Teve029 – Schlusspunkt

München war wunderbar. Ein Teil der ungefähr 3000 mitgereisten Unioner vergnügte sich in Erding beim ehemaligen Mannschaftskapitän Sebastian Bönig auf dem Treffen der Exil-Unioner. Das Treffen war ein kurzes Thema im Podcast, wobei es da vor allem um das Verständnis von zu Hause und Heimatgefühl geht. Viel mehr Zeit wird dem Spiel gewidmet, das gar nicht wunderbar war, und der Frage, ob Trainer Uwe Neuhaus doch dem einen oder anderen Spieler die Chance auf einen Abschied geben wollte. Außerdem wurde der TSV 1860 betrachtet und die Wirkung, die der Verein im Stadion in Fröttmaning hinterlässt. Eine Art negatives Beispiel für Union. Und es wird zur schönen Gewohnheit, dass auch hier wieder ein Freud'scher Versprecher versteckt ist. Wer ihn findet, bekommt ein Getränk ausgegeben. Der erste Kommentar gewinnt.
Im Podcast sind jeweils kurze Audiosequenzen des Berichtes von AFTV über das Fantreffen in Erding enthalten. Darunter ein Ausschnitt des Interviews von Christian Arbeit mit Sebastian Bönig.

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Teve028 – Alle meine Söhne sollen Björn heißen

Der Podcast zum Spiel gegen Bielefeld beschäftigt sich natürlich mit Björn Brunnemann. Schließlich war beim zweiten Treffer auf der Tribüne zu hören "Alle meine Söhne sollen Björn heißen". Wir gehen die Checkliste von Trainer Neuhaus durch und spekulieren wer kommen, bleiben oder gehen könnte. Aufgegriffen wird anhand des Beispieles von Christoph Menz die stets wiederkehrende Frage, ob man als Allrounder nicht benachteiligt ist gegenüber Spielern, die sich spezialisiert haben. Zuletzt kommt noch einmal die Bootsfahrt zum Stadion und ihr Grund zur Sprache.

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Schulter. Brust. Hand. Sieg.

Ohne eigentliche Winterpause ging es wieder los. Ungewohnter Zeitpunkt: 15. Januar. Ungewohnter Anblick: Marco Gebhardt auf der Tribüne. Auch Michael Bemben nicht einmal mehr im Kader, in den er sich kurz vor Jahresende erst wieder hineingespielt hatte. Dafür nahm der neun Jahre jüngere Paul Thomik auf der rechten Verteidigerseite seine Position ein. Ede hatte aufgrund einer Nagelentzündung am Fuß noch Rückstand und saß auf der Bank. Das ging in den letzten zwei Wochen sehr schnell. Thomik und Ede sind dabei und Gebhardt und Bemben raus. “Menschlich schwierig”, hört man so im Stadion. Auf der anderen Seite die für die zweite Liga notwendige Verjüngung angegangen. Und allemal ehrlicher als der Umgang mit Tom Persich.

Nachdem sich Oberhausen im Trainingslager im Süden größtenteils auf den sanitären Anlagen aufgehalten hatte, kamen Sie gestern mit Betonmischer in das Stadion an der Alten Försterei. Das wäre letztes Jahr sicherlich mit Begeisterung aufgenommen wurden. So aber wurde der Ball, kam er mal in Strafraumnähe, weggeköpft oder rausgeschlagen. Schön ist anders. Mehr als die vage Hoffnung auf einen Konter hatte die Mannschaft nicht im Gepäck. Ein Presschlag, der seinen Weg an das Lattenkreuz des 1. FC Wundervoll fand, war so ziemlich das einzige, was nach vorne gefährlich war.

Union versuchte zwar ein konstruktives Spiel aufzuziehen, blieb aber zu oft in den Abwehrreihen hängen. Auf ein allzu starkes Aufrücken wurde verzichtet. Lieber die Null hinten halten, als einem 0:1 hinterherzurennen. Am Ende hatten die Guten 64% Ballbesitz. Häufig wurde der Ball hinten herum gespielt, was aus der Quote der gelungenen Pässe (80%) abzulesen ist. In der gegnerischen Hälfte sinkt der Wert der gelungenen Zuspiele auf 60%. Brunnemann bemühte sich und rieb sich, oft hart angegangen, auf. Ansonsten war es schön, zu sehen, wie souverän zum Beispiel Göhlert und Rauw als Innenverteidigerduo oder Peitz im defensiven Mittelfeld ihren Dienst versahen. Wenn es kritisch wurde, waren sie auf den Posten.

