde AufstellungenSelbst zusammengestellte MannschaftDreierkette hat im Prinzip als Spielsystem nicht überzeugtEskalation mit Straftraining und Trainingslager in Kienbaum hat Düwel zu früh gezogen.

Union unter Norbert Düwel

00:16:50

Umbruch in der Mannschaft oder die Emanzipation von Torsten MattuschkaWenig Erfolg mit Maßnahmen.

Der neue Trainer Sascha Lewandowski

00:22:18

Tagesspiegel-ArtikelLewandowski ist ein gestandener TrainerChristian Beecks Kolumne bei Sport1„Düwel war die mutige NoName Lösung Lewandowski ist die Premium-Lösung“.

Trainer und ihre Kommunikationsfähigkeiten

00:30:59

Was macht Lewandowski jetzt anders?

00:36:58

Die Co-Trainer

00:40:08

Peter HyballaAndré HofschneiderSebastian Bönig.

Lewandowskis Spielidee

00:44:14

Braucht Union einen extra Sportdirektor?

00:46:20

Outro

00:51:20

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Teve188 – Wir sind die Bösen mit drei ö

Saisonabschlusspodcast mit einem emotionalen Neustart. Dafür sorgt Unions Presse- und Stadionsprecher Christian Arbeit, der uns in unserer Pankower Küche besucht. Wir reden auch über die Geheimakte Norbert Düwel und klären auf, wer am nächsten dran war.

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Intro

00:00:00

Begrüßung

00:02:23

Warum Christian Arbeit da ist

00:03:14

Rantpodcast gegen Uwe Neuhaus: Not safe for ForsthausChristians Tweet.

Wie war die Union-Saison?

00:05:37

Langweiligstes Spiel der Saison: Union vs. Dresden 0:0Michael Parensen: „Die Luft ist raus“Dirk Zingler über einen möglichen Aufstieg beim Exilertreffen in Aalen.

Wieviel Fan steckt noch im Stadionsprecher?

00:29:14

Torsten Mattuschka und sein Frittenfett.

Die Formulierung von Saisonzielen

00:33:32

Neuhaus hat einmal „Aufstieg“ gesagtDirk Zingler: „Das sind die einfachen Thesen einfacher Medien“.

Trainer und Medien

00:46:16

Sportpsychologe Werner Mickler über Medienkompetenz von Trainern: „Das ist der Kloppo, der ist eben so“Kein Spieler redet schlecht über José MourinhoEnglische Verhältnisse: Der Trainer spricht nur am Spieltag.

Union und das Marketing

01:22:36

Union versucht, Themen gedanklich voraus zu sein.

Initiativbewerbungen auf Trainerposten

01:27:51

Studie zu Trainerwechseln.

Saisonhighlight und Saisondownturner

01:37:00

Der Film: „Union fürs Leben“Anett Sattler (Sport1)No Dice MagazineBrinks am Herrmannplatz.

Stadionsprecherschicksal: Falsch geht immer

01:52:20

Ersteinsatz beim Trainingsauftakt vom rückgekehrten Georgi WassilewDFB: Handbuch für Stadionsprecher und PlatzansagerDoppelfunktion als Stadionsprecher & Pressesprecher gibt es auch in AalenPressesprechertagungen zweimal im Jahr.

Outro

02:33:58

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Kommunikadze komplikadze – Die Vertragsverlängerung von Daniel Haas

Haas-Hammer! Darunter macht es die Bild heute nicht (Der Vollständigkeit halber: Der andere Teil der Gemeinschaftsredaktion, die BZ, hatte die identische Meldung). Sie bildet aber kein Werkzeug aus dem Hobbykeller des Union-Torhüters ab, sondern vermeldet die Vertragsverlängerung. Weitere zwei Jahre soll die Nummer eins bei Union das Tor sauber halten.

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Bild vom 10.04.2014

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Karim Benyamina: “Wir gewinnen gegen Paderborn. Wie immer.”

Montagmorgen. Es ist zehn Uhr in Köpenick. Der Himmel ist wolkenverhangen über dem Stadion an der Alten Försterei. Über den fast leeren Parkplatz vor der Haupttribüne weht ein unangenehm scharfer Wind. In der Tankstelle neben dem Stadion wird Paderborner Bier angeboten. Für 49 Cent je Flasche. Die Profis von Union, die in Fürth 1:1 gespielt haben, sind beim Auslaufen. Der Rest macht eine komplette Trainingseinheit.

2014-03-17 10.30.44Foto: Fiebrig

Ein Trio kommt aus dem Wald. Torsten Mattuschka, Benjamin Köhler und mittendrin Karim Benyamina. Unions Rekordtorschütze. Plötzlich fühlt sich alles so an wie vor fünf Jahren. Kurz nach dem Aufstieg in die Zweite Liga. Die drei gehen ruhig in Richtung Kabine, im Hintergrund stehen noch die alten Mannschaftscontainer, in denen das Team noch bis vergangenen Sommer hauste.

Und noch etwas ist gleich geblieben. Der Fotograf Matze Koch zückt den Apparat, um den zurückgekehrten Angreifer in rot-weißen Trainingssachen von Union zu fotografieren. Benyamina zieht seine Jacke hoch über den Kopf, versteckt sich wie ein kleines Kind, das nicht gefunden werden will. Die Begrüßung ist herzlich. Koch bekommt sein Bild. Ebenso wie Mathias Bunkus vom Kurier den freudigen Handschlag. Beide Journalisten haben Union auch in der Oberliga begleitet. Und damit auch Benyamina. Das wird nicht so leicht vergessen.

Doch der zweimalige algerische Nationalspieler macht keinen reinen Freundschaftsbesuch bei seinem alten Kumpel Benjamin Köhler. Er ist verletzt. Seinen Muskelfaserriss lässt er hier in Berlin von den Union-Physios behandeln. Und er hält sich noch bis zum 30. März vor Ort fit. Trotzdem wird er nur zwei Spiele seines Klubs MC El Eulma verpassen. “In Algerien wird wegen der Präsidentschaftswahl drei Wochen kein Fußball gespielt”, sagt er.

Nichts wird mehr so sein wie früher

Er hat sich daran gewöhnt, im Heimatland seines Vaters zu spielen. “Algerien ist ein bisschen anders. Viel ruhiger als hier. Da gehen abends um acht die Lichter aus.” – “Das ist ja wie zu Deiner Zeit bei Union. Da hast Du auch abends um acht zu Hause in Ruhe ein Buch gelesen.” Lachen. Es ist nicht ganz klar, wer wen vermisst. Der Spieler das Gefragtsein durch die Reporter oder die Journalisten das ungezwungene Gespräch mit dem Fußballer. Vermutlich schwelgen alle einfach gern in der Vergangenheit. Denn sie wissen, dass es so nie mehr werden wird.

So, wie bei den legendären Spielen gegen Paderborn. Beim 3:2 nach 0:2 Rückstand im Oktober 2008 schoss Benyamina in Unterzahl zwei Tore. Beim wahnwitzigen 5:4 ein Jahr später traf er auch zweimal. Den gerade etwas abschlussschwachen Offensivspielern muss er trotzdem nichts extra sagen. “Die brauchen keine Tipps von mir. Wir gewinnen gegen Paderborn. Wie immer.” Karim Benyamina sagt immer noch “wir”.

2014-03-17 10.31.46
Foto: Fiebrig