Das Tor. Bei nur fünf Schüssen auf das Tor (drei durch Union) während des gesamten Spiels, verdient der entscheidenden Spielzug etwas mehr Beachtung. Pappas schießt Mosquera an, der den Ball unhaltbar abfälscht. Sah schön aus. Und entfachte Jubelstürme an den heimischen Empfangsgeräten. Nur mit welchem Körperteil hat er den Ball abgefälscht? Oberhausens Trainer Luginger monierte in der Pressekonferenz, jemand sage, dass es im Fernsehen nach Handspiel ausgesehen hätte. Was der Trainer wohl damit sagen wollte? Mosquera selbst sprach davon, dass der Ball von der Schulter abgelenkt wurde. Der Zentralorgan der deutschen Fußballberichterstattung bestimmte die Brust als das entscheidende Körperteil.

Egal, wie Mosquera sein siebtes Saisontor schoß. Union beendete die Serie von sechs sieglosen Spielen in Folge und blieb seit langer Zeit mal wieder ohne Gegentor. Um das ganze endgültig positiv zu sehen: Der 1. FC Wundervoll ist bereits seit vier Spielen ungeschlagen. Hammerserie! Wird Zeit, dass wieder vom Durchmarsch geschrieben wird…

1. FC Union Berlin – Rot-Weiß Oberhausen 1:0 (0:0)

1:0 Mosquera (60. Min)

Karten: Razic, Stoppelkamp (beide Oberhausen)

Zuschauer: 9.118

Noten_18a

http://twitter.com/rudelbildung/status/7796665032

Teve009 – Hier kommt der Menz

Freitag Abend aufgenommen und schon am Sonnabend online. Toll! Nun gut, es lag eine Woche dazwischen. Nichtsdestotrotz zur Einstimmung auf das morgige Spiel in Karlsruhe noch einmal die Rückblende auf die Begegnung mit dem FSV Frankfurt. Beim Gespräch dabei waren Steffi und Matze. Schwerpunkte neben dem Spielverlauf waren vor allem der erste Zweitligaauftritt von Christoph Menz und die Diskussion, wer denn der zukünftige Mannschaftskapitän werden könnte.

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Wechselspiele

Spätestens nach dem PokalTrainingsspiel gegen Bremen hat es jeder verstanden. Daniel Schulz verliert sein Amt als Mannschaftskapitän an Marco Gebhardt. Dies ist sicherlich bitter. Trennen doch beide 14 Jahre Altersunterschied und steht Gebhardt mit seinen bald 37 Jahren sicher nicht für die mittlere Zukunft der Mannschaft. Doch was die Leistung betrifft, rechtfertigt er seine Aufstellung. Daniel Schulz hingegen hat sich seit seiner schweren Verletzung nicht mehr an das Niveau der Mannschaft herankämpfen können. Heute Mittag wurde beiden von Trainer Uwe Neuhaus und Sportdirektor Christian Beeck die Entscheidung mitgeteilt. Dabei spielte eine Rolle, dass sich ein Mannschaftskapitän schon alleine wegen seiner exponierten Rolle innerhalb der Mannschaft in der Stammformation befinden sollte. Daniel Schulz wurde damit ziemlich direkt mitgeteilt, dass er noch einen weiten Weg, zumal in einer höheren Spielklasse, vor sich habe. Und es sei sicherlich besser für ihn, wenn er diesen Weg ohne die Bürde des Amtes als Spielführer angehen würde. Mit dieser Argumentation sind sicher sehr viele d’accord. Die Parallelen zur Entwicklung bei Sebastian Bönig sind unverkennbar. Wir warten den Saisonverlauf ab und hoffen, dass Daniel Schulz den Anschluss an die Mannschaft wiederfindet.

Weniger auf Verständnis trifft allerdings die Entscheidung der sportlichen Leitung, dass während der Punktspiele in der 2. Bundesliga nicht mehr Mannschaftsleiter Detlef Schneeweiß und Masseur Thomas Riedel auf der Bank sitzen werden. Sie müssen Platz machen für Konditionstrainer Johann Strohmann und den neuen Videoanalytiker Daniel Stenz. Letzteren möchte Trainer Uwe Neuhaus zunächst bei sich auf der Bank haben, damit dieser lernt, was dem Trainer für die Videoanalyse besonders wichtig ist. Mit Schneeweiß und Riedel machen erneut zwei Personen Platz, die durch die entbehrungsreichen Zeiten der 3. und 4. Liga gegangen sind. Das stößt vor allem auf, wenn man bedenkt, dass gerade der seit 10 Jahren in Vereinsdiensten stehende Webadmin und die bisher für das Catering im Stadion verantwortliche Fankneipe Abseitsfalle ausgebootet wurden.

Ist das jetzt der neue Wind der echten Profiwelt, der durch unseren Verein weht?